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FC Neunkirch

Die bisher Unschlagbaren: Die Frauen des FC Neunkirch gewannen in der Vorrunde alles. bild: Facebook

Ein Dorfklub erobert die Schweiz, aber die Unschlagbaren sorgen auch für Ärger

Der FC Neunkirch ist auf bestem Weg zum ersten Schweizer Meistertitel im Frauen-Fussball. Das 2000-Seelendorf aus dem Klettgau führt die Nationalliga A mit dem Punktemaximum an. Doch dem Aussenseiter fliegen nicht nur die Herzen zu.



10 Spiele, 10 Siege. 43 Tore erzielt und bloss fünf kassiert. Das ist die eindrückliche Bilanz des FC Neunkirch in der Nationalliga A der Frauen. Ob Basel, Zürich, YB, Luzern oder Lugano: Alle zogen in der Vorrunde gegen die aufmüpfigen Fussballerinnen aus dem Kanton Schaffhausen den Kürzeren. Basel liegt auf Rang 2 schon sechs Punkte zurück. 

Ein Kleinklub ärgert die Grossen und ist drauf und dran die Serie des jahrelang dominanten FC Zürich mit fünf Titeln en suite zu durchbrechen. Wie kann das sein? «Sie haben gut gearbeitet und machen sportlich einen super Job. Wenn sie tatsächlich Meister werden, haben sie das verdient und wir ziehen den Hut», sagt FCZ-Frauen-Präsidentin Tatjana Haenni. Auch FCZ-Trainer Dorjee Tsawa bestätigt: «Ein starkes Team wie Neunkirch tut der Liga gut.»

Die NLA-Tabelle

Bild

SFV

Es hört sich wie ein Märchen an. Neunkirch, das widerspenstige kleine Dorf, gegen die grosse Welt. Normalerweise fliegen solchen Underdogs die Sympathien zu. Bei Neunkirch ist dies etwas anders.

Eine Weltauswahl im Dorf

Der Klub geht seit einigen Jahren einen eher speziellen Weg: Die Mannschaft ist mit vielen Ausländerinnen bestückt, ein Nachwuchsteam existiert nicht. Schweizer Talente bleiben auf der Strecke oder werden so gar nicht erst gefunden. Die ausländischen Spielerinnen arbeiten oder studieren hier, oder sie sehen die Schweizer Liga teilweise als Sprungbrett für die Bundesliga und wollen deutsch lernen.

Neunkirchs Spielerinnen kommen aus der Slowakei, Zypern, Italien, Kroatien, Kanada, den USA, England, Portugal oder auch Österreich und Deutschland. Von 21 Kaderspielerinnen sind nur vier Schweizerinnen. Es erinnert an den FC Sion. Auch die Walliser erhitzten mit diesem System schon die Gemüter. Tsawa sagt: «Würden alle Teams so funktionieren, wäre das nicht gut für den Schweizer Frauenfussball.»

Fabienne Humm von Zuerich, links, und Kayla Chambers von Neunkirch spielen um den Ball im Finalrundenspiel der Frauen Nationalliga A zwischen dem FC Zuerich und dem FC Neunkirch am Mittwoch, 25. Mai 2016 auf dem Heerenschuerli in Zuerich-Schwamendingen. (KEYSTONE/Sebastian Schneider)

Fabienne Humm vom FCZ (l.) im Duell mit der Neunkircherin Kayla Chambers. Bild: KEYSTONE

Dass im beschaulichen Neunkirch einmal eine Weltauswahl spielt, das hätte man vor einem Jahrzehnt nie träumen können. 2006 erst stieg das Team in den Ligabetrieb ein. Gegründet hatte der heutige Sportchef Beat Stolz die Mannschaft einige Jahre zuvor, weil seine Tochter Fussball spielen wollte und es in der Region kein Team gab. Es folgten vier Aufstiege in sieben Jahren. 2013 debütierte «Nüüchilch» in der höchsten Spielklasse. Die NLA-Platzierungen bisher: 4., 3., 2. Folgt jetzt der Titel?

