Schweiz
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Lancierung der Konzernverantwortungsinitiative im April 2015

Die Initianten bei der Lancierung der Initiative im April 2015. Bild: HO

Kommentar

Wir bekommen eine Volksabstimmung, die niemand will

Die Konzernverantwortungs-Initiative kommt vermutlich im November zur Abstimmung. Es ist der Schlusspunkt eines fragwürdigen Geschachers. Selbst die Initianten hätten einen Rückzug bevorzugt.



Lange hatte sich die SVP einem Gegenvorschlag widersetzt. Nun ist die Mehrheit der Fraktion «umgekippt» und hat dem von der Einigungskonferenz beschlossenen Gegenentwurf zur Konzernverantwortungs-Initiative (KVI) am Montag im Nationalrat zum Durchbruch verholfen. Dieser entspricht dem Konzept des Ständerats, weshalb dessen Zustimmung am Dienstag Formsache ist.

Der «Umfaller» der SVP ist auf das Lobbying der Wirtschaft zurückzuführen. Sie will im Abstimmungskampf nicht «nackt» antreten. Selbst der Verband Swissholdings, der die multinationalen Unternehmen in der Schweiz vertritt und die KVI vehement bekämpft hat, weibelte für den indirekten Gegenvorschlag, den die Initianten als Alibiübung bezeichnen.

Bundesraetin Karin Keller-Sutter spricht an einer Medienkonferenz ueber die Themen « Aenderung des DNA-Profil-Gesetzes: Eroeffnung des Vernehmlassungsverfahrens » und « Botschaft zur Aenderung der Strafprozessordnung » , am Mittwoch, 28. August 2019, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bundesrätin Karin Keller-Sutter lancierte im letzten August den Gegenentwurf, der sich nun durchgesetzt hat. Bild: KEYSTONE

Dies zeigt das Unbehagen der Wirtschaft gegenüber der Konzerninitiative. In einer aktuellen Umfrage des Initiativkomitees kommt sie auf eine Zustimmung von 78 Prozent. Für viele Menschen ist es inakzeptabel, wenn in der Schweiz ansässige Firmen im Ausland Profit machen mit Kinderarbeit, der Abholzung von Urwäldern oder der Vergiftung von Gewässern.

Erinnerung an Abzocker-Initiative

Entsprechend schwer taten sich die Wirtschaftsverbände mit einer Strategie gegen die KVI. Die Folge war ein fragwürdiges Geschacher, das an den Umgang des Parlaments mit der Abzocker-Initiative erinnerte. Ihre Behandlung wurde mit fadenscheinigen Argumenten immer wieder verschleppt. Die Quittung war die klare Annahme der Initiative im März 2013.

Im Fall der Konzerninitiative wollte der Bundesrat zuerst gar keinen Gegenwurf. Im letzten August zauberte Justizministerin Karin Keller-Sutter plötzlich das nun vorliegende Konzept aus dem Ärmel. Es war ein höchst ungewöhnlicher Vorgang, denn die parlamentarische Beratung war bereits im Gang. Der Ständerat aber liess sich darauf ein.

Allerdings folgte gleich das nächste Störmanöver. In der Herbstsession 2019 verschob der Ständerat die Behandlung der Initiative auf Antrag des Zürcher FDP-Vertreters Ruedi Noser. Er verwies auf den neuen Vorschlag des Bundesrats, doch Kritiker sahen darin ein Manöver, um sich vor den Wahlen im Oktober nicht zur populären Initiative äussern zu müssen.

Der Last-Minute-Entwurf

Seither hat der Ständerat dem «Gegenvorschlag light» dreimal deutlich zugestimmt. Der Nationalrat wiederum hielt an seinem schärferen Konzept fest, das einen Rückzug der Initiative ermöglicht hätte. In allerletzter Minute tauchte ein weiterer Entwurf auf, verfasst von den Rechtsprofessoren Christine Kaufmann und Walter Stoffel.

Der Ständerat hat entschieden, nicht über den indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative zu entscheiden. Er stimmte einem Antrag von FDP-Ständerat Ruedi Noser (ZH) zu. (Archivbild)

Ruedi Noser setzte im letzten Herbst durch, dass die Beratung der Initiative verschoben wurde. Bild: KEYSTONE

Der eigentliche Auftraggeber war der Nahrungsmittelkonzern Nestle. Sein Konzept hätte die Forderung der Initiative, dass angeklagte Firmen vor Gericht ihre Unschuld beweisen müssten, relativiert. Juristisch ist dies ohnehin problematisch, denn in einem Rechtsstaat gilt die Devise «In dubio pro reo» – im Zweifel für den Angeklagten.

Der Wind hat gedreht

Nestle und der Rohstoffkonzern Glencore sind die Schweizer Unternehmen, die in Sachen Menschenrechte und Umweltschutz am stärksten in der Kritik stehen. Offiziell äussert sich der Nahrungsmittelriese aus Vevey nicht zum Vorschlag. Dem Vernehmen nach sorgt er sich in erster Linie um den möglichen Imageschaden durch einen emotionalen Abstimmungskampf.

Letztlich kam der Vorschlag viel zu spät, um den parlamentarischen Prozess zu beeinflussen. Die Initianten aber wären als Gegenleistung zum Rückzug bereit gewesen, obwohl ihr Volksbegehren von namhaften bürgerlichen Politikern und Teilen der Wirtschaft unterstützt wird. Doch sie haben auch gemerkt, dass der Wind gedreht hat.

Lieber den Spatz in der Hand

Vor der Coronakrise hätte die KVI vielleicht eine Chance gehabt. Nun rechnen Experten selbst bei einer raschen Erholung und dem Ausbleiben einer zweiten Pandemiewelle mit dem Verlust von rund 100’000 Arbeitsplätzen. Für die Gegner der Initiative ist dies eine perfekte Vorlage. Sie müssen nicht aus der Defensive agieren, sondern können voll auf die Jobkarte setzen.

ARCHIVBILD ZUR GV VON NESTLE, AM DONNERSTAG, 11. APRIL 2019 - A Nestle's logo is pictured during the general meeting of the world's biggest food and beverage company, Nestle Group, in Lausanne, Switzerland, Thursday, April 12, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Nestle lancierte in letzter Minute einen neuen Vorschlag, kam damit aber zu spät. Bild: KEYSTONE

Es erstaunt deshalb nicht, dass die Initianten den Spatz in der Hand bevorzugt hätten. Denn auch der Vergleich mit der Abzocker-Initiative hat Grenzen. Diese bezog ihre Glaubwürdigkeit nicht zuletzt aus der Tatsache, dass sie nicht von linken «Weltverbesserern» lanciert wurde, sondern vom eher rechtsbürgerlichen Schaffhauser Kleinunternehmer Thomas Minder.

Der Konzerninitiative aber droht das Schicksal fast aller Volksbegehren aus dem linken Lager: Anfangs hohe Sympathiewerte, dann wachsende Skepsis und schliesslich die Ablehnung. Einen Achtungserfolg traut man ihr auch in Corona-Zeiten zu. Selbst ein Ja ist nicht ausgeschlossen, aber der Weg ist steinig. Das weiss auch das Initiativkomitee.

