Schweiz
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Für «Anfänger»: Der Basejump-Absprungpunkt «Yellow Ocean» im Lauterbrunnetal. bild: Learn To Base Jump

Basejump-Verbot in der Schweiz? Lauterbrunnen kocht: «So ein Chabis!»

Zu gefährlich! Die SP-Nationalrätin Kiener Nellen will die Basejumper aus der Schweiz verbannen. Im Basejumper-Mekka Lauterbrunnen haben die Leute eine dezidierte Meinung dazu.



Das Lauterbrunnental ist weltberühmt. Dies nicht nur wegen der einmaligen Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau, sondern wegen den waghalsigen Basejumpern. Die Extremsportler strömen aus der ganzen Welt ins Berner Oberland und stürzen sich von den überhängenden Felsklippen in die Tiefe. Rund 30'000 Absprünge wurden 2018 gezählt.

«Es wäre total lächerlich und unnötig, wenn man Basejumper kriminalisieren würde.»

Annette Weber, Airtime Café

Damit soll bald Schluss sein. Die Berner SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen beauftragt laut SRF mit einem Vorstoss den Bundesrat, ein schweizweites Sprung-Verbot zu prüfen. Die Interpellation hält fest, dass die Todesfälle die «Reputation des Tourismuslandes Schweiz und des Berner Oberlandes gefährden». Ebenso seien Retter sowie Wandergruppen durch tiefe Flüge gefährdet.

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Es gab Fälle, wo verunglückte Basejumper bei Privathäusern aufprallten. bild. zvg

Schadet Basejumpen tatsächlich den Einheimischen und dem Tourismus? Wer sich in Lauterbrunnen herumfragt, bekommt geharnischte Reaktionen zu hören. «So ein Chabis», sagt etwa der Betreiber eines Hostels.

«Es wäre total lächerlich, wenn man Basejumper kriminalisieren würde», erklärt Annette Weber vom Airtime Café. Basejumper seien eine Bereicherung für das Dorf. «Das sind keine halbwilden Spinner, die sich gedankenlos von den Klippen stürzen.» Auf die Unfälle angesprochen sagt sie, dann könne man gerade so gut den Bergsteigern verbieten, die Eigernordwand zu erklimmen. Auch dort müssten Retter die Verunfallten von heiklen Orten aus bergen.

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Martin Stäger, Gemeindepräsident Lauterbrunnen. bild: zvg

Gemeindepräsident Martin Stäger (SVP) schüttelt ebenfalls den Kopf über den Vorstoss der SP-Nationalrätin. «Die Basejumper halten sich bei uns im Tal meistens an die Regeln. Ein Verbot wäre völlig kontraproduktiv.» Gemeinsam mit der Swiss Base Association (SBA) habe man den Extremsport in den letzten Jahren in geordnete Bahnen lenken können. So müssen etwa alle Springer eine «Landing Card» kaufen. Die Einnahmen gehen insbesondere an die Bauern, welche ihre Wiesen als Landeplätze bereitstellen.

Ob «Flowerbox» oder «High Ultimate»: Anlog zu den Skipisten hat die SBA alle Absprungpunkte in blaue, rote oder schwarze Schwierigkeitsgrade eingestuft. «Es ist unser Hauptanliegen, dass wir niemanden mit unserem Hobby gefährden oder stören. Darum haben wir Regeln aufgestellt, die Unbeteiligte schützen», so SBA-Präsident Marcel Geser.

Die Extremsportler bringen auch Geld in die Randregion, welche einen der höchsten Steuerfüsse des Kantons Bern aufweist. Basejumper bleiben oftmals wochenlang im Lauterbrunnental und sind so eine gute Kundschaft für Hotels und Gastronomie. Die Extremsportler machten aber nur rund drei Prozent aller Logiernächte aus, relativiert Tom Durrer von Lauterbrunnen Tourismus. «Der Werbeffekt durch das Basejumpen ist für uns ist gross. Einige Szenen des Hollywood-Blockbusters Point Break (dt. Gefährliche Brandung) wurden im hinteren Lauterbrunnental gedreht.»

Tragische Momente für Familien

Ohne Zweifel hat der Extremsport auch Schattenseiten. So starben zwischen 2000 und 2017 im Schnitt jährlich 4,5 Basejumper in der Schweiz. Manchmal stürzen sie mitten in die Gärten von Einwohnern des Lauterbrunnentals. «Für die Familien ist das natürlich schlimm. Aber es kommt zum Glück sehr selten vor», sagt Gemeindepräsident Stäger. In solchen Fällen erhalte er schon Reklamationen. Trotz den tragischen Momenten hält er einen Basejump-Bann für völlig sinnlos. «Wie soll man so ein Verbot kontrollieren? Dann springen die Leute einfach an den inoffiziellen, gefährlicheren Orten runter.»

Video: Hier springt ein Basejumper im Lauterbrunnental

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Video: YouTube/muchobase adrenalin

«La Vie en Jaune» – Pascal Bourquin will in 28 Jahren JEDEN Wanderweg der Schweiz ablaufen

Die Geschichte des Berner Hochhaus-Basejumpers

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154Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • heureka 04.10.2019 18:57
    Highlight Highlight Vielleicht, hat ja Frau Kiener Jemanden zu betrauern, dann könnte ich es ja versteh`n. Ich weiss es nicht. Aber sonst, typisch SPler: "Verstehe den Sinn nicht von", Also Verbieten!
    Nervenkitzel, Grenzen ausloten sitzen tief in der Menschlichen Genetik, Die Feiglinge und Angsthasen ebenso. Nur die wollen Gesetze, damit sie sich nicht mit den Eigenen Aengsten auseinander setzen müssen. Wir sind gesprungen von hohen Brücken und Klippen Ohne Seil. Manchmal haben wir geblutet, oohh, Manche sind gestorben. Es gibt Kein Leben Ohne Den Tod. Keine Versuchung ohne Eva und den Apfel......
  • glüngi 04.10.2019 17:44
    Highlight Highlight klassischer bünzli-vorstoss der sp.
    als hätten wir keine anderen themen.
  • Diverli 04.10.2019 16:44
    Highlight Highlight Ich bin ein Hobbytaucher und bin mir bewusst, dass es bei dieser Sportart ein Restrisiko gibt. Aber dennoch betreibe ich das Tauchen regelmässig aber mit der erforderlichen Vorsicht (gewartete Ausrüstung, gutes Wohlbefinden, gute Tauchpartner, etc.). Aber auch beim Tauchen gibt es in der Schweiz jährlich 2-5 tödliche Unfälle. Das liegt aber in der Verantwortung jedes Einzelnen und darf daher auch nicht verboten werden. Und obwohl das Basejumpen gefährlicher und "verrückter" ist als Tauchen, steht es diesen Personen frei, diesen Sport auf eigenes Risiko auszuüben. Und das soll so bleiben.
  • Pro Hater 04.10.2019 15:36
    Highlight Highlight Wenn man sich die Zahlen so anschaut müsste aber baden bzw. Schwimmen zuerst verboten werden!
  • Selbst-Verantwortin 04.10.2019 12:46
    Highlight Highlight Wenn Margret Kiener Nellen etwas will, dann ist recht zuverlässig das Gegenteil sinnvoll. 😂
  • Bruno Wüthrich 04.10.2019 12:36
    Highlight Highlight Mir fehlt bei diesem Artikel eine breitere Befragung der Bevölkerung. Zitiert wurden einzig zwei Gastronomen und der Gemeindepräsident. Daraus kann nun wirklich nicht geschlossen werden, wie die Meinung der Bevölkerung ist. Dies finde ich ganz schwach.

