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Dortmund's players celebrates with fans after winning the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach in Dortmund, Germany, Saturday Oct. 19, 2019. (AP Photo/Martin Meissner)

Zuletzt gab's für Spieler und Fans von Borussia Dortmund wenig zu feiern. Bild: AP

Interview

«Viele haben sich auf ihn eingeschossen»: Warum die BVB-Fans so sehr mit Favre fremdeln

Das Spiel am Samstag bei Hertha BSC gilt als Schicksalsspiel für Lucien Favre. Sollte Borussia Dortmund auch in Berlin verlieren, könnten seine Tage als Trainer gezählt sein. Ein Insider über die Stimmung in der «Gelben Wand».

Benedikt Niessen / Watson.de



Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre hat mit 2,02 Punkten einen besseren Punktedurchschnitt beim BVB als der geliebte Meistercoach Jürgen Klopp, der lediglich auf 1,90 Zähler kommt. Trotzdem steht der Schweizer in der Kritik, und das nicht erst seit dem 0:4-Debakel gegen Bayern München sowie dem 3:3 gegen den SC Paderborn. Vor allem die BVB-Fans fremdeln mit Favre. Selbst wenn Borussia Dortmund gestern gegen den FC Barcelona (1:3) gewonnen hätte, wäre die Trainer-Diskussion weitergegangen.

«Dass er irgendwann in Dortmund geliebt wird, glaube ich nicht», sagt Sascha Roolf im Interview mit watson. Der 41-Jährige schreibt seit 14 Jahren für das grösste BVB-Fanzine «Schwatzgelb.de» und weiss, wie die Schwarz-Gelben ticken. Er erklärt aus Sicht der Fans, warum die BVB-Anhänger mit Favre wohl niemals so richtig warm werden.

Der Schuldige für die Krise beim BVB ist für viele Fans der Trainer. Warum ist der Zweifel an Lucien Favre so gross?
Sascha Roolf: Von Anfang an habe ich mir die Frage gestellt: Passt der Favre-Fussball zu Borussia Dortmund? Autor Christoph Biermann hat das mal sehr gut entschlüsselt, als er über den Expected-Goals-Wert von Favre sprach.

Der Wert misst die Wahrscheinlichkeit eines Tores bei einer Torchance und bestimmt die «zu erwartenden Tore».
Genau. Und Favre hat mit seinen Mannschaften mehr Tore und weniger Gegentore erzielt, als von diesem Wert erwartet. Dahinter steckt, dass Favre so lange den Ball laufen lassen will, bis eine sehr gute Möglichkeit zum Torabschluss gefunden wird. Dem Gegner wiederum überlässt er den Ball sehr gerne und geht ihn nicht aggressiv an, sondern versucht ihn in Räume zu lenken, die ungefährlich sind. Da habe ich mir schon gedacht, ob das der Fussball ist, den man dem Dortmunder Publikum anbieten kann.

Wie meinst du das?
Viele Fans kommen damit nicht zurecht, dass man dem Gegner den Ball überlässt und weder aggressiv auf den Mann geht, noch den Ball haben will.

Wonach sehnen sich die Dortmunder Fans stattdessen?
Die BVB-Fans wollen vor allem bei Heimspielen eine aktive Mannschaft sehen. Sie wollen, dass wir nach einem Tor auf das zweite gehen und nicht, dass wir uns zurückziehen und den Gegner kommen lassen. In Ansätzen hat das Team das auch immer wieder gezeigt, aber eben sehr selten. Die Passivität passt nicht zum Kader.

epa07934594 Dortmund's goalkeeper Roman Buerki (L) shakes hands with his coach Lucien Favre (R) as he leaves the pitch after picking up an injury during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach in Dortmund, Germany, 19 October 2019.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Trainer Favre mit Landsmann Roman Bürki, der Nummer 1 in Dortmunds Tor. Bild: EPA

Sondern?
Wir haben mittlerweile mit einem Wert von 640 Millionen Euro den zweitteuersten Kader der Liga. Das impliziert für mich auch die Forderung nach einem dominanteren Spielstil. Nach Ballbesitz, wo du eine Mannschaft auf dem Platz siehst, die den Ball hat und demonstriert: Wir bestimmen das Spiel. Favre will zwar auch das Spiel kontrollieren, aber dafür muss er nicht den Ball haben. Er wartet ab, bis er zugreifen kann. Das passt aber nicht zu uns, weil wir auch nicht offensiv genug spielen.