Deshalb kommt es vermutlich am 29. November zu einem in der Geschichte der direkten Demokratie ziemlich einzigartigen Szenario: einer Volksabstimmung, die niemand wirklich will. Und bei der die Gefahr besteht, dass sie nur Verlierer produziert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • yey 10.06.2020 09:09
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Ich empfand ihn als ausgewogen, und das ist nicht selbstverständlich. #HoppDemokratie
  • Dr no 09.06.2020 13:24
    Highlight Highlight ich hoffe, dass alle die sich hier so über die bösen bösen Konzerne echauffieren, selber nur Fairtrade Produkte konsumieren....
    • SanchoPanza 09.06.2020 17:36
      Highlight Highlight whataboutism
    • Mr. Spock 09.06.2020 17:44
      Highlight Highlight Kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass ich, wenn ich die Wahl habe immer fairtrade kaufe, versuche regionale Waren zu beziehen und Néstle strikt boykottiere. Dennoch ist die Haltung, dass wir Konsumenten in der Verantwortung sind nur teilweise korrekt. Daher muss die Verantwirtung von Konzernen über Gesetzte erfolgen! Wäre schön wens nicht nötig wäre!
  • Thom Mulder 09.06.2020 12:45
    Highlight Highlight EIn klares JA von mir für die Initiative. Es ist eine Schande dass die Schweiz in aller Welt als Hort von Firmen bekannt ist, die gegen Menschenrechte verstossen.
  • tomatoe 09.06.2020 11:01
    Highlight Highlight Juristisch ist die Beweislastverteilung kein Problem: "in dubio pro reo" gilt nur im Strafrecht. Hier gäbe es keine strafrechtliche Verurteilung. Kommt hinzu, dass die Kläger alle anderen Voraussetzungen (Kausalität, Schaden, Widerrechtlichkeit) beweisen müssten. Der Exkulpationsbeweis für die Unternehmen gibt die Chance, dass diese Risiken erkennen und es zu gar keinen Schäden kommt, da sie proaktiv handeln.
  • Schneider Alex 09.06.2020 06:35
    Highlight Highlight „Seco und Economiesuisse haben mit ihrer neoliberalen Handelsdoktrin nicht begriffen,dass die Handelsliberalisierung nur mit sozialen Schutzmassnahmen und ökologischen Kompensationen realisierbar ist.Und die Konzernchefs und ihre Wasserträger im Parlament verharren in ihrem anachronistischen Glauben,dass sie eine grenzüberschreitende Konzernhaftung auf die Dauer verhindern könnten.Sie verdrängen diese neuen Realitäten der Weltwirtschaft genauso,wie mit dem Bankgeheimnis bei uns jahrzehntelang jedes Unrechtsbewusstsein zur Steuerflucht verdrängt worden ist.“ (R. Strahm in der BaZ vom 31.12.19)
  • Rölsche 09.06.2020 05:46
    Highlight Highlight Es ist einfach. Hört auf Produkte von solchen Firmen zu kaufen. Die lachen sich ja alle ins Fäustchen „dort oben“. Wir beschweren uns über die verantwortungslosen Bosse die mit Menschen und Ressourcen nur spielen, machen aber gleichzeitig voll mit und sind selbst die schlimmsten, weil wir deren Zeugs kaufen.
    Es gibt mittlerweile zu allen Produkten faire Alternativen, gibt ja sogar Fair Trade Handys und dergleichen. Aber eben... könnte ja sein dass man sich persönlich plötzlich Einschränken müsste der Welt zuliebe... Nicht mehr das neuste und coolste sofort und immer haben kann...
    • baBIELon 09.06.2020 07:12
      Highlight Highlight Sorry aber die Konsumenten sind nun seit wievielen Jahren mit Dauerwerbung berieselt worden? Die wievielte Generation ist nun seit Geburt auf Konsum getrimmt worden? Egal wo man hinschaut, es wird suggeriert dass Konsum die Erfüllung bringt... Irgendwann ist die Gehirnwäsche perfekt und die Detailhändler können selbst im Februar Erdbeeren als Aktion hinstellen und es wird gekauft... Der Konsument ist schon lange nicht mehr selbstbestimmt und jagt dem schnellen, kurzfristigen Glück hinterher!
    • Waldorf 09.06.2020 08:21
      Highlight Highlight Genau! Und ich sähe sehr gerne jede Woche einen Bericht von Watson über Firmen und ihre Verfehlungen. So kann niemand sagen, man sei nicht aufgeklärt.
    • Hierundjetzt 09.06.2020 08:40
      Highlight Highlight Das sind alles Konzerne im Bereich B2B, dies betrifft.

      - Ölplattformbetreiber
      - Bergbau
      - Containerreeder
      - Nahrungsmittel
      - usw.

      Du müsstest demnach (polemisch!) auf den Kochtopf-Kauf im Coop verzichten.
  • el fuego 09.06.2020 00:47
    Highlight Highlight Menschenrechte sind nicht verhandelbar!
    Wir können uns Ethik und Verantwortung leisten, Alles andere ist inakzeptabel ! Konzernverantwortungsinitiative JA!
    • Cheval 09.06.2020 15:22
      Highlight Highlight Dank den multinationalen Unternehmen haben die angestellten Arbeitnehmer Sozialleistungen.

      Dieser unnötige Paragraph führt zu einem Abbau der Sozialleistungen bei Angestellten in der dritten Welt, weil der globale Handel behindert wird und das Wachstum gerade in der third world abgewürgt wird. Den Menschenrechten würde der Abbau von Zöllen für Agrargüter wie Zucker mehr dienen. Aber der egoistische Protektionismus ist halt wichtiger.
  • Ludwig van 08.06.2020 23:24
    Highlight Highlight Die Globalisierung schreitet dank den Grosskonzernen voran und das ist gut so. Dank internationalem Handel nimmt die Armut nimmt weltweit ab, bald schon lebt niemand mehr in extremer Armut. Vor 150 Jahren waren es noch 80%. Die Lebenserwartung steigt überall, die Kindersterblichkeit sinkt überall. Die Bildung und der Alphabetisierungsgrad verbessert sich überall. Westliche Grosskonzerne investieren immer mehr in Südasien und in Afrika, was zur Folge hat, dass immer mehr Menschen dort ein Einkommen haben mit dem sie sich aus der Armut hocharbeiten können.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.06.2020 00:08
      Highlight Highlight Das passt nicht ins linke Weltbild. Da ist die Wirtschaft ein Nullsummenspiel, wenn es uns gut geht, dann muss jemand dafür leiden.
    • Cheval 09.06.2020 00:10
      Highlight Highlight Genau! Viele vergessen, dass Dank Erfindungen eines grossen Konzerns im Bereich Kondensmilch und Kindernahrung die Sterblichkeit der Säuglinge massiv abnahm.

