Rosenwasser über Büsser-Absage: «Glaube, bei einem Mann würde man nicht so berichten»
Rosenwasser erklärt in einem kurzen Video auf Instagram, dass die Absage an Büsser bereits Mitte August erfolgt war. Sie stört sich daran, dass in gewissen Medienberichten die Rede davon war, dass SVPlerin Nina Fehr Düsel für sie «eingesprungen» sei. Das sei nicht der Fall, schliesslich hätten Büsser und sein Team zweieinhalb Monate Zeit gehabt, einen Ersatz zu suchen – und sich dabei für Düsel entschieden.
Rosenwasser zeigt sich auch irritiert über die Wellen, die der Vorfall geworfen hat:
Rosenwasser hatte eine spontane Zusage im Bundeshaus an SRF-Comedian Stefan Büsser für eine Teilnahme in dessen Show «Late Night Switzerland», nachdem sie darüber reflektiert hatte, zurückgezogen. Das wurde am Sonntag publik (watson berichtete).
Dies wegen zweier Vorfälle: Büssers Witz auf Kosten der Juso-Politikerin Vera Çelik (und von Jung-SVP-Präsident Nils Fiechter) 2025 und einem Podcast-Gespräch mit dem deutschen Comedian Luke Mockridge 2023, der sich damals dem Vorwurf eines sexuellen Übergriffs einer Ex-Partnerin ausgesetzt sah.
Ein Verfahren gegen Mockridge wurde zwar eingestellt, er gilt seither in gewissen Kreisen aber als persona non grata – so auch bei Anna Rosenwasser, die gegenüber dem SonntagsBlick erklärte, sie sei «fassungslos» gewesen, dass Büsser Mockridge damals eine Bühne gegeben habe. Sie wolle deshalb die Arbeit des SRF-Comedians nicht mit einem Auftritt in dessen Sendung legitimieren. (con)
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