Die Offensive kann eigentlich als Prunkstück des Kaders bezeichnet werden …
Ja, durch die Einkäufe im Sommer hat man demonstriert, dass man sehr viel Wert auf die Offensive legt. Julian Brandt und Thorgan Hazard spielen dort, Nico Schulz ist Verteidiger mit Zug nach vorne. Mats Hummels ist auch bekannt dafür, dass er ein Spiel eröffnen kann. Alles ist ausgelegt für ein Spiel nach vorne. Für mich ist es also ein Widerspruch, dass ein Team gekauft wurde, was im Angriffsdrittel seine Stärke hat, aber man einen Trainer hat, der in erster Linie auf Kompaktheit und Stabilität setzt. Das passt nicht.

Die Fans wollen also ein Spektakel?
Nicht zwingend, aber beim Klub darf man sich nicht wundern, dass die Zuschauer das ein wenig erwarten. Beim BVB hat man dieses Selbstbild in den vergangenen Jahren entwickelt: Da wurde Adrenalin- und Vollgasfussball beworben. Das wurde als Marketing-Image aufgebaut. Die Erwartungen sind nachvollziehbar.

Während du sehr stark auf die Taktik blickst, hadern viele Fans im Stadion vor allem an der fehlenden Emotionalität von Favre an der Seitenlinie. Hat es ein zurückhaltender Typ wie er zusätzlich schwer bei den BVB-Fans?
Ich glaube, dass das durch Jürgen Klopp nachhaltig versaut wurde, um es mal so auszudrücken. Klopp war in dem Sinne das Rundum-Sorglos-Paket als Trainer, aber auch als Entertainer. Der ist an der Seitenlinie mitgegangen und hat die Leute mitgerissen. Das war vor Klopp nie ein grosses Thema. Hitzfeld war ja auch nie jemand, der an der Seitenlinie explodiert ist, aber dem hat niemand vorgeworfen, dass er nicht emotional genug ist. Dass man das Favre vorwirft, ist ein Problem, das aus dem Kontrast zu Klopp entstanden ist.

Dortmund supporters show banners to thank Dortmund's head coach Juergen Klopp prior to the German first division Bundesliga soccer match between BvB Borussia Dortmund  and Werder Bremen in Dortmund, Germany, Saturday, May 23, 2015. Klopp leaves the team after this season.(AP Photo/Frank Augstein)

Dortmunder Überfigur: Der grosse Publikumsliebling Jürgen Klopp. Bild: AP

Wird dieses «Klopp-Problem» den BVB noch einige Jahre begleiten?
Ja, aber das ist grundsätzlich auch nicht abwegig. Das hatten viele Mannschaften mit prägenden Trainern: Werder Bremen mit Otto Rehhagel, Manchester United mit Sir Alex Ferguson.

Kann Favre die BVB-Fans überhaupt noch überzeugen?
Ich halte es für schwierig. Der Spielstil, den Favre bevorzugt, kann nur überzeugen, wenn man ordentliche Ergebnisse holt. Ob es tatsächlich reicht für Favre, weiss ich nicht. In der derzeitigen Konstellation zwischen Kaderzusammenstellung und dem, was Favre will, ist es schwierig, das Optimum wirklich herauszuholen. Das sieht man an den Auftritten. Bei einem Meistertitel würde man Favre respektieren. Dass er irgendwann in Dortmund geliebt wird, glaube ich aber nicht. Ein ähnlich prägender Trainer wie Jürgen Klopp wird er nie …

Wie stark ist die Skepsis im Stadion zu spüren?
Das Standing von Favre hat in den letzten Spielen so gelitten, dass man schon spürt, dass die Fans auf die schwächeren Situationen sehr stark achten und reagieren. Wenn nicht das Tempo aufgenommen wird oder mal ein verunglückter Rückpass stattfindet, kommt sehr schnell Rumoren auf. Favre hat kaum noch Kredit bei den Fans. Es würde nur eine Serie guter Spiele noch helfen.

Barcelona's Sergi Roberto vies for the ball with Dortmund's Marco Reus, right, during a Champions League group F soccer match between Barcelona and Borussia Dortmund at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, Wednesday, Nov. 27, 2019. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Captain Reus läuft derzeit nicht nur gegen Barcelona hinterher. Bild: AP

Dabei ist Favre natürlich nicht für alles verantwortlich, aber der Trainer gilt schnell als Sündenbock.
Viele haben sich auf Favre natürlich eingeschossen. Durch den ganzen Fokus auf ihn fällt natürlich unter den Tisch, dass wir gerade sehr viele Spieler in einer Schwächephase haben: Reus, Akanji, Brandt, Sancho. Da lastet man Favre zu viel an, das liegt auch an den Spielern. Favre steckt natürlich auch in einem Dilemma: Die Spieler spielen schlecht, aber die Kritik geht gegen ihn, weil er ein schlechtes Standing hat. Es gibt also eine Kritik am Trainer, dass er die Leistung der Spieler verbessern muss.