    Vorausgesetzt, dass die Bevölkerung wirklich gegen ein solches Verbot ist, fände ich es ebenfalls fehl am Platz. Aber wenn ich dort ein Häuschen habe mit Umschwung für Kinder und Garten, dann wäre es für mich schon eine Horrorvorstellung, dass meine Kinder eines Tages einen zerschmetterten Körper finden oder gar den Aufprall live miterleben.
  • Sumpfbart 04.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Ich bin selber SP-Wähler und ändere dies jetzt nicht wegen eines solchen unüberlegten Vorstosses.
    Dennoch schlage ich doch allen Berner SP-Wähler_innen vor, den Namen "Kiener Nellen" frivol von der Liste zu streichen. Unser Bundesrat sollte sich mit wichtigerem befassen dürfen, als solche Vorstösse..
    • weah 04.10.2019 14:10
      Highlight Highlight da musst du nichts streichen. Sie tritt 2019 nicht mehr an;-)
  • Mathias Wittwer 04.10.2019 12:04
    Highlight Highlight Bevor man so etwas verbietet sollte man vieleicht vergleiche mit dem Ausland ziehen. And Orten wo Base verboten ist wie z.B. Yosamite National Park wird immer no reichlich gesprungen. Aufgrund der Illegaliät wird dies dann meistens im frühen morgen Grauen oder beim Eindunkeln gemacht. Dies ist für die Jumper weit aus gefährlicher und führt zu deutlich mehr Unfällen!
  • sowhat 04.10.2019 11:43
    Highlight Highlight liebe Frau Nellen, es gibt für die SP weit bessere Profilierungsthemen als diese Lappalie.

    Lass die Leute fun haben oder sich totspringen. Das nennt man Selbstverantwortung. Die Ausrede, dass Todesfälle dem Touristenland Schweiz schaden, ist so fadenscheinig wie nur irgendwas.
  • Matti_St 04.10.2019 11:23
    Highlight Highlight Dann müsste man Bergsteigen auch verbieten, da es weit mehr tödliche Unfälle pro Jahr gibt.
    Vergleich 2017
    Bergsteigen 103
    Basejump 4

    Andere Jahre zwischen 0 - 10
    • Ritiker K. 04.10.2019 11:43
      Highlight Highlight Tote Beim "Bergsteigen", sprich Felsenklettern 2017 = 2

      Nebst den Absoluten Zahlen sollten wohl auch die Verhältnisse Anzahl ausübende und die Anzahl Tote verglichen werden.

      Ansonsten wäre eine super sichere Sportart in der Schweiz das Wüstenwandern mit 0 Toten.

      "Bergsport", darauf beziehen sich die 103 Toten im 2017, machen viel mehr Menschen als Basejumpen.

      https://www.sac-cas.ch/de/ausbildung-und-wissen/bergnotfaelle-2017-1033/


    • Matti_St 04.10.2019 14:37
      Highlight Highlight @Ritiker hast absolut recht. Felsklettern war es 4. Absolut bei klassischen Bergsport 103.

      Denke das Argument kann man trotzdem so stehen lassen.
    • Ritiker K. 04.10.2019 15:15
      Highlight Highlight Basejumpen 2017 = 4 Tote bei 30'000 Sprüngen.
      Bei der Quote von 30'000 zu 4 ist man bei 103 Toten bei einer Anzahl Bergsportaktivitäten von 772'500 (25.75 mal mehr)

      772'500 Bergsportaktivitäten pro Jahr
      (Bergwanderungen, Hochtouren, Skitouren, Klettern) Ich denke die effektive Zahl ist sehr viel höher.

      Anzahl Übernachtungen in SAC Hütten pro Jahr: über 300'000. Das gibt schon 600'000 Bergsportaktivitäten nur für mehrtägige Hochtouren und Felsklettern - ohne Eintagestouren, Bergwandern und Skitouren.

      Ergo: Es gibt ganz klar und deutlich weit mehr Tote beim Basejumpen als beim Bergsport.

  • Vecchia 04.10.2019 11:09
    Highlight Highlight Das beste Beispiel dafür, wie Politiker von der Realität abheben können.

    Ein Verbot bringt nichts.
    Was ich hingegen begrüssen würde, wäre ein besserer Schutz für Bergretter und zwar bei allen fahrlässigen Risikosportunfällen. Es kann ja nicht sein, dass verantwortungsvolle Retter ihr eigenes Leben wegen ein paar "Wahnsinnigen" aufs Spiel setzen müssen.
    • Ritiker K. 04.10.2019 11:24
      Highlight Highlight "Es kann ja nicht sein, dass verantwortungsvolle Retter ihr eigenes Leben wegen ein paar "Wahnsinnigen" aufs Spiel setzen müssen"

      Ein/e verantwortungsvolle/r Retter/in wird niemals das eigenen Leben aufs Spiel setzten, sonst ist Er/Sie nicht verantwortungsvoll.
      (JA ich kenne Bergrettende)

      Für mich ist das ein Null-Argument. Jeder und jede ist für sich selber verantwortlich, auch Rettende.

      Ps: Wie sollten Bergretter 'besser geschützt' werden?
    • Vecchia 04.10.2019 11:58
      Highlight Highlight "... und jede ist für sich selber verantwortlich, auch Rettende. "

      Ein Bergretter kämpft vor riskanten Einsätzen vor allem mit sich selbst. Leben retten und gleichzeitig sein eigenes zu schützen ist nicht eine Frage von "Ja oder Nein".

