Asiatische Hornisse ist jetzt auch in Winterthur angekommen
In Winterthur ist ein erstes Nest der Asiatischen Hornisse gefunden worden. Die aus Südostasien stammenden Hornissen gefährden die Honigbienen. Das Nest wurde umgehend entfernt.
Das Nest befand sich im Lindquartier, wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilte. Verdächtige Funde sollten umgehend auf der nationalen Meldeplattform Asiatischehornisse.ch eingetragen werden, heisst es weiter.
Erst vor wenigen Tagen meldete Flurlingen im Weinland den Fund eines Nests. Seit 2023 wurden die Tiere im Kanton Zürich nachgewiesen. In der Westschweiz verbreitete sie sich bisher stärker.
Aufwändige Bekämpfung
Die Asiatische Hornisse breitet sich seit 2017 in der Schweiz aus. Die invasive Art stelle eine ernsthafte Bedrohung für die lokale Biodiversität, zum Beispiel für Honigbienen, Wildbienen und andere bestäubende Insekten oder die Landwirtschaft dar.
Durch eine frühzeitige Entfernung der Nester sollen Schäden so gering wie möglich gehalten werden. Die Suche und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse gestaltet sich aber äusserst aufwändig.
Für Menschen sind die Hornissen nur bei allergischen Reaktionen lebensbedrohend. Ihr Gift sei gleich stark wie das der einheimischen Hornisse, heisst es in der Mitteilung. (sda)