Waren die Meisterschaftsaussagen durch die Vereinsführung im Sommer auch ein Fehler?
Wir wurden Zweiter in der vergangen Saison und haben viel Geld ausgegeben im Sommer, dann muss man zwangsläufig die Meisterschaft fordern. Ich fand in der vergangenen Spielzeit sogar, dass man zu lange gewartet hat mit der Forderung. Aber klar: So etwas fällt dir jetzt bei Niederlagen natürlich auf die Füsse.

Was würdest du Favre raten, damit er noch Trainer bleibt?
Ich würde ihm raten, dass er seinen Spielstil anpasst, auf das zweite Tor geht und Borussia Dortmund wieder aktiver spielen lässt. Ich glaube, das Team selbst mag das abwartende Spiel auch nicht. Viele Offensivkräfte haben dafür auch nicht die richtige Laufarbeit und so rutschen viele Spieler vom Status Abwarten in eine Passivität rein. Man hat sehr schnell den Eindruck, dass man irgendwann nur noch hinterherläuft. Das ist für die Fans und die Mannschaft der falsche Ansatz.

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • winglet55 29.11.2019 07:23
    Highlight Highlight Der Anspruch im BvB Umfeld war ja, ohne das ein Spiel gespielt war, wir werden Meister. Man hat aber Schlüsselspieler verpflichtet die in ihren vorhergehenden Clubs eine Position hervorragend ausgefüllt haben, ohne sich die Frage zu stellen wieso das möglich gewesen ist. Auch ohne sich zu fragen finden diese Spieler beim BvB dieselben Positionen links und rechts von ihnen wieder vor. Vielleicht sollte man den Sportchef von Mönchengladbach verpflichten, der bringt das Verständnis für solche Fragen mit.
  • feuseltier 28.11.2019 19:36
    Highlight Highlight Hummels aussortieren. ..
  • Heini Hemmi 28.11.2019 16:41
    Highlight Highlight Man sollte nicht vergessen, dass auch der Sportchef mit seinen Einkäufen nicht geglänzt hat. Für diesen Preis sind die Einkäufe einfach zu schlecht bzw. sie passen nicht zusammen. Vor allem Hummels hat seinen Zenit nicht erst seit gestern überschritten, er hatte schon zu seinen besten Zeiten pro Spiel mindestens einen haarsträubenden, potentiell spielentscheidenden Schnitzer drin (siehe das zweite Barca-Tor von gestern). Mittlerweile hat er mehrere Horrorschnitzer pro Spiel, und gefühlt ist er noch langsamer geworden, als er ohnehin schon war.
    • Fruchtzwerg 28.11.2019 19:32
      Highlight Highlight Dafür hat Hummels schönes, kräftiges und schuppenfreies Haar!
  • Don Alejandro 28.11.2019 16:22
    Highlight Highlight Interessant wäre zu wissen, welchen Einfluss Favre bei der Kaderplanung denn auch wirklich hatte. Hummels war sicherlich nicht sein Wunschkandidat und dieser hat gestern mal wieder mit einem Riesenbock ein gegnerisches Tor eingeleitet. Favre ist sicherlich kein Messias, bei ihm müssen die Umstände stimmen, damit er wirklich performt. Es kommt aber auch Pech dazu, Alcacer verletzt und die gesamte Millionentruppe einfach nur mittelmässig. Mit Pulisic ging auch ein Leistungsträger zu Chelsea.
  • Pitsch Matter 28.11.2019 15:09
    Highlight Highlight Ich glaube der BVB hat vergessen wie schlecht er vor Favre war.
  • DerRaucher 28.11.2019 14:05
    Highlight Highlight Favre.. auch wenn ich mir damit viele Feinde hier mache, der Trainer-Messias als den ihn die Medien hinstellen ist er nicht. Seit dem Weggang vom FCZ keinen Titel mehr. Diverse Stationen die alle ähnlich geendet haben. Nach anfänglich gutem Fussball und Verbesserung der Mannschaft, verfiel man ins Mittelmaß. Aber nichts desto trotz muss ich sagen, das aktuelle BVB Kader wurde von den Verantwortlichen ziemlich schlecht geplant.
    • Now 28.11.2019 15:26
      Highlight Highlight Mit welchem Team war ein Titel den realistisch?
    • Pümpernüssler 28.11.2019 16:32
      Highlight Highlight @now na Hertha, Gladbach und Nizza 🤣

      @derraucher wenn man keine ahnung hat, den rest kennst du sicher 😉
    • DerRaucher 28.11.2019 19:03
      Highlight Highlight @now
      Letztes Jahr z.b nach der Vorrunde hätte man das eigentlich über die Ziellinie schaffen müssen.