      Danke den "Konzernen" für ihre Forschung und Entwicklung.
    • Dageka 09.06.2020 00:17
      Highlight Highlight Es ist Fakt dass Leute darunter leiden! Das muss nicht sein, internationaler Handel kann auch anständig ablaufen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • NiemandWirklich 08.06.2020 23:16
    Highlight Highlight Die *Schweizer* sollen Angst um Ihren Job haben wenn die Firmen *im Ausland* keine Sauerei mehr hinterlassen dürfen? Inwiefern geht das auf? Bis auf ein paar Bossposten müsste ja nur der Sitz gezügelt werden um den Konsequenzen zu entgehen, entsprechend wenig Jobs wären betroffen - oder was versteh ich falsch?
  • GoldjungeKrater 08.06.2020 22:53
    Highlight Highlight Sicher ein guter Kompromiss 👍
    • ChlyklassSFI 09.06.2020 09:35
      Highlight Highlight Das ist kein Kompromiss, nur asozial.
  • Alteresel 08.06.2020 22:45
    Highlight Highlight Jetzt spielen sie dann wieder das Lied vom Jobabbau, fast so wie „spiel mir das Lied vom Tod“. Vermutlich gibt es kein Lied über Verantwortung.
  • gobo 08.06.2020 22:28
    Highlight Highlight Ich bin für den Gegenvorschlag!
    • themachine 08.06.2020 23:53
      Highlight Highlight Was wird mit der Annahme des Gegenvorschlags an der jetzigen Situation verbessert?
  • KnolleBolle 08.06.2020 22:28
    Highlight Highlight Diese Abstimmung ist wider mal ein Traum der Linken und die Steuerzahler bezahlen die Abstimmungskosten.
    • Ikarus 08.06.2020 23:26
      Highlight Highlight Es ist kein traum der linken, es wäre der standard den unser planet braucht damit wir unsere grundlage nicht zerstören.

      Nur glauben die „rechten“ ja immernoch man kann geld essen und deswegen ist ihnen der rest egal.
      Man ist nur dagegen weil wir die schweiz schlechter gegenüber der abzocker welt stellen und nicht weil es blödsinnig ist auf die natur zu schauen.

      Das ist das armseelige daran!
    • Hierundjetzt 09.06.2020 00:36
      Highlight Highlight Zuerst versenken wir die Träume der SVP mit der kindischen Kündigungsinitiative
    • Phuphi 09.06.2020 01:59
      Highlight Highlight Was Sie Traum nennen, nenne ich logisches Ziel. Zudem verursacht jede Volksinitiative gewisse Grundkosten. Da wir in einer Demokratie leben sollte dies das Volk wohl kaum stören. Das meiste Geld für eine solche Abstimmung geben übrigens sowieso immernoch Private aus. Am meisten die Unterstützer der svp.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 08.06.2020 22:06
    Highlight Highlight Rückgratlose Wendehälse. Ich bin dafür, dass es den Menschen weltweit besser geht und wer wenn nicht die reichsten Länder sollen daran etwas ändern?

    Mehr zu egoistischem Altruismus seht ihr im Video von Kurzgesagt:
    Play Icon
  • jaähä 08.06.2020 22:01
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu andern linken Initiativen, gegen die es z.T. auch einleuchtende Einwände gab, gibt es zur Konzernverantwortungsinitiative aber nur das "Switzerland first" Gegenargument, welches auf purem Egoismus beruht. Selbst mit den Milliarden der Wirtschaftslobby wird es schwierig werden, die Leute so von einem nein zu überzeugen, zu sinnvoll, ja zu selbstverständlich, ist das begehren der Initianten. Eine Annahme scheint mir diesmal durchaus realistisch.
    • themachine 08.06.2020 23:57
      Highlight Highlight Sehe ich leider anders. Der Anteil derjenigen, die ihr Abstimmungsverhalten nach der Parole ihrer bevorzugten Partei richten ist zu gross.
    • peeti 09.06.2020 09:06
      Highlight Highlight Switzerland first - das gibt sogar der Ruedi Noser am Ende dieses Artikels zu:
      https://www.woz.ch/2023/ruedi-noser/beinhart-aber-mit-charme
    • Mr. Spock 09.06.2020 17:53
      Highlight Highlight Wäre zu hoffen und würde mich freuen. Wer profitiert, der darf durchaus auch Verantwortung übernehmen! Gibt dennoch genug "Argumente" welche die Gegner ins Feld führen könntenbund das allmächtige: "es schadet unserer Wirtschaft" funktioniert leider all zu oft...
  • ostpol76 08.06.2020 21:54
    Highlight Highlight Schon komisch das sich Links/Grün nicht um Kinderarbeit und Umweltverschmutzung interessieren wenn es um Elektromobilität geht.
    Der grösste Teil des Kobalt welche für die Batterie gebraucht wird kommt aus dem Kongo welches durch Kinderhände abgebaut wird.

    Von Links bis Recht herrscht Doppelmoral.
    • paulpower 09.06.2020 01:14
      Highlight Highlight Aber genau deshalb braucht es doch verpflichtende Regeln für Unternehmen. Rohstoffabbau ist in den meisten Fällen umweltschädlich, da hast du schon recht. Aber diese Stoffe werden offensichtlich benötigt, und zwar bestimmt nicht nur von Rot/Grün.
      Durch die Initiative wird die Umweltzerstörung nicht beendet aber zumindest eingedämmt. Und moderne Sklaverei wird hoffentlich auch abnehmen. In der Hoffnung, dass auch andere Staaten ihre Firmen im Ausland verpflichten.
      Ausser "es wird uns bisschen was kosten" und "Switzerland first" sehe ich nicht, was dagegen spricht.
    • paulpower 09.06.2020 01:24
      Highlight Highlight Was wäre denn deine Lösung des Problems? Batterien verbieten? Den Rohstoffabbau verbieten? Alternativen fördern? Auf Einhörnern reiten?
    • Truth Bot 09.06.2020 10:48
      Highlight Highlight Ja, da ist Benzin viel besser. Da finanziert man höchstens ein bisschen den Fundamentalismus, den Terrorismus und die Exekution von kritischen Journalisten. Aber was shreib ich da, man soll ja Leid nicht mit Leid aufwiegen. Man könnte jedoch wenigstens verhindern, dass Schweizer Firmen sich daran beteiligen. Man könnte sie ja zur Verantwortung ziehen in der Schweiz, zumindest für die allerschlimmsten Verbrechen. 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Küsel64 08.06.2020 21:41
    Highlight Highlight Die Initiative heute schon totreden ist verantwortungslos. Gerade jetzt geht das Croudfounding los und das ist entscheidend. Es braucht viel Geld. Die KVI ist wirtschaftspolitisch eine der wichtigsten Initiativen, denn wenn die nicht angenommen wir, könnten uns von ausländischen Auftraggebern, Bestellern schwere Sanktionen blühen. Unser Image im Ausland würde unter alle Böden sinken. Das alles könnte 10'000 Arbeitsplätze kosten. Darum müssen wir die KVI gewinnen.
  • Küsel64 08.06.2020 21:36
    Highlight Highlight Wenn die Bürgerlichen in den letzten 40 Jahren eine Minderheit an Unternehmen verteidigten und eine Initiative nicht wollten, sagten sie immer es würden Arbeitsplätze verloren gehen. Sie hatten nie recht. So ein Blödsinn kann nicht einmal mit der neoliberalen Wirtschaftsdogmatik erklärt werden und widerspricht immer dem wirtschaftsliberalen Grundgedanke. Das ist auch hier so, darum waren so viele Bürgerliche für die Initiative. Die Initiative hat keinerlei Einfluss auf die Konjunktur, die Arbeitsplätze oder den Reichtum hierzu Lande. Denn die Firmen werden bei der Annahme einfach nur anständig
  • YvesM 08.06.2020 21:16
    Highlight Highlight Aus dem Grund lege ich trotzdem ein Ja für die Annahme in die Urne.
  • Locutus70 08.06.2020 21:14
    Highlight Highlight Ich wäre grundsätzlich dafür, allerdings nur dann wenn es für Importe eine Whitelist gibt.
    Es kann nicht sein, das wir unsere Firmen zu recht büßen, aber dann Waren von Firmen importieren, die selbst in dem Bereich Dreck am Stecken haben.
    • Ninha 08.06.2020 21:46
      Highlight Highlight Super Argument, aber bitte nicht daran Scheitern lassen. Für eine Whitelist brauchen wir keine gesetzlichen Grundlagen. Die können wir ohne weiteres einführen. Könnte sogar noch Jobs generieren.
    • el fuego 09.06.2020 01:09
      Highlight Highlight Wenn jeder gewartet hätte,dass der andere etwas tut wären wir nicht da wo wir heute sind! Die Whitelist ist nötig und gut,die Initiative hat nur mit uns zu tun!
    • Locutus70 09.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Ich denke die Initiative hat nur eine Chance, wenn so etwas im Paket gemacht wird.
      Wie das aktuell angedacht ist wäre es in etwa so, als wenn ich in meinem Garten Biotomaten anbaue und wenn sie mir nicht reichen kaufe ich im Supermarkt noch welche voll von Chemikalien. Absurder geht es doch nicht mehr!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • el perro 08.06.2020 21:04
    Highlight Highlight Die Initiative hat eigentlich ein gutes Ziel. Aber schuldig bis die Unschuld bewiesen ist, passt nicht in einen Rechtsstaat. Verstehe nicht, dass die Initiative so überhaupt zugelassen wurde.
    • peeti 09.06.2020 09:16
      Highlight Highlight Das stimmt so aber nicht. Es geht um den Beweis, dass die Sorgfaltspflichten eingehalten wurden. Ein mögliches Vergehen muss immer noch eine Klägerpartei nachweisen. Kann ein Konzern dann vor Gericht nachweisen, dass er seine Verantwortung wahrgenommen hat, ist er von der Haftung befreit.
    • Ritiker K. 09.06.2020 13:09
      Highlight Highlight Ganz Normal in einem Rechtsstaat:

