Eishockeyverband wird Opfer von Cyberangriff
Eine unbefugte Person habe zwischen dem 17. und 19. Oktober die Zugangsdaten eines Nutzers der Plattform verwendet, um auf diese Daten zuzugreifen, teilte der Verband am Dienstag in einer Mitteilung an die potenziell betroffenen Personen mit. Die Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) habe am Montag festgestellt, dass Informationen aus MYSIHF zum Verkauf angeboten wurden.
Zu den kompromittierten Daten können Namen, Geburtsdaten, Post- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Profilbilder sowie die Zugehörigkeit zu Vereinen und Mannschaften gehören. Passwörter wurden hingegen nicht gestohlen.
Der Verband hat den missbräuchlich genutzten Zugang gesperrt und die Sicherheitslücke am Montag behoben. Zudem hat er den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) informiert und angekündigt, Anzeige erstatten zu wollen.
Die SIHF warnt die Betroffenen vor möglichen Phishing-Versuchen, insbesondere per E-Mail, SMS oder Telefon: «Die abgerufenen Daten sind im Umlauf und lassen sich nicht zurückholen. Sie können missbraucht werden, um gefälschte Nachrichten zu schicken, die scheinbar von der SIHF, von einem Klub oder einem Verband stammen. Ebenso möglich sind Anrufe oder Briefe, mit denen sich jemand Vertrauen erschleichen will.» Die gestohlenen Daten würden nun im Internet kursieren und könnten nicht mehr gesichert werden. (ram/sda)
