Was ein Tintenfisch damit zu tun hat, dass es heute keine «Arena»-Review gibt 🐙🐙🐙
Eigentlich würde hier jetzt eine pointierte Analyse der gestrigen «Arena» stehen. Mit rhetorischen Tiefschlägen, übermotivierten Wortmeldungen und einer Antwort auf die wichtigste Frage überhaupt: Wer hat gestern Abend gewonnen?
Tja.
Heute nicht.
Denn gestern hatten wir bei watson unser geniales Sommerfest. Und bevor jetzt jemand denkt: «Aha, Prioritäten!» Wir haben eine Erklärung. Eine überraschend gute sogar.
Sie beginnt mit einem Tintenfisch.
Oder genauer: mit Pulpo.
Wer bei watson arbeitet, kennt die Tradition. Immer wenn wir in einem Bereich, die Menschen mit Excel-Fetisch sehr glücklich machen, einen neuen Rekord erreichen, spendiert unser publizistischer Leiter Maurice Thiriet der Redaktion einen Gratis-Brunch.
Nicht irgendeinen Brunch. Einen Pulpo-Brunch.
Warum? Weil Maurice offenbar überzeugt ist, dass ein Tintenfisch ein völlig normales Zmorge darstellt. Während andere Menschen Gipfeli essen, lebt Maurice gedanklich irgendwo an der portugiesischen Küste um 10.15 Uhr morgens.
Intern wurde das Ritual deshalb irgendwann einfach nur noch «Pulpo» genannt.
Das Problem: Dieses Jahr lief es bei watson ziemlich gut. Sehr gut sogar.
So gut, dass wir bereits acht Rekorde in verschiedenen Bereichen geknackt haben. Rein mathematisch hätte das bedeutet: acht Gratis-Brunches.
Doch irgendwann setzte eine Erkenntnis ein. Vielleicht. Ganz vielleicht. Hat nicht jede Person in einer Redaktion Lust auf Tintenfisch um neun Uhr morgens.
So entstand eine Umfrage und daraus ein Deal: Statt achtmal kollektiv leicht irritiert Pulpo zu essen, wird das Budget in etwas investiert, worauf sich alle freuen können.
Eine Sommerparty.
Gestern Abend stieg dann dieses opul(po)ente Fest. Mit Drinks, Musik und zu viel Schlagersongs im Karaoke.
Und weil wirklich alle eingeladen sind, sogar jene, die sonst bis Freitagmitternacht und länger jeweils die «Arena»-Review zusammenschreiben, fällt diese Woche unsere Analyse ausnahmsweise aus.
Manchmal gewinnt eben der Tintenfisch. Oder genauer: das Geld, das dank ihm nie ausgegeben wurde.
Nächste Woche sind wir wieder zurück. Mit einer «Arena»-Review von unserem Reporter Yann Lengacher. Versprochen.
Und wer die gestrige «Arena» trotzdem schauen möchte, findet sie hier.
PS: Mo, falls du das liest: Wir würden Pulpo trotzdem wieder einmal probieren. Vielleicht. Eventuell. Unter bestimmten Bedingungen.
(kma)