      Bei einer öffentliche Ausschreibung müssen die Anbietenden nachweisen, dass sie das Arbeitsrecht, Gesamtarbeitsverträge und Lohngleichheit zwischen Mann und Frau einhalten.
  • Luc107 08.06.2020 21:00
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es nur Verlierer geben wird. Es ist zwar nicht anzunehmen, dass sich die KVI durchsetzen wird. Wie bei allen relevanten gesellschaftlichen Veränderungen braucht es aber verschiedene Stufen der Sensibiliserung seitens der Bevölkerung - deswegen wird die KVI zumindest ein Teilerfolg verzeichnen können.
  • landre 08.06.2020 20:55
    Highlight Highlight "Wir bekommen eine Volksabstimmung, die niemand will"
    ...Sachlich also auf "Schweiz, Suisse, Svizzera, Svizra, Switzerland usw" bezogen?
    (WTF usw Unsere Bundesverfassung hat Baustellen, aber keine Probleme mit Volk und Abstimmungen.)
  • Mosehunter 08.06.2020 20:52
    Highlight Highlight Jeder Konzern der wegen dieser Abstimmung ins Ausland zieht, gibt zu das er die Menschenrechte mit den Füssen tritt. Sollen sie halt wegziehen, die brauchen wir nicht!
    • Hierundjetzt 09.06.2020 00:35
      Highlight Highlight Red kein Käse.

      Dann fliegt 80% der CH den NFA um die Ohren. Ob Bern 1 Mrd oder 700 Mio erhält, ist ein gewaltiger Unterschied

      Es zahlen 4 Kantone ein, genau die Stände, die Hauptsitze dieser Konzerne haben.

      Konzernverantwortung gerne. Aber bitte die rosa Brille abnehmen.
  • Hierundjetzt 08.06.2020 20:45
    Highlight Highlight Wenn die Initiative angenommen werden sollte, vergebe ich als CH-Tochterfirma den Auftrag an ein Subunternehmen.

    Voilà. Ein Rohrkrepierer.

    Ich bin mir nicht sicher ob sich die Abstimmenden überhaupt bewusst sind, mit was für extrem grossen Schweizer Konzernen wir es zu tun haben uva:

    - Transocean (weltgrösster Ölplattformbetreiber)
    - MSC zweitgrösster Hochseereeder der Welt
    - RioTinto, Glencore, Vale (die weltweit grössten Bergbauunternehmen)

    Wie man da als CH Einfluss nehmen soll, ist mir schleierhaft. Keine Kochpfanne vom Coop mehr kaufen?

    Bitte.

    Ich empfinde das ganze als ein Witz
    • Küsel64 08.06.2020 23:46
      Highlight Highlight Jaja von Wegen Rohrkrepierer. So einfach ist das eben nicht und im Ausland sind auch ähnliche Vorstösse und Initiativen im Gang. Es wird eng für diese Multis. Mit der Initiative werden viele Konzerne auch zu ihrem eigenen Erfolg gezungen, zum Beispiel Nestle, die sonst immer mehr Terrain auf dem Weltmarkt verliert, weil der Verwaltungsrat nur den kurzfristigen Gewinnen nacheilt.
    • holden27 09.06.2020 09:11
      Highlight Highlight Ja es ist immer leicht sich aus der Verantwortung zu ziehen, indem man sagt: "wir als kleine Schweiz können sowieso nichts bewegen, lasst uns also lieber nichts tun und weiter Menschen ausbeuten, die Umwelt zerstören und Rechte mit Füssen treten".
      Die Schweiz hat das Privileg, in genau solchen Situationen fehlbare Unternehmen an den Pranger zu stellen und dann die evtl daraus resultierenden Konsequenzen (wegzug) tragen zu können. Nutzen wir unseren (mehr als eigentlich nötig wäre) Reichtum um diese vorbildfunktion einzunehmen!
    • ChlyklassSFI 09.06.2020 09:37
      Highlight Highlight <<Wenn die Initiative angenommen werden sollte, vergebe ich als CH-Tochterfirma den Auftrag an ein Subunternehmen. >>

      Bravo. Wieso denn?
  • Ninha 08.06.2020 20:40
    Highlight Highlight Die Kommentare hier zu lesen, freut mich sehr. Auch ich will diese Initiative. Die Schweiz sollte stets als Beispiel voran treten und solches dispektierliches und unmenschliches Verhalten, dürfte nie unter CH-Label passieren.

    Nur fürchte ich, dass viele auf das alte Lamentieren der Mulits reinfallen werden. Wenn wir diese Initiative wollen, werden wir kämpfen müssen.
    Wir haben als Schweizer, zum Schutze unserer KMU's, auf 6 Wochen Ferien verzichtet. Die Leute von etwas zu überzeugen, dass ihnen nicht mal was direkt bringt, wird verdammt schwer...
    • Küsel64 08.06.2020 22:10
      Highlight Highlight @Ninha: Die KVI bringt den Leuten so gar sehr viel und konkretes: Zukünftige Arbeitsplätze werden gesichert, denn schon bald kauft in den umliegenden Ländern niemand mehr Produkte mit Blut an der Verpackung. Die schlafen auch nicht. Die Initiative bringt wichtige Konzerne auf den richtigen Weg. Denn die sind in Endzeitstimmung und versuchen nur noch kurzfristige Gewinne. Es geht hier nicht nur um die Moral, sondern darum dass wir unseren Arsch retten sollten mit der KVI
  • 0ldNicehand 08.06.2020 20:37
    Highlight Highlight Hmm, selbst wenn die Initianten wanken (würden), wie kommen Sie dazu zu behaupten dass "niemand" diese Abstimmung will? Ich bekenne mich jedenfalls zu der Gruppe der "Niemands" zu gehören..
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.06.2020 20:27
    Highlight Highlight "...in der Schweiz ansässige Firmen..."

