Schweiz
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«Wir gewinnen diese Wahlen» – Levrat gibt sich siegessicher



SP-Präsident Christian Levrat sieht seine Partei als grossen Sieger der Wahlen hervorgehen – entgegen den Meinungsumfragen, die der SP leichte Verluste voraussagen. Gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagt Levrat bestimmt: «Wir gewinnen diese Wahlen, die rechtsbürgerliche Mehrheit von SVP und FDP im Nationalrat wird gebrochen – wir erreichen unser wichtigstes Ziel.» Levrats Aussage schliesst jedoch nicht nur die Ergebnisse der SP ein.

Staenderat und Parteipraesident Christian Levrat, FR, von der SP-Schweiz spricht bei der Lancierung des Referendums ãNein zum 350-Millionen Steuerbonus fuer reiche ElternÒ, am Montag, 7. Oktober 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Christian Levrat hat Grosses vor. Bild: KEYSTONE

Der SP-Präsident rechnet die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eintreffenden Gewinne der Grünen und der GLP mit ein. Die beiden Öko-Parteien dürften in diesen Wahlen auf Kosten der SVP und der FDP zulegen. Somit können sie zusammen mit der SP, der CVP und der BDP für eine Mitte-links-Mehrheit sorgen. Im Ständerat besteht diese Mehrheit bereits – und dabei wird es voraussichtlich auch bleiben.

Christian Levrat denkt jedoch bereits deutlich weiter, wie er gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagt: «Wir planen schon die nächste Legislatur». Die Sozialdemokraten haben bereits ein Dutzend weitere Projekte in der Pipeline. Diese gilt es in den nächsten vier Jahren zu realisieren. Details liefert Levrat jedoch nicht – die Wähler müssen sich bis nach der Wahl gedulden. Soviel sei zum 12-Punkte-Plan jedoch verraten: «Die Bevölkerung erwartet Lösungen und Fortschritte – erst recht nach dieser verlorenen Legislatur.»

Auf der politischen Agenda stehen einige wichtige Punkte an, wie er in der «NZZ am Sonntag» nicht abschliessend aufzählt: «Rentenreform, CO2-Gesetz, Konzernverantwortungs-Initiative, Transparenz-Initiative». In den möglichen neuen Kräfteverhältnissen im Parlament sieht Levrat eine grosse Chance für Fortschritte in den erwähnten Dossiers. Dabei äussert sich Levrat unbescheiden: «Wir wollen als grösste Partei dieser neuen, konstruktiven Mehrheit die Führungsrolle übernehmen und unsere Verantwortung wahrnehmen. Nach dieser verlorenen Legislatur wollen wir nun die dringend nötigen Reformen ins Ziel bringen.»

Der SP-Präsident erachtet es als besonders wichtig, die Wahlversprechen auch tatsächlich und zeitnah in die Tat umzusetzen – und ist dafür auch bereit, eine Zusammenarbeit mit der FDP in Betracht zu ziehen: «Gerade in der Europapolitik ist das die alte, bewährte Allianz für die Bilateralen, die wieder besser spielen muss», wie er zur «NZZ am Sonntag» sagt.

Zukunft des Parteipräsidiums

Deutet die Weitsicht des Politikers auch auf eine weitere Legislatur als SP-Präsident hin? Levrat beschwichtigt, dass sich die Parteiführung Ende 2019 oder anfangs 2020 mit dieser Frage auseinandersetzen werde. Für den Freiburger Ständerat stellen sich in diesem Zusammenhang die folgenden Fragen: «Erstens für mich persönlich, ob ich noch Lust und Zeit habe für das Parteipräsidium. Und zweitens, ob ich für die SP überhaupt noch der Richtige bin.»

Während in der Partei über die Pläne des Präsidenten spekuliert wird, sickern noch keine richtige Informationen durch. Levrat äussert sich folglich auch parteiintern noch nicht zu dieser Angelegenheit.

Der Praesident Alpen-Initiative Jon Pult bei seiner Rede anlaesslich des 30. Jubilaeum des Verein Alpen-Initiative vom Samstag, 18. Mai 2019 in Goldau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Jon Pult – der Graubündner wird als SP-Shootingstar gehandelt. Bild: KEYSTONE

Zwei Szenarien sind denkbar: Entweder tritt Levrat nur kurz nach den Wahlen zurück, oder er bleibt weitere zwei Jahre im Amt, wodurch er den neu ins Parlament gewählten SPlern eine Chance geben würde, eine Eigenempfehlung für das Parteipräsidium abzugeben. Drei Namen tauchen in diesem Zusammenhang auf: Silvia Locatelli und Martine Ducourt (beides Neuenburger Ständeratskandidatinnen) und Jon Pult (Präsident des Vereins Alpeninitiative).