FC Zürich in der Champions League

Die FCZ-Frauen treffen am 9. und 16. November auf Titelverteidiger Lyon. «Wir blicken dem Duell mit einem lachenden und weinenden Auge entgegen», sagt FCZ-Frauen-Präsidentin Tatjana Haenni. «Sportlich ist es schwierig, aber wir dürfen gegen das wohl weltbeste Team antreten.» Auch Trainer Tsawa bestätigt: «In der nächsten Runde hätten wir Lyon mit Handkuss genommen. Wir versuchen das Unmögliche möglich zu machen.»

Ob der FCZ auch im neuen Jahr wieder in der CL spielen kann, könnte auch als Vize-Meister möglich sein. Im UEFA-Ranking belegte die Schweiz vor der Saison Rang 13, ab Platz 12 gäbe es zwei Startplätze. Die Chancen darauf stehen aktuell gut.

Jobs beim Hauptsponsor

Begonnen hatte der grosse Aufstieg vor einigen Jahren mit einer Gymi-Austauschschülerin aus den USA. «So spielten wir vor einigen Jahren in der 1. Liga ungeplant mit einer Ausländerin», erinnert sich Stolz. Dazu stiessen einige talentierte Deutsche aus der Nachbarschaft zum Klub. «Durch Sprachaufenthalte und so weiter kamen dann weitere Spielerinnen dazu. Der Erfolg stand da nicht im Vordergrund.»

Das habe sich dann herumgesprochen. «Wir gehen die Spielerinnen nicht suchen», wehrt sich Stolz. Wehren musste er sich nach dem Aufstieg in die NLA vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage, weil Spielerinnen aus Drittstaaten und ohne Arbeitsbewilligung spielten. Er wurde überall freigesprochen. Denn in der Frauen-NLA wird meist nicht gegen Lohn gespielt.

FC Neunkirch

Vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Luzern. Neunkirch wird 2:0 gewinnen. bild: Facebook

Spielerinnen die nur noch höchstens drei Monate bleiben, gibt es mittlerweile keine mehr im Verein. Einige haben aber bei Hauptsponsor Rimuss AG eine Arbeit gefunden. In der letzten Saison waren dies neben Sportchef Stolz deren neun, wie die «SonntagsZeitung» im März berichtete. Stolz, Mitarbeiter der bekannten Getränkeherstellerin, mag dies nicht bestätigen: «Um saisonale Spitzen abzudecken, beschäftigt Rimuss saisonale Arbeitskräfte aus Hallau und Umgebung. Punktuell unterstützen uns auch die Fussballerinnen.»

Präsidenten gingen, weil sie das Vereinswohl gefährdet sahen

Auch zur Meldung, dass Gönner drei Wohnungen zur Verfügung stellen, welche von zehn Spielerinnen geteilt werden, hält er sich bedeckt: «Die Spielerinnen wohnen in der Region. Einige wohnen zusammen mit ihrem Partner, andere in Wohngemeinschaften. Über die Details zur Wohnsituation geben wir keine Auskunft, da wir die Privatsphäre unserer Spielerinnen schützen.»

Wie auch immer die Situation ist: Luganos Topskorerin Valentina Bergamaschi wäre im Sommer fast zum FCZ gewechselt. Dann sagte sie kurzfristig ab, weil sie sich für den Wechsel nicht bereit fühlte. Eine Woche später unterschrieb sie bei Neunkirch.

Neunkirch Alyssa Lagonia

Captain Alyssa Lagonia gibt nach dem Spiel ein Interview. bild: Facebook

Der Erfolg (oder vor allem der Weg dorthin) passte im Verein nicht allen. Im Sommer 2015 gingen die Co-Präsidenten Dominik Hauser und Fabio Manfrin, Reto Baumer übernahm. «Wir waren der Ansicht, dass die Führung einer NLA-Mannschaft – und vor allem deren Spielerinnenpolitik – mit dem Vereinswohl unvereinbar ist. Ein NLA-Team war mit den sozialen Verpflichtungen des Vereins nicht mehr im Einklang», sagten Hauser und Manfrin im Mai zum Fussball-Magazin «Zwölf».