    Darf ich das berichtigen? Korrekt ist: "...in der Schweiz registrierte Headquarters...".

    Wenn Unternehmen 3% (Nestlé) oder gar nur 0.3% (Glencore) all ihrer Angestellter in der Schweiz beschäftigen, dann sind diese Firmen nicht in der Schweiz ansässig, sondern lediglich deren Hauptsitze. Im Fall von Nestlé kommen zwar noch ein paar Industriezweige dazu (Cailler z.B.), aber die sind in den 3% bereits inkludiert.
    • el fuego 09.06.2020 01:58
      Highlight Highlight Danke , jetzt wissen wir auch, dass man diese Initiative annehmen muss und diese Verbrecherbande rund um den Globus zur Rechenschaft ziehen muss! Trotzdem netter und sinnloser Versuch!

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Was genau hast du nicht verstanden, Feuerchen?
  • Altweibersommer 08.06.2020 20:08
    Highlight Highlight Nestlé beschäftigt international 300'000 Angestellte und weist jährlich Gewinne um die CHF 10 Mrd. aus. Das sind CHF 30'000 pro Mitarbeiter und Jahr um das Image zu verbessern.

    Aus der Coronakrise ist klar geworden, dass Konzerne wie Nestlé nicht "die Wirtschaft" sind sondern als "Unantastbare" eine Stufe darüber stehen. Auf den Erhalt von Arbeitsplätzen in diesem Umfeld hat weder Corona noch die KVI Einfluss. Im Gegenteil sollte es im Interesse der Konzerne sein, Arbeitsplätze in der Schweiz zu schaffen um international die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
    • Cheval 09.06.2020 00:20
      Highlight Highlight Die Gewinne werden in der Schweiz versteuert.

      Übrigens gewährt Nestle seinen Mitarbeitern weltweit 18 Wochen Elternzeit! Lokale Firmen in Südamerika haben zum Teil nicht mal bezahlte Ferien!
    • Altweibersommer 09.06.2020 17:39
      Highlight Highlight Ja, für die gewährte Elternzeit wird sich Nestlé wohl nicht vor Gericht verantworten müssen!
  • paule 08.06.2020 20:00
    Highlight Highlight Diese Initiative sollte unnötig sein, aber da nicht Menschen, sondern Geldverdienungsmaschinen an der Spitze der Konzerne stehen, ist sie nötiger den je.
  • Filz 08.06.2020 19:52
    Highlight Highlight Ich hoffe, am Abend des 29. November 2020 werden so manche Parlamentarier Wunden lecken. Aber wohl schon am 30. November werden Pläne geschmiedet, wie die Gesetzgebung für die Konzernverantwortung noch verwässert werden kann.
  • CaptainLonestarr 08.06.2020 19:44
    Highlight Highlight Das die grossen Konzerne Angst vor der Initiative haben zeigt doch nur dass sie Dreck am Stecken haben.
    • locogoa 08.06.2020 21:01
      Highlight Highlight Ja... zum Beispiel wie im Artikel erwähnt, die umgekehrte Beweispflicht, die jedem Rechtsstaat nicht nur fremd, sondern konträr entgegengesetzt ist....
    • Küsel64 08.06.2020 22:14
      Highlight Highlight Langfristig würden die Konzerne von der KVI profitieren. Ich wette die Börsenkurse der Nestle steigen nach Annahme der KVI. Denn durch die KVI werden die Konzerne zum anständigen Handeln gezwungen, was ihre Produkte weltweit beliebter macht. Die Vorstände dieser Konzern verfolgen eine kurzfristige Strategie, was kein einzigen Arbeitsplatz rettet.
    • Froggr 08.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Oder dass die Initiative übertrieben ist.
  • mikel 08.06.2020 19:25
    Highlight Highlight Wer weiss, Corona hat vieles verändert. Schlägt sich das vielleicht auch bei den Abstimmungen nieder? Wer weiss...
  • matthieu 08.06.2020 19:00
    Highlight Highlight Meine orange Flagge weht und eine Spende zur Werbeunsterstüzung ist unterwegs.
    Ich WILL die Abstimmung - und gewinnen auch.
    Ich bin selber Unternehmer und nehme auch einen Verlust in Kauf für eine gerechtere Welt!
  • banda69 08.06.2020 18:55
    Highlight Highlight Und einmal mehr setzt die selbst ernannte "Partei des Volkes" - die SVP - Geld und Gier vor Mensch und Umwelt.

    Und ja, die SVP schadet Mensch und Umwelt. Und das seit Jahrzehnten.
  • blueberry muffin 08.06.2020 18:52
    Highlight Highlight Naja, den Boomern ist eh alles Wurst, solange der Profit stimmt. Warum sollten sie fremde Kinder interessieren, wenn sie selbst ihre eigenen Enkel für ein Auto opfern.
    • banda69 08.06.2020 23:29
      Highlight Highlight @blueberry

      Boomer ist nicht gleich SVP und Konsorten.
  • De-Saint-Ex 08.06.2020 18:50
    Highlight Highlight Wenn ich mir die ganzen Mauscheleien „der“ Wirtschaft und ihrer „Partei“ FDP so anschaue, gibt es eigentlich nur eins: Ja zur Initiative. Strafe muss endlich mal sein!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Mal angenommen das Volk wäre so solidarisch mit dem Resten des Planeten, dann müsste die Schweiz, sollte sie keine Hintertürchen finden, mehrere Milliarden Franken ans Hosenbein streichen. Mit genau diesem Argument, nämlich dem Verlust von Wohlstand, werden sie die allgemeine Wählerschaft um den Finger wickeln und sie zur unethischen Nein-Stimme bewegen.

      Denn wenn's darauf an kommt, dann ist sich Herr und Frau Schweizer immer noch am nächsten. Viel mehr näher, also sonst schon. Dann sind sie sozusagen ganz bei sich.
    • landre 08.06.2020 21:30
      Highlight Highlight "Partei" FDP.

      ...Das -P steht effektiv für Partei.