Weibliche Nachfolge

So edel der Schritt von Levrat auch sein mag, grosse Chancen haben die Neugewählten nicht wirklich. Der Grund ist die bestehende Konkurrenz zwischen den etablierten SP-Mitgliedern. Und selbst diese können sich nicht immer die grössten Chancen ausrechnen. Cédric Wermuth (SP/AG) beispielsweise könnte dem Machtanspruch der Frauenfraktion innerhalb der Deutschschweizer SP unterliegen.

Den SP-Frauen ist es ein Dorn im Auge, dass drei der vier wichtigsten SP-Posten von Westschweizer Männern besetzt sind: Parteichef Levrat, Fraktionschef Roger Nordmann und Bundesrat Alain Berset. Dieses Ungleichgewicht werde auch nicht durch die Bundesrätin Simonetta Sommaruga aufgehoben.

Bezug genommen wird in der Argumentation der Frauen auf das aus dem Jahr 2017 stammende «Manifest für eine konsequent feministische Sozialdemokratie». Darin ist folgendes festgehalten: «Bei einer Vakanz im Fraktions- oder Parteipräsidium sollte sichergestellt werden, dass eine Position von einer Frau* eingenommen wird.» Falls das Manifest ausser Acht gelassen werden sollte, drohen die Frauen mit einem Aufstand.

Barbara Gysi von der SP anlaesslich der Delegiertenversammlung der SP Schweiz vom Samstag, 2. Maerz 2019 in Goldau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Mögliche Präsidiums-Nachfolge von Levrat: Barbara Gysi. Bild: KEYSTONE

Der Berner Wahlkampfleiterin Nadine Masshardt und der SP-Vizepräsidentin Barbara Gysi aus St.Gallen werden für Levrats Nachfolge Favoritenrollen zugesprochen. Gemäss der «NZZ am Sonntag» ist jedoch noch nicht klar, welche Kandidatinnen sich tatsächlich aufstellen lassen werden.

#GoWote! Darum machen wir bei den Wahlen mit!

Jans genau erklärt: Der Wahlsonntag

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 21.10.2019 12:33
    Highlight Highlight montag nach den wahlen: levrat?
  • Roterriese #DefendEurope 20.10.2019 16:37
    Highlight Highlight Das war wohl nix
  • Peter R. 20.10.2019 15:26
    Highlight Highlight Ja Herr "Plauderi" Levrat, schauen Sie sich doch einmal das Debakel der SP im grössten Kanton der Schweiz an!
    "Ja wir werden gewinnen!!"
    • purpletrain 20.10.2019 23:10
      Highlight Highlight kommen wir nun zu Schweizer Geografie. Welcher ist der grösste Kanton der Schweiz?
    • xTuri 21.10.2019 00:07
      Highlight Highlight @purpletrain
      Hab letztens einen Film dazu gesehen. Darum kenne ich die Antwort, welche lautet Deutschland!
  • The_real_Zippy 20.10.2019 12:30
    Highlight Highlight Nope.. Dieses Jahr haben die Grünen (Diejenigen ohne Sonne im Logo) meine Stimme erhalten....
  • rodolofo 20.10.2019 11:31
    Highlight Highlight Hoffentlich wird "der linke Prophet" des von Karl Marx selig auserwählten Volkes der SozialdemokratInnen nicht bald zum einsamen Rufer in der Wüste!
    Das könnte nämlich passieren, wenn die Sirene Galladé weitere "Sozialliberale" in die Grün-Liberale Wohlstandsgeniesser-Wellness-Oase lockt!
    In der Schweiz muss man immer schön bescheiden bleiben und "auf dem Boden der Realitäten"!
    Ein Amt will man nicht, sondern "muss das halt machen"!
    Wo kämen wir denn hin, wenn wir uns solche geistige Höhenflüge erlauben würden?
    Wenigstens sind ja solche Flüge im Reich der Fantasie absolut klimaneutral... ;)
    • The_real_Zippy 20.10.2019 14:45
      Highlight Highlight @rodolfo, ich wäre froh wenn sämtliche Parteien wieder Sach- und Konsenspolitik betreiben würden.
      Aber leider sind sie alle mittlerweile in Propaganda verfallen.. Dieser Umstand macht mich nachdenklich.. SP wie SVP und alle anderen..
  • Turicum04 20.10.2019 11:20
    Highlight Highlight Die SP soll sich nicht nur für den Klimawandel einsetzen, sondern auch an die traumatisierten Flüchtlinge denken! Flüchtlinge sollen unbegrenzt in die Schweiz eingeflogen werden. Jeder Schweizer Haushalt sollte gesetzlich verpflichtet werden, mindestens eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen, Kost und Logie zu übernehmen. Dadurch wird die Bundeskasse massiv entlastet! Grüne haben Anrecht auf einen Bundesrat, die SP auf einen dritten (alles auf Kosten von SVP und FDP).
    • Neruda 20.10.2019 11:52
      Highlight Highlight In der Schweiz nichts Neues, Haters gonna hate 🙈😂
    • Töröö! 20.10.2019 12:09
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bild
    • Urs Minder 20.10.2019 12:29
      Highlight Highlight Die Flüchtlinge also die die europäischen Freunde mit erzeugen. Ohne die vielen Waffenexporte und das Einmischen in fremde Angelegenheiten, wäre die französische Wirtschaft noch übler dran. Wenigstens können wir sie so wirtschaftlich unterstützen und sind nur einer unter vielen Mitläufern die heimlich zu den Kriegsgewinnlern gehören. Das sämtliche diese Vorgänge Völkerrechtswidrig sind und die UNO ein durch und durch korrupter Verein ist stört hier zu Lande niemand. Europa ist genauso ein Kriegsverbrecher wie die anderen Beteiligten. Die Flüchtlinge sollen die Verursacher bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PapaBär 20.10.2019 11:11
    Highlight Highlight Was auch immer als Resultat bei den Wahlen rauskommt. Feministinnen sollten bei ihrem ständigen Drängen nach mindestens 50:50 Verhältnissen von Mann/Frau aufpassen, dass der Schuss vielleicht nicht irgendwann nach hinten losgeht. Grundsätzlich sollten noch immer die Fähigsten, unabhängig des Geschlechts, ein Amt bekleiden... unabhängig ob in der Politik oder Wirtschaft.
    • just sayin' 21.10.2019 12:39
      Highlight Highlight dein herz-blitz verhältnis ist bereits 50:50

