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Felssturz beim Oeschinensee: Gebiet wird schon länger beobachtet

Video: watson/lucas zollinger

Videos zeigen Schreckmoment beim Oeschinensee – Gebiet wird schon lange beobachtet

09.08.2026, 14:5109.08.2026, 14:51

Am Oeschinensee oberhalb von Kandersteg im Kanton Bern haben sich am Samstag, 8. August 2026, offenbar Geröllteile eines Berghanges gelöst und sind in Richtung Tal gestürzt. Das berichten verschiedene Userinnen und User auf Social Media, die den Vorfall auch aus verschiedenen Perspektiven gefilmt haben. Hier kannst du es dir anschauen:

Video: watson/lucas zollinger

Ob es sich bei dem Ereignis «nur» um einen Stein- oder Brockenschlag handelte, oder ob man von einem Felssturz sprechen kann, ist anhand der Videos nicht eindeutig zu bestimmen. Von einem Felssturz spricht man laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) dann, wenn ein Gesamtvolumen von mindestens 100 Kubikmetern ins Tal stürzt – zum Vergleich: Das entspricht im Durchschnitt dem Fassungsvermögen von 500 bis 600 Badewannen.

Die Medienstelle der Kantonspolizei Bern hat watson gegenüber am Sonntag bestätigt, Kenntnisse von den Videos zu haben. Eine offizielle Meldung zum Vorfall sei hingegen nie eingegangen.

Schon länger unter Beobachtung

Der Berg «Spitze Stei» oberhalb von Kandersteg wird laut dem Kanton Bern schon seit 2018 beobachtet. 15 Millionen Kubikmeter Fels würden sich dort bewegen.

Die Gemeinde Kandersteg hat entsprechende Gebiete für Fussgängerinnen und Fussgänger gesperrt, heisst es in einer Mitteilung. Bewohntes Gebiet sei demnach nach aktuellem Kenntnisstand weder durch Sturz- noch Murgangereignisse gefährdet. Dies gelte auch für sämtliche offenen Bereiche im Gebiet Oeschinen. Eine nächste Lagebeurteilung will die Gemeinde spätestens am 14. August geben. (lzo)

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what_else?
09.08.2026 15:28registriert April 2020
Zum Gebiet um den Spitze Stei gab es grad eine Dok/Einstein Folge. Worst case - das ganz kommt in einem Rutsch runter und zerstört 3/4 von Kandersteg.
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Cantillon
09.08.2026 15:15registriert Oktober 2025
Das wird leider immer häufiger werden. Unsere Berge brauchen Permafrost damit sie sich halten können.
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Psychohirngrütze
09.08.2026 15:27registriert Mai 2025
Klimawandel, die Berge lassen ihre eisigen Felse ins Tal hinunterfallen. Das ist nur der Anfang. Wintersport in den nächsten 5 Jahren, ade. Dafür wachsen dann Palmen! Das Markenzeichen der Schweiz, wird ruiniert. Und BR Rösti denkt sicher schon, man könne dort, ein Berg-AKW oder Endlager installieren!
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