      Wenn sich Unfallversicherer vor Extremsportarten schützen können, sollten auch bei der Bergrettung gewisse Konditionen aufgestellt werden können. Anscheinend werden öfters auch die Rettungskosten nicht bezahlt.

    • Ritiker K. 04.10.2019 13:28
      Highlight Highlight Ich sehe immer noch nicht, wie die Bergretter 'besser geschützt' werden können.

      "sollten auch bei der Bergrettung gewisse Konditionen aufgestellt werden können."

      Bitte keine Floskeln, sondern konkrete Aussagen. Ich sehe überhaupt nicht was hier gemeint ist.

      Wie sollen sich Bergretter vor Extremsportarten 'schützen'?








  • Beat-Galli 04.10.2019 11:06
    Highlight Highlight Kein Problem mit diesem Verbot. Aber einfach vorher sämtliche nicht natürliche Todesgefährdungen verbieten: Zum Beispiel:

    Tabak
    Auto
    Skifahren
    Bergsteigen
    Schwimmen (nur noch im Notfall erlaubt)
    Alkohol
    Waffenproduktion
    Medikamentenmissbrauch
    Brücken (Ohne Brücken keinen Suizid von derselben)
    Allgemein Strassenverkehr.
    Steuererklärungen (Gefährdung Bluthochdruck)

    Die Liste könnte ewig sein.

    • Magd 04.10.2019 11:55
      Highlight Highlight Politiker
  • El Vals del Obrero 04.10.2019 10:42
    Highlight Highlight Genau solche Vorstösse, erst noch kurz vor Wahlen, finde ich als SP-Sympathisant absolut kontraproduktiv und unnötig.
    • Winschdi 04.10.2019 10:51
      Highlight Highlight Geht mir genau gleich!
    • sowhat 04.10.2019 11:45
      Highlight Highlight same here,
      sowas ärgert mich richtig, richtig , richtig
    • DemonCore 04.10.2019 14:53
      Highlight Highlight Keine Angst, in anderen Parteien gibt es den Typus arroganter Wichtigtuer auch. Im Moment wird man ja überall im Internet mit SVP Matters Rumpelstilzchen-Video belästigt.
  • sherpa 04.10.2019 10:34
    Highlight Highlight lasst sie doch springen, wenn sie sich diese Typen unbedingt den Schädel einschlagen wollen. ist schließlich ihr "Gehirn" das zerstört wird

  • Medizinerli 04.10.2019 10:26
    Highlight Highlight Typisch schweizerisch, alles verbieten. Die Basejumper sind erwachsen und gehen das Risiko bewusst ein und anscheinend stören sie niemanden, viele in der Region profitieren sogar. Momol super Politik.
  • Nocciolo 04.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Ich tendiere auch dafür, dass ein Verbot nichts bringt und die Freiheit höher gewichtet werden sollte als das individuelle Sicherheitsbedürfnis von einzelnen. Aber das Argument der Wertschöpfung finde ich schwach. Nur weil etwas Geld bringt, muss es nicht legal sein. Mit diesem Argument könnte man alles legitimieren.
  • Jo Blocher 04.10.2019 09:49
    Highlight Highlight Das leben ist tödlich. Wieviele kommen bei anderen Sportarten ums Leben: Skisport, Bergsteigen, Tauchen, Schwimmen, Wandern, Radfahren, Jogging, etc.....alles verbieten!?
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/951037/umfrage/gefaehrlichste-sportarten-in-der-schweiz-nach-anzahl-der-getoeteten/
  • Ritiker K. 04.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Also der Untergang des Tourismus im Lauterbrunnental wäre es nicht, wenn das Basejumpen verboten werden würde. Man darf sich aber auch nichts vormachen. Das Lauterbrunnen ist nicht nur so beliebt, weil es legal ist. Vor allem zählt, dass etliche Weltklassesprünge (ca. 12) bequem per ÖV ein wenig Wandern erreichbar sind. Da wird gesprungen was das Zeugs hält - habe mit Leuten gesprochen die 6 Sprünge pro Tag machen. Ich denke, bei einem Verbot würde es illegal weiter geführt werden, was unter Umständen das Ganze gefährlicher macht. Die Zugänglichkeit zieht aber auch unerfahrene Springende an.
  • PC Principal 04.10.2019 09:30
    Highlight Highlight Die Begründung mit dem Image der Schweiz ist falsch. Gerade die Tatsache, dass die Schweiz die persönliche Freiheit relativ hoch gewichtet, macht das Land sympathisch. Ein Verbot würde dem Image der Schweiz schaden.
    • Ritiker K. 04.10.2019 11:28
      Highlight Highlight "Basejumper/in im Lauterbrunnental tödlich verunglückt" ist also keine News-Meldung, welche negativ aufgenommen werden kann?

