«Frei erfunden»: FIFA dementiert Berichte über Infantino-Anrufe bei Trump
Am Montag gab es Gerüchte, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino versucht habe, US-Präsident Donald Trump zu erreichen, um seine Unterstützung zu erhalten.
Seit den gescheiterten Investorenplänen der FIFA steht Infantino unter grossem Druck und besonders der europäische Kontinentalverband UEFA fordert starke Konsequenzen gegen ihn. Gemäss der New York Post habe Infantino deshalb mehrmals versucht, Trump in den letzten Tagen zu erreichen, aber ohne Erfolg. Eine anonyme Quelle wurde wie folgt zitiert: «Wir wissen alle, dass es darum geht, seinen Job zu beschützen. Es geht um nichts anderes mehr.»
Nun hat sich auch die FIFA zu den vermeintlichen Telefonaten geäussert und die Gerüchte auf X dementiert: «Der FIFA-Präsident hat in den letzten Tagen weder den US-Präsidenten noch irgendein Mitglied seiner Regierung angerufen. Das ist frei erfunden.»
The FIFA President has not made any call to the U.S President, or any members of his administration, in recent days. It is pure fiction.
— FIFA Media (@fifamedia) August 4, 2026
Ebenfalls gab es Gerüchte, dass ein Gesprächstermin zwischen US-Aussenminister Marco Rubio und Infantino geplant war. Dies wurde vom US-Aussenministerium auch dementiert: «Es gibt keine Pläne, dass Marco Rubio mit Gianni Infantino sprechen werde.»
Aktuell haben sich schon mehrere nationale Verbände gegen Infantino gestellt: So zum Beispiel der englische, der walisische und der schwedische. Im März 2027 finden beim FIFA-Kongress die Präsidentschaftswahlen statt. Infantino möchte sich dann ein letztes Mal für weitere vier Jahre wählen lassen. Mögliche Gegenkandidaten gibt es bisher noch nicht. (riz)
