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EV Zug

Genoni patzt in Genf, Zug verliert – Ajoie überrascht auch gegen Lugano

le gardien Leonardo Genoni (EVZ), gauche, lutte pour le puck avec PostFinance Top Scorer Jimmy Vesey (GSHC), droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Ge ...
Leonardo Genoni erlebte in Zugs Tor nicht seinen besten Tag.Bild: keystone

Genoni patzt, Servette profitiert und siegt +++ Ajoie dreht 1:3 gegen Lugano

Trotz einer langen Verletztenliste gewinnt Genève-Servette das Heimspiel gegen Zug mit 2:1. Mit nun fünf Punkten Rückstand ist das Team von Trainer Sam Hallam der erste Verfolger von Leader ZSC Lions. Überraschungsteam Ajoie feiert gegen Lugano derweil schon den fünften Saisonsieg.
04.10.2026, 16:2904.10.2026, 16:56

Genf – Zug 2:1

Es war kein Spiel, das in Erinnerung bleibt. Tim Bozon brachte Servette in der 56. Minute zum zweiten Mal in dieser Partie in Führung, nachdem Johnny Kneubuehler beim im Powerplay erzielten 1:0 (31.) von einem Fehler des Zuger Goalies Leonardo Genoni profitiert hatte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste erzielte Grégory Hofmann mit einem Schuss von der blauen Linie. Ansonsten liess sich Stéphane Charlin in Servettes Tor von 25 Schüssen nicht bezwingen.

Dass die Genfer den sechsten Sieg in den letzten sieben Partien feierten – bei der einzigen Niederlage holten sie ebenfalls einen Punkt –, spricht für den Charakter des Teams. Denn die Gastgeber traten mit einer arg dezimierten Mannschaft an. Am Freitag in Bern fiel auch noch Sakari Manninen aus. Der Finne erlitt eine Unterkörperverletzung und wird mindestens sechs Wochen ausfallen. Da auch Markus Granlund verletzt ist und Jesse Puljujärvi gesperrt war, trat Servette nur mit drei Ausländern an. Dazu fehlte unter anderem auch Captain Noah Rod.

Roger Karrer (GSHC), gauche, lutte pour le puck avec Nik Petrovic (EVZ), centre, devant le gardien Stephane Charlin (GSHC), droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National  ...
Servette-Goalie Stéphane Charlin liess die Zuger verzweifeln.Bild: keystone

Bei Zug gab Dominik Kubalik sein Comeback, blieb jedoch blass. Überhaupt agierten die Zuger zu wenig entschlossen, um in Genf als Sieger vom Eis zu gehen. Die Konstanz scheint auch in dieser Saison ein Problem der Zentralschweizer zu sein.

Genève-Servette - Zug 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
6183 Zuschauer. SR Kaukokari (FIN)/Hungerbühler, Stalder/Gurtner.
Tore: 31. Kneubuehler (Karrer/Powerplaytor) 1:0. 53. Hofmann (Moverare) 1:1. 56. Bozon (Saarijärvi) 2:1.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Vesey; Kovar.
Genève-Servette: Charlin; Saarijärvi, Le Coultre; Rutta, Henauer; Sutter, Karrer; Bozon, Jooris, Vesey; Kneubuehler, Verboon, Miranda; Ignatavicius, Oliver Achermann, Lemyre; Akeson, Raphael Achermann, Dandois.
Zug: Genoni; Diaz, Tobias Geisser; Bengtsson, Moverare; Schneller, Guerra; Stadler, Riva; Tatar, Kovar, Kubalik; Petrovic, Rohrer, Hofmann; Gredig, Wingerli, Antenen; Wey, Leuenberger, Lindemann.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Chanton, Granlund, Hischier, Manninen, Müller, Praplan, Rod, Untersander (alle verletzt) und Puljujärvi (gesperrt), Zug ohne Egli, Künzle, Martschini (alle verletzt), Senteler (krank) und Sklenicka (überzähliger Ausländer). Zug von 58:58 bis 59:26 und ab 59:42 ohne Torhüter.