    • PC Principal 04.10.2019 11:42
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Jo Blocher 04.10.2019 11:46
      Highlight Highlight Ja, Rietiker, stimmt. Wie siehts dann mit tödlichen Unfällen beim Bergsteigen, Tauchen, Schwimmen, Wandern etc., insgesamt weit über 2000 Tote in den letzten 15 Jahre, in der Schweiz, aus?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 04.10.2019 09:28
    Highlight Highlight ich bin auch gegen verbote.
    aber vielleicht denkt ja auch mal jemand an die, die da wohnen. indirekt gefährden die basejumper auch die (psychische) gesundheit der anwohner. soviel ich gehört habe, landen die meistens im gleichen garten. das traumatisiert doch die kinder dort.
    und wer bezahlt die kosten für die polizei, die ambulanz, den friedhof etc.?
    man sollte halt ein hohes deopot als eintritt ins tal verlangen und wenn man lebend wieder rauskommt, dann erhält man es zurück 😉
    aber eigentlich sollte das die basjumper comunity beantworten!
    und nein: es ist NICHT das gleiche wie autofahren!
    • 8Bit 04.10.2019 11:53
      Highlight Highlight Ich bin in der Gegend von Lauterbrunnen aufgewachsen und habe keinen psychischen Schaden wegen den Basejumper davon getragen.
      Ich hab den Jumper immer gerne zugeschaut. Der Massentourismus hat mich viel mehr gestresst.
      Die Basejumper verschandeln auch die Natur nicht und hinterlassen auch keinen Abfall und Dreck. Viele Touristen hingegen schon und haben keinerlei Respekt vor der Natur.
    • Krise 04.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Wo nst du denn da? Oder wieso glaubst du dass du für die Einwohner sprechen sollst/musst?
    • Volande 04.10.2019 15:45
      Highlight Highlight @8bit nun einen gewissen «Abfall» hinterlassen sie schon, wenn sie unglücklich abgefallen sind 😬 Fände es eigentlich aus journalistischen Gründen von Ausgewogenheit & Betroffenheit sehr interessant, die «Putzenden» zu hören. Wer macht das eigentlich? Ambulanz, Polizei, Totengräber? Deren Praktikanten, oder Spezialteams? Weil DAS stell ich mir richtig scheiss unangenehm vor. Aber ja, verbieten würd es höchstens schlimmer machen, wie so oft
  • PC Principal 04.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Früher war die SP mal gesellschaftliberal. Heute leider zunehmend spiessig-konservativ.
    • DemonCore 04.10.2019 15:04
      Highlight Highlight Dieser Befund trifft leider in mehrfacher Hinsicht zu. Innerhalb der europäischen Sozialdemokratie ist die SP weit links anzusiedeln, ja sie wurde sogar schon als Linkskonservativ bezeichnet. Überdies hat sie sich mehrfach gegen gesellschaftliche Öffnung ausgesprochen, ist wenig kämpferisch wenn es um Cannabislegalisierung, Trennung von Kirche und Staat, Säkularität im Allgemeinen usw. geht. Das ist sehr enttäuschend. Hingegen werden rückständige Ideen wie sie bspw. der Islam vertritt in Schutz genommen. Die SP Gleichstellungspolitik geht an den Bedürfnissen der Frauen und der Männer vorbei.
  • Bätzi 04.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich würde mich ja nie von Freiwillig von einer Klippe Stürzen. Ich bin aber absolut gegen ein Verbot weil es Kontraproduktiv ist die SBA hat bewiesen dass sie im gegeben Rahmen Verantwortung übernimmt und ist versucht dass eine gewisse Regelung zu halten.
    Mit einem Verbot A: Lockt es Jene an die es nur wegen dem Verboten Kick tun. und B: es nimmt der SBA den Handlungsspielraum für die Regelung der Absprungorte. Es muss nicht immer gleich alles Verboten werden dass man nicht versteht.
  • no-Name 04.10.2019 09:22
    Highlight Highlight Ich weiss, whataboutism und so. Find ich in dem Fall angebracht.

    -Höhenwanderer
    -Kletterer
    -Skitourer undundund.

    Nehmen wir 2015 (das extremste jahr!): 10 Tote Basejumper auf 144 Gebirgstote insgesamt. (SAC)

    Statistisch sind die wandernden Familien oder spazierenden Touristen nicht relevant. Also worum geht es?
  • fidget 04.10.2019 09:14
    Highlight Highlight Das ist doch Quatsch. Weshalb sollte man Basejumpen verbieten? Es gibt zig (akzeptiertere) Sportarten, bei denen jährlich wesentlich mehr Menschen ums Leben kommen. Dort würde niemandem in den Sinn kommen ein Verbot auszusprechen. Frau Kiener-Nellen sollte sich mit richtigen Problemen beschäftigen. Und sie glaubt ja wohl nicht, dass nicht mehr gesprungen würde. Nach einem Verbot fehlt zusätzlich die Organisation und es wird gefährlicher. Sein lassen, wie es ist, denn es entscheidet jeder für sich, ob er diesen Sport betreibt oder nicht.
  • PlayaGua 04.10.2019 09:12
    Highlight Highlight Von Frau Kiener-Nellen ist noch selten was Kluges gekommen. Ausser natürlich man sucht ein Vorbild zur Steueroptimierung.
  • flying kid 04.10.2019 09:11
    Highlight Highlight Wie Banda69 sagen würde...

    Jaja, die SP, die tut was fürs Volk.

    Was für ein unnötiger Vorstoss von Kiener Nellen. Aber man muss vor den Wahlen ja im Gespräch bleiben.
    • santa's little helper 04.10.2019 13:05
      Highlight Highlight sie tritt gottseidank nicht mehr an.
    • flying kid 04.10.2019 15:03
      Highlight Highlight Immerhin etwas
  • Spooky 04.10.2019 09:10
    Highlight Highlight So ein Chabis!
  • dä dingsbums 04.10.2019 09:00
    Highlight Highlight Eingereicht hat Kiener Nellen eine Interpellation. Damit kann man vom Bundesrat "Auskunft über wichtige innen- und aussenpolitische Ereignisse und Angelegenheiten" verlangen.

    "Wäre nicht ein schweizweites Verbot von "Basejumping" und "Wingsuit"-sprüngen angemessen?" ist eine simple Frage.

    Das ist weder ein Verbot, noch ein Gesetzesentwurf noch sonst etwas wirklich konkretes. Interpellationen werden am Laufmeter eingereicht, von den meisten hört man in den Medien nichts.

    Hat sich vielleicht jemand die Mühe gemacht, das auf parlament.ch nachzulesen, bevor er sich hier empört hat?
    • sowhat 04.10.2019 11:49
      Highlight Highlight ähm, danke ..
    • Krise 04.10.2019 12:01
      Highlight Highlight Nein. Ich gehe davon aus wenn ich einen Zeitunsartkel lese, dass darin alle Infomartionen sind die ich brauche um mir eine Meinung zu bilden. Bin ich da zu naiv?
    • dä dingsbums 04.10.2019 12:25
      Highlight Highlight @iisprinzässin: Vielleicht, ein klein wenig. Die Medien nutzen das sog. Stilmittel der Zuspitzung sehr gerne und auch oft. Wie in diesem Fall.

      Diese eigentlich ziemlich bedeutungslose Interpellation wird so zu einer grossen Sache aufgeblasen ("Damit soll bald Schluss sein", ein paar Reaktionen, Zitate, verweise auf andere Medien, usw), obwohl da nur eine Nationalrätin dem Bundesrat eine Frage gestellt hat.

  • Aurum 04.10.2019 08:57
    Highlight Highlight An die 30'000 Sprünge und 4.5 Tote pro Jahr im Durchschnitt? Macht 1 Todesfall pro 6667 Sprünge = 99.985% Erfolg.

    Mit einer derartigen Quote ein Verbot prüfen?
    Dann müssen wir aber ganz dringend Auto- & Velofahren verbieten.
    • Dr. Unwichtig 04.10.2019 09:25
      Highlight Highlight Statistisch nur bedingt haltbar, da jeder Springer x-fach springen kann, aber nur 1x sterben...
  • Thomas Melone (1) 04.10.2019 08:52
    Highlight Highlight Was waren eigentlich Basejumper in ihrem vorderen Leben? Lemminge vielleicht?
    • Spooky 04.10.2019 12:36
      Highlight Highlight Thomas Melone (1)

      Interessanter wäre zu wissen,
      was sie im nächsten Leben sind. 🤔
  • Toni.Stark 04.10.2019 08:33
    Highlight Highlight Nope, man kann niemand verbieten von einer Klippe zu springen. So lange er niemanden gefährdet. Eigenverantwortung.
    • Nick Name 04.10.2019 08:50
      Highlight Highlight Völlig einverstanden mit dem ersten Satz – eine totale Schmalspuridee von Frau Kiener Nellen.

