Schweiz
Zürich

Asiatische Hornisse in Zürich gesehen: Das musst du tun

Das musst du tun, wenn du in Zürich eine Asiatische Hornisse siehst

Die Stadt Zürich ruft dazu auf, Nester der Asiatischen Hornisse zu melden. Alles deute darauf hin, dass sich der Schädling in Zürich derzeit stark vermehre.
14.07.2026, 11:1514.07.2026, 15:32

Bis Ende Juli baue die Hornisse ihre Primärnester an geschützten Stellen, teilte die Stadt Zürich am Dienstag mit. Da diese Nester bodennah und in der Nähe von Gebäuden erstellt werden, könnten sie gut entfernt werden. Die Bevölkerung solle darum Sichtungen auf der Online-Plattform des Bundes melden.

PRODUKTION - 09.08.2024, Hessen, Maintal: Eine Asiatische Hornisse sitzt auf ihrem Nest. Die Asiatische Hornisse gilt als invasive Art, ihre Stiche sind deutlich schmerzhafter als die heimischer Insek ...
Zürich bekämpft die Asiatische Hornisse.Bild: keystone

Im letzten Jahr gingen 27 Sichtungen der Asiatischen Hornisse in Zürich ein. Ein Primärnest wurde in einem Rollladenkasten in Witikon entfernt, wie es in einer früheren Mitteilung der Stadt hiess. Im November entfernten die Behörden zudem ein Sekundärnest in einem Baum in Schwamendingen.

Sekundärnester, welche die Asiatische Hornisse ab August bildet, sind schwieriger zu entfernen, weil sie sich in Bäumen befinden. Primärnester erstellt sie etwa unter Dachvorsprüngen, Rollladenkästen oder in Hecken.

So unterscheiden sich die Asiatische und die Europäische Hornisse:

Asiatische Hornisse Europäische Hornisse
Bild: stadt zürich

Aufwändige Bekämpfung

Die Asiatische Hornisse breitet sich seit 2017 in der Schweiz aus. Sie ist eine invasive gebietsfremde Art. Die Hornissen ernähren sich von Wild- und Honigbienen sowie anderen Insekten. Der Rückgang der Bienen habe spürbare Folgen für unser Ökosystem und die Biodiversität, heisst es in der Mitteilung. Die Hornisse hat kaum natürliche Feinde und bildet grosse Nester mit viel Nachwuchs. Dadurch breitet sie sich besonders schnell aus.

Durch eine frühzeitige Entfernung der Nester sollen Schäden so gering wie möglich gehalten werden. Die Suche und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse gestaltet sich aber äusserst aufwändig. Der Schädling zeichnet sich durch seine mehrheitlich schwarze Färbung aus. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Stadler testet Wasserstoffzüge in Hemishofen SH
Der Schweizer Zughersteller Stadler hat im Kanton Schaffhausen ein spezielles Testgleis in Betrieb genommen. Dort werden ab sofort Wasserstoffzüge für Italien erprobt.
Zwischen Hemishofen und Ramsen SH hat das Unternehmen auf knapp vier Kilometern eine dritte Schiene in ein bestehendes Gleis eingebaut, wie Stadler am Freitag mitteilte. Die Spurweite von 950 Millimetern entspricht der sogenannten «italienischen Meterspur», die im süditalienischen Regionalverkehr verbreitet ist.
Zur Story