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Der Boom der Elektrovelos zeigt sich in der Langfrist-Importstatistik. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

So viele Velofahrer mussten im letzten Jahr ihr «Billett» abgeben

Nicht nur Autofahrer, auch Velofahrer können von der Polizei mit einem Fahrverbot belegt werden. Die Zahl ist aber klein. Nationalrat Gregor Rutz will deshalb, dass strenger gegen Velofahrer vorgegangen wird.

Kari Kälin / ch media



Die Scheibe öffnet sich und der Autofahrer schleudert dem Velofahrer ein «Tubel» hinterher, weil er ein Rotlicht überfahren hat. Oder ein Velofahrer haut seine Faust auf die Motorhaube, weil ein Autofahrer den Weg versperrt und der Pedaleur aufs Trottoir ausweichen muss. Wer regelmässig auf den Strassen unterwegs ist, weiss: Solche Gehässigkeiten gehören zum Stadtverkehr wie das Feierabendbier zum Stammtisch.

Gregor Rutz will Gegensteuer geben. Der Zürcher SVP-Nationalrat fordert den Bundesrat in einer Motion dazu auf, Massnahmen zu erarbeiten, um die Verkehrsregeln gegenüber Velofahrern durchzusetzen.

Rutz, selber oft mit dem Auto in der Stadt Zürich unterwegs, beobachtet immer wieder, wie Velofahrer ohne Licht herumfahren, in Einbahnstrassen einbiegen oder auf dem Trottoir fast Fussgänger über den Haufen karren. Rutz legte dem Bundesrat nahe, auch höhere Bussen und härtere Strafen zu prüfen.

Davon will die Landesregierung aber nichts wissen. Das geltende Recht biete nämlich genügend Handhabe, gegen fehlbare Velofahrer vorzugehen, schreibt sie in der Antwort auf Rutz’ Vorstoss.

Der Bundesrat hält fest, schon heute seien Fahreignungsprüfungen möglich. Zudem könne gegen Velofahrer, die den Verkehr schwer gefährdet hätten oder betrunken unterwegs gewesen seien, ein Fahrverbot von mindestens einem Monat verhängt werden.

In der Realität brauchen sich die fehlbaren Pedaleure allerdings nicht allzu sehr vor solchen Massnahmen zu fürchten. Velofahrverbote sind ein Rarität. Während im letzten Jahr gut 70000 Autofahrer ihr «Billett» abgeben mussten, kassierten lediglich 16 Velofahrer ein Fahrverbot, die meisten waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss.

Zwischen 2010 und 2018 verhängten die kantonalen Strassenverkehrsämter lediglich 218 Mal diese Sanktion, nachdem die Polizei fehlbare Velofahrer erwischt hatte. Im klassischen Fall haben diese stark betrunken einen Unfall verursacht, etwa eine Person auf dem Fussgängerstreifen angefahren und sie schwer verletzt.

Mehr Unfälle mit E-Bikes

Rutz will keine neuen Gesetze: Vor allem die Durchsetzung der geltenden Regeln müsse endlich besser werden, kritisiert er. Ihm schwebt eine Art «Via-sicura»-Programm für Velofahrer vor, bei dem Bund, Kantone und Städte gemeinsam für mehr Sicherheit sorgen.

Entsprechend unzufrieden ist der mit der Antwort des Bundesrats. Mit dem Verweis auf die Velofahrverbote umkurve er das wahre Problem, findet Rutz. Der SVP-Nationalrat spricht von einem Sittenzerfall im alltäglichen Stadtverkehr und sagt: «Tiefe Bussen, aber auch fehlende Kontrollen und Sanktionen animieren geradezu zur Missachtung der geltenden Verkehrsregeln.»

Immerhin: Der Bundesrat hält ebenfalls fest, dass die bestehenden Regeln besser durchgesetzt werden sollen. Und schreibt, der Bund helfe den Kantonen mit Unfalldaten, lokale Kontrollschwerpunkte zu identifizieren.

Zudem prüft er ein Licht-Obligatorium und eine Tachopflicht für schnelle E-Bikes. Parallel zu den Verkaufszahlen derselben sind auch die Unfallzahlen in die Höhe geschnellt. Im letzten Jahr wurden 12 Tote und 309 Verletzte registriert – neuer Höchststand.

Bloss: Wimmelt es auf hiesigen Strassen tatsächlich vor immer mehr Velorowdys? Christoph Merkli, Geschäftsführer von Pro Velo Schweiz, bestreitet nicht, dass sich einzelne Velofahrer bisweilen über Regeln hinwegsetzen. Von einer generellen Verluderung der Sitten könne aber keine Rede sein. «Von den Autofahrern geht ein viel höheres Gefahrenpotenzial aus», ergänzt er. (aargauerzeitung.ch)

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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tric 19.12.2019 09:22
    Highlight Highlight Nachdem ich gerade gestern wieder mal erleben musste wie ein Autofahrer auf der Europabrücke ohne Seitenblick und ohne zu blinken spontan über den roten Velostreifen nach rechts abbog und mich fast abgeschossen hätte, machen mich solche Beiträge wütend.
    Liebe Autofahrer, bitte bitte benutzt den Blinker (und zwar VOR dem Abbiegen) und korrekter Weise vorher sogar mit Seitenblick. Denn nur so haben Velofahrer auch eine Chance den Unfall zu vermeiden wenn ihr schon den Vortritt klaut!
  • KnechtRuprecht 18.12.2019 19:50
    Highlight Highlight Tagtäglich muss ich mit meinem Servicefahrzeug auf die Strassen. Ist halt der Job. Mach das schon paar Jahre.
    Was zurzeit jedoch abgeht ist der Wahnsinn besonders in der Rushhour.
    Velofahrer mit Kinderanhänger fahren über Rot und schneiden die Kurve.
    Letzte Woche !rannte! mir ein schwarz gekleideter Jugendlicher bei Regen und Dunkelheit auf dem Fussgänger vor das Auto. Nur dank Vollbremsung und beinahe Crash mit dem Gegenverkehr habe ich ihn nicht erwischt...
    Seit euch einfach bewusst, jedesmal geht das nicht gut und es wird nur Verlierer geben, ob Fussgänger, Velo oder Autofahrer...

