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FC Thun: Dominik Albrecht nicht mehr Sportchef, Simone Rapp übernimmt

Praesident Andres Gerber und Sportchef Dominik.Albrecht feiern den soeben gesichterten Meistertitel, am Sonntag, 3. Mai 2026 in der Stockhorn Arena in Thun. Da der FC St. Gallen verlor, ist dem FC Thu ...
Präsident Andreas Gerber (links) hat seinen Sportchef-Ersatz bereits gefunden.Bild: KEYSTONE

Meister-Sportchef Albrecht gibt sein Amt bei Thun ab – aber bleibt im Klub

Der FC Thun bringt etwas Klarheit in die Wirren um seinen Sportchef: Dominik Albrecht verlässt den Klub nicht, sondern übernimmt nach einer Auszeit eine neue Position. Simone Rapp wird sein Nachfolger.
04.08.2026, 10:2704.08.2026, 10:34

Beim FC Thun kommt es zu einer Veränderung in der sportlichen Führung: Simone Rapp übernimmt per sofort die Funktion des Sportchefs von Dominik Albrecht.

Albrechts Wunsch, die operative Verantwortung als Sportchef zu übergeben, habe bereits seit längerer Zeit bestanden, teilt der Klub mit. Vor diesem Hintergrund engagierte der FC Thun im Frühjahr 2026 Simone Rapp, der in den vergangenen Monaten von Dominik Albrecht gezielt auf seine neue Aufgabe vorbereitet wurde.

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Simone Rapp wird der neue Sportchef beim FC Thun.Bild: www.imago-images.de

Mit diesem Schritt wolle der Klub auch seine sportliche Leitung breiter aufstellen. Angedacht sei, dass Dominik Albrecht nach einer Familienauszeit im Herbst 2026 in die Thuner Geschäftsführung eintritt und die neu geschaffene Funktion des Geschäftsleiters Sport übernimmt – Ober- und Untersportchef neu also auch im Berner Oberland. In dieser Rolle soll er sich insbesondere strategischen und konzeptionellen Themen widmen und die Weiterentwicklung der gesamten Sportorganisation verantworten.

Der 40-Jährige arbeitete seit 15 Jahren für die Thuner und startete als Praktikant. Im Jahr 2020 wurde Albrecht nach dem Abstieg in die Challenge League zum Sportchef befördert. Nach fünf Jahren in der zweithöchsten Schweizer Liga gelang endlich der Wiederaufstieg und im Frühling dieses Jahres wurde Thun erstmals Schweizer Meister und sorgte für eine der grössten Überraschungen der Schweizer Sportgeschichte.

Thun startete mit einem Sieg bei Luzern und einer 0:6-Klatsche im Kantonsderby gegen YB in die neue Saison. In der Champions-League-Qualifikation scheiterten die Berner Oberländer dramatisch an Dinamo Zagreb und spielen nun um das Europa-League-Ticket. Im Sommer gab es für Albrecht bisher viel zu tun. So mussten Leistungsträger wie beispielsweise Leonardo Bertone und Kastriot Imeri ersetzt werden.

Bereits kurz nach der historischen Saison verliess Meister-Trainer Mauro Lustrinelli die Thuner und wechselte in die Bundesliga zu Union Berlin. Bei Thun steht seither Gian-Luca Privitelli an der Seitenlinie. (riz/abu/)

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