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Swiss: Nach Triebwerks-Panne müssen 29 Bombardier-Jets in die Werkstatt

A ground crew operator detaches a cable from a Bombardier C Series 100 aircraft prior to a demonstration flight in Mirabel, Quebec, Wednesday, June 29, 2016. (Graham Hughes/The Canadian Press via AP)
Bleiben zumindest teilweise am Boden: Die 29 Bombardier-Jets der Swiss. Bild: AP/CP

Nach weiterer Triebwerks-Panne: 29 Bombardier-Jets der Swiss müssen in die Werkstatt

15.10.2019, 13:2415.10.2019, 16:39

Auf dem Flug von London nach Genf traten am Dienstagmorgen bei einem Bombardier CS300 der Swiss erneut Triebwerksprobleme auf. Die Maschine musste in Paris statt Genf runter, wie die Swiss auf Anfrage von watson bestätigt.

Es ist bereits die dritte Triebwerks-Panne mit Bombardier-Flugzeugen bei der Swiss innert weniger Monate. Nun zieht die Airline Konsequenzen und stoppt oder verzögert Abflüge mit Bombardier-Jets. «Sämtliche 29 Swiss-CSeries-Flugzeuge werden einer umfassenden Inspektion unterzogen», so die Swiss zu watson. Dies führe zu einer «spürbaren Einschränkung» des Flugbetriebs. Viele Flüge mit den Bombardier-Flugzeugen sind gestrichen worden.

In der Tat: Die Mittagsflüge von Zürich nach Bukarest, Prag, Belgrad, Warschau oder Stockholm (alle mit CS300 oder CS100) sind auf den Abflugtafeln als annulliert oder verspätet aufgeführt. Ebenso die Flüge in Genf mit CS300 nach Porto, Athen und München.

Die Bombardier-Flotte sei nicht stillgelegt worden, betont die Swiss.

Wann der Flugbetrieb wieder normal läuft, ist noch unklar.

US-Luftfahrtbehörde gab Warnung heraus

Ende Juli musste eine Swiss-Maschine vom Typ Bombardier CS 300 in Paris wegen eines brennenden Triebwerks notlanden. Zuvor gab es ähnliche Vorfälle. Dies rief sogar die Luftfahrtbehörde der USA (FAA) auf den Plan. Diese gab am 26. September eine Lufttüchtigkeitsanweisung heraus, die zusätzliche Checks der Triebwerke von General Electric verlangte, wie Aerotelegraph berichtete.

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