  • Mügäli 18.12.2019 19:37
    Highlight Highlight Ich würde mir einfach mehr Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer wünschen. Ein Miteinander würde nämlich wunderbar funktionieren, verstehe einfach diese Anfeindungen seitens Auto zu Velo oder unbekehrt nicht. Alle sollten sich an die Regeln halten, nur so schafft man auch ein Klima der gegenseitigen Akzeptanz.
    • Elpolloloco 18.12.2019 22:55
      Highlight Highlight Meine Worte, danke👍👏
  • ThePower 18.12.2019 18:08
    Highlight Highlight Velofahrer stehen über den Verkehrsregeln. Weiss doch jeder☝️🙄
  • w'ever 18.12.2019 16:27
    Highlight Highlight der schrei der gerechtigkeit erfolgt halt nur, sofern es einem nicht selber betrifft.
    • Magnum 18.12.2019 18:04
      Highlight Highlight Genau: Die SVP hält «via sicura» für eine überbordende Bevormundung und unzumutbare Beschränkung der freien Fahrt für freie Bürger. SVP-Politiker haben massgeblich zur Abschwächung vom Raserparagraphen beigetragen und diese Figuren klagen auch gerne und oft über angeblichen *Bussenterror*. Und nun hat Rutz den Nerv, «via sicura» für Velofahrende zu Verlangen. Wohl zu viel Abgase abbekommen?
    • w'ever 19.12.2019 00:26
      Highlight Highlight @magnum
      mit meinem kommentar meinte ich eigentlich so manchen velo fahrer, aber er trifft vermutlich auf jede person und gruppierung zu ;)
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 18.12.2019 14:55
    Highlight Highlight Es bräuchte durchgehende Velowege. Die Strassen für die Autofahrer hören ja auch nicht nach 300 Metern plötzlich auf. Oder wie wärs mit Parkplätzen für die Autos am Stadtrand. Dann mit dem E-Bike auf gedeckten Fahrspuren in die Stadt. Oder für Gebrechliche und Einkäuferinnen E-Rollstühle. So gäbs Platz im Zentrum für Handwerker und Lieferdienste.
  • Don Alejandro 18.12.2019 14:40
    Highlight Highlight Was ich als Fußgänger in den letzten 2 Wochen beobachtet habe: SUV-Fahrerin streift im Schritttempo sukzessive nach rechts ab, bis der Velofahrer neben ihr sich auf das Trottoir retten muss. Ein Vater überquert mit Kinderwagen den Zebrastreifen, das nahende Auto hält nicht, sondern überholt im Rücken auf der Hälfte Trottoirs. Aus stehender Kolonne rast ein Auto auf der Gegenbahn ca. 200 Meter, damit er dort links abbiegen kann und nicht warten muss. Ein Kleinlaster parkiert auf der Bushaltestelle und blockiert in enger Strassenführung den Bus für ca. 20 Minuten. Wo bleibt die Polizei?
  • IKEA Kundendienst 18.12.2019 14:18
    Highlight Highlight Klein anfangen wäre der Sache mehr gedient
    Schritt 1: Fussgänger vor Velofahrer schützen
    Schritt 2: Unfallversicherung Soll Regress bei Vorschriftswidrigen Verhalten nehmen
    • Lueg 18.12.2019 16:39
      Highlight Highlight @IKEA So wie es aussieht sind den Blitzern auch die Fussgänger lästig. Die sind ja auch doof... gehen auf dem Trottoir und sind einfach nur schreckhaft. Die Fussgänger sollen sich doch nicht so haben, 10cm abstand beim Vorbeifahren reichen doch massig. Zudem gibt es gar keine Velofahren die sich verkehrswidrig verhalten. Nur Fussgänger, Hundehalter und alle Autofahrer verhalten sich falsch.

      -Ironie off-
    • Magnum 18.12.2019 18:09
      Highlight Highlight Schritt 1b: Velofahrende vor KFZ-Verkehr schützen - gerne durch baulich abgetrennte Velowege, die nicht zugeparkt oder als Erweiterung des Fahrstreifens missbraucht werden können.

      Schritt 1c: konsequente Ahndung regelwidrigen Verhaltens ALLER Verkehrsteilnehmer.

      Schritt 1d: Sensibilisierung, dass Fussgänger, Velofahrende und ja: sogar auch Autofahrer primär einmal Menschen sind, mit Freunden, Familie und so.
  • mike2s 18.12.2019 14:00
    Highlight Highlight Beim Framing von Rutz geht es darum das verhalten der Automobilisten zu legitimieren. Ständig wird überholt wenn Velofahrer Zeichen geben. Die 1.5m Abstand praktisch nie eingehalten. Selbst in Kreisel wird überholt um dann gleich rechst ab zu biegen. Wenn man sie darauf anspricht heisst es: "Ihr Velofahrer haltet euch eh nie an die Regeln". Und Rutz liefert ihnen die Legitimation. Gewisse Automobilisten haben das Gefühl die Strasse sei ihr Eigentum und sie haben das Recht diese unter Todesandrohung zu verteidigen.
    • vpsq 18.12.2019 14:54
      Highlight Highlight Tipp: im Kreisel als Velofahrer immer in der Mitte fahren! ;) ich mache das seit Jahren sehr erfolgreich so und nie damit ein Problem gehabt.
    • mike2s 18.12.2019 15:24
      Highlight Highlight Mach ich auch so.
      Aber gerade unsichere Velofahrer wagen es nicht ihren rechtmässigen Platz zu behaupten.
      Ich bin zum Beispiel, auf der Hardbrücke vor dem Umbau, nie auf die Bussspur abdrängen lassen.
    • vpsq 18.12.2019 15:39
      Highlight Highlight Klar, für unsichere Velofahrer wird es schwierig. Aber Hut ab, dass du auf der Hardbrücke fährst :) . Ich versuche solche stark befahrene Strassen zu meiden und mache lieber einen Umweg..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 18.12.2019 13:12
    Highlight Highlight Trottitrottel, Skateranfänger und Smartphonezombies sind für uns Velofahrer der wahre Horror, neben uns Autofahrer.
  • Coffey 18.12.2019 12:59
    Highlight Highlight Ohne Worte:
    Benutzer Bild
  • anm. der Redaktion 18.12.2019 12:46
    Highlight Highlight Ich halte mich als Velofahrer überhaupt nicht an die Regeln.
    Ihr könnt mich mal.

    Allerdings finde ich auch die Höhe der Bussen für Autos und Tempolimite 20-30 eine Frechheit!
    • Daniel Meyer (1) 18.12.2019 14:02
      Highlight Highlight Wenigstens ehrlich, guti Besserig.
  • Frankygoes 18.12.2019 12:34
    Highlight Highlight Die gelbe-Nummer-E-Bikes finde ich tatsächlich in der Stadt recht unangenehm, da sie in der Regel immer mit Maximalgeschwindigkeit unterwegs sind, und das eben auch in 20er und 30er Zonen oder dort, wo man sich den Platz mit Fussgängern teilt. ..aber ob's deswegen gleich eine via sicura für den veloverkehr braucht..
    • Magnum 18.12.2019 18:12
      Highlight Highlight Ob gelbe Nummer oder nicht: Damit man mit dem E-Bike schneller als 35 Sachen fahren kann, muss man entweder die Unterstützungsstufe aufs Maximum schrauben (auf Kosten der Reichweite) oder mächtig in die Pedale treten.