Heute scheint im Verein Ruhe zu sein. Patrick Güntert, seit diesem Sommer Trainer der 3.-Liga-Herren-Mannschaft, äussert sich begeistert: «Das ist doch super. Wir sind stolz auf unsere Damenabteilung. Ich habe nie etwas Negatives gehört.» 

FCZ-Frauen-Präsidentin: «Es sollte nicht nur um den Meistertitel gehen»

Negative Stimmen gibt es trotzdem weiterhin. Die Nachhaltigkeit sei nicht vorhanden und der Nachwuchs werde nicht gefördert. Beat Stolz sieht dies anders: «Wir sehen in unserem Modell eine grosse Portion Nachhaltigkeit. Die Dynamik durch die Ausländerinnen wirkt sich positiv auf die Leistung der ganzen Mannschaft aus. Diese Erfolge machen es leichter, gute Juniorinnen aus der Region und aus der Schweiz für den Frauenfussball zu begeistern.» 

Beat Stolz FC Neunkirch

Der Macher hinter dem Erfolg des FC Neunkirch: Sportchef Beat Stolz. bild: Facebook

Tatjana Haenni vom FCZ kann da nicht zustimmen. «Es sollte im Frauenfussball aktuell nicht nur um den Meistertitel gehen, sondern auch um die Förderung des Sports. Wir bieten Juniorinnenteams, Tagesschulen und bauen jedes Jahr Spielerinnen aus dem Nachwuchs ins Team ein.» 

In Neunkirch sah dies zu Saisonbeginn erneut anders aus: Maria Korenciova, Patrizia Hmirova (beide Slowakei), Romina Bell (Österreich), Leonarda Balog (Kroatien), Lukretia Chrysostomos (Zypern), Martina Capelli, Valentina Bergamaschi und Martina Gemetti (alle Italien) kamen neu dazu. Eine zweite Mannschaft spielt mittlerweile zwar in der 2. Liga, aber ein eigenes Team für Juniorinnen gibt es beim Dorfklub (noch) nicht. «Wir bemühen uns, aber das Einzugsgebiet ist halt klein. Viele Spielerinnen nehmen lieber die Reise nach Zürich zum FCZ oder zu GC auf sich», sagt Trainerin Karin Schmid.

Auslosung der EM-Gruppen am Dienstag

Am 8. November werden in Rotterdam um 17.30 Uhr die Gruppen für die EM-Endrunde ausgelost. Die Schweizerinnen sind als siebtes europäisches Team in Topf 2. 

Die Setzliste

Topf 1: Niederlande (Gastgeber, in Gruppe A), Deutschland (Titelverteidiger), Frankreich, England.
Topf 2: Norwegen, Schweden, Spanien, Schweiz.
Topf 3: Italien, Island, Schottland, Dänemark.
Topf 4: Österreich, Belgien, Russland, Portugal.

«Auf dem Feld sind eh alles einfach Fussballerinnen»

Sie übernahm das «Zwei» in diesem Sommer. Zuvor war die Innenverteidigerin seit der Gründung der ersten Mannschaft mit dabei und kickte bis zur letzten Saison mit. «Wir stehen alle hinter der Vereinsphilosophie. Auf dem Feld sind eh alles einfach Fussballerinnen, egal woher sie kommen.»

Schmid sieht noch einen anderen Punkt für den Erfolg: «Wir realisierten als einer der ersten Vereine, dass die Physis im Frauenfussball immer wichtiger wird und trainierten entsprechend.»

