Schweiz
Gesellschaft & Politik

Feuerverbot gilt im Kanton Zürich auch am 1. August

Immer mit lauten "Ahs" und "Ohs" begrüsst: Feuerwerk, hier hinter dem Grossmünster am Züri Fäscht in Zürich. (Archivbild)
Das Feuerwerk muss dieses Jahr in vielen Schweizer Kantonen aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ausfallen.Bild: KEYSTONE

Feuerverbot gilt im Kanton Zürich auch am 1. August

Das Feuerverbot gilt im Kanton Zürich wegen der anhaltend hohen Waldbrandgefahr ausdrücklich auch am Nationalfeiertag vom 1. August. Über Feuerwerksverbote entscheiden die Gemeinden, zurzeit ist Feuerwerk aber in fast allen verboten.
27.07.2026, 10:5127.07.2026, 12:51

Das Feuerwerksverbot des Kantons gilt bis 200 Meter Abstand vom Wald, wie einer Mitteilung der Baudirektion vom Montag zu entnehmen ist. Das Verbot bleibe bis auf Weiteres in Kraft und werde erst nach ergiebigen, flächendeckenden Niederschlägen aufgehoben. Es gilt schon seit dem 26. Juni.

Feuer darf in Wald und in 50 Meter Abstand zum Wald ebenfalls nicht entfacht werden. Auch Feuerstellen dürfen nicht benutzt werden. Ausgenommen vom Verbot sind Gas- und Elektrogrills. Sie müssen aber auf festem Untergrund stehen.

Polizei rückt wegen Grill aus

Fast alle Gemeinden im Kanton haben bereits weitergehende Verbote eingeführt. Das Benutzen eines Holzkohlegrills ist auch im eigenen Garten nicht mehr erlaubt. Auch gilt fast überall ein allgemeines Feuerwerksverbot.

In Winterthur hielten sich am Wochenende aber nicht alle an die Regeln: Die Stadtpolizei musste mehrfach wegen unerlaubten Grillierens und Abbrennen von Feuerwerkskörpern ausrücken, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Einzelne Gemeinden im Unterland haben zwar noch kein allgemeines Feuerverbot, haben aber Höhenfeuer und Feuerwerk verboten. Noch gibt es Ausnahmen: Rifferswil im Knonauer Amt verweist auf seiner Website nur auf das kantonale Verbot. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Rheinhäfen in Basel – das Tor der Schweiz zur Welt
1 / 7
Die Rheinhäfen in Basel – das Tor der Schweiz zur Welt

Der Güterumschlag erfordert grosses Koordinationsgeschick: Ein Hafenmitarbeiter in einer Kommandozentrale in Basel-Kleinhüningen, 1966.

quelle: eth-bildarchiv
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Waldbrand in Spanien: Erste Hilfe für Tiere
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
24 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Cantillon
27.07.2026 11:40registriert Oktober 2025
Top! Ich freue mich auf einen ruhigen 1. August
392
Melden
Zum Kommentar
24
«Weil unsere Weiden verdorrt sind, müssen wir unsere Kühe notschlachten»
In einem offenen Brief kritisieren mehrere hundert Unterzeichnende den Schweizerischen Bauernverband. Er lasse die Schweizer Bauern im Stich, indem er sich nicht um Klimaschutz schere. Präsident Markus Ritter verteidigt sich.
Vor einigen Tagen ist Anna-Maria Tschannen über ihr Land gelaufen: «Es ist alles dürr. Da blüht kein Grashalm mehr, nichts», sagt die Bio-Bäuerin, die mit ihrem Partner den Hof Rütimatt im bernischen Gerzensee betreibt. «Da kann man nur noch heulen.»
Zur Story