      Aber ja: mich hat auch schon so ein Typ auf einem schnellen E-Bike in der 30er-Zone mit rund 40 Sachen arschknapp überholt, obwohl ich bereits deutlich signalisiert hatte, dass ich links abbiegen will. Geknallt hat es wie durch ein Wunder nicht, aber die Meinung habe ich dem Typen gepflegt gegeigt.
  • Strubby 18.12.2019 12:30
    Highlight Highlight Christoph Merkli, Geschäftsführer von Pro Velo Schweiz, bestreitet nicht, dass sich einzelne Velofahrer bisweilen über Regeln

    Komisch nur, das die immer da lang fahren wo ich gerade unterwegs bin
  • Fastadi 18.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Ich betreibe Leistungssport und bin deshalb sehr viel mit dem Rennvelo unterwegs. Dies meist möglichst weit weg von Verkehrsreichen Strassen. Trotzdem: Pro Ausfahrt erlebe ich mindestens einen Beinaheunfall, meist sind es Autofahrer die an unmöglichen Orten überholen wollen. Kommt es zu einem Unfall, ist meist der schwächere Velofahrer ein vielfaches stärker gefährdet als der, der im Auto sitzt. Ich finde, die Autofahrer sollten vermehrt darauf aufmerksam gemacht werden, dass es kein Grundrecht gibt, jeden Velofahrer IMMER und SOFORT überholen zu können/dürfen.
    • Bruno Meier (1) 18.12.2019 12:42
      Highlight Highlight Das stimmt, es gibt kein Grundrecht, einfach und immer überholen zu können, gegenseitige Rücksicht ist gefragt.
      Frage: es ist dir schon bewusst, dass die öffentliche Strasse keine Rennstrecke ist? Trainig ja, aber im Rahmen der "Gesetze" vor allem im Rahmen des gesunden Menschenverstandes.
      Gerade Lesitungssportler in meinem Umfeld, verunfallen überdurchschnittlich auf dem Velo, ehrlicherweise gestehen sie (oft) ein, dass sie im Training am "Limit" fahren und eigentlich eine Teilschuld am Unfall haben.
    • Göönk 18.12.2019 13:08
      Highlight Highlight Mit den immer fetter werdenden Autos hat dieses Problem exponentiell zugenommen. Besonders auf Ausserortsstrecken ohne Veloweg ist es heute fast lebensgefährlich mit dem Velo. Jeder will seine 80 km/h fahren, überholt auch im Gegenverkehr mit 20 cm Abstand und käme nie auf den Gedanken, allenfalls hinter einem Velo kurz das Tempo zu drosseln um bei einer Lücke anständig überholen zu können.

      Eigentlich erstaunlich, dass es neben mir noch keine Frontalkollissionen gegeben hat. Ich frage mich immer, ob ich mit dem Velo schnell genug weg wäre oder noch von den Autos getroffen würde...
    • das Otzelot 18.12.2019 13:38
      Highlight Highlight Na ja, es ist auch kein Grundrecht von Velofahrern in der Mitte der Strasse oder immer nebeneinander zu fahren. Speziell die Typen die mit Rennrad unterwegs sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lllll 18.12.2019 12:10
    Highlight Highlight Erstaunt mich überhaupt nicht. Wenn ich daran denke wie kamikaze mässig viele Fahrradfahrer unterwegs sind 🤦🏻‍♂️
  • p4trick 18.12.2019 11:49
    Highlight Highlight "in Einbahnstrassen einbiegen" weil da meistens Velo und sogar Mofa erlaubt?
    Ich bin grundsätzlich für mehr Kontrollen auch bei Velofahrer. Aber vielfach kennen Autofahrer oder Fussgänger die Gesetze nicht und rufen aus obwohl sie nicht im Recht sind.
    Gruss ein 45er Ebike Fahrer der mit leuchtenden Kleider mit genug Licht fährt und sich an Gesetze hält
  • smoking gun 18.12.2019 11:44
    Highlight Highlight Ich gehöre zu diesen 218. Vom Apéro mit dem Velo auf der Heimfahrt von einer Polizeistreife angehalten, wegen „Schlangenfahrt“. Der ältere Polizist hätte mich das Velo nach Hause schieben lassen und gut is es, der junge Polizist wollte mich unbedingt „f...“. Blasen, Blutkontrolle im Spital (1,5 Promille). Resultat: Ein Monat Velofahrverbot, Autopermis konnte ich behalten (hatte keinen Eintrag) und Kosten von 1400.- Franken. Hab dann die Kinder während dem Monat mit dem Auto rumchauffiert. Wäre ich reich, ich hät aus Protest den Helikopter genommen, weil sowas von absurd.
    • Shlomo 18.12.2019 16:40
      Highlight Highlight Sorry, mit 1,5 Promille auf dem Velo 🤦‍♂️ Wie verantwortungslos bist du eigentlich. Erstens gegenüber deinen anderen Verkehrsteilnehmern und zweitens gegenüber deinen Kindern die jetzt vieleicht einen toten Vater hätten wärst du unter ein Auto oder Tram gekommen.
    • Astrogator 18.12.2019 16:42
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht absurd. Besoffen gehört man nicht in den Strassenverkehr. Und die fehlende Einsicht zeigt nur, dass die Strafe noch höher hätte ausfallen müssen.

      Und ja, ich fahre selbst auch Velo, Töff und Auto.
    • smoking gun 18.12.2019 18:14
      Highlight Highlight Ich habe meine Strafe gekriegt und das ist in Ordnung so. Beim betrunken Velofahren gefährdet man vor allem sich selber - man stellt im Vergleich zu einem betrunkenen Autofahrer ein erheblich kleineres Risiko dar. Ich bin nie betrunken Auto gefahren. Das Velofahrverbot macht wenig Sinn. Die Busse und die sonstigen Kosten haben geschmerzt und nicht der Verzicht aufs Velofahren. Dafür hab ich zusätzlich die Umwelt verpestet und habe Parkplätze belegt, was ich mit dem Velo nicht gemacht hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • artyfrosh 18.12.2019 11:33
    Highlight Highlight Frau Rutz sollte mal eine Weile auf dem Velo unterwegs sein, dann fallen ihr vielleicht auch auf, wie viele ungestrafte Autofahrer nicht blinken, nicht schauen und wie viele Motorradfahrer den Velostreifen als Fahrbahn nutzen. Es gibt bei allen Verkehrsteilnehmern Idioten, welche zu egoistisch sind, Regeln zu beachten. Logisch fällt einem jeweils der andere mehr auf...
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 18.12.2019 11:04
    Highlight Highlight Ich wünschte mir seitens der Autofahrenden etwas mehr Gelassenheit gegenüber Velofahrern. Vielleicht mal überlegen, weshalb man gefrustet ist. Das hat nichts mit den Velo's zu tun. Und als Autofahrer trägt man einfach viel mehr Verantwortung wie als Velofahrer. Sollte man vielleicht wieder mal darauf hinweisen.
  • Spargel 18.12.2019 11:02
    Highlight Highlight Jetz aber langsam, in jeder Hinsicht.
  • fidget 18.12.2019 10:53
    Highlight Highlight Es nützt nichts einzig das Gesetz zu verschärfen und härtere Strafen für Velofahrer zu fordern. Solange die explizite Kontrolle und Ahndung Fehlbarer fehlt, wird kein einziger Velofahrer mehr gebüsst. Als Velofahrer würde ich es begrüssen, wenn sich alle Pedaltreter an die Strassenverkehrsregeln halten würden. Das würde die Sicherheit enorm erhöhen.
    • vpsq 18.12.2019 11:23
      Highlight Highlight Als Velofahrer würde ich es begrüssen, wenn sich die Autofahrer endlich an die Regeln halten würden. Jeden Morgen das gleiche Spiel, mindestens ein Autofahrer blockiert den Velostreifen, welchen er laut Gesetz nur befahren darf, wenn er dabei keinen Velofahrer behindert.
    • fidget 18.12.2019 15:03
      Highlight Highlight @vpsq: Weder Auto- noch Velofahrer verhalten sich alle korrekt. Fehlbare gibt es in jedem Lager. Grundsätzlich sollte sich jeder Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten, nur müsste man dann auch mal sein Ego hinten anstellen. Jedenfalls bin ich mir bewusst, dass wenn ich mit dem Velo unterwegs bin, bin ich der schwächere Verkehrsteilnehmer und fahre auch dementsprechend defensiv.
    • vpsq 18.12.2019 15:37
      Highlight Highlight fidget, das hast du sicher recht, schlussendlich kann ich aber nur für mich reden. Es bringt mir wirklich nichts, wenn sich andere Velofahrer nicht an die Regeln halten - ich tue es. Also kann ich mit dieser Argumentation nichts anfangen.. Am Ende muss ich mich durch den Verkehrsjungle kämpfen, in welchem man als Velofahrer von rücksichtlsosen Autofahren zunehmend abgedrängt wird - oft natürlich regelwidrig..
  • mrgoku 18.12.2019 10:50
    Highlight Highlight was für ein billet? gibt es ein "ausweis" für velofahrer??
    • mukeleven 18.12.2019 11:43
      Highlight Highlight das hat mich auch verwirrt. oder heisst das, wenn ich angetrunken auf dem velo erwischt werde, muss ich als konsequenz den fuhererausweis fuers autofahren abgeben?
      das ist hier die entscheidende frage.
    • mukeleven 18.12.2019 14:19
      Highlight Highlight ... weiss das jemand?
    • Gantii 18.12.2019 16:01
      Highlight Highlight @mukeleVen, es kann dir der Führerschein fürs Autofahren entzogen werden. Stichwort Sicherungsentzug
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 18.12.2019 10:45
    Highlight Highlight Entweder verstehen manche Politiker-innen die sachlich/ technisch einfachsten Prinzipien der humanen Mobilität nicht oder dann wenden sie politisch, aus welchen Gründen auch immer, das verwerfliche Prinzip des "stark mit den Schwachen, schwach mit den Starken" an.