      Aber der zweite ist natürlich extrem gummig. Ab wann gefährde ich jemanden? In der strengsten Auslegung bereits seit meiner Zeugung; weil ich lebe...
  • Allion88 04.10.2019 08:31
    Highlight Highlight dann müsste man auch das autofahren, bergsteigen, schwimmen, pilzesammeln, jegliche arten von feuer/grill, alle flugformen, fensterputzen und noch vieles mehr

    wobei ich hier vieles dieser SPlerin noch zutrauen würde
  • MarGo 04.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Wieviele Tote gibt es im Stassenverkehr nochmal..? Autofahren muss verboten werden!
    oder Leitern.... müssen verboten werden...
    Whiskey... verbieten!
    Schlaganfälle oder Herzinfarkte während der Arbeit? Ganz klar die Arbeit verbieten!!
    also würkli... blöder gohts nöd...
    • Oigen 04.10.2019 08:40
      Highlight Highlight blöder gohts nöd...

      ..sagt einer der äpfel mit bergziegen vergleicht
    • MarGo 04.10.2019 09:33
      Highlight Highlight nur für dich Oigen
      /*Ironie off
      ;)
  • Bert der Geologe 04.10.2019 08:29
    Highlight Highlight Der Vorstoss ist insofern auch ungeschickt, weil national angelegt. Was sollen wir Flachländer urteilen, ob das eine Plage ist, oder nicht. Wenn die Lauterbrunner das nicht mehr wollen, sollen sie es verbieten dürfen, wenn sie es wollen, dann kann es uns egal sein. Versicherungen sollten solche Hochrisikomutproben jedoch nicht bezahlen (bezahlen sie überhaupt?)
  • Der Rückbauer 04.10.2019 08:28
    Highlight Highlight Die Katholiken haben im Mittelalter den Selbstmord mit dem Tode bestraft.
  • Nik G. 04.10.2019 08:26
    Highlight Highlight 4,5 Tote?! Hat sie keine grösseren Probleme. Beim Schwimmen, Wandern, Skifahren, Bergsteigen sterben mehr Menschen pro Jahr. Sollte das auch verboten werden? Würde ich absolut nicht verstehen wenn dies durchkommen würde. Auch wenn ich kein Basejumper bin.
    • Züriläckerli 04.10.2019 09:06
      Highlight Highlight Die Zahl 4.5 auf die Zahl der Ereignisse hochzurechnen übersteigt wohl ihre geistigen Möglichkeiten.
    • Nik G. 04.10.2019 09:45
      Highlight Highlight Nein die 4.5 sind nicht auf Gemeinde. Dann wären es ja am Schluss womöglich 1'000 von Toten. Die bezieht sich auf die ganze Schweiz. Die Zahl bleibt stabil. Zusätzlich haben Sie die Zahlen von einer grossen Jahres Zeit Spanne und einer kurzen verglichen.
      2000- 2017 (17 Jahre)-> 4 Tote, 2013- 2017-> 8 Tote (4 Jahre) solche Zahlen relativieren sich meistens wieder wen diesselbe Zeitspanne angeschaut wird.
    • Nik G. 04.10.2019 16:26
      Highlight Highlight Dann können Sie Statistiken nicht richtig lesen. Der Durchschnitt pro Jahr von 2000- 2017 sind 4 da kann es in einem Jahr viel mehr Tote geben und in anderen viel weniger. Siehe Wanderer Statistik-> Jahr 2011 68 Tote. Nun wird der Durschnitt von 2013- 2017 genommen dies sind nur 4 Jahre gegenüber 17 Jahre. Wenn in diesen 4 Jahren 2 Jahre mit mehr Menschen als der Durchschnitt sterben wird der Durchschnitt auch sehr schnell viel höher. Zusätzlich wie kommen Sie zu der Aussage das in Lauterbrunnen 17- 19?! gestorben sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dr. flöckli 04.10.2019 08:22
    Highlight Highlight Dieser Verbötlis-Wahn ist für mich ein Grund mehr, dieses Jahr nicht meht SP zu wählen. Wie sieht es denn mit Skifahren aus? Oder Wandern? Leute sterben daauch, man nimmt halt ein Risiko auf sich. Jeder soll selber entscheiden!
  • Hosesack 04.10.2019 08:19
    Highlight Highlight Das verstehe ich nicht, eine Sportart wo es zum Risiko gehört, zermatscht in Nachbarsgarten zu landen soll zur Indivduellen Freiheit gehören? Ich empfinde das als asozial.
    • Aussie 04.10.2019 08:48
      Highlight Highlight das du das asozial findest, finde ich asozial!
    • Allion88 04.10.2019 08:54
      Highlight Highlight ich empfinde ihr empfinden als asozial
    • Züriläckerli 04.10.2019 09:09
      Highlight Highlight Lieber Hosensack, freue dich an den Blitzen! Der Quotient zeigt nur wie überdurchschnittlich hoch dein IQ und deine soziale Kompetenz ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 04.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Vermutlich würden sie eben doch springen, nur halt eben völlig unreguliert. Ist ein bisschen wie mit den Drogen.
    Und Leute, die sich so intensiv um den Darwin-Award bemühen...also, ich weiss nicht. Die sollte man doch nicht aufhalten, oder?
  • GraveDigger 04.10.2019 08:03
    Highlight Highlight Und wieviel Selbstmorde gibt es wohl in der Schweiz weil es Menschen gibt die durch den Staat drangsalieret werden? Wahrscheinlich einige mehr.
    Sind durchschnittlich bestimmt mehr wie 4.5, sollt man da nicht über ein Staatsverbot nachdenken?
    Es ist jeder selbst verantwortlich für das was er tut, solange er dritten keinen Schaden zufügt.
  • soulcalibur 04.10.2019 08:03
    Highlight Highlight Ich verstehe die Basejumper; ein Leben am Limit, aber eben gelebt, es gibt ja gerade bei uns genügend lebende Tote, die wie Zombies durch die Gegend schlurfen. Auf der anderen Seite ist es ebenso eine Tatsache, dass die Lebenserwartung halt begrenzt ist, mittlerweile sind es wohl gegen 50 tödliche Unfälle gewesen. Auch Stars der Szene sind im Oberland umgekommen. Wo Wände sind, wird gesprungen und gestorben. Mein Lieblingssprung ist allerdings dieser mit dem Russen, der den Fallschirm an seiner Haut befestigt hat...;-)
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    • Krise 04.10.2019 12:04
      Highlight Highlight Warte ... Was? 😱
    • Ritiker K. 04.10.2019 17:36
      Highlight Highlight Basejumper - ein Leben am Limit?