      Ob CV-, S-, SV-, GL usw als Präfix...Circa 41'285 Quadratkilometer bleiben soweit auf dem besiedelbarem Planet A trotzdem konkret tastbar...
    • Küsel64 08.06.2020 22:17
      Highlight Highlight Genau Strafe für die Vorstände, Politiker und Lobbyisten, welche nur kurzfristige Gewinne im Kopf haben. Die Konzerne profitieren von der Initiative, denn damit erhalten sie ein zukunftsfähiges Image. Immer mehr Leute auf der ganzen Welt kritisieren die Unterdrückung. Ohne die Initiative würden etliche Konzern an ihren Vorständen scheitern.
  • Sälüzäme 08.06.2020 18:41
    Highlight Highlight Ich denke, Corona könnte der KVI soger hilfreich sein. Die Konzerne wollen/müssen die entgangenen Gewinne oder Verluste wieder reinholen. Das geht in der Schweiz und Europa nur schwerlich, da ihnen die Politik und Bevölkerung aufgrund der Milliardenhilfe auf die Finger schaut. Es kann also nur in den Ländern zugepackt werden wo schon vorher keine Kontrolle war, dafür umso härter und gnadenloser für die Menschen und Umwelt. Darum ein ganz klares Ja im November.
  • PC Principal 08.06.2020 18:40
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich, wenn ein Schweizer Konzern nach China exportieren will? In china gelten keine Menschenrechte und jedes Unternehmen muss mit dem Regime zusammenarbeiten und gegen die Menschenrechte verstossen. Also entweder auf den Chinesischen Umsatz verzichten oder ganz einfach den Konzernsitz verlegen.
    • Liselote Meier 08.06.2020 19:04
      Highlight Highlight Ja ganz bestimmt die Konzerne werden dazu gezwungen Kinderarbeit einzusetzen und dazu genötigt Giftstoffe ungefiltert in Flüsse zu leiten.

      Mach die nicht lächerlich, die Situation wird Schamlos ausgenutzt.

    • PC Principal 08.06.2020 19:42
      Highlight Highlight Wie kommst du auf solchen Unsinn?
    • Ninha 08.06.2020 20:32
      Highlight Highlight Ganz klar, wer Prinzipien hat verzichtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einhorn2.0 08.06.2020 18:39
    Highlight Highlight Der Grundsatz "in dubio pro reo" gilt im Strafrecht, nicht im Zivilrecht, da wird niemand angeklagt, sondern beklagt.

    Die KVI fordert nirgends, dass Firmen vor Gericht ihre Unschuld beweisen müssten, sondern dass sie bewiesen müssen, dass sie ihre Sorgfaltspflichten erfüllt haben. An der Beweislastverteilung im Zivilrecht ändert sich nichts. Allfällige Kläger müssten beweisen, dass die Firmen ihren Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen sind und es deshalb zu einem Schaden gekommen ist.

    Dieser Beitrag zur KVI beeindruckt durch Mangel an Kompetenz und Sachlichkeit. Schade.
  • tagomago 08.06.2020 18:32
    Highlight Highlight Doch ICH will diese Initiative! Und ich werde JA stimmen!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.06.2020 01:26
      Highlight Highlight Das ist immerhin schon einmal ein Anfang. Aber wirst du, was viel effektiver ist, schon heute dein Verhalten ändern und aufhören, Produkte zu konsumieren. die weder ethisch noch umweltverträglich produziert werden oder auch nur Teile enthalten, die es nicht sind?

      Konzerne sind nur Konstrukte. Dahinter stehen Menschen, die kein anderes Ziel verfolgen, als dich als Konsumenten ihrer Erzeugnisse zu behalten. Selbst wenn die Initiative angenommen wird, werden diese Mensche Wege finden, weiter so vorzugehen. Dafür werden sie sich auch alle erdenklichen Staranwälte zu Hilfe holen - schon wie immer.
  • PC Principal 08.06.2020 18:27
    Highlight Highlight Ich finde es gut dass es zur Abstimmung kommt, somit können wir den ganzen Unsinn so richtig hart abschmettern :)
  • Seth 08.06.2020 18:25
    Highlight Highlight Das frustriert mich. Diese Initiative hat intl. Strahlkraft und ist wichtig und nötig um endlich Verantwort gerecht zu verteilen. Ein möglicher "Image-Verlust" ist für fair-operierende Unternehmen nicht anzunehmen. Nur die, die was zu verbergen haben und insgeheim wissen, dass Sie die Auslöser für grosse Not und Umweltschäden sind haben Angst. Und ein Image-Verlust ist auch nicht so schlimm, wie ein Verlust der Lebensgrundlage oder sogar des Lebens, durch Ausbeutung.
  • MartinZH 08.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Für eine klare Betrachtung der Situation bezüglich der Konzernverantwortungs-Initiative empfehle die SRF-Radio-Sendung "Samstagsrundschau" vom Samstag, 6. Juni 2020, mit FDP-Ständerat Ruedi Noser (ZH):

    https://m.srf.ch/sendungen/samstagsrundschau/fdp-staenderat-ruedi-noser-sieg-oder-eigengoal

    Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was SR Noser in dieser Sendung sagt. Bezüglich der Konzernverantwortungs-Initiative äussert er sich aber unmissverständlich und klar.

    Für die persönliche Meinungsbildung ist dieses Radio-Interview sicher interessant – egal, welche Meinung man jetzt vertritt.
  • weissauchnicht 08.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Wenn die Konzerne ihre Verantwortung übernehmen würden, dann gäbe es kein Problem mit der Initiative, und sie könnte bedenkenlos angenommen werden. Alle wären Gewinner.
  • ninolino 08.06.2020 18:19
    Highlight Highlight Ich will die Abstimmung und werde die Initiative mit ganz vielen aus meinem Umfeld auch annehmen.

    Auf dreckigen und blutigen Wohlstand verzichte ich gerne.
  • Liselote Meier 08.06.2020 17:38
    Highlight Highlight Das Fazit ist kompletter Unfug. Es geht ja nicht um den Standard in der Schweiz zu heben sondern der in der 3. Welt und dort Verantwortung zu übernehmen.

    Und die würden bei einer Annahme sehr wohl profitieren. Die Betreffonen erwähnst du nicht einmal.

    Und also ob niemand hinter der Initative stehen würde.
    • Schreimschrum 08.06.2020 21:40
      Highlight Highlight Ich finde dies ist leider eine sehr nüchterne und desillusionierte Annahme im Artikel. Leider.
    • Küsel64 08.06.2020 22:23
      Highlight Highlight Ja das Fazit ist kompletter unfug. Denn die Wirtschaft wird von der KVI profitieren, das ist immer so bei solchen Initiativen. Denn wenn die Konzerne aufhören MÜSSEN mit der Unterdrückung der dritten Welt, dann werden sie gestärkt. Mit der KVI schützen wir die Konzerne, die Produkten und die Arbeitsplätze vor ihren Vorständen, Politikern und Lobbisten.
  • Vecchia 08.06.2020 17:35
    Highlight Highlight Verseuchte Flüsse im Kongo und vergiftete Luft in Sambia für Glencore.
    Syngenta verkauft Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind, weil sie die Menschen schwer krank machen können und die Umwelt massiv belasten. Metalor bezog Gold aus einer Mine in Peru, dessen Abbau die Mensch und Umwelt mit Quecksilber belastet. Kinderarbeit in Baumwoll- und Kakaoplantagen...

    Das will ich nicht!
    • Forest 08.06.2020 19:17
      Highlight Highlight Das will grundsätzlich Niemand.

      Aber als Konsumenten haben wir die Wahl ob wir Kleider, Schuhe oder Lebensmittel Lokal einkaufen oder Made in der dritten Welt. Natürlich können wir auch ein fairphone kaufen, aber am Ende wird es halt doch ein Huawei/Samsung/iPhone.
      Konzernverantwortung ist schön und gut. Als Konsumenten können wir entscheiden ob wir Fleisch aus Massentierhaltung kaufen oder Lokal. Leider ist es der Mehrheit, der Konsumenten egal woher etwas kommt und ob es einem anderem dabei schlecht geht.
    • mrmikech 08.06.2020 19:47
      Highlight Highlight @Forest: als konsumenten können wir auch wünschen das menschen in die 3. welt gesund arbeiten können, dass unsere reichtum ihre umwelt nicht vernichtet, etc. Und dafür sollen "unsere" firmen stehen. Darum geht es.
    • Faceoff 08.06.2020 19:57
      Highlight Highlight Es ist doch sehr zynisch. Wir haben ein System, das alles "Schädliche" zu jeder Zeit und günstig verfügbar macht und für eine Verbesserung stets auf die Eigenverantwortung des Einzelnen verweist.

