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Schwingen: Warum Christian Stucki vor dem Schlussgang am ESAF weinte

Der neue Schwingerkoenig Christian Stucki, rechts, und seine Frau lachen waehrend des Empfangs fuer den neuen Schwingerkoenig 2019, am Dienstag, 27. August 2019 in Lyss. Christian Stucki hat am Sonnta ...
Christian Stucki beim Empfang in Lyss. Dass er hier steht, verdankt er auch einem Gefühlsausbruch vor dem Schlussgang.Bild: KEYSTONE

Der böse König ganz sensibel – warum Christian Stucki vor dem Schlussgang am ESAF weinte

02.09.2019, 07:4002.09.2019, 16:54

Es ist ein überraschendes Geständnis: Schwingerkönig Christian Stucki war gestern Abend beim SRF zu Gast im «Sportpanorama» und sprach offen über einen Gefühlsausbruch, den er kurz vor dem Schlussgang am Eidgenössischen hatte. Der böse König – für einmal ganz sensibel – konnte die Tränen in der Garderobe nicht zurückhalten.

Moderator Rainer Maria Salzgeber sprach zuerst Stuckis Athletiktrainer Tommy Herzog auf den Moment an und der bestätigte: «Ihn hat es geschüttelt, alle in der Garderobe haben etwas komisch geschaut.»

«All die Emotionen und der Druck, den ich mir gemacht habe, mussten einfach raus.»
Christian Stucki

Den emotionalen Moment habe er absichtlich herbeigeführt, erklärte Herzog weiter. Er sei vor dem Schlussgang zu Stucki gegangen, und habe das Gefühl gehabt, dieser könne sich nicht richtig konzentrieren. «Mein Bauch sagte mir, der müsse das lösen. Der müsse weinen. Also habe ich ihm von seiner Frau und seinen Kindern erzählt und wie stolz diese jetzt schon auf ihn seien. Das hat alles gelöst.»

Und auch Stucki erzählte: «Ja, das ist nicht gelogen. Ich habe geheult. All die Emotionen und der Druck, den ich mir gemacht habe, mussten einfach raus.» Der 34-jährige König vermutet, dass es sogar ein Schlüssel auf dem Weg zum späteren Schlussgang-Sieg gegen Joel Wicki gewesen sei. (abu)

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quelle: keystone / ennio leanza
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