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National League im Überblick

Valentin Nussbaumer (HCD), links, trifft das leere Tor zum 4-2, waehrend Curtis Lazar (LHC) vergeblich versucht zu blocken beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen HC Davos (HCD ...
Valentin Nussbaumer netzt zum 4:2 für den HC Davos gegen Lausanne ein. Bild: keystone

Ambri schlägt Lugano, ZSC gewinnt Zürcher Derby, Davos beendet Negativserie

Ambri-Piotta ist das bisherige Überraschungsteam in der National League. Die Leventiner gewinnen in Lugano 5:3 und bleiben Tabellenzweiter. Die Fakten der Spiele vom Samstag.
26.09.2026, 19:2026.09.2026, 23:32

Ajoie – Rapperswil 4:5 n. V.

Der erfahrene, frühere NHL-Stürmer Kevin Labanc schoss die Rapperswil-Jona Lakers auswärts gegen Ajoie nach 70 Sekunden der Verlängerung zum 5:4-Sieg. Nicklas Jensen hatte die Gäste in der 52. Minute in die Verlängerung gerettet, nachdem die Lakers nach einer 2:0-Führung zur ersten Pause mit 2:3 (32.) und 3:4 (48.) in Rückstand geraten waren. Beim «ewigen» Tabellenletzten Ajoie, der im sechsten Saisonspiel zum fünften Mal punktete (drei Siege), zeichnete sich der neu verpflichtete Finne Kristian Tanus als Doppeltorschütze aus. Die Rapperswiler bezwangen Ajoie zum siebenten Mal in Folge.

Ajoie - Rapperswil-Jona Lakers 4:5 (0:2, 3:1, 1:1, 0:1) n.V.
4457 Zuschauer. SR Ruprecht/Wiegand, De Paris/Allenspach.
Tore: 6. Graf (Segafredo) 0:1. 20. (19:01) Larsson (Ustinkov, Fritz) 0:2. 24. Tanus (Turkulainen, Julius Honka) 1:2. 26. Nättinen (Julius Honka, Tanus) 2:2. 32. Tanus (Turkulainen, Carr/bei 5 gegen 3) 3:2. 36. Moy (Larsson/Powerplaytor) 3:3. 48. Julius Honka (Nättinen, Tanus) 4:3. 52. Jensen (Pilut, Capaul) 4:4. 62. Labanc (Pilut, Jensen) 4:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Tanus; Wetter.
Ajoie: Keller; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Berthoud; Turkulainen, Tanus, Nättinen; Robin, Smirnovs, Carr; Sopa, Devos, Cormier; Wick, Diem, Cavalleri; Tarchini.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Ustinkov, Larsson; Capaul, Pilut; Dufner, Jelovac; Maier; Wetter, Dünner, Lammer; Labanc, Fritz, Jensen; Hofer, Moy, Herzog; Graf, Albrecht, Segafredo; Hornecker.
Bemerkungen: Ajoie ohne Gerber, Horak und Kellenberger (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Zangger (verletzt).

HC Davos – Lausanne 4:2

Davos beendete mit einem 4:2-Heimsieg gegen Lausanne eine vier Spiele dauernde Niederlagenserie - in der vergangenen Saison hatten die Bündner nie mehr als zwei Partien hintereinander verloren. Nach dem ersten Drittel lag der HCD noch 1:2 hinten. Beni Waidacher (31.) und Brendan Lemieux mit einem Tor in Überzahl (35.) brachten die Gastgeber im Mitteldrittel auf die Erfolgsstrasse. In der 58. Minute machte Valentin Nussbaumer mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar. Der LHC hatte zuvor zweimal hintereinander gewonnen.

