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Keine gelbe Wand – die Dortmunder Südtribüne wird noch längere Zeit leer bleiben.
Keine gelbe Wand – die Dortmunder Südtribüne wird noch längere Zeit leer bleiben.
Bild: EPA

Bundesliga-Klubs stimmen für Rückkehr der Fans in die Stadien – unter vier Bedingungen

05.08.2020, 07:2905.08.2020, 13:43

In der Hoffnung auf eine Rückkehr von Zuschauern in Zeiten der Corona-Pandemie haben sich die Vertreter der 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga auf vier Massnahmen geeinigt. Die Eckpunkte dieses Konzepts wurden bei einer virtuellen Mitgliederversammlung der Deutschen Fussball-Liga (DFL) am Dienstag per einfacher Mehrheit verabschiedet.

Die vier Massnahmen sind:

  • Keine Stehplätze
  • Kein Alkohol bis Ende Oktober
  • Verzicht auf Gästefans bis Jahresende
  • Sammlung sämtlicher Kontaktdaten zur Rückverfolgung möglicher Infektionen (Personalisierte Tickets)

Ob tatsächlich bald wieder vor Publikum im Stadion gespielt werden kann, womöglich schon zum geplanten Bundesliga-Start am 18. September, entscheidet aber die Politik. Die Gesundheitsminister der deutschen Bundesländer wollen das Thema auf einer Konferenz am kommenden Montag besprechen.

25'000 Zuschauer in München?

Im Frühling war ein von DFL und DFB entworfenes Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs von der Politik durchgewunken worden – es funktionierte einwandfrei und galt in Europa als vorbildhaft. Damit die Tribünen bald wieder zumindest teilweise gefüllt werden können, müssen die Klubs bis zum Saisonstart in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden individuelle Konzepte ausarbeiten.

Uli Hoeness, Ehrenpräsident von Meister Bayern München, wäre schon mit einer Auslastung zu einem Drittel zufrieden. Hoeness sagte der ARD: «Ich hoffe beim Start der neuen Saison auf bis zu 25'000 Zuschauer.» Borussia Dortmund plant etwa mit 12'000 bis 15'000 Zuschauern, normalerweise kommen über 81'000 Menschen zu den Heimspielen des BVB.

«Priorität in Deutschland haben nicht volle Stadien, sondern die gesundheitliche Situation», sagte Christian Seifert, der Geschäftsführer der DFL. «Mit 10'000 Zuschauern anzufangen, wäre nicht gerade defensiv. Aktuell spielt Corona eben noch mit und eine sehr bedeutende Rolle.»

Die aktuellen Pläne der DFL waren im Vorfeld unter Politikern und Virologen kontrovers diskutiert worden. Auch unterschiedliche Fan-Gruppierungen äusserten Kritik an dem Konzept, da sie langfristige Beschneidungen ihrer Rechte fürchten. Die DFL betonte hingegen schon im Vorfeld, dass die beschlossenen Entscheidungen definitiv nur temporär und während der Pandemie gültig sein würden. (pre/lau/afp)

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