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St Gallen

Geschäftsführer des Kantonsspital St.Gallen geht per sofort

Im Kantonsspital St. Gallen werden derzeit 45 Covid-Patienten behandelt.
Die St.Galler Spitalverbunde haben die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Geschäftsführer des Kantonsspitals St.Gallen per sofort beendet.Bild: keystone

Geschäftsführer des Kantonsspital St.Gallen geht per sofort

04.12.2024, 12:3004.12.2024, 15:16
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Die St.Galler Spitalverbunde haben die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Geschäftsführer des Kantonsspitals St.Gallen per sofort beendet. Stefan Lichtensteiger verlässt das Spital gemäss einer Mitteilung aufgrund «unterschiedlicher Managementauffassungen». Dabei ging es um die Fusion der bisher vier St.Galler Spitalverbunde.

Der Entscheid ist im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt, wie es in einer Mitteilung des Verwaltungsrats der Spitalverbunde des Kantons St.Gallen vom Mittwoch hiess. Stefan Lichtensteiger war seit dem 1. Mai 2022 CEO des Kantonsspitals St.Gallen (KKSG).

Vorgesehen war, dass Lichtensteiger auf den 1. Januar 2025 CEO des Zusammenschlusses der vier St.Galler Spitalverbunde wird. Diese Stelle werde Lichtensteiger nun aber nicht antreten, sagte ein Sprecher des Verwaltungsrats der Spitalverbunde auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Nach seinem Amtsantritt am KSSG habe Lichtensteiger den Transformationsprozess zur Zusammenführung der vier Spitalverbunde vorangetrieben, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Übernahme der operativen Leitung des Kantonsspitals habe er «zu einem schwierigen Zeitpunkt» übernommen. Im September 2023 seien «einschneidende Massnahmen» aufgrund der finanziellen Situation notwendig gewesen.

Die interimistische Leitung des KSSG übernimmt per sofort der langjährige, bisherige stellvertretende Geschäftsführer Simon Wildermuth. Diese Regelung gelte auch für den fusionierten Spitalverbund «Health Ostschweiz», so der Sprecher des Verwaltungsrats. (sda)

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