      moment... das heisst, das 50% der kommentierenden nicht die fähigste person für ein amt wollen?!?
    • The Destiny // Team Telegram 21.10.2019 19:44
      Highlight Highlight @just, nein es sollten junge farbige non binäre "Frauen" sein.
  • ThePower 20.10.2019 10:56
    Highlight Highlight Würde mich wirklich interessieren, woher seine Zuversicht stammt. Mit ihrer Politik (Zitat eines guten Kumpels "männerfeindlicher Gender-Scheiss") dürfte die SP doch mittlerweile den letzten Büetzer verjagt haben, im besseren Fall an die Grünen und im Schlechteren an die SVP. Aber schaun mer mal, hoffe die Grünen schaffen die 10%-Hürde. Frischer Wind täte dem Land gut
    • ThePower 20.10.2019 12:34
      Highlight Highlight Ir dürft auch argumentieren, liebe Blitzer/innen* (ist das so richtig geschrieben🤔?)😉
  • The Destiny // Team Telegram 20.10.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich bin stolzer Wichser wähler ;)
  • Mutbürgerin 20.10.2019 10:06
    Highlight Highlight Die SP hat die Wahlen gewonnen, wenn sie mehr Stimmen als die SVP erhält. Wenn nicht, hat sie die Wahlen verloren.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Herr Levrat, der Anführer aller Parteien links der FDP ha? Der Rest sind Juniopartner der SP?

    Die SP kann gerne Wermuth zum Parteichefen machen, damit wäre die Jusofizierung der Sozialdemokratie abgeschlossen. Die GLP könnte sich freuen.
    • Neruda 20.10.2019 11:54
      Highlight Highlight Die SP bleibt besser links und macht nicht den Fehler, der SPD gemacht hat. Sonst endet sie dann auf die gleiche Weise.
  • Glenn Quagmire 20.10.2019 09:49
    Highlight Highlight Herr Levrat, Polster der Politiker?

    https://www.watson.ch/amp/!663531248
  • Peter R. 20.10.2019 09:44
    Highlight Highlight Ich bin froh, wenn diese Wahlen endlich vorbei sind. Dann werden die Politiker hoffentlich wieder vernünftig und reden über das was zu tun ist - und nicht über sich selber, ihre Partei oder die andere Partei!!
    • FrancoL 20.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Für einmal ein klares JA.
    • Lowend 20.10.2019 12:14
      Highlight Highlight Leider ist nach der Wahl auch immer zugleich vor der nächsten Wahl und seit Blocher vor Jahrzehnten den Dauerwahlkampf, oder inzwischen besser gesagt, den Dauerwahlkrieg ausgerufen hat, ist an politische Arbeit nicht mehr zu denken.