      Es gibt unter den Basejumper schrille Vögel, Exzentriker und Extremisten/innen. In den Youtube-Videos kommen solche Personen auch besser an. Lauterbrunnen zieht mit der einfachen Erreichbarkeit der Exits viele 'Showstars' an

      Ich kenne aber auch einige Basejumper/innen die alles andere als 'am Limit' leben und wohl von vielen überhaupt nicht mit dieser Sportart assoziiert werden würden. Ruhige, geerdete, sehr bewusste und bescheidene Menschen die nicht überall rausposaunen was sie für mega krasse Sachen unternehmen und alles per Video dokumentieren müssen.
  • K1aerer 04.10.2019 08:00
    Highlight Highlight Das bekommt man leider, wenn man ausschliesslich nur linke und links-grüne Politiker wählt: Verbote!
    • Freilos 04.10.2019 08:37
      Highlight Highlight Was hat das damit zu tun?
    • Beat_ 04.10.2019 08:38
      Highlight Highlight Erstens: ich bin gegen ein Verbot.
      Zweitens: für Verbote sind vor allem die Verantwortlich, welche am lautestens Eigenverantwortung und liberalismus fördern. Kiffen ist nach wie vor illegal... (ich bin Nichtraucher und verzichte auch auf Canabis).
    • Nick Name 04.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Frau Kiener Nellen ist nicht «die Linke» und schon gar nicht eine Grüne und hat noch weniger alle umgesetzten Massenahmen und gültigen Bestimmungen in diesem Land vor- und durchgebracht, von denen wir alle profitieren (ja: alle).

      Sie hat einfach eine Schmalspuridee in die Welt gesetzt.

      Zudem ist der Ursprung im Beitrag oben ungenügend beschrieben. Statt auf SRF zu verweisen, könnte man direkt die (offensichtlich völlig unausgegorene) Interpellation 19.4350 nennen, deren ganzer (!) Wortlaut ist:
      «Wäre nicht ein schweizweites Verbot von "Basejumping" und "Wingsuit"-sprüngen angemessen?»
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 04.10.2019 07:51
    Highlight Highlight Sozialisten wollen mehr Verbote? Nicht überrascht. Madame ist ja sowieso so überzeugt davon, dass alle möglichst viel Steuern zahlen sollen für alles mögliche und möglichst viel verboten wird, nur selber nimmt sie es mit den Steuern nicht so genau.
  • Satox 04.10.2019 07:48
    Highlight Highlight Das Einzige was man verbieten sollte, ist solche Politiker wählen zu können
  • so war es doch nicht gemeint 04.10.2019 07:45
    Highlight Highlight Wird die Schweiz immer mehr mit Verboten zugekleistert?
    Wo ist Wilhelm Tell?
    • Oigen 04.10.2019 08:41
      Highlight Highlight ausgeschafft, der war kriminell
    • TheBase 04.10.2019 10:51
      Highlight Highlight Willy hat nie existiert, finde dich damit ab 🙄
  • TheWall_31 04.10.2019 07:41
    Highlight Highlight Jeder, der die SP wählt, befürwortet eine solche Verbotspolitik.

    Vielleicht mal im Hinterkopf behalten, bevor ihr den Stimmausweis unterschreibt...
    • Friction 04.10.2019 08:45
      Highlight Highlight Nope. Das ist polemisch. Ich bin links und klar gegen ein solches Verbot. Punkt amen aus.
    • Nick Name 04.10.2019 09:06
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist Stammtischgetröte.
    • Der Soziale 04.10.2019 10:15
      Highlight Highlight Ich wähle auch SP aber ich bin klar gegen noch mehr Verbote.
      Jeder kann machen was er will, weil jeder steht dazu was er macht. 😜
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die_andere_Perspektive 04.10.2019 07:39
    Highlight Highlight Interessant wären auch Aussagen von Einwohnern gewesen die nicht wie die Betreiber des Hostel und des Cafés direkt vom Tourismus profitieren.
    • Raphael Stein 04.10.2019 10:07
      Highlight Highlight Gartenbesitzer zum Beispiel.
  • qolume 04.10.2019 07:33
    Highlight Highlight Schaut mal den Film "Valley Rising", geht hauptsächlich um Klettern, aber man sieht gut, was das Basejumpverbot im Yosemite Valley gebracht hat. Und ja, Dean Potter hats leider erwischt vor 2-3 Jahren...
  • Ruefe 04.10.2019 07:25
    Highlight Highlight Ich finde die Doku auf Youtube leider nicht mehr. Ein SRF-Dok Film hat das Thema schon mal sehr gut behandelt. Im Film ist ein Interview mit einer alten Dame erhalten und auf die Frage was sie von den Basejumpern halte antwortet sie:
    "Joo, wes welles de selles"
    • papaya 04.10.2019 08:37
      Highlight Highlight So sollte man den SRF Dok finden: Wingsuit Base - Jumping - Der Traum vom Fliegen
    • Floyd84 04.10.2019 09:36
      Highlight Highlight Ne....die Doku hies Die Basejumper von Lauterbrunnen und war mit Ueli Gegenschatz.
    • Ruefe 04.10.2019 11:46
      Highlight Highlight Genau
  • THEOne 04.10.2019 07:25
    Highlight Highlight uaaahhhh.....
    menschen sind an brot erstickt, verbietet brot
    menschen sind im badezimmer ausgerutscht und gestorben, verbietet badezimmer
    menschen sind während dem sex gestorben, verbietet sex...
    sagtmal sp'ler, gehts eigentlich noch....?
    • THEOne 04.10.2019 14:47
      Highlight Highlight @flügu
      hab kein garten, aber viel brot....
  • namib 04.10.2019 07:15
    Highlight Highlight Rührend, wie sich Kiener Nellen aus der Berner Agglo um die Befindlichkeiten der 70km entfernten Lauterbrunner kümmert. Es sind ja auch meistens Basler oder Zürcher, welche sich für den Schutz des Wolfs in den Alpen einsetzen🤷🏻‍♂️
    Umgekehrt würde es mich befremden, wenn ein Berner Oberländer die Street Parade verbieten möchte.
    Ein Base Jumping Verbot in Lauterbrunnen müsste von Lauterbrunnen ausgehen, nicht von Bern😉
  • Influenzer 04.10.2019 07:12
    Highlight Highlight Dann müsste man auch folgendes verbieten:
    -Skitouren (kann Lawinen auslösen die andere mitreissen)
    -Klettern (kann Steinschlag auslösen)
    -Jagd (Wanderer können für Wildtiere gehalten werden)
    -Gleitschirmfliegen (ähnliche Gefährdung wie Basejumpen)
    & weitere willkürlich ausgewählte Randsportarten die der Antragstellerin persönlich nicht zu nahe sind.
    Ich habe jetzt nicht gegoogelt wieviele Tote die in meiner Liste aufgeführten Tätigkeiten zur Folge hatten, aber es wird kaum weniger sein.