Heute stehen normalerweise fünf bis sechs Übungseinheiten wöchentlich auf dem Programm. Neben einer Athletiktrainerin gehört auch der ehemalige Profi Antonio Dos Santos zum Staff, er kümmert sich zweimal die Woche um Angriffstrainings. Das Traineramt musste Stolz mittlerweile an Hasan Dracic abgeben. Dies auch, weil ihm die erforderlichen Diplome fehlen. Er sei seit dem Sommer nur noch bei wenigen Übungseinheiten vor Ort gewesen.

Zurich celebrate their goal during the UEFA Women's Champions League round of 32 second leg match between Switzerland's FC Zurich and Austria's Sturm Graz, at the Letzigrund stadium in Zurich, Switzerland, Wednesday, October 12, 2016. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Serienmeisterinnen des FC Zürich sehen sich nach Jahren mit einem starken Widersacher konfrontiert.  Bild: KEYSTONE

Auch Lugano setzt auf das Neunkirch-Modell

Man kann sich fragen: Ist es wirklich so schlimm, wenn endlich ein Team den FCZ-Damen das Wasser reichen kann? Würden wir uns das bei den Männern mit dem FC Basel nicht auch wünschen? Das Neunkirch-Modell macht auf jeden Fall Schule. Lugano holte zum Saisonstart acht Amerikanerinnen. Die Tessinerinnen grüssen von Rang 4.

Das Niveau steigt dadurch fraglos an. Aber ob das gut für den Schweizer Frauenfussball ist? Beim Verband stellt man sich diese Frage auch, allerdings will man keine Schnellschüsse abfeuern: «Wir beobachten die Entwicklung. Falls wir uns zum Handeln gezwungen sehen, suchen wir eine Lösung, welche dem Frauenfussball und den Klubs hilft. Wann das kommt, ist offen», sagt SFV-Sprecher Marco von Ah.

In dieser Saison wird aber sicher noch nichts geändert. Die Meisterschaft will auch noch niemand entschieden sehen. Neunkirchs Stolz meint zur Ausgangslage: «Über die Champions League machen wir uns Gedanken, wenn es so weit ist. Die Spitze ist breiter geworden. Gegen Basel siegten wir in meinen Augen zwar verdient, allerdings fielen die Tore zum 2:1-Sieg erst in der 88. und 92. Minute. Gegen den FCZ machten wir eines der besten Spiele, entscheidend war aber, dass wir die wenigen Chancen in Tore ummünzten und unsere Gegnerinnen nicht.»

16.05.2016; Biel; Fussball Frauen Schweizer Cup - FC Neunkirch - FC Zuerich;
Alyssa Lagonia (Neunkirch) und Mitspielerinnen gratulieren den Zuercherinnen
 (Urs Lindt/freshfocus)

In der letzten Saison scheiterte Neunkirch sowohl in der Meisterschaft, als auch im Cup (Bild) am FCZ. Dieses Jahr wurden die Favoritinnen von den Schaffhauserinnen im elften Anlauf erstmals in einer Partie besiegt und es winkt der erste Titel. Bild: freshfocus

Ähnlich sieht dies FCZ-Frauen-Präsidentin Tatjana Haenni: «Wir verschiessen einen Elfmeter und treffen nur die Latte. Das Spiel hätte auch auf unsere Seite kippen können.» Die Zürcherinnen glauben weiterhin an die Titelchance. Nach der Rückrunde werden sie auch in der Finalrunde nochmals auf die Schaffhauserinnen treffen. «Aber Neunkirch ist klar der Favorit. Wir haben es nicht mehr in den eigenen Füssen», so Tsawa. Denn erstmals werden für die entscheidende Meisterschaftsphase die Punkte nicht mehr halbiert. «Das hilft uns natürlich nicht.» Haenni glaubt trotzdem an eine Steigerung: «Wir konnten in der Vorrunde auch nicht immer unsere beste Leistung abrufen. Vielleicht war die Belastung durch die Champions League zu gross.» Im Normalfall fällt diese nach dem Heimspiel gegen Lyon am 16. November weg.

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 07.11.2016 16:51
    Highlight Highlight Frauen spielen Fussball und spielen gut und schön geht's machoide gegacker los.