Valentin Nussbaumer (HCD), links, trifft das leere Tor zum 4-2, waehrend Curtis Lazar (LHC) vergeblich versucht zu blocken beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen HC Davos (HCD ...
Mit diesem Schuss ins leere Gehäuse machte Valentin Nussbaumer den Sieg perfekt für den HCD.Bild: keystone

Davos - Lausanne 4:2 (1:2, 2:0, 1:0)
5128 Zuschauer. SR Gerber/Stolc (SVK), Bachelut/Nater.
Tore: 2. (1:30) Loeffel (Rüegsegger, Fuchs) 0:1. 2. (2:00) Zadina (Jung) 1:1. 8. Rüegsegger (Brännström) 1:2. 31. Waidacher (Nussbaumer, Parrée) 2:2. 35. Lemieux (Egli, Tambellini/Powerplaytor) 3:2. 58. Nussbaumer (Jung) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Lemieux) plus Spieldauer (Lemieux) gegen Davos, 3mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Sansonnens, Sansonnens) plus 2mal Spieldauer (Sansonnens, Sansonnens) gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Corvi; Fuchs.
Davos: Hollenstein; Andersson, Jung; Allard, Frick; Egli, Gernat; Van der Kaaij; Lemieux, Corvi, Nussbaumer; Kessler, Waidacher, Parrée; Steiner, Jäger, Zadina; Frehner, Asplund, Tambellini; Schreiber.
Lausanne: Pasche; Heldner, Brännström; Loeffel, Baragano; Vouardoux, Sansonnens; Fiedler; Riat, Fuchs, Oksanen; Simic, Lazar, Caggiula; Rüegsegger, Vidal, Zehnder; Holdener, Bougro, Fust; Douay.
Bemerkungen: Davos ohne Gross und Ryfors (beide verletzt), Lausanne ohne Czarnik, Fora, Marti, Miller und Suomela (alle verletzt). Lausanne von 57:27 bis 57:55 und ab 58:08 ohne Torhüter.

Fribourg – SCL Tigers 4:3

Nach vier Niederlagen in den vorangegangenen sechs Heimspielen gegen die SCL Tigers bekundete Fribourg-Gottéron auch diesmal zu Hause gegen die Emmentaler Mühe. Nach 60 Minuten stand es 3:3, ehe Sandro Schmid mit seinem bereits fünften Saisontreffer 20 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den Titelverteidiger doch noch jubeln liess. Fribourg fehlte wenig zu drei Punkten, glich doch Emil Pettersson 58 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit aus, als die Gäste ohne Goalie agierten. Für die Fans von Fribourg gab es schon vor der Partie Grund zum Jubeln: Marcus Sörensen und Jacob de la Rose verlängerten ihre Verträge vorzeitig bis zum Ende der Saison 2028/29. (sda)

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 1:0) n.V.
9620 Zuschauer. SR Tscherrig/Ströbel, Duc/Steenstra (CAN). -
Tore: 16. Riikola (Mäenalanen, Björninen/Powerplaytor) 0:1. 40. (39:25) Rathgeb (Sörensen, Bertschy/Powerplaytor) 1:1. 40. (39:43) Marchon (Sörensen, Seiler) 2:1. 45. Bachofner (Kinnunen) 2:2. 53. Dorthe (Taibel, Kapla) 3:2. 60. (59:02) Pettersson (Wagner) 3:3 (ohne Torhüter). 65. (64:40) Schmid (Sörensen, Rathgeb/Powerplaytor) 4:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Schmid; Pettersson.
Fribourg-Gottéron: Galley; Rathgeb, Kapla; Seiler, Streule; Johnson, Nemeth; Jecker; Bertschy, De la Rose, Richard; Sörensen, Schmid, Marchon; Hedlund, Taibel, Dorthe; Nicolet, Reber, Etter; Boppart.
SCL Tigers: Meyer; Noah Meier, Riikola; Kinnunen, Lehmann; Gian Meier, Baltisberger; Mathys; Bachofner, Björninen, Mäenalanen; Allenspach, Pettersson, Dahlen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Eggenberger; Petrini, Salzgeber, Wagner; Lapinskis.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Walser (krank), Borgström und Glauser (beide verletzt), SCL Tigers ohne Petersson (krank) und Erni (verletzt). SCL Tigers von 57:08 bis 59:02 ohne Torhüter.