      Wir sind als Einzelpersonen nicht in der Lage, täglich auf all das zu verzichten. Was aber hin und wieder möglich ist, ist dass wir uns bei Abstimmungen wie dieser als Gemeinschaft dazu aufraffen, Grenzen zu setzen.

      Ich sagen als eher bürgerlich wählender/stimmender Mensch: Ich werde die KVI unterstützen. Und ich glaube, dass viele ähnlich Denkende das auch tun – der Autor ist zu pessimistisch.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Mikey51 08.06.2020 17:32
    Highlight Highlight Da hat die Schweiz einige Wochen recht gut funktioniert und nun nach dem wieder alle mitreden und ihren Senf dazu geben können, ist nur noch Chaos und Uneinigkeit. Alles was nicht „wirtschaftskonform“ ist wird mit Corona entschuldigt. Ist schon einwenig billig und am Volk vorbei politisiert.
    • Queen C 08.06.2020 21:21
      Highlight Highlight Bist du das Volk?
    • Mikey51 09.06.2020 13:02
      Highlight Highlight An Queen C. Ja ein Teil davon.
    • Queen C 09.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Mikey, dann finde ich es anmassend zu behaupten, es werde generell am Volk vorbei politisiert. Ich zum Beispiel begrüsse es, wenn debattiert wird und wieder alle mitreden und ihren Senf dazu geben dürfen.
  • BlickvonAussen 08.06.2020 17:31
    Highlight Highlight Die Kolonialmächte praktizierten in ihren Kolonien eine Willkürherrschaft (Folter, Erschiessen, Unterdrückung, Ausbeutung, etc.), die im Mutterland unmöglich gewesen wäre.

    Das Schweizer Stimmvolk muss nun entscheiden, ob Schweizer Konzerne und ihre Tochterfirmen, im Ausland ein Geschäftsgebaren praktizieren dürfen, dass in der Schweiz absolut nicht zulässig wäre. Hier sich nett verhalten und im Ausland die Sau rauslassen.
    • PC Principal 08.06.2020 18:34
      Highlight Highlight Die Initiative ist Kolonialistisch. Heute kann jedes Land selber entscheiden, welche Umweltstandards gelten sollen. Diese Initiative will allen Ländern die Schweizer Umweltstandards aufzwingen. Schlimmer noch: Die Schweizer Gerichte sollen direkt darüber entscheiden, was in fremden Ländern geschieht. Mit der Begründung "Ihr seid so unterentwickelt, deshalb bestimmen wir jetzt was ihr machen dürft, selbst wenn ihr euer Einkommen verliert"
    • Domimar 08.06.2020 18:46
      Highlight Highlight @PC Principal Theorie und Praxis. Theoretisch hast du recht. Praktisch nutzen die grossen Konzerne Korruption für den Einsatz von "geschenken". Nun kann man den Standpunkt vertreten, dass die Korruption in diesen Ländern nicht unser Problem ist. Die Konzerne mit Sitz in der schweiz, die die Korruption ausnutzen sind es aber schon...
    • blueberry muffin 08.06.2020 18:55
      Highlight Highlight @ PC Principal Was für ein Ausbeuter Quatsch. Die Firmen mit Kinderarbeiter sind also einfach Menschenfreunde, die den armen Kindern eine schlecht bezahlte Arbeit geben, ja?
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 08.06.2020 17:30
    Highlight Highlight Bei einer nicht-Annahme droht uns in 20 /30 Jahren dasselbe Szenario wie damals bei den nachrichtenlosen Vermögen - aber dann werden die Herren und Damen heutige Stände- und Bundesräte ihre Schäffchen am trockenen haben oder sich erst gar nicht mehr um Irdisches kümmern...
    • PC Principal 08.06.2020 18:35
      Highlight Highlight Ich bitte um Begründung. Kein Land der Welt hat eine solche absurde Regelung, wie es die Initiative verlangt. Was droht uns also für ein Szenario?
    • trio 08.06.2020 20:24
      Highlight Highlight @PC Principal
      Die EU arbeitet an einem ähnlichen Gesetz.
    • Samuelson 08.06.2020 22:39
      Highlight Highlight @PC Principal Dass wir wieder Nachzügler sind, anstatt Vorreiter (Frauenstimmrecht, Bankgeheimnis, Vaterschaftsurlaub, etc.)
      Ich bin auch für bedachtes Vorgehen, aber manchmal sollten wir auch die Eier haben etwas anzupacken bevor wir wieder „Aufarbeitungskommissionen“ einsetzen müssen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • D. Danuser 08.06.2020 17:27
    Highlight Highlight Es ist doch gar nicht wahr, dass niemand die Abstimmung will. Man schaue sich doch im Land um und sehe all die orangen Fahnen an den Häuser hängen. Immer mehr Menschen schliessen sich den Lokalkomitees an.
    Wenn die Intitiative der Wirtschaft überhaupt schadet, dann bei den Grosskonzernen. Schon oft hat ein Schaden der Grossen zu einer Chance der kleinen Firmen geführt.
    Firmen wie Glencore beschäftigen nicht mal viele Menschen in der Schweiz, von denen profitieren wir gar nicht so sehr wie man oft glaubt.
    • skisandtrail 08.06.2020 18:55
      Highlight Highlight Stimmt, wir profitieren ja nicht so sehr wie man glaubt...
      Siehst du die Steuererhöhung für den Mittelstand auch schon kommen, wenn Millionen von solchen Grossfirmen fehlen?
    • TJ Müller 08.06.2020 20:08
      Highlight Highlight skisandtrail
      So schlimm kannst nicht sein, wenn man bei jeder Steuerreform genau diesen Firmen Steuersenkungen gewährt.
    • alles auf rot 08.06.2020 20:42
      Highlight Highlight Glencore sitzt ja nicht in Zug, weil sie die Landschaft dort so mögen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Urmel 08.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Hauptsache man macht Geld, ob Kinder ausgebeutet werden oder die Umwelt zerstört, Regierungen geschmiert oder Gemeinden das Wasser vorenthalten wird.

    Es geht nur um Gewinnmaximierung
    • KnolleBolle 08.06.2020 17:51
      Highlight Highlight Und die schweizer Firmen ziehen sich dann bei verlohrenen Abstimmung brav zurück und die ausländischen Firmen füllen die entstandenen Lücken sofort auf und es geht weiter wie immer.
    • Domimar 08.06.2020 18:17
      Highlight Highlight @ouvrier du solltest dich der neuen Zeit öffnen. Mit dieser Denkweise ändern sich Missstände niemals. Und wir haben Missstände. Viele sogar. Meine Befürchtung ist aber einmal mehr, dass die Wirtschaftslobby wieder mit den Ängsten des Volkes spielt.
    • blueberry muffin 08.06.2020 18:57
      Highlight Highlight @ Ouvrier wird Zeit das wir Drogen und Menschelhandel erlauben. Kann ja nicht sein, dass nur die russische Mafia davon profitiert und nicht unsere braven Firmen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nutshell 08.06.2020 17:25
    Highlight Highlight "Die Initianten aber wären als Gegenleistung zum Rückzug bereit gewesen, obwohl ihr Volksbegehren von namhaften bürgerlichen Politikern und Teilen der Wirtschaft unterstützt wird. Doch sie haben auch gemerkt, dass der Wind gedreht hat."