    Die haltbare Antwort des Bundesrats und diejenige einer Fachperson auf die Motion hier oben bezeugt dies explizit und auch subtil sublim zwischen den Zeilen.

    Velorowdys (Einzelfälle) müssen bestraft werden, aber eben ohne eine der schwächsten und verletzlichsten Kategorien im Verkehr einzuschüchtern gar zu verfolgen...
    • eldorak 18.12.2019 12:16
      Highlight Highlight Es ist nicht von Belang, ob ein Auto stärker ist als ein Velo. Beide haben sich an die Verkehrsregeln zu halten und sollen bei Nichteinhaltung gebüsst werden. Schlussendlich sinds bei den Autofahrern auch nur Einzelfälle und nicht die grosse Masse, die Probleme verursacht.
    • Bambulee 18.12.2019 13:06
      Highlight Highlight Einzelfälle, warum sehe ich dann in bern jeden morgen auf dem weg zur arbeit mind. 3 velofahrer die rotlichter überfahren?
    • landre 18.12.2019 17:24
      Highlight Highlight @Bambulee

      Wahrscheinlich weil Ihnen die anderen 300 Normalos bzw. Anständigen Teilnehmer-innen auf dem Rad nicht so ins Auge stechen und somit Ihre Synapsen nur momentan kontextuell beschäftigen.

      @eldorak

      Stimmt und eben deswegen braucht es keine Verschärfung der Gesetzgebungen, sondern wenn schon denn schon eine konsequentere Anwendung der bestehenden.
  • ChillDaHood 18.12.2019 10:44
    Highlight Highlight Zum Thema Einspuren: Man "darf" auf einem Velostreifen einspuren, wenn man damit den Verkehrsfluss nicht unterbindet. Das heisst in folgenden Fällen nicht: Generell in allen Fällen ausser Rechtsabbiegen nicht, vor dem Rotlicht nicht, in stehenden Kolonnen nicht. Grundsätzlich eigentlich nur beim Rechtsabbiegen an einer nicht rotlichtgesteuerten Kreuzung ohne Rechtsabbiegerspur 15 Meter vor der Kreuzung, wenn der Velostreifen nur gestrichelt ist.

    Meine Emfehlung, nie auf dem Velostreifen einspuren - immer Seitenblick vor Abbiegen.
  • Quacksalber 18.12.2019 10:38
    Highlight Highlight Solange Velospuren überwiegend von Volltrotteln oder Zynikern gebaut werden bleibt Velofahren eher gefährlich. Dazu kommen StadtpanzerfahrerInnen die keine Ahnung haben wie breit ihre Kutschen sind.
    Richtig zynisch sind die Fussgängerinseln bei denen die Velospur plötzlich aufhört und die Velos die Autos zum herunterbremsen zwingen sollen. Das ist schon Geiselnahme.
    Da muss man sich wundern wie zurückhaltend und gesittet die meisten Velofahrer unterwegs sind.
    • You will not be able to use your remote control. 18.12.2019 16:25
      Highlight Highlight Da blockiere ich die Autospur. Und trotzdem gibt es Autos, die meinen, sie müssen genau da überholen.
  • PlayaGua 18.12.2019 10:31
    Highlight Highlight Dieser ganze Unsinn, der in der Kommentarspalte erzählt wird ist schon bemerkenswert. Da wird behauptet, beim Velo bestehe kein Lichtobligatorium, sie dürften durch jede Einbahnstrasse fahren und wer besoffen ein Velo schiebe, verliere den Autoführerausweis.
    Leute, schreibt doch nur, wenn ihr wirklich etwas wisst. So sorgt das nur für Unsicherheiten.
    • Oigen 18.12.2019 10:59
      Highlight Highlight 1. Kein licht obligatorium, nur im dunkeln. Also sarf ich den ganzen tag ohne licht fahren, auch wenn es dumm ist.

      2. 90% der Einbahnstrassen in Zürich sind für velos in Gegenrichtung erlaubt.

      3. Kenne ich 2 fälle in denen eu betrunkener bei veloschieben gebüsst wurden, begründung, er wollte sich in der verkehr begeben.
    • Ritiker K. 18.12.2019 12:36
      Highlight Highlight "beim Velo bestehe kein Lichtobligatorium"

      Früher musste ein Velo auch am Tag ein funktionierendes Licht haben, obwohl man es nicht einschalten musste.

      Dies gilt nicht mehr - ein Licht braucht es am Velo nur, wenn es wirklich ein Licht brauch sprich, wenn es dunkel ist und in der Dämmerung. (Ich selber habe einen Nabendynamo und Tag wie Nacht ein helles LED Licht, was ich allen empfehle)

      https://www.pro-velo.ch/themen/das-velo/velo-ausruestung/
    • PlayaGua 18.12.2019 14:41
      Highlight Highlight Betreffend Licht geht es im Artikel um das Verhalten bei Dunkelheit, nicht bei Sonnenschein.
  • smoking gun 18.12.2019 10:22
    Highlight Highlight Die Strassenverkehrsregeln gelten nun mal für alle - auch für Velofahrer. Das Absurde an der Geschichte: Wer einen Monat nicht Velofahren darf, kann während dieser Zeit sein Auto nehmen, ein Flugzeug fliegen einfach alles, nur das Fahrrad ist tabu.

    In der Praxis heisst das, die Kinder nicht mehr mit dem Veloanhänger rumchauffieren, sondern mit dem Auto.
    • NotWhatYouExpect 18.12.2019 10:46
      Highlight Highlight @Smoking Gun: Wäre mir neu, wenn man wenn man den Autoführerschein nicht mehr hat kein Flugzeug fliegen oder Velo fahren darf....