    Neid Neid Neid

    Peinlich peinlich, liebe Männer.
    • Tschüse Üse 07.11.2016 17:35
      Highlight Highlight Wieso Neid?
      Es ist eine traurige Tatsache das der Verein nur 4 Schweizerinnen beschäftigt. Da ist bei der Dominanz mit der das Team auftritt, ein bitterer Beigeschmack garantiert. Gab hier genug positive Berichte zu Frauenfussball.
  • Dan Rifter 07.11.2016 15:32
    Highlight Highlight Logisch, dass die Platzhirsche da keine Freude haben, wenn sie eine Ration ihrer eigenen Medizin erhalten.
    Die FCZ-Frauen haben vor einigen Jahren auch zwei deutsche Spitzenspielerinnen (Inka Grings, Sonja Fuss) geholt, die viel zu gut waren für die Schweizer Liga.

    EInzig das Fehlen eines Juniorinnenteams irritiert mich. Sogar im Unihockey, verbandsreglementarisch häufig äusserst kurios aufgestellt, darf man ab einer gewissen Liga nur Meisterschaft spielen, wenn man ein Junior/innenteam hat.
    • maxi 07.11.2016 16:59
      Highlight Highlight bist du sicher? kenne eine erstliga mannschaft die hat einfach 12 strafpunkte gekriegt als sie die u21 zurückzogen
    • Tschüse Üse 07.11.2016 17:40
      Highlight Highlight Schlechtes Beispiel. 2 gute Ausländer zu holen ist nicht gleich nur 4 Schweizerinnen im Team. Ausserdem sagt die Präsidentin, das Neunkirch gut gearbeitet hat und den Titel verdienen würde.
    • Dan Rifter 07.11.2016 20:17
      Highlight Highlight maxi: War das während oder kurz vor der Saison?

      Die Details betr. Fristen kenne ich nicht, aber wenn man im Frühling kein Nachwuchstesm anmeldet, wird such das entspr. Aktivteam nicht zugelassen.. allenfalls gibts irgendwelche Ausnahmen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shin Kami 07.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Moment mal, die Berner Mannschaft (oder wie auch immer man das bei den Frauen nennt) heisst ebenfalls Young Boys?
    • Tsunami90 07.11.2016 16:32
      Highlight Highlight Der Selbe Verein.
    • Tschüse Üse 07.11.2016 17:41
      Highlight Highlight Ich glaube das war ihm beim posten bewusst, Tsunami.🤔😂
  • gelb 07.11.2016 13:15
    Highlight Highlight Was für ein dämlicher Vergleich mit dem FC Sion!
    Nach diesem Vergleich habe ich aufgehört den Text zu lesen.
    Diese Saison verliessen zwei junge Spieler den FC Sion, vom eigenen Nachwuchs nach Frankreich und England.
    Sierro, Follonier, Karlen, Adao und Mveng sind vom eigenen Nachwuch die regelmässig zu den Leistungsträger gehören.
    Weitere junge talentierte Spieler gehören zum Kader der ersten Mannschaft.
    Ausserdem ist die Amateur Mannschaft, in den letzten Jahren, eine der erfolgreichsten der gesamten NLA-Amateur Mannschaften.
    • Tschüse Üse 07.11.2016 17:43
      Highlight Highlight Ich glaube der Autor wollte darauf anspielen, das bei Sion nicht immer viele Schweizer aufgestellt sind.
  • Qui-Gon 07.11.2016 12:58
    Highlight Highlight Wie ist das jetzt genau? Die Damen kommen aus aller Welt wegen dem Fussball nach Neunkirch und Umgebung und finden gleich auch noch einen Job? Und wie ist das mit den geholten Amerikanerinnen in Lugano genau? Wie kommen denn die zu einer Aufenthaltsbewilligung?
  • nike85 07.11.2016 12:56
    Highlight Highlight "Es erinnert an den FC Sion." Es wäre vielleicht besser, der Schreiberling macht sich schlau bevor er etwas in die Tasten haut. Ich hoffe der Rest des Artikels wurde besser recherchiert und entspricht den Tatsachen. Vergangenes Wochenende standen beispielsweise 6 CH in der Startelf, davon immerhin zwei aus dem eigenen Nachwuchs, zwei Einwechselspieler entstammen ebenfalls dem eigenen Nachwuchs. Und im Sommer hat man zwei eigene Nachwuchsleute für gutes Geld ins Ausland verkauft, sie stehen übrigens im aktuellen Nati-Kader. In diesem Sinne: Hop Sion ;)
  • maxi 07.11.2016 12:54
    Highlight Highlight also etwa so ändlich wie der ssv makranstädt? nur das dort die geldquelle auch millionen in ausländische nachwuchsspieler fliessen lässt.... traurig
  • G3r1 07.11.2016 12:51
    Highlight Highlight Herrlich dass gerade Rimuss das Team sponsert :D

