Schweiz
Zürich

Asiatische Hornisse ist jetzt auch in Winterthur angekommen

ARCHIV - 27.08.2021, Hamburg: Eine Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) wird von einem Biologen mit einem Handschuh gehalten. Der Weltbiodiversit
Die aus Südostasien stammenden Hornissen gefährden die Honigbienen.Bild: keystone

Asiatische Hornisse ist jetzt auch in Winterthur angekommen

08.05.2026, 09:2508.05.2026, 12:32

In Winterthur ist ein erstes Nest der Asiatischen Hornisse gefunden worden. Die aus Südostasien stammenden Hornissen gefährden die Honigbienen. Das Nest wurde umgehend entfernt.

Das Nest befand sich im Lindquartier, wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilte. Verdächtige Funde sollten umgehend auf der nationalen Meldeplattform Asiatischehornisse.ch eingetragen werden, heisst es weiter.

Erst vor wenigen Tagen meldete Flurlingen im Weinland den Fund eines Nests. Seit 2023 wurden die Tiere im Kanton Zürich nachgewiesen. In der Westschweiz verbreitete sie sich bisher stärker.

Aufwändige Bekämpfung

Die Asiatische Hornisse breitet sich seit 2017 in der Schweiz aus. Die invasive Art stelle eine ernsthafte Bedrohung für die lokale Biodiversität, zum Beispiel für Honigbienen, Wildbienen und andere bestäubende Insekten oder die Landwirtschaft dar.

Durch eine frühzeitige Entfernung der Nester sollen Schäden so gering wie möglich gehalten werden. Die Suche und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse gestaltet sich aber äusserst aufwändig.

Für Menschen sind die Hornissen nur bei allergischen Reaktionen lebensbedrohend. Ihr Gift sei gleich stark wie das der einheimischen Hornisse, heisst es in der Mitteilung. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Asiatische Hornisse Nestbekämpfung
1 / 9
Asiatische Hornisse Nestbekämpfung

Schädlingsbekämpfer Josua Sommer begutachtet ein Nest der Asiatischen Hornisse in einer Scheune im bernischen Epsach.

quelle: watson / watson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So reden Honigbienen miteinander, wenn Hornissen sie attackieren
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Von Ringier zu Waldier: An Marc Walder führt beim Ringier-Konzern kein Weg mehr vorbei
Nach dem Ausscheiden von Robin Lingg stellen sich beim familiengeführten Ringier-Konzern die Zukunftsfragen. Die Machtfrage scheint geklärt, die Aktionärsfrage nicht.
Verleger Michael Ringier (77), sagte vor zehn Jahren gegenüber dieser Zeitung mit der ihm eigenen Ironie: «Ich bezeichne mich gerne als genetische Bedrohung für diese Firma.» Sein Vater sei 97-jährig gestorben, der Ringier-Konzern müsse sich mit ihm wohl auf ein ähnliches Alter gefasst machen. Doch eine Wachablösung beim Medienkonzern Ringier drängt sich auf.
Zur Story