    • smoking gun 18.12.2019 10:55
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect: Ich rede von „Velofahrverbot“, nicht „Autoführerschein“ weg.

      Wer keinen Eintrag hat und beim betrunken Velofahren erwischt wird, kann grundsätzlich sein Autopermis behalten.
    • NotWhatYouExpect 18.12.2019 11:45
      Highlight Highlight @Smoking Gun: Ich hab das schon verstanden darum habe ich es ja umgekehrt mit dem Führerschein um dir aufzuzeigen, dass es blödsinn ist was du da willst.

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  • Ricardo Tubbs 18.12.2019 10:18
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    • insert_brain_here 18.12.2019 10:24
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    • landre 18.12.2019 10:51
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    • vpsq 18.12.2019 11:28
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  • Lumpirr01 18.12.2019 10:16
    Highlight Highlight Bekiffte oder alkoholisierte Autofahrer = Auto - Billet weg!
    Bekiffte oder alkoholisierte Velofahrer = Auto - Billet weg & selten ein Velofahrverbot!
    Bekiffte oder alkoholisierter Fussgänger = Schuhe weg???
  • Noblesse 18.12.2019 10:16
    Highlight Highlight Hat Rutz keine wichtigere Probleme? Soviel zur Prioritätenliste der SVP!
  • paddyh 18.12.2019 10:13
    Highlight Highlight Hier wird doch wieder einmal ein Problem generiert, dass keines ist. Typisch SVP, etwas aufgreifen, wo man emotional diskutieren kann und am besten gegeneinander austeilt. Die User hier sind schon mal schön gespalten, was doch genau das Ziel dieser ist Partei. Eine gespaltene Gesellschaft kann weniger gegen deren Väterliwirtschaft ausrichten. Beruhigt euch all wieder, es gibt bereits genug Verkehrsregeln. Und an Watson, Ja, die SVP macht es euch leicht kicks zu generieren. nächstes mal der Gegenseite etwas mehr Zeilen geben oder das Thema komplett ignorieren.
  • insert_brain_here 18.12.2019 10:12
    Highlight Highlight Der liebe Herr Rutz hats nicht verstanden: Das Ziel von Via Secura ist eben genau nicht möglichst viele Bussen zu verteilen, sondern die Zahl der Verletzten und Toten im Strassenverkehr zu reduzieren, übrigens sehr erfolgreich. Da Velofahrer nur in äusserst seltenen Fällen andere Menschen tödlich verletzen - mir ist ein einziger Fall in der Schweiz bekannt - während der motorisierte Verkehr fast jeden Tag Todesopfer fordert (233 Tote 2018) ergibt sich der Fokus der Exekutive ganz automatisch. Da das seine Wählerbasis ebenfalls nicht versteht erntet er da trotzdem die erwünschte Zustimmung.
    • eldorak 18.12.2019 12:21
      Highlight Highlight Es geht darum, dass sich alle an die Verkehrsregeln zu halten haben. Wer der stärkere ist, ist nicht von belang.
      Wenn man als Autofahrer einen Velofahrer ohne Licht überfährt, weil man ihn in der Dunkelheit nicht sieht, wird das auch als Auto Todesfall gewertet, unabhängig davon, wer schuld ist.
      Aber solche Probleme können wohl auch nur jene verstehen, die selbst ab und zu mal ein Auto bei Nacht fahren.
    • insert_brain_here 18.12.2019 14:17
      Highlight Highlight Niemand bestreitet, dass das StVG für alle Verkehrsteilnehmer verbindlich ist, die Frage ist wie die Exekutive ihre beschränkten Mittel einsetzt um dessen Einhaltung zu überwachen. Da wir nicht jedem Bürger einen Aufsichtspolizisten zur Seite stellen können und wollen werden Schwerpunkte gebildet, dort wo der Schaden am grössten ist. Herr Rutz verlangt nun, dass die Polizei da wo real Todesfälle passieren die Prävention reduziert um stattdessen sein persönliches Feindbild zu jagen. Wie früher der Dorfpolizist den Töfflibuebe auflauerte während die Gemeinderäte besoffen nach Hause fuhren.
  • Hosesack 18.12.2019 10:10
    Highlight Highlight Netter Versuch mit einem emotionalen Thema von der Chinaconnection seines Parteigenossen abzulenken.
    Was kommt als nächstes? "Fehlende Parkplätze vernichten Arbeitsplätze" oder "Ausländische Straftäter härter bestrafen".
  • Kiro Striked 18.12.2019 10:08
    Highlight Highlight Schon Alleine beim Grosspeter in Basel könnte man täglich etwa 500 Velofahrer büssen... Rote Ampeln? Einspuren? Auf dem Velostreifen bleiben? Autos blockieren?

    Machen die ja nicht... Die Grosspeter Kreuzung ist für mich der grösste Beweis, dass Velofahrer dringend eine Prüfung brauchen. Jeder fährt Irgendwie. Quer drüber, bei Rot, alle müssen Vollbremsen.

    Zugegebenermassen... der Strassenplaner bei dem "Ding" gehört aus dem Land gejagt. Da kommen zu viele Strassen gleichzeitig zusammen (Glaube total 16 Spuren + Tramgleise...) Kreisel wäre besser dort.
  • Herbert Gönnmereine 18.12.2019 10:07
    Highlight Highlight Es gibt bestimmt den einen oder anderen Rowdy auf den Strassen, aber auch sehr viele schlechte Radwege. Oft hat man ja keine andere Wahl als wie das Trottoir zu benutzen oder man muss kurz vor Kreuzungen noch mehrere Fahrbahnen überqueren.
    Anstatt Verkehrsregeln zu erarbeiten sollte man eher mal ein paar Stadtplaner nach Rotterdam - der Stadt mit den besten Radwegen - schicken um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen.
  • uhl 18.12.2019 10:07
    Highlight Highlight 16 Fahrverbote für Velofahrer. Diese Zahl alleine sollte zeigen, dass das Verhältnis nicht stimmen kann.

    Dass von Autos mehr Gefahren ausgehen ist ja klar, weil sie schneller und mit mehr Masse unterwegs sind. Dies als Argument vorzuschieben, die Velofahrer weniger zu bestrafen ist ein Witz. Verkehrsregeln sind da, um eingehalten zu werden. Da spielt es keine Rolle, ob es sich um Auto-, Traktor-, Bus-, oder Velofahrer handelt oder auch um Fussgänger. Es geht um das Prinzip.
    • Fastadi 18.12.2019 12:26
      Highlight Highlight Schon mal überlegt dass es viel mehr Autofahrer als Velofahrer gibt und diese viel weniger Kilometer zurücklegen?
    • uhl 18.12.2019 13:04
      Highlight Highlight Sie haben Punkt noch immer nicht verstanden. Es spielt keine Rolle, ob zehn oder eine Million Velofahrer unterwegs sind. Auch nicht, ob er/sie eine Strecke von zehn Metern oder zehn Kilometern zurücklegt. Regelverstoss ist Regelverstoss. Punkt.
    • mike2s 18.12.2019 13:23
      Highlight Highlight Ich bin für alle sollten die gleichen Regeln gelten. Zwar die für 40T Gefahrenguttransporter.
      Inklusive Nachtfahrverbot und 0.0 Promille Grenze.
      Alles andere ist zu klein gedacht.
  • dä dingsbums 18.12.2019 10:04
    Highlight Highlight Wenn ich mit dem Velo unterwegs bin, werde ich täglich mehrmals von Autos mit viel zu wenig Abstand überholt, sehe viele Autofahrer mit dem Smartphone in der Hand, muss mich in Acht nehmen von Velofahrer die nicht anzeigen wann sie Abbiegen, bei Rot über die Kreuzung fahren, wackelige E-Trottis überholen, in Mischzonen auf Smartphone-Zombie-Fussgänger aufpassen, und und und.

