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So erkennst du Gefahren im Wasser und so kannst du helfen

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Gefahren beim Baden – So erkennst du Menschen in Not

04.07.2026, 15:4104.07.2026, 15:41

Die heissen Sommertage ziehen viele in die Flüsse, Seen und Freibäder der Schweiz. Neben Spass und Erholung bringt dies leider auch eine erhöhte Anzahl von Unfällen mit sich.
Vieles lässt sich zum Glück mit der richtigen Vorbereitung und mit bewusstem Handeln in und ums Wasser vermeiden.

Trotzdem wird die Gefahr beim Baden gerne unterschätzt. Besonders junge Männer bilden hier die grösste Risikogruppe. Auch die eigenen Fähigkeiten werden gerne überschätzt, während weitere Faktoren wie Alkohol, Gruppendruck oder fehlende Ortskenntnis die Gefahr weiter erhöhen können. Dazu kommt, dass im entscheidenden Moment viele gar nicht wissen, wie es aussieht, wenn jemand im Wasser in Not gerät.

In den meisten Köpfen grassiert immer noch die Hollywood-Vorstellung von Um-Hilfe-Schreien und Mit-den-Armen-Winken. In der Realität läuft Ertrinken aber oft viel stiller ab. Der Körper ist im Überlebensmodus und wendet alle Ressourcen dafür auf, den Kopf so lange wie möglich über Wasser zu halten. Dabei bleibt selten Energie übrig, um zu rufen oder anders auf sich aufmerksam zu machen. Stattdessen haben Ertrinkende eine aufrechte Haltung im Wasser, den Kopf nach hinten geneigt und einen starren Blick.

Weil viele diese Symptome nicht kennen, geschehen leider auch wiederholt Unfälle in unmittelbarer Nähe von anderen Schwimmern. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder immer in Griffnähe begleiten.
Das heisst aber auch nicht, dass man sofort zu jedem ins Wasser springen sollte, wenn man eine Gefahr erkennt, denn auch für Helfer kann es schnell gefährlich werden.

Wir haben mit einem Experten der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft gesprochen und nachgefragt, welche Gefahren es gibt und wie man im Ernstfall am besten Hilfe leisten kann.

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Maya Eldorado
04.07.2026 18:40registriert Januar 2014
Ich war seit meiner Kindheit eine begeisterte Schwimmerin.
Da hab ich mal ein Gschpändli aus dem Wasser gezogen, dem es offensichtlich schlecht ging. Man bedankte sich bei mir, und empfahl mir einen Rettungsschwimmkurs, den ich besuchte. ich besuchte dann alle paar Jahre einen Kurs und konnte auf diese Weise immer mal wieder einen Menschen retten. Ist nichts da, woran sich sonst die Ertrinkenden halten können, klammern sie sich an einem selbst und man droht mit ihnen zu ertrinken. Da habe ich gelernt, wie man vorgehen muss, dass man sie schwimmend ans rettende Ufer bringen kann.
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cHaOz3
04.07.2026 16:53registriert Oktober 2015
Unglaublich sympathischer Typ!
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