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Die geheime Liste unserer grössten Hockey-Talente

EHC Biel Stuermer Jonah Neuenschwander waehrend dem Qualifikationsspiel der Eishockey-Meisterschaft der National League zwischen den Teams EHC Kloten und EHC Biel-Bienne am Sonntag, 1. Februar 2026, i ...
Er ist auch dabei: Biels Jonah Neuenschwander.Bild: keystone
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Die geheime Liste unserer grössten Hockey-Talente

Welche Talente beobachten eigentlich die NHL-Scouts? Hier die Namen unserer grössten Talente, die auf der Liste der meisten NHL-Talentsucher in Europa und Nordamerika stehen. Die Ausbildungs-Klubs Nummer 1 sind in den Jahrgängen 2007 bis 2009 Davos und die Organisation der ZSC Lions.
26.09.2026, 16:1626.09.2026, 16:16

Allen ist klar, dass Biels Jonah Neuenschwander unter permanenter Beobachtung der NHL-Talentspäher steht. Er ist ein Erstrunden-Kandidat für den NHL Draft. Aber auch viele andere junge Schweizer werden bei uns, in Schweden oder in Nordamerika beobachtet.

Diese Liste unserer «Talente unter Beobachtung» ist natürlich nicht geheim. Deshalb die Anführungszeichen. Aber sie ist auch nicht einfach im Internet zu finden. Der Chronist hat sie in mühseliger Kleinarbeit durch die Befragung von Gewährsleuten zusammengestellt. Es geht um die Jahrgänge 2007 bis 2009. Alle Junioren auf dieser Liste haben mindestens das Potenzial zum Profi in unserer höchsten Liga, die besten für die NHL. Und diese Liste müsste eigentlich auch im Büro eines jeden Sportchefs in unserer National League liegen …

Was auffällt: Es gibt keinen «Königsweg» für eine Karriere. Es reicht auch bei weitem nicht, dass ein Talent einfach der Obhut eines Klubs überlassen wird. Und es ist am Ende des Tages nicht der Verband, nicht die Liga und nicht der Klub, der für die Entwicklung eines Spielers verantwortlich gemacht werden kann.

Bei einem Klub zu sein, der sich intensiv um ein Talent kümmert, ist natürlich ein Vorteil, der nicht hoch genug bewertet werden kann. Aber die Verantwortung dafür, ob eine Karriere gelingt, liegt letztlich beim persönlichen Umfeld eines talentierten jungen Spielers. Nur dort kann beurteilt werden, was besser ist: eine Ausbildung in der Schweiz, in Europa (Schweden, Finnland) oder in Übersee (USA/Kanada).

Eishockey gilt zwar als letzter echter Teamsport. Und doch gilt: Wer eine Karriere machen will, muss mehr tun als der Klub und der Trainer vorgeben und den gleichen Aufwand betreiben wie ein Talent im Einzelsport. Einfach ist es nicht, den Überblick zu bewahren. Noch nie war das Angebot für zusätzliche Trainings- und Betreuungsmöglichkeiten so gross wie heute. Bereits die Junioren gehören heute zum «Big Business».

Eine Entwicklung in der Schweiz ist so gut möglich wie im Ausland. Inzwischen entwickelt sich ein vielversprechendes Modell, bei dem die Organisation der ZSC Lions eine Pionier-Rolle spielt: Die Heranführung der jungen Spieler ins Erwachsenenhockey in der Swiss League. Die Zürcher tun dies mit ihrem eigenen Farmteam (GCK Lions). Beispielsweise Biel (mit Olten) und Langnau (mit Chur) investieren immer mehr in die Zusammenarbeit mit Teams in der Swiss League und legen dabei Wert auf Trainer, die mit jungen Spielern umgehen können: Reto und Jan von Arx in Chur, Christian Wohlwend in Olten.

Die besten «Schaufenster» für die Talente: Die U 20-WM, die ausländischen Juniorenteams und die der National League (sofern einer regelmässig eingesetzt wird). Da die Schweiz die U 18-WM in der zweithöchsten Stufe bestreiten muss (Ziel Aufstieg) zählt dieses «Schaufenster» wenig. Aussagekräftig für die Scouts ist die «echte» U 18-WM.

Die Anzahl von Talenten mit Potenzial für eine Profikarriere ist in den letzten Jahren leicht, aber nicht in beunruhigender Weise zurückgegangen. Ein Grund dafür: Die Anforderungen für eine Profi-Karriere sind heute so hoch wie wohl noch nie. Und am Ende des Tages gilt immer noch: Es braucht auch ein wenig das Glück, zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Trainer im richtigen Team zu sein.

Torhüter

Jahrgang 2007

  • Steinmann Gian-Andri, Björklöven (Davos)
  • Birchler Matia Nico, Zug
  • Trachsel Jovin, Langnau
  • Theler Aaron, Gottéron

Jahrgang 2008

  • Zambelli Yannis, Lugano
  • Kunz Pascal, SC Bern
  • Keller Nico, Zug

Jahrgang 2009

  • Blaser Luca, SC Bern
  • Huet Aydn, Lausanne
  • Aebischer Noam, Gottéron

Verteidiger

Jahrgang 2007

  • Van der Kaaij Guus, Davos
  • Bichsel Finn, Biel
  • Nappiot Luca, Rimouski Oceanic (Biel)
  • Pedrotti Elia, Malmö Redhawks (Lugano)
  • Lehmann Nik, Langnau
  • Haas Gaël, Lausanne

Jahrgang 2008

  • Bächler Lou, Davos
  • Fuhrer Laurin, Lakers
  • Keller Gian, Kloten

Jahrgang 2009

  • Rupli Laurin, Kloten
  • Moser Philipp, Kloten
  • Lamprecht Gian, Malmö Redhawks (ZSC)
  • Rosa Adrien, Gatineau Olympics (Gottéron)

Stürmer

Jahrgang 2007

  • Steiner Lars, Davos
  • Aeschlimann Mike, Langnau
  • Mundy Jeremiah, Powell River Kinks (Davos)
  • Aebli Niklas, Davos
  • von Rohr Manuel, Biel

Jahrgang 2008

  • Bouvard Fabrice, ZSC
  • Troxler Clemens, Linköping (ZSC)
  • Lutz Yanis, Peterborough Petes (Lakers)
  • Suter Kimi, ZSC
  • Rentsch Niclas, Langnau
  • Sauthier Maxime, Cape Breton Eagles (Servette)

Jahrgang 2009

  • Neuenschwander Jonah, Biel
  • O'Leary Kellan, Brynäs (Langenthal)
  • Ulrich Léo, AIK Stockholm (ZSC)
  • Weber Sébastien, Huddinge IK (ZSC)
  • Weber Valerio, Linköping (ZSC)
  • Rötheli Noël, Davos
  • Domenichelli Alessandro, Portland Winterhawks (Lugano)

Nach Klubs

1. Davos, ZSC (je 7)

3. Biel, Langnau (je 4)

5. Gottéron, Kloten, Lugano, Zug (je 3)

9. Bern, Lakers, Lausanne (je 2)

12. Langenthal, Servette (je 1)

Bei Junioren, die bei ausländischen Teams spielen ist der Schweizer Klub, bei dem er vorher ausgebildet worden ist, in Klammer beigefügt. Für Spieler aus der Organisation der ZSC/GCK Lions unter dem Kürzel ZSC. Alle aufgeführten Spieler haben den Schweizer Pass.

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quelle: keystone / ennio leanza
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