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Liverpool-Coach Iraola fordert von seinem Team mehr Schwalben

RECORD DATE NOT STATED Football - FA Premier League - Liverpool FC v Brighton & Hove Albion FC LIVERPOOL, ENGLAND - Sunday, November 1, 2026: Liverpool s head coach Andoni Iraola before the FA Pre ...
Liverpool-Trainer Andoni Iraola kocht nach der knappen Niederlage gegen Arsenal vor Wut.Bild: www.imago-images.de

Liverpool-Coach hat gute Idee für mehr Tore: «Wir müssen Schwalben machen»

02.11.2026, 17:3402.11.2026, 18:09

Nach dem 1:0-Sieg in Liverpool fragt sich Fussball-England, ob Arsenal überhaupt noch einen echten Konkurrenten im Titelkampf hat.

Manchester City hat am Samstag gegen Brighton & Hove Albion verloren und ist nun drei Punkte hinter Leader Arsenal – ausserdem ist aufgrund des Verstosses in 114 Fällen gegen die Finanzregularien der Premier League mit einem grossen Punktabzug zu rechnen.

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Brighton hat bereits fünf Punkte Rückstand und so richtig traut dem Team von Trainer Fabian Hürzeler, der neben dem deutschen und US-amerikanischen auch den Schweizer Pass hat, niemand zu, dass es diese Pace über die ganze Saison halten kann.

«Wir müssen unseren Spielern sagen: Fallt hin!»
Liverpool-Trainer Andoni Iraola

Und Liverpool, Meister der Saison 2024/25, hat drei Wochen nach der 0:3-Pleite gegen Manchester City eine weitere Partie gegen ein Topteam verloren. Dabei hielten die Reds gut mit Arsenal mit – am Ende hatten sie aber keine Antwort auf den Treffer von Kai Havertz in der 16. Minute. Dies lag einerseits an der fehlenden Präzision: Kein einziger der 17 Schüsse Liverpools fand den Weg auf das Tor von Arsenal-Goalie David Raya. Andererseits führt Trainer Andoni Iraola auch die Fairness von Stürmer Alexander Isak als Grund für die Niederlage an.

Der 27-jährige Schwede wurde bei einer Flanke in der 21. Minute von Jurrien Timber am Trikot gezogen und dadurch an einem Kopfball gehindert. Isak hatte sich danach nicht über den Schiedsrichterentscheid beschwert. Trainer Iraola ist sich sicher: «Er zieht ihm klar am Trikot. Wäre Alex zu Boden gegangen, hätten sie zu 100 Prozent auf Penalty entschieden.» Beim nächsten Mal müssten er und sein Staff Isak sagen, «dass er hinfallen soll, sonst pfeifen sie nicht», so Iraola bei BBC. «Der Fall ist klar: Man muss schwalben, andernfalls entscheiden sie nicht auf Penalty.»

Später fügte er bei der Pressekonferenz an: «Wir müssen unseren Spielern sagen: Fallt hin!» Dabei zeigte Iraola Verständnis für Alexander Isak. Dieser sei ein ehrlicher Spieler und habe versucht, zum Ball zu gehen. Aufgrund des «offensichtlichen Trikotziehens» sei dies aber nicht möglich gewesen. Der 44-jährige Spanier kritisierte: «Die Schiedsrichter beschweren sich, wenn Spieler zu leicht zu Boden fallen. Das liegt daran, dass sie nicht pfeifen, wenn die Spieler es nicht tun.»

«Wieso sollte er sich beschweren müssen? Jeder hat es gesehen.»
Liverpool-Captain Virgil van Dijk

Mit seiner Meinung ist Iraola alles andere als alleine. So schimpfte Liverpool-Legende und Sky-Experte Jamie Carragher: «Der VAR muss seinen Job erledigen!» Der Video-Assistent schaltete sich aber nicht ein, nachdem die Pfeife von Schiedsrichter Andrew Madley stumm geblieben war. Carragher-Kollege Daniel Sturridge kritisierte Isak hingegen dafür, zu wenig aus dem Kontakt gemacht zu haben, ansonsten wäre es nämlich ein Penalty gewesen. Schliesslich habe es sich um einen «eindeutigen und offensichtlichen Trikotzupfer» gehandelt.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/Liverpool FC

Carragher sah dies hingegen anders. Und auch Arsenal-Legende Ian Wright stellte klar: «Er sollte nicht mehr daraus machen müssen. Wir können es sehen. Als Arsenal-Anhänger bin ich glücklich, dass wir damit davongekommen sind.»

Für den Umgang Isaks mit der Szene zeigte auch Gary Neville Verständnis. «Es wäre unnatürlich, mehr daraus zu machen», sagte die ManUnited-Legende, fügte aber an: «Normalerweise würdest du dich stark beschweren, wenn du gerade dabei bist, ein Tor zu schiessen, und dann gezogen wirst.» Es sei eine sehr seltsame Reaktion des Stürmers, dass er sich nicht stärker beschwert habe.

Liverpool-Captain Virgil van Dijk sagte am Ende: «Wir haben 50 Kameras. Wieso sollte er sich dann beschweren? Jeder hat es gesehen. Am Ende wurde der Penalty nicht gegeben und wir haben das Spiel unglücklicherweise verloren. Also: herzlichen Glückwunsch an Arsenal!» (nih)

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