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FC Basel: Das sagt Coach Lichtsteiner zu Auseinandersetzung mit Abrashi

Trainer Stephan Lichtsteiner (FCB), links, und Amir Abrashi (GC), rechts, geraten nach Spielschluss aneinander im Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zuerich, am Donnerst ...
FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner und GC-Captain Amir Abrashi geraten nach dem Spiel aneinander.Bild: keystone

Das sagt FCB-Trainer Lichtsteiner über das hitzige Wortgefecht mit GC-Captain Abrashi

06.03.2026, 09:5606.03.2026, 10:27

Stephan Lichtsteiner und Amir Abrashi sind nicht als ruhende Pole bekannt. Ganz überrascht es deshalb nicht, dass der FCB-Trainer und der GC-Captain am Donnerstagabend aneinandergerieten. Abrashi hatte kurz vor Abpfiff für eine Tätlichkeit gegen Basels Koba Koindredi die Rote Karte gesehen. Nachdem dieser ihn geschubst hatte, schlug der 35-jährige Abrashi seinen Gegenspieler wohl auf den Rücken.

Beim Vorbeilaufen an der Trainerbank des FCB richtete er dann einige Worte an Lichtsteiner, woraus ein hitziges Wortgefecht entstand. Die beiden wurden aber schnell getrennt.

«Das gehört zum Fussball», sagte Basels Trainer nach dem 1:0-Sieg beim SRF und fügte an: «Man muss die Kirche im Dorf lassen.» Ein grosses Thema wollte Lichtsteiner aus der Sache nicht machen. Der 42-Jährige sagte nur so viel: «Er begeht eine Tätlichkeit gegen meinen Spieler und ich schütze meinen Spieler dann.» In so einem Spiel gebe es halt auch mal eine Auseinandersetzung.

Abrashi für drei Spiele gesperrt
Amir Abrashi wird den Grasshoppers für drei Spiele fehlen. Der Captain der Zürcher wird nach seinem Platzverweis am Donnerstagabend in der verlorenen Partie auswärts gegen den FC Basel belangt.

Der in der 61. Minute eingewechselte Abrashi erhielt drei Spielsperren aufgrund einer Tätlichkeit in der Nachspielzeit gegen Basels Koba Koindredi. Nachdem er im Spielaufbau am eigenen Strafraum von Koindredi in den Rücken gestossen worden war, drehte sich Abrashi um die eigene Achse und schlug seinerseits dem Basler Spieler in den Rücken. Beim Festsetzen des Strafmasses sei diese Provokation berücksichtigt worden, hält die Swiss Football League auf ihrer Website fest. (nih/sda)

Lichtsteiner war zu dem Zeitpunkt bereits vorbelastet. In der 68. Minute zeigte ihm der Schiedsrichter die Gelbe Karte. Darauf angesprochen, sagte der frühere Profi bei Blue: «Ich habe schnell übertrieben, aber das muss man jetzt nicht ausschmücken. Dass ich mit dem vierten Offiziellen mal zwei, drei Sachen anschauen darf, gehört zum Fussball.»

Dass er die Angewohnheit habe, viel mit den Schiedsrichtern zu diskutieren, wollte er nicht gelten lassen. «Es kommt anders rüber, aber ich rede mit ihnen, weil ich etwas verstehen will», so Lichtsteiner, der fordert: «Man darf nicht immer mit Argusaugen auf mich schauen, was ich mache und tue. Am Ende gehören zum Fussball Emotionen dazu und ich bin ein Mensch mit Emotionen, das weiss jeder, der mich kennt, und das wird immer so sein.»

Für den FCB war der Erfolg gegen GC nach dem 2:1-Sieg in Lausanne vom Wochenende der zweite in Folge. Nach nur einem Erfolg in den ersten sieben Spielen unter Lichtsteiner, der Ende Januar auf Ludovic Magnin gefolgt war, dürften diese Punkte etwas Ruhe gebracht haben.

Durchatmen dürfen die Basler aber noch lange nicht. Aktuell steht Rotblau auf Platz 4, drei Punkte hinter Lugano. Um sicher in der Europacup-Qualifikation dabei zu sein, muss der FCB aber mindestens Dritter werden. Am Sonntag steht mit dem Duell beim Tabellenzweiten St.Gallen das nächste wichtige Spiel an. (nih)

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