    C' m on.....

  • Scaros_2 04.10.2019 07:08
    Highlight Highlight WHAT?!??

    Also wenn ich den Artikel lese, dann hat der lokale Tourismus in zusammenarbeit mit einem Verein und lokalen ansässigen ein funktionierendes Wirtschaftsystem mit einer Zielgruppe ausgearbeitet.

    Diese dürfen Springen, zahlen eine Gebühr welche zurück fliesst und der lokale tourismus floriert.

    und jetzt will man es verbieten weil: die Todesfälle die «Reputation des Tourismuslandes Schweiz und des Berner Oberlandes gefährden».

    Wow - makes sense - mol, typisch schweizerisch.

    • DerMedicus 04.10.2019 07:25
      Highlight Highlight naja, kein Bauer muss jemanden "zusammenlesen". Kennst du Feuerwehr, Krankenwagen und Bestatter?

      Es könnte auch ein Gleitschirmflieger in den Garten stürzen. Oder ein Airbus A320. Am wahrscheinlichsten könnte auch mein Nachbar beim gemeinsamen BBQ vor meiner Familie sterben (um ein extrem Vielfasches wahrscheinlicher).

      Mached doch nöd weg allem immer soes gschiss!
    • DerMedicus 04.10.2019 12:04
      Highlight Highlight 4.5 Tote in der ganzen Region Lauterbrunnen. Was denkst du, diese Retter finden das also schlimmer als alle anderen Retter in der Schweiz? z.B. in Zürich?

      Personenunfälle in der Bahn. Denkst du, diese Erstversorger finden es toll? Klar, keiner findet das Toll, das ist also ein absolutes Nullargument für ein Verbot!.

      Sonst müsste man Autofahren, Tabak, Alkohol, Stress, Züge,... verbieten!
    • DerMedicus 04.10.2019 16:43
      Highlight Highlight diese Punkte finde ich gut und schön beschrieben. Allerdings reicht es mir einfach bei Weitem nicht, eine Sportart zu verbieten. Für die Öffentlichkeit gibt es nämlich wesentlich gefährlichere Sportarten als Basejumpen.

      Leben und leben lassen, wer sein Leben im Sport riskiert, der muss halt mit den Konsequenzen selber leben. Dass er jemand anders verletzt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Da sind Oldtimerausfahrten oder Motorradtouren bei weitem (auch statistisch) gefährlicher für andere.

      Weshalb dann ein Verbot?
  • Baba 04.10.2019 07:06
    Highlight Highlight "Manchmal stürzen sie mitten in die Gärten von Einwohnern des Lauterbrunnentals."

    Jede*r, der sagt "nur 4.5 Tote im Schnitt" soll sich doch mal vorstellen, er/sie sitzt mit der Familie gemütlich beim Sonntagsbrunch und da knallt ein Basejumper in den Garten und stirbt vor den Augen der entsetzten Familie. Sry Leute, aber sowas ist ein Schock fürs Leben!

    Haben die Schreiber des Artikels zudem auch mal mit einem der Bauern geredet, die die zerschellten Basejumper finden & zusammenlesen? Auch für die ist das kein Zuckerschlecken...

    Die persönliche Freiheit ist halt einfach nicht grenzenlos.
    • Scaros_2 04.10.2019 07:18
      Highlight Highlight Ach kommt - übertreib mal nicht.

      4.5 Tote / 365 Tage. // Da sterben vermutlich mehr Bergwanderer oder so.

      Genau so gut kann man Argumentieren, dass man im Garten sitzt und dann fährt dir einer in Garten der ein Schlaganfall hat. Schock fürs Leben.

      Oder ein Velofahrer.....oder kA. Vogel der gegen Glas knallt. Auch ein Schock fürs leben.

      Halt den Ball flach.
    • Silverstone 04.10.2019 07:31
      Highlight Highlight Schau dir mal die paar Dokus dazu an... Die Bauern in diesem Tal sind total geerdet und haben absolut kein Problem mit den ganzen "Springern".
      Live and let die
    • florian21 04.10.2019 08:04
      Highlight Highlight Ich bin im Lauterbrunnental aufgewachsen, noch nie wäre ein Basejumper in ein Garten irgendeiner Familie gestürzt.
      Beinahe alle Absprungstellen befinden sich ausserhalb des Dorfes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ton 04.10.2019 07:00
    Highlight Highlight Jeder hat etwas gegen ein Hobby von jemand anderem. Das ist normal. Wenn wir aber gegenseitig unsere individuelle Freiheit nicht respektieren, dann sind wir bald kein liberaler Staat mehr.

    Insbesondere geht es hier um Selbstgefährdung und wozu soll so etwas verboten werden?
  • just sayin' 04.10.2019 06:55
    Highlight Highlight meiner meinung nach bezeichnend für sp.

    die grundidee irgendwie nachvollziehbar, aber völlig übertrieben und weltfremd
  • Alter-Sack 04.10.2019 06:55
    Highlight Highlight Ja, es ist eine Risikosportart, aber es ist auch immer ein Risiko solche Politiker zu wählen!
  • Möfe 04.10.2019 06:54
    Highlight Highlight Man muss halt alles, was irgendwie irgendwelchen Leuten Spass macht, verbieten...
    Erinnert an ein gewisses Land nördlich von Südkorea...
    • dä dingsbums 04.10.2019 08:46
      Highlight Highlight Ziemlich arg übertrieben...
  • Kiro Striked 04.10.2019 06:48
    Highlight Highlight 4.5 Tote in Durchschnitt pro Jahr und man will über ein Verbot sprechen... Kommt schon liebe SP'ler... Es gibt bei weitem wichtigere Themen die man angehen müsste als dieses..
    • Züriläckerli 04.10.2019 09:02
      Highlight Highlight Wenn man diese Zahl, 4.5 Tote pro Jahr, auf die Passagierflüge der SWISS hochrechnem würde, hätte die Airline mit Sicherheit ein Landeverbot in Zürich!
    • Kiro Striked 04.10.2019 09:36
      Highlight Highlight Der Unterschied ist nur, dass eine Airline eine Hochsicherheitszone ist. Der Handlungsspielraum hier ist Winzig. Das Ganze Personal wird geschult und auf jeden Notfall Vorbereitet. Wenn nur kleinigkeiten nicht stimmen, kann es sein, dass gar nicht losgeflogen wird.

