Auf Magaths Spuren: Urs Fischer wird wegen seiner Trainingsmethoden nun «Quälix» genannt
Ende 2025 übernahm Urs Fischer das Traineramt beim abstiegsbedrohten Mainz 05 und führte das Team wieder auf die Erfolgsspur. Für kurze Zeit konnten die Mainzer sogar vom europäischen Wettbewerb träumen. Nun möchte der Schweizer die Mannschaft im Trainingslager auf die neue Saison vorbereiten.
Für die Spieler wohl eine sehr intensive Zeit. «Es ist ein sehr anstrengendes Trainingslager, das muss ich schon sagen», gibt der 29-jährige Phillip Tietz zu. Das Programm der Mainzer im österreichischen Brixental sieht wie folgt aus: am Morgen ein Training, das mindestens 90 Minuten geht, auf dem Platz und am Nachmittag noch eine Krafteinheit oder ein Testspiel.
Nach dem Testspiel gegen das saudische Team Al Ahli konnte Tietz die Erschöpfung nicht mehr verstecken: «Die drei Tage vor dem Spiel, dann die 90 Minuten heute … – das ist schon crazy, ich bin k. o.» Die deutsche Bild nennt Fischer mittlerweile sogar «Quälix» und spielt damit auf die harten Trainingsmethoden von Trainerlegende Felix Magath an. Allerdings stellt das deutsche Medium klar, dass sich Fischer noch nicht auf einer Stufe mit dem 73-Jährigen befinde.
Trotzdem gibt es kein böses Blut zwischen Fischer und dem Team, stellt Tietz klar: «Na klar bist du im ersten Moment sauer, wenn du dann wieder Läufchen machst – aber letztendlich wissen wir auch alle, dass wir das brauchen, es uns gut tut.»
«Quälix» Fischer selbst ist es wichtig, dass die Mannschaft gut vorbereitet in die Saison starten kann, damit nicht erneut eine Aufholjagd gestartet werden muss. Zu den harten Trainingsmethoden sagt Fischer gegenüber dem SWR: «Die Jungs trainieren einmal am Tag. Das sollte schon möglich sein.»
