Schweiz
Winter

In den Bergen ist bis zu einem halben Meter Neuschnee gefallen

In den Bergen ist bis zu einem halben Meter Neuschnee gefallen

10.01.2023, 09:5210.01.2023, 13:27
Kinder schlitteln durch frisch verschneite Landschaft, aufgenommen am Sonntag, 11. Dezember 2022, in St. Margrethenberg. Die vergangenen Tage brachten der Schweiz Schnee bis ins Flachland, die kommend ...
Der Schnee ist (in den Bergen) zurück.Bild: keystone

In den vergangenen 24 Stunden ist in den Bergen lokal bis zu einem halben Meter Neuschnee gefallen. Am Dienstagabend ist mit weiteren Schneeschauern zu rechnen und bis zum Wochenende dürfte nochmals eine grosse Portion Schnee dazu kommen.

Ganz im Westen der Schweiz sowie dem nördlichen Alpenkamm entlang sind in den letzten 24 Stunden 20 bis 40 cm, lokal bis 50 cm Schnee gefallen. Am meisten Neuschnee fiel laut dem Wetterdienst Meteonews dabei vom Unterwallis übers Berner Oberland bis zum Glarnerland und zum Alpstein. Durch den Neuschnee und Schneeverwehungen als Folge starker Winde ist die Lawinengefahr derzeit in den westlichen Alpen gross, ansonsten verbreitet erheblich.

Sörenberg LU – 1100 Meter über Meer.
Sörenberg LU – 1100 Meter über Meer.

Laut dem Wetterdienst Meteoschweiz sank die Schneefallgrenze in der Nacht auf Dienstag auf 600 bis 800 Meter. Gegen Dienstagabend sei zuerst in den Bergen, später auch im Flachland erneut mit etwas Niederschlag zu rechnen. Die Schneefallgrenze werde dabei von 700 allmählich auf 1500 bis 1800 Meter steigen.

Schnee bis in tiefe Lagen wird es laut Prognosen von Meteonews in dieser Woche nicht mehr geben. In der Nacht auf Mittwoch dürfte die Schneefallgrenze auf gegen 2000 Meter ansteigen. In der Nacht auf Donnerstag dürfte sie aber wieder auf rund 1000 Meter fallen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Extremsommer bringt den Bundesrat an seine Grenzen: Was interne Dokumente zeigen
Hickhack um Krisenstab, Blitz-Verfahren und die Kostenfrage: Verwaltungsinterne Dokumente zeigen, wie die Regierung um den Umgang mit Hitze und Trockenheit rang.
Am Dienstag, 18. August um 19.49 Uhr, flattert eine E‑Mail in die Postfächer von Bundeskanzlei, Bevölkerungsschutz, Armeestab, MeteoSchweiz und einem Dutzend weiterer Bundesstellen. Dringlichkeit: Hoch. Betreff: Hitze und Trockenheit in der Schweiz. Das Bundesamt für Umwelt will Szenarien, Zuständigkeiten und neue Massnahmen klären.
Zur Story