      Und @Pümpernüssler
      Titel sind nicht nur Meisterschaften. Den deutschen Pokal könnte man als Wundertrainer durchaus mal holen. Hat Kovac in Frankfurt bewiesen, 2015 Wolfsburg. Er stand ja nicht mal in einem Finale oder Halbfinale. Aber das ist genau das was ich meine, geht man nicht mit der allgemeinen Meinung, hat man keine Ahnung. Denn alle Personen mit Schweizer bezug sind unantastbar:)
  • SörgeliVomChristophNörgeli 28.11.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich habe als Schweizer BVB-Fan Favre lange verteidigt, bin aber inzwischen für seinen Rauswurf. Favre ist bezüglich System und Spieler völlig stur, stellt Spieler trotz Nicht-Leistungen immer wieder auf (Akanji, Weigl, Götze, Reus), andere Spieler wie gestern Schulz immer wieder positionsfremd.
    • thomy81 28.11.2019 16:41
      Highlight Highlight Götze und nicht Leistung? Ich hab den bisher immer als Aktivposten gesehen (und ich schaue jedes Spiel) nur der darf ja selten bis nie ran in dieser Saison. Genauso einige andere Spieler die kaum Chancen erhalten obwohl ihre Postionszwillinge schlechte bis Miese Leistungen zeigen.

      Ich sehe selten einen Spieler der sich wirklich zerreisst und die halbe Mannschaft ist sowas von komplett ausser Form. Wieso er nicht mal 2-3 Spiele den anderen eine Chance gibt muss man meiner Meinung nach Favre anlasten. Es sitzen einige auf der Bank die sich immer für den BVB zerrissen haben.
    • feuseltier 28.11.2019 17:14
      Highlight Highlight Hummels? ????
    • Tschüse Üse 28.11.2019 17:48
      Highlight Highlight Schulz war eher ein Aktivposten gestern. Akanji ist meilenweit besser als Hummels in dieser Saison. Reus und Götze können immer ne entscheidende Situation herbeiführen. Bei Weigl geb ich Dir Recht.
  • luigi rigattoni 28.11.2019 13:37
    Highlight Highlight Der aufgeführte Punktedurchschnitt Vergleich 'Favre - Klopp' zeigt mal wieder deutlich, wie Statistiken verfälschen können:
    Favres Punkterechnung basiert auf gerade mal 18 Monaten, Klopp war 5 Jahre Trainer bei Dortmund (60 Monate) und hat, nebenbei gesagt, selber den Austritt angeboten, weil er am Schluss aus einem tiefen Loch mit der Mannschaft nicht mehr rausfand.
    • Apfel Birne 28.11.2019 15:08
      Highlight Highlight Ausserdem war Dortmund zu dem Zeitpunkt, als Klopp übernahm ein Mittelfeld Team und nicht ein Champions League Team...
  • P. Meier 28.11.2019 13:19
    Highlight Highlight Teilweise vermisse ich bei Fussballern und Fans den Realitätssinn bei Interviews. Forderung nach dem Meistertitel stellen, was soll das? In der Politik kann man durchaus Forderungen stellen und vielleicht wird man noch unterstützt. Beim Sport muss die bessere Leistung als vom Gegner auf dem Platz gezeigt werden. Die muss auch durch Siege gezeigt werden, da reicht es dann definitiv nicht zu jammern "Wir wären hätten den Sieg verdient gehabt." Oder noch besser; wir haben die Zweithöchsten Lohnkosten bei den Spielern, also haben wir mind. Anrecht auf den zweiten Rang
  • uicked 28.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, Hummels ist das Problem.
    • Don Garibaldi 28.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Nee, Favre ist das Problem und wird im Bericht sehr gut beschrieben!
    • hopplaschorsch12 28.11.2019 13:57
      Highlight Highlight Hummels ist sicher nicht mehr auf der Höhe der Aufgabe in einer Mannschaft die in der CL spielt und um den Meistertitel spielen will. Er ist einfach zu langsam. Und auch Akanji ist halt nicht der Weltklasse Spieler, wie wir ihn in der Schweiz gerne sehen. Insgesamt eine zu schwache Innenverteidigung. Meines Erachtens die grösste Schwäche von Dortmund.
    • CuJo 28.11.2019 14:45
      Highlight Highlight Ich hoffe dieser Kommentar war ironisch, ansonsten würde ich Dir raten künftig Sportfischen zu schauen.
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  • felixJongleur 28.11.2019 12:32
    Highlight Highlight Spannendes Interview, vielen Dank. Immerhin sind die Dortmunder dann wenn er weg ist so Favregeschädigt dass sein Nachfolger die Kloppo Bürde nicht mehr so stark zu tragen hat. Bürki ist btw. auch schon als Sündenbock zur Hand wenn dann Favre weg ist, darauf lässt zumindest ein Blick in die Fanforen schliessen. Zum Glück gibt's aber auch noch vernünftige Stimmen.

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