
Zum Auftakt gab es für die Schweizerinnen gegen Team Canada nichts zu holen. Bild: keystone
06.04.2023, 06:4706.04.2023, 07:23
Die Schweizer Frauen verlieren zum Auftakt der Eishockey-WM gegen Titelverteidiger und Gastgeber Team Canada 0:4. Dem Team von Coach Colin Muller gelingt somit eine ansprechende Leistung.
Das Spiel in Brampton, Ontario, lenkten die Kanadierinnen bereits mit zwei Toren im Startdrittel in die gewünschten Bahnen. Doch zu einer drohenden Kanterniederlage kam es nicht. Dies ist einerseits Goalie Andrea Brändli zu verdanken, die mit 49 Schüssen eingedeckt wurde, andererseits der kämpferischen Defensivarbeit.
Die Tore des Spiels.Video: SRF
Offensiv hingegen blieben die Schweizerinnen gegen den zwölffachen Weltmeister harmlos. Sie brachten nur ein Dutzend Abschlussversuche zustande. Der Ehrentreffer gelang auch in einer Phase von 1:05 Minuten in doppelter Überzahl nicht.
Das Team von Colin Muller hatte die Niederlage budgetiert, was sich auch in der von den Buchmachern festgelegten Siegquote von 1:55 widerspiegelt. Die zweite WM-Partie bestreitet die Schweiz am Freitag um 17 Uhr gegen die USA erneut als klarer Aussenseiter.
Nati-Coach Muller vom Puck getroffen.Video: SRF
Die Schweiz zählt zu den besten fünf Teams der letzten Weltmeisterschaft und bildet zusammen Kanada, USA, Tschechien und Japan die Gruppe A. Diese fünf Equipen sind bereits für die Viertelfinals qualifiziert. (mom/sda)
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL
1 / 13
So viel verdienen die Schweizer Eishockeystars in der NHL
Roman Josi (Nashville Predators): Verteidiger, Vertrag bis 2028, Jahressalär (inkl. Boni): 9,059 Millionen Dollar.
quelle: imago/usa today network / imago images
Warum Männer in Zürich Röcke tragen für die Männlichkeit
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
30. August 1991: Der beste Weitsprung-Wettbewerb aller Zeiten endet mit zwei faustdicken Überraschungen. Aussenseiter Mike Powell besiegt an der WM in Tokio erstmals Carl Lewis – und er stellt mit 8,95 Metern einen Fabelweltrekord auf, der noch heute gültig ist.
Eigentlich galt der Weitsprung-Weltrekord als unknackbar. Mit dem
«Sprung ins nächste Jahrtausend» hatte Bob Beamon 1968 in der Höhe von Mexiko City und mit maximal zulässigem Rückenwind von zwei Meter pro Sekunde eine Marke gesetzt, die scheinbar für die Ewigkeit bestimmt war. Um 55 Zentimeter verbesserte der Amerikaner den Weltrekord auf unglaubliche 8,90 Meter: Wer soll diese Weite übertreffen können?