    Ich habe es schon oft gesagt: Das Verkehrsmittel ist nicht das Problem.

    Alle Verkehrsteilnehmer müssen sich richtig auf den Verkehr konzentrieren, rücksichtsvoll sein und einfach mal locker bleiben.
  • Neruda 18.12.2019 09:51
    Highlight Highlight Man könnte auch die Infrastruktur für Velos verbessern, dann kämen man sich auch weniger in die Quere. Aber genau das verhinderte Rutz und seine Parte bei der Veloinitiative letztens ja genau!
    • DanielaK 18.12.2019 10:10
      Highlight Highlight Es gäbe da bestimmt noch Möglichkeiten. Allerdings, so tolle Fahrradwege wie wir sie im Sommer in Belgien/Niederlanden zum Teil gesehen haben, wäre in unserem kleinen, dicht bebauten Land utopisch finde ich. Wenn auf beiden Seiten das Ego etwas runtergeschraubt würde, wären schon einige Probleme gelöst, wenn auch nicht alle.
    • Herr Ole 18.12.2019 10:46
      Highlight Highlight Die Niederlande sind etwa gleich dicht besiedelt wie das Schweizer Mittelland.
    • Seth 18.12.2019 10:52
      Highlight Highlight DanielaK. Es wäre schon möglich, aber der politische Wille ist oft nicht da...
  • DerSegler 18.12.2019 09:47
    Highlight Highlight Ok manche Velofahrer sind wirklich Rowdies auf der Strasse und halten sich an gar nichts. Dies soll und muss auch bestraft werden. Aber man sollte auch nicht vergessen die Kräfte Verhältnisse bei der Strafe zu berücksichtigen. Wenn ich durch Unachtsamkeit mit dem Velo in ein Auto knalle zerschelle ich als Velofahrer, wenn ich jedoch mit dem Auto durch Unachtsamkeit ein Velofahrer überfahre ist er mit grosser Wahrscheinlichkeit Tod.
    • Wandervogel 18.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Wenn du mit dem Velo in ein Kleinkind knallst, ist dieses unter Umständen auch tot.
    • EvilBetty 18.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Wenn du mit dem Velo einen Fussgänger anfährst und der mit dem Kopf hart auf dem Boden aufschlägt ist der unter Umständen auch tot.

      Wenn du bei Rot über die Kreuzung fährst, ein Auto wegen dir ausweichen muss und deshalb die Kontrolle verliert und ein Kind überfährt ...

      Ihr gefährdet mit dem Velo BEI WEITEM nicht nur euch selbst, also hört mal auf mit dem Scheiss Argument und haltet euch einfach an die Regeln.
    • Baccaralette 18.12.2019 10:21
      Highlight Highlight Segler - siehst du und dort beginnt meine gedankliche Misere: Wie kann ich als Velofahrer mein eigenes Leben so geringschätzen wenn ich doch weiss, ich kann tot sein bei solchen Manövern? Geht mir nicht auf.

      (NB: Ich bin E-Bike- und Autofahrerin, ich hatte als Velofahrerin schon einige sehr gefährliche Situationen mit anderen E-Bikes, die sich nicht an gängige Verkehrsregeln halten. Da ich aber als Velofahrerin eben defensiv fahre, ist zum Glück niemandem je etwas passiert)
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  • DerElch 18.12.2019 09:42
    Highlight Highlight «Von den Autofahrern geht ein viel höheres Gefahrenpotenzial aus», ergänzt er.
    Ok, klar. Sind auch grösser, schmerzt es bitzeli meh wenns dich erwischt. ABER: Das heisst nicht, dass von Velofahrer KEINE Gefahr ausgeht! Primär jedoch für sich selber. Gerade in der Stadt glauben irgendwie eifach zu viele, dass es ja mit den Strassenlampen genug Licht hat... Oder ein Vorderlicht schon genügt. Tut es. Nicht.

    Oder wie ein namhafter Basler so schön wettert: "Schalt s Liecht a du Pfiffe!"
  • Beat_ 18.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Ich lese: "Rutz, selber oft mit dem Auto in der Stadt Zürich unterwegs..." und frage mich, wieso dass jemand oft in der Stadt Zürich mit dem Auto unterwegs ist.
    Da fährt einer, wahrscheinlich aus Bequemlichkeit, regelmässig mit dem Auto in die Stadt und dann meint er, die Velofahrer sind das Problem. Ich empfehle Rutz, sein Moilitätsverhalten zu überprüfen. Hat den Vorteil, dass er, wenn er denn gelegentlich aufs Auto verzichtet, entspannter, schneller und vielleicht auch bequemer am Ziel in der Innenstadt ankommt.
    Und mit den Velofahrern kann er auf Augenhöhe das Gespräch suchen.
    • ChillDaHood 18.12.2019 10:39
      Highlight Highlight Ich wohne in der Stadt Zürich. Deshalb bin ich (GA Besitzer) oft in der Stadt Zürich unterwegs. Nämlich immer dann, wenn ich etwas grösseres transportieren muss. Und nein - 2 Taschen Einkäufe noch nicht.
    • Jo Blocher 18.12.2019 10:43
      Highlight Highlight @Beat. Geht dich eigentlich nix an, wie jemand in der Stadt unterwegs ist, wie umgekehrt!
    • Beat_ 18.12.2019 14:11
      Highlight Highlight @Jo Da ich direkt und indirekt betorffen bin, wie jemand in der Stadt unterwegs ist, geht mich das auch etwas an. Ich zahle auch mit meinen Steuern die Strassen, ich atme die gleiche Luft je nachdem, was Du gerade mit Deiner Mobilität für ein dreck hinterlässt, bin ich direkt davon betroffen.
  • ciaociao 18.12.2019 09:40
    Highlight Highlight nur so aus neugierde:
    alkohol ist ja nicht verboten. ist es den damen & herren politikern, polizisten und richtern jetzt lieber wenn ich mit dem velo oder mit dem auto nach hause fahre?
    nicht alle wohnen direkt in der zürcher innenstadt an einer tramhaltestelle. und nicht alle verdienen genug um sich jeden samstag ein taxi nehmen zu können.
    just sayin‘
    natürlich ist es gefährlich sturzbesoffen auf die strasse mit dem velo, für alle verkehrsteilnehmer. aber angeschwipst & busse (einer freundin passiert)? finde ich nicht okay.
    • DanielaK 18.12.2019 10:15
      Highlight Highlight Das Problem ist doch eher, dass der Reaktionsfähigkeit ziemlich Wurscht ist, ob du mit 2 oder 4 Rädern unterwegs bist. Zudem: Wenns dich dann vom Rad haut, von wegen Gleichgewicht und so, und du vor ein Auto fliegst, ist dann wieder der Autofahrer der Depp und du vielleicht die längste Zeit gewesen. Klar, passiert nicht dauernd, aber darum gehts doch im Endeffekt.
    • ciaociao 18.12.2019 13:29
      Highlight Highlight ich kann auch vom trottoire sturzbesoffen vor ein auto fallen.
      es geht ja nicht um sturzbesoffen sondern um angetrunken. angeheitert. damenrausch. nix wildes, kein totalverlust motorischer fähigkeiten. und auch nicht velofahren in der rush hour.

