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300 Franken Serafe oder 335? Was die Menschen nach dem SRG-Nein sagen

Video: watson/emanuella kälin

«Schade, wurde es abgelehnt» – das sind die Reaktionen auf der Strasse zur SRG-Initiative

Die SRG-Initiative ist klar gescheitert. Doch schon gibt es Streit um die vom Bundesrat geplante Senkung der Serafe-Gebühr auf 300 Franken. Wir haben in Bern nachgefragt, was Passantinnen und Passanten davon halten.
08.03.2026, 18:1108.03.2026, 18:37

Am Ende wurde es deutlicher als erwartet: Mit 62 Prozent hat die Schweizer Stimmbevölkerung die SRG-Initiative am Sonntag klar abgelehnt. Damit ist nach No Billag bereits der zweite Versuch innert acht Jahren gescheitert, die SRG-Gebühren massiv zu senken oder zu streichen.

Ganz beendet ist die Debatte damit allerdings nicht. Der Bundesrat hatte schon vor der Abstimmung beschlossen, die Serafe-Gebühr von heute 335 auf 300 Franken zu senken. Für viele Befürworter der SRG war das ein Zugeständnis an die Initianten der SRG-Initiative. Nun argumentieren linke Politiker, diese Senkung sei nach dem deutlichen Nein an der Urne politisch nicht mehr nötig. Sie fordern, den Schritt rückgängig zu machen.

Genau das sorgt bereits für neuen Streit. Bürgerliche Politiker sagen, die Stimmbevölkerung habe auch im Wissen um die geplante Senkung abgestimmt. Andere finden wiederum: Das klare Nein zur Initiative zeige gerade, dass es die Kürzung auf 300 Franken gar nicht gebraucht hätte.

Was halten die Menschen davon? Wir haben in Bern Passantinnen und Passanten gefragt, wie sie das Resultat einordnen – und ob die Serafe-Gebühr trotzdem auf 300 Franken sinken soll.

Video: watson/emanuella kälin

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86 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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AWK
08.03.2026 18:46registriert Januar 2026
Diese Umfrage bei zwei Personen dünkt mich jetzt nicht gerade repräsentativ.
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Überdimensionierte Riesenshrimps aka Reaper
08.03.2026 18:37registriert Juni 2016
Sorry, wer bei den letzten Umfragen noch gedacht hatte, die Halbierungsinitiative seie Safe und dann nicht Abstimmen geht, ist selber Schuld.
Dann zu Fluchen, es sei daneben geht gar nicht.
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dodo, dodo?
08.03.2026 20:44registriert Mai 2020
„es ist schade, das sie abgelehnt wurde“
„darum bin ich auch nicht abstimmen gegangen, ich dachte die verdienen sonst genug Geld, oder?“
🤪
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86
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