Schweiz
Uber

Uber plant Robotaxi-Start in Zürich

In this undated photo provided by Uber, a Ford Fusion hybrid outfitted with radars, laser scanners and high-resolution cameras drives along the streets of Pittsburgh. Ride-hailing company Uber Technol ...
Autonomes Fahren: Ein Test von Uber in Pittsburgh.Bild: AP/Uber

Noch dieses Jahr: Uber plant Robotaxi-Start in Zürich

17.06.2026, 09:3817.06.2026, 09:51

Die US-Fahrdienstplattform Uber und das chinesische Technologieunternehmen WeRide wollen noch 2026 einen kommerziellen Robotaxi-Dienst in der Region Zürich einführen. Damit könnte Zürich zur ersten Region der Schweiz werden, in der Fahrgäste autonome Taxis über eine App buchen können, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten.

Der Start steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Die Fahrten sollen über die Uber-App gebucht werden können. Besonders ist das Vorhaben, weil die Partner nach Madrid innert weniger Wochen bereits den zweiten Robotaxi-Start in Europa ankündigten und die Schweiz als einen ihrer ersten europäischen Märkte ausgewählt haben.

Langfristig soll die Flotte schrittweise ausgebaut und später auch vollständig fahrerlos betrieben werden, wie es hiess. Das Flottenmanagement übernimmt der Zürcher Mobilitätsdienstleister Rydera. WeRide verfügt bereits seit Ende 2025 über eine Bewilligung des Bundesamts für Strassen (Astra) für fahrerlose Testeinsätze in der Region Furttal bei Zürich.

Mit dem Projekt würde Zürich zu einer von fünf Städten werden, in denen WeRide und Uber im Rahmen ihrer globalen Partnerschaft Robotaxi-Dienste anbieten. Seit Dezember 2024 betreiben die beiden Unternehmen Robotaxi-Angebote im Nahen Osten.

Dazu gehören vollständig fahrerlose kommerzielle Dienste in Abu Dhabi und Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie öffentliche Dienste im saudi-arabischen Riad. Langfristig wollen sie weltweit Zehntausende autonome Taxis auf die Strassen bringen. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Exklusive watson-Umfrage zeigt: So schlecht verdienen Zürichs Uber-Fahrer:innen wirklich 👀
1 / 7
Exklusive watson-Umfrage zeigt: So schlecht verdienen Zürichs Uber-Fahrer:innen wirklich 👀
quelle: sabeth vela
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
21 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21
Bundesrat: Schutzstatus S soll auch im Jahr 2027 weitergeführt werden
Weil es in der Ukraine keine Aussichten auf ein Ende des Krieges gibt, will der Bundesrat den Schutzstatus S für Ukrainerinnen und Ukrainer 2027 prinzipiell weiterführen. Vorerst konsultiert er aber dazu Kantone und weitere Partner.
Der Bundesrat teilte am Freitag mit, an einer nationalen Asylkonferenz hätten im November 2025 das Staatssekretariat für Migration (SEM), die Kantone, Städte und Gemeinden den Auftrag erhalten, eine klare Regelung für die Zukunft des Schutzstatus S vorzubereiten.
Zur Story