      morgens um 02:00 mit dem velo durch die quartierstrassen.

      aber herr&frau polizei chillens da manchmal gerne und bessern ihre kasse vor dem weihnachtsessen noch kurz auf. damit es doch fürs filet und nicht nur fürs chäsfondue reicht. so fühlt es sich jedenfalls an.
    • Dr.Doodle 18.12.2019 14:06
      Highlight Highlight Wenn du dir den "Suff" leisten kannst, dann reicht es auch für ein Taxi bis zur nächsten Haltestelle. (Prioritäten mein Freund..)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 18.12.2019 09:35
    Highlight Highlight Rutz trauert wohl noch der Reichsfahrradpolizei nach. Übrigens lustig, dass ein Mitglied der Partei, die immer nach Föderalismus schreit, jetzt vom Bund verlangt, dass die Polizei in seinem Kanton das Gesetz durchsetzt.
    • ursus3000 18.12.2019 09:57
      Highlight Highlight und Geschwindigkeits-Bussen für Abzockerei hält
  • JaHO 18.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Meine Güte, ja bitte! Diese Velo Fahrer sind z.T. wirklich rücksichtslos unterwegs, so nach dem Motto "naja bei einem Unfall bin ich eh nicht Schuld"...
    • ursus3000 18.12.2019 09:59
      Highlight Highlight genau wir liegen imSpital oder Grab und denken "zum Glück ist der andere Schuld"
    • insert_brain_here 18.12.2019 10:18
      Highlight Highlight Ja genau, wir verhalten uns absichtlich rücksichtslos weil bei einem Unfall wir die sind die sterben. Dass der Autofahrer immer die Schuld zugewiesen bekommt ist ein uraltes Stammtischmärchen, dass auch beim 10'000 mal erzählen nicht wahrer wird, darum fangen die kolportierten Geschichten auch immer an mit "Der Schwager des Arbeitskollegen meiner Tante fuhr mal..."
    • ciaociao 18.12.2019 13:30
      Highlight Highlight teils recht, aber auch der velofahrer hat nichts mehr vom geld wenn querschnittgelähmt.
  • Magnum 18.12.2019 09:32
    Highlight Highlight Korrektur: Gregor Rutz will nicht Gegensteuer geben. Seine einseitig auf Velofahrende abzielende Mot(z)ion ist das politische Pendant zum Autofahrer, der dem fehlbaren Velofahrer ein «Tubel» hinterher ruft.

    Es braucht keine neuen Gesetze, sondern eine konsequentere Durchsetzung bestehender Gesetze im Strassenverkehr. Und zwar gegen Rotlicht missachtende und auf Licht verzichtende Velofahrende genauso wie auf Autofahrer, die von ihrem Handy abgelenkt sind oder die Blinken oder Rechtsvortritt für unnötig halten und sich an die Devise «der Schwerere zuerst» halten.

    Rutz inszeniert sich selbst.
    • Eisvogel 18.12.2019 12:29
      Highlight Highlight Mot(z)ion made my day 😁
    • anm. der Redaktion 18.12.2019 12:39
      Highlight Highlight Ich kann beim besten Willen als Velofahrer nicht vor dem Rotlicht warten.

      Komme mir einfach doof vor.

    • Magnum 18.12.2019 18:19
      Highlight Highlight @ Eisvogel
      Ich werde die Blumen für die Mot(z)ion an die Velojournal-Redaktion weiterreichen...

      @Sehr geehrte Damen und Herren
      Gut gemeinter Tipp eines täglich mit dem Velo alles Erledigenden: Wähl Deine Routen einfach so, dass keine Ampeln drin sind. Das bringt keine Umwege mit sich. Oft reicht es, eine Querstrasse neben der Hauptachse unterwegs zu sein - und schon muss man sich über keine Ampeln ärgern und ist zudem mit viel weniger Verkehr konfrontiert. Aber Obacht vor Autolenkern, die nach dem Parken ohne Kontrollblick eine Türe aufschmeissen...
  • VorlonCrusader 18.12.2019 09:26
    Highlight Highlight "... bestreitet nicht, dass sich einzelne Velofahrer bisweilen über Regeln hinwegsetzen"
    Das deckt sich nicht mit dem was ich als Autofahrer jeden Tag erlebe. Es sind definitiv mehr als nur ein paar einzelne!
    • VorlonCrusader 18.12.2019 09:52
      Highlight Highlight Ich würde gerne wissen wieso ich geblitzt wurde … ich habe nicht eine Meinung kundgetan, ich habe nur das geschildert was ich jeden Tag im Strassenverkehr mit Velofahrern erlebe.
    • Tagedieb 18.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Setz dich mal auf's Velo und dann geht's dir vermutlich wie meinem Kumpel der jahrelang nur Auto gefahren ist und immer über die rücksichtlosen Velofahrer gemotzt hat. Er hat gesundheitliche fährt nur auch Velo und nun motzt er über rücksichtslose Autofahrer. :-)
    • insert_brain_here 18.12.2019 10:57
      Highlight Highlight @VorlonCrusader: Mach doch mal folgendes Experiment. Fahre eine bestimmte Strecke eine Woche lang mit dem Auto und anschliessend eine Woche lang mit dem Fahrrad, zähle dabei jeweils mit wie oft du in eine Situation geraten bist in der deine Gesundheit oder gar dein Leben gefährdet war. Wenn du magst kannst du auch Regelverstösse von Velo- (z.B. bei Rot über die Ampel) und Autofahrern (mein Favorit: Handy am Ohr) mitzählen. Eine Problematik aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten hilft :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 18.12.2019 09:26
    Highlight Highlight Einbahnstrassen gelten für Fahrrdfahrer oftmals nicht. Siehe Langstrassenquartier. Hat sogar extra Tafeln, dass die Einbahn nicht für Fahrradfahrer gilt.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 18.12.2019 10:18
      Highlight Highlight Vielleicht braucht der Herr Rutz einfach eine stärkere Brille oder sollte mehr nüchtern mit seiner Karre in der Stadt rumkurven.
    • Tagedieb 18.12.2019 10:25
      Highlight Highlight Ist in Thun dasselbe. Und werde immer wieder von uninformierten (nicht uniformierten) Hobbypolizisten zurechtgewiesen (...)
    • insert_brain_here 18.12.2019 10:59
      Highlight Highlight @Tagedieb: Zurechtweisen geht ja noch, kann man ignorieren, aber wenn sie dann absichtlich nach links fahren um einem den Weg abzuschneiden wird's kriminell.
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  • THEOne 18.12.2019 09:20
    Highlight Highlight "Von den Autofahrern geht ein viel höheres Gefahrenpotenzial aus», jap...in der stadt meist provoziert von velofahrern.
    hätte es bei den autos von 0 auf 12 tote und 300 verletzte gegeben... uuuhh... ich würde die antiautolibby jetzt schon schreien hören.
    • ursus3000 18.12.2019 10:03
      Highlight Highlight Und wieviel tote und verletzte Autofahrer gibt es? Nur 12 ? Oder 250 ?Und wer schreit ? Glaub nur die SVP gegen Radarkontrollen
    • Tagedieb 18.12.2019 10:33
      Highlight Highlight Fährst du auch Velo? Ein Perspektivenwechsel ist realitätsfördernd! (Spoiler: es hat auf beiden Seiten "Tuble")
  • Firefly 18.12.2019 09:13
    Highlight Highlight Billett? ich hab kein Billett!
    • Ueli der Knecht 18.12.2019 12:09
      Highlight Highlight Schwarzfahrer!
  • Frida Kahlo 18.12.2019 09:12
    Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung von Pro Velo: Die grösste Gefahr im Strassenverkehr sind immer noch Testosterongeschwängerte Volhorste oder PMS Vollhorstinnen.