Ajoie – Lugano 5:4

Der HC Ajoie überrascht in dieser Saison weiter. Trotz eines zwischenzeitlichen 1:3-Rückstands nach 45 Minuten setzten sich die Jurassier gegen den HC Lugano durch.

Die Zuschauer bekamen ein verrücktes Schlussdrittel zu sehen. In der 45. Minute brachte Luca Fazzini die Bianconeri mit 3:1 in Führung, und das ging absolut in Ordnung. Doch Ajoie kämpfte sich zurück und ging in der 56. Minute mit 5:3 in Führung. Ihre ersten drei Tore im Schlussdrittel erzielten die Jurassier jeweils im Powerplay: Zweimal traf Anttoni Honka (46./48.), einmal Kyen Sopa (54.). Für das 5:3 (56.) zeichnete Julius Nättinen verantwortlich, wobei Ajoie im letzten Drittel insgesamt bloss fünf Torschüsse verzeichnete.

Anttoni Honka (HCA) feiert seinen Treffer zum 3-3 im Spiel der Eishockey National League zwischen HC Ajoie, HCA, und HC Lugano, HCL, vom Sonntag, 4. Oktober 2026 in Raiffeisen Arena in Pruntrut. (KEYS ...
Ajoie-Matchwinner Anttoni Honka feiert seinen Ausgleichstreffer.Bild: keystone

Lugano kam zwar 57 Sekunden später in Überzahl durch Jere Innala noch auf 4:5 heran, doch zu mehr reichte es nicht. Damit verloren die Südtessiner auf ärgerliche Art und Weise auch das dritte Auswärtsspiel in der laufenden Meisterschaft. Am Dienstag hatten sie in Langnau (3:4) gar einen 3:0-Vorsprung aus der Hand gegeben. Während Lugano Vorletzter blieb, rückte Ajoie vom 8. auf den 5. Tabellenplatz vor. Es war für die Gastgeber im neunten Spiel der fünfte Sieg; nur zweimal holten sie keinen Punkt.

Ajoie - Lugano 5:4 (1:2, 0:0, 4:2)
5366 Zuschauer. SR Dipietro/Stricker, Obwegeser/Hüsler.
Tore: 3. Sanford (Aebischer, Canonica) 0:1. 15. Smirnovs (Christe, Carr) 1:1. 20. (19:04) Thürkauf (Bertaggia) 1:2. 45. (44:21) Fazzini (Thomson, Müller) 1:3. 46. (45:51) Anttoni Honka (Carr, Nättinen/Powerplaytor) 2:3. 48. Anttoni Honka (Smirnovs, Nättinen/Powerplaytor) 3:3. 54. Sopa (Nättinen, Julius Honka/Powerplaytor) 4:3. 56. (55:48) Nättinen (Turkulainen, Tanus) 5:3. 57. (56:45) Innala (Alatalo, Thomson/Powerplaytor) 5:4 (ohne Torhüter).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ajoie, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Tanus; Thürkauf.
Ajoie: Patenaude; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Berthoud; Turkulainen, Tanus, Nättinen; Carr, Smirnovs, Christen; Sopa, Devos, Cormier; Wick, Diem, Cavalleri; Tarchini.
Lugano: Schlegel; Thomson, Müller; Aebischer, Dahlström; Alatalo, Jesper Peltonen; Cjunskis; Fazzini, Sanford, Canonica; Bertaggia, Thürkauf, Innala; Zanetti, Shore, Lycksell; Olsson, Morini, Tanner; Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Ajoie ohne Gerber, Horak, Kellenberger und Robin (alle verletzt). Lugano von 56:22 bis 56:45 und ab 58:48 ohne Torhüter. (nih/sda)

Tabelle

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HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
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