      Ein Basejumper ist eine Privatperson die sich freiwillig dazu entscheidet mit einem Anzug und (Hoffentlich) einem Fallschirm zu springen. Ohne grössere Sicherheitsprotokolle, oder Monatelangen Schulungen.

      Diese beiden Sachen miteinander zu vergleichen finde ich gerade etwas sehr speziell.
  • Resistance 04.10.2019 06:47
    Highlight Highlight Schaad chamer nöd umwelt vorschiebe zums verbpte!
  • Chrisiboy 04.10.2019 06:46
    Highlight Highlight Lasst sie doch! Sicherstellen, dass keine unbeteiligten Dritte zu Schaden kommen und gut ist.

    Wenn's halt mal einen verschtreicht ist das nicht so schlimm, sind ja alle freiwillig gesprungen.
  • Rolf stühlinger (1) 04.10.2019 06:42
    Highlight Highlight Verbietet doch einfach das springen von gebäuden. Fertig.
    Alles andere ist doch egal. Wenn wieder einer n pfannkuchen baut weil er seiner adrenalin sucht fröhnt, ist in den bergen doch schnuppe.
  • _mc 04.10.2019 06:39
    Highlight Highlight Basejumping-Verbot, Netzsperren, E-ID, E-Voting, Foies-Gras usw..
    Die Liste der Absurditäten lässt sich munter weiterführen.
  • Pisti 04.10.2019 06:38
    Highlight Highlight So was muss ja von der SP kommen.
    • Nick Name 04.10.2019 09:11
      Highlight Highlight Tut es aber nicht. Eine Person ≠ «die SP».

      (Es läuft da eben ein bisschen anders als in einer anderen Partei.)
  • Schneider Alex 04.10.2019 06:32
    Highlight Highlight Basejumper- und Speedflyer-Todesfälle: Stellt den Unsinn ab!

    Unglaublich: In den letzten Jahren haben sich im im Berner Oberland über 20 tödliche Unfälle beim Basejumping ereignet, ohne dass sich amtliche Stellen eingeschaltet hätten. Die ökonomischen (touristischen) Interessen einer Region werden offenbar über den gesunden Menschenverstand gestellt. Dieser sagt: Stellt diesen Unsinn endlich ab!
    • Miky 04.10.2019 09:23
      Highlight Highlight Gesunder Menschenverstand ist ganz offensichtlich Ansichtssache...
  • Schneider Alex 04.10.2019 06:32
    Highlight Highlight Wir leben heute aber offenbar in einer Welt voll von Zynikern. Wer denkt an die Eltern und Bekannten von solchen Hasardeuren? Gewisse Menschen muss man vor sich selber schützen wie kleine Kinder. Aber ich stelle ernüchtert fest: Fürsorglichkeit und christliches Gedankengut verabschieden sich langsam aus unserer Gesellschaft.
    • Cédric Wermutstropfen 04.10.2019 09:15
      Highlight Highlight Solange die Leute mündig sind, ist es ihre alleinige Sache, wenn sie ihr Leben wegwerfen wollen. Wobei meine Ausdrucksweise stark übertrieben ist. Verrechnet man die Toten mit der Anzahl Absprünge, dann sind es nicht gerade viele.
    • Peter Miese 04.10.2019 12:40
      Highlight Highlight @cedric: die wollen nicht ihr Leben wegwerfen – die sehen ihr Leben als Erlebnis. Feiner, aber wichtiger Unterschied – auch wenn die Konsequenz leider manchmal (aber selten) dieselbe ist 🤷‍♂️
    • Cédric Wermutstropfen 04.10.2019 13:44
      Highlight Highlight @Peter: Ach so, Nein, das ist mir schon klar. Ich habe eben diese drastischste Formulierung gewählt wegen Alex Aussage, wonach man diese vor sich selbst beschützen müsse. M.E. müssen wir dies selbst dann nicht tun, wenn jemand sein Leben tatsächlich einfach wegwirft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • skisandtrail 04.10.2019 06:32
    Highlight Highlight Und wieder will man uns was verbieten.. 🙄
    • Albi Gabriel 04.10.2019 07:13
      Highlight Highlight Nicht man, sondern typischerweise eine SP-Politikerin!
    • Tagedieb 04.10.2019 15:28
      Highlight Highlight @ Albi
      Yup "EINE" (nicht alle) - typisch SP, stimmt.
      Bei anderen Parteien will die grosse Mehrheit mehr Verbote.
  • Mügäli 04.10.2019 06:29
    Highlight Highlight Natürlich ist es tragisch wenn ein Basejumper sein Leben verliert aber deswegen den Sport zu verbieten, ist absolut übertrieben. Beim Autofahren sterben einige Menschen mehr, deswegen verbietet man es nicht. Mein Fazit: Das Leben ist nunmal ein Risiko ..
  • Gawayn 04.10.2019 06:26
    Highlight Highlight Ich hab keine Ahnung wie viele Basejumper das Tal besuchen kommen.
    Ich nehme an, es ist kein Breitensport.

    Aber wenn bis zu 10 Unfälle, mit tödlichem Ausgang gibt, finde ich, es ist viel.

    Verbieten ist meist keine Hilfe.
    Ich denke um wirklich diese Zahlen zu minimieren, sollte man die Fälle genauer untersuchen, wie es zu den Unfällen kam.

    Ich bin kein Basejumper.
    Weiss einer hier, von häufigen Fehlern, oder Ausrüstungsdefekten?

    Womöglich könnte eine Lizenz helfen?
  • Randy Orton 04.10.2019 06:17
    Highlight Highlight Idiotischer Vorstoss, dann muss Kiener-Nellen auch Rafting, Schwimmen in Flüssen und Seen und schlussendlich Fussball und Eishockey verbieten. Aber nett, kommt sie mit solchem Quatsch vor den Wahlen, dann kann man sie noch von der Liste streichen.

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