Lugano – Ambri-Piotta 3:5

Wer darauf gewettet hätte, dass Ambri-Piotta nach sechs Spielen den zweiten Tabellenrang belegt, hätte wohl einiges Geld verdient. Die mit wenig Kredit in die Saison gestarteten Leventiner gerieten in Lugano zwar dreimal in Rückstand. Nach dem 2:3 durch Nick Shore (28.) drehten sie die Partie jedoch mit drei Toren innerhalb von 8:15 Minuten zum 5:3. Dabei blieb es. Das 3:3 durch Nathan Borradori fiel nur 37 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer. Anschliessend trafen Michael Joly (35.) und Lukas Landry (37.) innerhalb von 109 Sekunden. Für Ambri war es erst der zweite Sieg in den letzten neun Begegnungen in Lugano.

Lugano - Ambri-Piotta 3:5 (2:2, 1:3, 0:0)
6733 Zuschauer. SR Kaukokari (FIN)/Lemelin (USA), Stalder/Urfer.
Tore: 2. Bertaggia 1:0. 4. Järventie (Schnarr/Powerplaytor) 1:1. 8. Thürkauf (Alatalo/Powerplaytor) 2:1. 19. De Luca (Dario Wüthrich/Powerplaytor) 2:2. 28. (27:52) Shore (Brian Zanetti, Innala) 3:2. 29. (28:29) Borradori (Heed, Muggli) 3:3. 35. Joly (Kodytek) 3:4. 37. Lukas Landry (Manix Landry) 3:5.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Järventie.
Lugano: Schlegel; Thomson, Mirco Müller; Aebischer, Brian Zanetti; Alatalo, Jesper Peltonen; Fazzini, Sanford, Canonica; Kupari, Thürkauf, Olsson; Innala, Shore, Lycksell; Marco Zanetti, Tanner, Bertaggia; Aleksi Peltonen.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Heed, Worge Kreü; Dario Wüthrich, Pezzullo; Zaccheo Dotti, Isacco Dotti; Häfliger; De Luca, Schnarr, Järventie; Joly, Kodytek, Miles Müller; Muggli, Heim, Borradori; Bosson, Manix Landry, Lukas Landry; Kostner.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bachmann und Virtanen (beide verletzt). Lugano ab 56:55 ohne Torhüter.

ZSC Lions – Kloten 3:2

Die ZSC Lions liessen sich trotz einer mässigen Leistung auch von Kantonsrivale Kloten nicht stoppen. Zwar kassierte die Mannschaft von Trainer Claude Julien nach 86 Sekunden durch ein Eigentor von Verteidiger Christian Marti das 0:1 - bereits in drei der fünf vorangegangenen Partien hatte sie das erste Gegentor kassiert. Im Mitteldrittel gelang jedoch dank zweier Tore innert 46 Sekunden durch Chris Baltisberger (27.) und Jesper Frödén (28.) die Wende. Das 3:1 von Sven Andrighetto (38.) fiel in einer guten Phase der Klotener, die im Schlussabschnitt dank einem Powerplay-Treffer durch Petteri Puhakka (48.) nur noch auf 2:3 verkürzen konnten. Die Lions feierten damit den achten Heimsieg in Serie gegen Kloten, das zum vierten Mal in Serie verlor.

ZSC Lions - Kloten 3:2 (0:1, 3:0, 0:1)
12000 Zuschauer. SR Piechaczek (GER)/Dipietro, Bichsel/Francey.
Tore: 2. Ruotsalainen (Schlumpf, Körbler) 0:1. 27. (26:54) Baltisberger (Lehtonen) 1:1. 28. (27:40) Frödén (Sigrist, Grant) 2:1. 38. Andrighetto (Malgin) 3:1. 48. Puhakka (Luoto, Johansson/Powerplaytor) 3:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 1mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Ruotsalainen.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Knak; Frödén, Grant, Balcers; Strömwall, Baechler, Riedi; Bader, Sigrist, Gruber; Baltisberger.
Kloten: Berra; Profico, Lindroth; Johansson, Delémont; Schlumpf, Wolf; Rupli; Puhakka, Ruotsalainen, Ramel; Meyer, Prassl, Luoto; Liniger, Schäppi, Körbler; Rafael Meier, Keanu Derungs, Weibel; Ian Derungs.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Lammikko (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Aberg, Fadani, Gignac, Hausheer, Henry, Hügli, Simon Meier und Sidler (alle verletzt). Kloten ab 59:35 ohne Torhüter. (car/sda)

Die Tabelle

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quelle: keystone / ennio leanza
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