      Auch so kann man Demokratien zerstören, indem man sie aushöhlt und das beherrscht der Herrliberger Multimilliardär perfekt!
  • Kramer 20.10.2019 09:16
    Highlight Highlight Mit „wir gewinnen“ meint Levrat das linke Lager. Und so kann man auch von allfälligen Verlusten der SP ablenken; „WIR haben gewonnen...“
    • sweeneytodd 20.10.2019 10:49
      Highlight Highlight Dem Kommunismus entsprechend WIR, mein Genosse.
    • weachauimmo 20.10.2019 11:20
      Highlight Highlight «Wahlsonntag» von Reinhard Mey

      «(...) Sie haben diese Wahl zwar wieder haushoch verloren
      Aber jedesmal erklären sie mir klipp und klar
      Dass sie die wahren Gewinner sind, wie wunderbar!
      "Diese Wahl", jubelt der erste, "zeigt uns einwandfrei
      Der Wählertrend geht immer mehr zu uns'rer Partei
      Denn die erdrutschartigen Verluste heute liegen nur
      An der ungewöhnlich sonderbaren Wählerstruktur!
      Und in dem, was Sie da eine Wahlschlappe nennen
      Ist der Aufwärtstrend doch überdeutlich zu erkennen
      Seh'n Sie, unsere Verluste war'n noch niemals so gut
      Der Kurs stimmt, weiter so, dieses Ergebnis macht Mut!”»
  • Streuner 20.10.2019 09:02
    Highlight Highlight was für ein Plauderli. Die Sp ist leider genau so unwählbar wie SVP und co
  • Scarrus 20.10.2019 09:02
    Highlight Highlight
  • foreva 20.10.2019 09:00
    Highlight Highlight You're a dreamer!
  • plusminus 20.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Kaum aufgewacht liest man schon diese Arroganz von Lavery.
  • Arneis 20.10.2019 08:08
    Highlight Highlight Die SVP hat in den letzten Wochen UNMENGEN von Geld im Web, sowie in den klassichen Medien ausgegeben.
    Sofern man sich als Portal/Forum/Site nicht aktiv wehrte, wurde SVP-Werbung geschaltet, es war teilweise unausstehlich.
    • plusminus 20.10.2019 08:49
      Highlight Highlight Stimmt Aber jetzt gar nicht. Grüne und Sp am meisten. draussen . Im Briefkasten überall .Diverse Medien online voll mit Grün und Sp.Ja wir wissen wo die Kohle vorhanden ist.
    • plusminus 20.10.2019 09:07
      Highlight Highlight Da (würden) ja noch die CVP-BDP auch noch existieren . Wobei ich noch nie genau gecheckt habe, für was die 2. eigenlich auf dem Karussell die Runde dreht??Kaum werbung gesehen.
    • Kramer 20.10.2019 09:18
      Highlight Highlight Nein, wir wissen eben nicht wo die Kohle vorhanden ist; vor allem weil sich SVP und FDP gegen die Transparenz in der Parteienfinanzierung wehren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ste-kuede85 20.10.2019 07:49
    Highlight Highlight Wieso die GLP mit solch einer Sozialpolitik immer als Mitte-Links bezeichnet wird ist mir schleierhaft.
    • pontian 20.10.2019 08:06
      Highlight Highlight Weil sie eine Mitte-Links-Partei ist. Siehe Analyse von Smartvote. Sie war übrigens, wenn auch knapp, gegen die Sozialdetektive. Die junge GLP war da massgebend am Referendum beteiligt So ganz unsozial ist sie also nicht.
      Benutzer Bild
    • FrancoL 20.10.2019 09:39
      Highlight Highlight Naja so wahnsinnig links kann die GLP ja nicht sein, wenn Bäume folgendes sagtErstens hätten "GLP und Grüne zu wenig Übereinstimmungen, um gemeinsam einen Bundesrat anzustreben. Die Parteien sind insbesondere bezüglich Wirtschafts- und Sozialpolitik unterschiedlich positioniert"
    • zeromaster80 20.10.2019 10:02
      Highlight Highlight Links schon, nur halt auch recht liberal, von Linken gerne falsch als "rechts" ausgelegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 20.10.2019 07:31
    Highlight Highlight „Details liefert Levrat jedoch nicht“

    Da will wohl jemand nicht noch im letzten Moment potentielle Wähler abschrecken, denn das würde er. Schliesslich ist die SP ja für nicht praktikable Ideen bekannt.
  • Hustler 20.10.2019 05:58
    Highlight Highlight Seine Partei verliert und er so: Wir gewinnen diese Wahlen.Arrogant.Ich blicke auf Europa und beginne zu verstehen...
    • plusminus 20.10.2019 08:35
      Highlight Highlight Seine Arroganz ist kaum zu Überbieten.
    • FrancoL 20.10.2019 09:31
      Highlight Highlight Eure Arroganz ist aber doch noch ein wenig grösser, wenn ich Euere Kommentare lese. Aber klar Ihr habe ja schon so viel "gerissen" dass da Arroganz durchaus gerechtfertigt ist.

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