    (Der Besitzer von Rimuss ist bei der SVP, prominenter Gegner der Anti-Rasismuss-Strafnorm und kaempft gegen die satanische Weltverschwoerung :D).
  • c_meier 07.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Das "Neunkirch--Modell" wird doch auch von einem Herren-Klub praktiziert. Beim letzten Champions-League-Spiel stand als Schweizer nur ein gewisser Herr Zuffi in der Startelf...
    • Oberlehrer 07.11.2016 13:03
      Highlight Highlight Renato Steffen?
    • c_meier 07.11.2016 16:04
      Highlight Highlight @hoppla
      ok sorry, aber 2 von 11 Spielern in der Startelf sind immer noch extrem wenige...
      Wieso watson in diesem Zusammenhang Sion erwähnt, aber den FCB aussen vorlässt kann ich nicht ganz nachvollziehen...
    • Tschüse Üse 07.11.2016 17:46
      Highlight Highlight Der FCB verkauft eigene Talente und holt etablierte Schweizer Spieler. Darum wurde er probably nicht als Bsp. genannt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Bollinger (1) 07.11.2016 11:21
    Highlight Highlight Machen wir es doch einfach wie bei den Männern. Vielversprechende Talente einbürgern uns schwupps haben wir eine gute Nationalmannschaft. Schweizer Ur-Gene sind einfach nicht die besten für den Fussball, glaube ich.
    • Gelegentlicher Kommentar 07.11.2016 12:13
      Highlight Highlight Meine Theorie ist es, dass Schweizer sich neben dem Spitzensport auch um Schule und Ausbildung kümmern müssen und darum nicht so extrem gefördert werden können. Wenn es hart auf hart kommt, wählen viele Spieler den sicheren Weg der Berufslehre/Studium, statt das Risiko des Spitzensports einzugehen.

      Ausländische Spieler haben aber oft eh keine richtige Alternative als alles auf den Fussball zu setzen.
    • dääd 07.11.2016 12:18
      Highlight Highlight Unsere Ur-Gene stammen sowieso ursprünglich aus Afrika. (Gleich blitzt es, obwohl ich recht habe.)
    • Maett 07.11.2016 12:25
      Highlight Highlight @Thomas Bollinger (1): den Artikel wenigstens mal überflogen? Hier geht's nicht um Nationalmannschaften, sondern um einen Dorfklub.

      Und wie kommt man bei diesem Thema auf Einbürgerungen, Tunnelsyndrom? Kann ja niemand was dafür, dass Petkovic nicht z.B. Lustenberger, Schwegler, Schneuwly etc. aufbietet - abgesehen davon, dass der Nachwuchs übermässig aus Migranten besteht, weil Schweizer oft andere/bessere Perspektiven haben.

      Insofern: keine Ahnung von nichts und dazu noch Thema verfehlt. Dafür aber immerhin das eigene Weltbild und den Hass auf die eigene Nation gestärkt. Gratuliere.
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