    Stimmt nicht. Seit mindestens einem Jahr haben die Initianten verlauten lassen, dass sie sich bei einem angemessenen Gegenvorschlag zurückziehen. Corona hat diese Tendenz evt. verstärkt, war aber bestimmt nicht der Auslöser.
  • Gipfeligeist 08.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Die Konzerne könnte bei dieser Initiative Milliarden verlieren. Deswegen werden sie Millionen in den Wahlkampf pumpen, unter dem Mantel der "bürgerlichen Mitte"

    Deswegen bin ich leider wenig zuversichtlich bei dieser mutigen/selbstverständlichen Wirtschaftsrevolution/Wirtschaftsverbesserung

    • PC Principal 08.06.2020 18:28
      Highlight Highlight Ich nehme an du arbeitest nicht bei einem Konzern?
    • Gipfeligeist 08.06.2020 18:56
      Highlight Highlight @PC
      Warum ist das eine relevante Frage? Ich beurteile neutral als Aussenstehender (siehe Nestlé Bottled Life)
    • blueberry muffin 08.06.2020 18:58
      Highlight Highlight @ PC Principal ne, ich habe ja Prinzipien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 08.06.2020 17:22
    Highlight Highlight Die Chancen für die Initiative sind gar nicht so schlecht.
    Das Coronavirus hat die Grenzen der Globalisierung aufgezeigt. Ich denke da wird es einen Marschhalt geben.
    Zudem haben viele Leute gesehen, dass es mit weniger auch geht. Mehr Freizeit wird der neue Luxus sein.
    • PC Principal 08.06.2020 18:57
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht. Das Coronavirus beschleunigt die Globalisierung noch weiter, weil viele Unternehmen merkendass es gar nicht nötig ist dass alle Leute physisch in einem Raum sitzen. Es gibt immer mehr internationale Teams.

      Ausserdem hat die Krise gezeigt dass internationale Zusammenarbeit wichtig ist und Abschottung nichts bringt.

      Klar gehts auch mit weniger. Viele sind jetzt arbeitslos und haben unendlich viel Freizeit. Aber das ist nicht unbedingt ein erstrebenswertes Ziel. Und dann sind da noch die Staatsschulden...
    • trio 08.06.2020 20:27
      Highlight Highlight @PC Principal
      Überall wird wieder vermehrt auf regionale Produktion gesetzt. Ist das an dir vorbeigegangen?
    • PC Principal 08.06.2020 20:51
      Highlight Highlight @trio: Ah du meinst in der Werbung wird auf regionale Produkte gesetzt? 🤣🤘

      Und das hast du von einem regional in der Schweiz hergestellten Gerät geschrieben? Die Globalisierung siegt! Finde dich damit ab ❤️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich mein ja nur 08.06.2020 17:22
    Highlight Highlight Es stimmt nicht, dass niemand diese Initiative will. Ich freue mich auf die Annahme durch das Volk.

    Weil die Initianten Kompromissbereitschaft signalisiert haben, kann es zum politischen Geschacher. Einfach nur peinlich, diese FDP und CVP.
    • Dominik Treier 08.06.2020 21:28
      Highlight Highlight Die Lobbyisten wollten bis zuletzt durchdrücken, dass eine Haftung nicht besteht, sondern das Verhalten nur gerügt werden kann.

      Das dürfte der Initiative eher Aufschwung geben und stellt gerade dem von Verwaltungsratsmandaten durchseuchten Ständerat und den dort hauptsächlich vertretenen Bürgerlichen Mitteparteien ein hundsmiserables Zeugnis aus...

      Wir werden sehen ob es Geld und Angstmache diesmal richten können...
    • Phuphi 09.06.2020 00:02
      Highlight Highlight Wenn du meinst. Ich hingegen sehe da viel mehr ein noch immer zu laute Minderheit die argumentlos gegen eine immer weniger stille Mehrheit der Vernunft schreit. Erklär mir doch kurz mal was den deiner Meinung nach so gut am Umweltverschmutzen oder Aubeuten anderer ist? Scheint mir als ob du einfach nur fette Autos magst aber keine anderen Menschen. Momoldu.
  • Pafeld 08.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Ganz einfach. Wir nehmen die initiative im November einfach an. Das die Initiative niemand will, ist schlicht Blödsinn. Und darauf zu warten, dass sich die Wirtschaft wieder erholt hat, um das durchaus begründete Anliegen erneut zu lancieren, ist so was von bescheuert, dass auch der blunschische Zweckpessimismus nicht darüber hinweg täuscht. Die Wirtschaft wird sich eines Tages wieder erholt haben. Und zu glauben, dass es das Anliegen auf dem politischen Weg dann leichter hätte, ist Quatsch. Aber dieses Verschleppungsmanöver auch noch zu honorieren wäre ein kompletter Schildbürgerstreich.
  • gnagi 08.06.2020 17:17
    Highlight Highlight Gibt es einen einzigen Punkt, der gegen die Initiative spricht? Wer Mist baut, wissentlich oder nicht, steht dafür gerade. Das muss auch für die grössten Konzerne gelten. Da ist das Arbeitsplatzargument mehr als zynisch
    • maylander 08.06.2020 21:12
      Highlight Highlight Vor allem wenn die Arbeitsplätze für Expats sind. Da haben die meisten nichts davon ausser einen höheren Mietzins.
    • Phuphi 09.06.2020 00:04
      Highlight Highlight Damit hat sich das nicht vorhandene Problem der Personenfreizügigkeit für die SVP ja auch gleich gelöst. winwin.
  • Snowy 08.06.2020 17:17
    Highlight Highlight Wie unsere Demokratie wirklich funktioniert, wenn grosse Firmen beteiligt sind:

    Eine Abrechnung mit den Schattenseiten der Schweizer Politik in der Republik

    https://www.republik.ch/2020/06/04/das-endspiel

    • sowhat 08.06.2020 21:38
      Highlight Highlight Ein sehr guter Artikel, der eigentlich zur Pflichtlektüre für Stimmberechtigt gehört.

Zum Schweizer Nationalfeiertag: Darum feiern wir den 1. August

Der 1. August – das unumstrittene Datum für den Bundesfeiertag? Das Gegenteil ist der Fall. Insgesamt vier Daten standen zur Auswahl – am Ende entschieden dann die feierlustigen Berner.

Die Schweiz feiert sich am 1. August selber. Doch: Was passierte eigentlich an diesem Datum? Welches war der historische Moment, der uns auch 2020 noch den Bundesfeiertag beschert?

Die landläufige Meinung lautet: Es war die Unterzeichnung des Bundesbriefes von 1291. In diesem soll die Gründung der Schweiz beschlossen worden sein. Am 1. August 1291 sollen sich die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zum «ewigen Bund» zusammengeschlossen haben. Wilhelm Tell soll dabei die Schweiz zur Freiheit …

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