    Trotzdem, wer auf dem Fahrrad unterwegs ist muss sich an die Regeln halten und wer sich nicht an die Regeln hält muss bestraft werden.

    Ein Freund von mir (in DE) musste seine Auto Fahrerlaubnis abgeben weil er betrunken Fahrrad gefahren ist.
    • P. Meier 18.12.2019 09:21
      Highlight Highlight Wenn ich mich nicht irre, kann das auch hier passieren.
    • ChiliForever 18.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Der ist dann aber nicht betrunken Fahrrad gefahren sondern war Sternhagel voll und zwar im Regelfall mit mindesten 1,6 Promille ... ;)
    • Frida Kahlo 18.12.2019 10:18
      Highlight Highlight @ChiliForever:
      Naja, Sternhagelvoll ist auch betrunken :-)

      Mein werter Freund, der feine Herr, war von Beruf Hochseematrose, der kippte schneller 3 Bier als du ein Bier bestellen konntest, daher waren es wohl mindesten 1.6 Promille :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mber 18.12.2019 09:11
    Highlight Highlight Offensichtlich lebt Herr Rutz in der Vergangenheit. Durchfahren einer Einbahnstrasse in der verkehrten Richtung ist für Radfahrer erlaubt.
    • DanielaK 18.12.2019 10:18
      Highlight Highlight Soweit ich weiss nur wenn ausgeschildert. Wie häuftg das ist weiss ich nicht, hier auf dem Land gibts das wenig.
    • Jo Blocher 18.12.2019 10:47
      Highlight Highlight @Mber....Velofahrer?😂😂😂
  • Oigen 18.12.2019 09:09
    Highlight Highlight "wie Velofahrer ohne Licht herumfahren, in Einbahnstrassen einbiegen oder auf dem Trottoir fast Fussgänger über den Haufen karren"

    Liber herr lutz.
    1. 90% der Einbahnstraßen dürfen von Radfahrern im Gegenverkehr genutzt werden.

    2. Es gibt kein licht obligatorium

    3. Da gebe ich recht, in der Stadt gehören velos nicht aufs trottoir. Wobei man sagen muss dass in Zürich viele fussgänger Bereiche begegnungszonen sind (also velos erlaubt)
    • Basubonus 18.12.2019 09:54
      Highlight Highlight Kein Licht-Obligatorium? Achsoo, dann ist es also legal, Nachts ohne Licht rumzukurven?

      Jetzt natürlich mal ganz davon abgesehen, dass es einfach unglaublich dämlich ist...
    • chnobli1896 18.12.2019 09:54
      Highlight Highlight ich fahre nur auf dem trottoir wenn der veloweg durch autos blockiert ist. also praktisch immer.
    • Perseus 18.12.2019 10:01
      Highlight Highlight Doch natürlich gibt es ein Licht Obligatorium. Art. 216 und 217 VTS.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 18.12.2019 09:09
    Highlight Highlight Zitat: „Wimmelt es auf hiesigen Strassen tatsächlich vor immer mehr Velorowdys?“

    >> Ja. Das kann nicht geleugnet werden.

    Zitat: „..dass sich einzelne Velofahrer bisweilen über Regeln hinwegsetzen.“

    >> Einzelne? Gefühlt 75% aller Velofahrer! Wenn ich einen sehe, der doch an einem Rotlicht anhält, würde ich ihn am liebsten gleich umarmen!

    Zitat: „..Massnahmen zu erarbeiten, um die Verkehrsregeln gegenüber Velofahrern durchzusetzen (...) auch höhere Bussen und härtere Strafen zu prüfen.“

    >> Ich unterstütze alles in diese Richtung. Es ist unbedingt Handlungsbedarf nötig!
    • ursus3000 18.12.2019 10:04
      Highlight Highlight Du hast den Elchtest nicht bestanden
    • kobL 18.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Es sind einzelne, die (dir) halt besonders auffallen. Zumindest hier in der Ostschweiz sehe ich fast mehr Autos und LKWs bei Rot fahren als Velofahrer. Sehe sogar etwa gleich viele Autos und LKWs ohne Licht wie Velofahrer.

      Es braucht keine höheren Strafen, es braucht mehr Kontrollen. Im ÖV wird man andauernd kontrolliert, als Autofahrer wurde ich bis jetzt in 11 Jahren ein einziges Mal kontrolliert. Als Velofahrer noch nie (Ok, zwei mal angehalten, weil sie die Revolights so toll fanden, aber das zählt ja nicht :P).
    • Coffey 18.12.2019 12:51
      Highlight Highlight „Gefühlt 75% aller Velofahrer!“
      Es spielt keine Rolle, was du so fühlst. Interessant ist, wieviele es tatsächlich sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicosinho 18.12.2019 09:09
    Highlight Highlight Die E-Bikes sind die grössten Rowdies von allen!
    • SaveAs_DELETE 18.12.2019 09:31
      Highlight Highlight Ach so?
      Cool, dann nenn ich mein eBike ab sofort "Rowdi" (y)
    • ursus3000 18.12.2019 10:05
      Highlight Highlight das wird es aber nicht gern hören
    • SaveAs_DELETE 18.12.2019 10:24
      Highlight Highlight So lange das eBike als Rowdi bezeichnet wird und nicht ich, ist alles ok ;-)
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  • Hierundjetzt 18.12.2019 09:05
    Highlight Highlight Einfach immer daran denken: wer besoffen ein Velo auch nur *schiebt* ist sein Autobillet los.

    Passiert ab und zu in Zürich...

    • Furunkel 18.12.2019 09:33
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Wer betrunken Fahrrad fährt (oder es schiebt) der wird aus dem Verkehr gezogen und kassiert erstmals nur ein Fahrradverbot. Das Autobillet wird erst eingezogen, wenn die Polizei einen Verdacht auf Drogenmissbrauch oder Alkoholabhängigkeit hat. Dann wird der Fahrausweis vorübergehend eingezogen bis ein Gutachten vorliegt.
      Im Normalfall geschieht dies jedoch nicht und man auch bei promillebehafteter Fahrradtour sein Ticket behalten.
    • NathanBiel 18.12.2019 10:10
      Highlight Highlight @Furunkel: das passiert sehr wohl. Kenne 2 Personen denen das passiert ist.
    • Lienat 18.12.2019 10:30
      Highlight Highlight Wie kann man jemandem ein Fahrradverbot aussprechen bzw. dies durchsetzen? Zum Velofahren braucht es ja weder Prüfung noch Ausweis. Wie lässt sich so ein Verbot überhaupt kontrollieren?
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