Sport
Velo

Marlen Reusser stürzt in der Schlussetappe der Tour de France

Switzerland's Marlen Reusser crosses the finish line of the eighth stage of the Women's Tour de France cycling race (Tour de France Femmes) between Sisteron and Nice in Nice, France, Saturda ...
Die letzten beiden Etappen verliefen überhaupt nicht nach Reussers Wunsch.Bild: keystone

Reusser stürzt in der Schlussetappe – Vollering holt souverän den Gesamtsieg

09.08.2026, 18:0709.08.2026, 19:35

Der Gesamtsieg war sowieso weit weg. Marlen Reusser hatte, nachdem sie an der Tour de France phasenweise das Maillot Jaune tragen durfte, mit über einer Minute Rückstand in die Schlussetappe mit einem Rundkurs um Nizza gestartet. Die Bernerin hatte nach ihrer suboptimalen Vorbereitung den harten Bergetappen Tribut gezollt und die Gesamtführung verloren.

Auch in der neunten und letzten Etappe brach Reusser früh ein. 67 Kilometer vor dem Ziel verlor die 34-Jährige den Anschluss an die Spitze rund um die führende Niederländerin. Und rund elf Kilometer später kam es noch schlimmer. In einer Kurve stürzte Reusser und setzte sich zunächst mal hin.

Noch ist unklar, ob sich die Schweizerin bei ihrem neuerlichen Sturz verletzt hat. Da sie auf den TV-Bildern aber rasch wieder auf den Füssen war, sah es zumindest so aus, als sei die Enttäuschung über den unzufriedenstellenden Schluss einer sonst eigentlich gelungenen Tour grösser als der körperliche Schmerz. Reusser setzte das Rennen fort. Aufgrund des Rückstands war eine Podestplatzierung im Gesamtklassement allerdings damit unmöglich geworden.

Derweil holte sich Demi Vollering souverän den Gesamtsieg der diesjährigen Tour de France. Die Niederländerin griff in der letzten Runde des Rundkurses um Nizza an und setzte sich 15 Kilometer vor dem Ziel von ihrer Konkurrentin Kasia Niewiadoma ab. Am Ende gewann Vollering die Etappe – ihr dritter Sieg an dieser Tour – und damit auch souverän die gesamte Rundfahrt. Reusser und auch Noemi Rüegg verpassten das Tour-Podest am Ende deutlich. (abu)

Mehr Sport-Geschichten:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tour de France: Perlen aus unserem Archiv
1 / 41
Tour de France: Perlen aus unserem Archiv
Der Baske Igor González de Galdeano und der aus Galicien stammende Marcos Serrano lauschen einer TV-Reporterin. Sie lauschen mit den Augen ...
quelle: ap / peter dejong
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Sergio vs. Nils –Wer kann besser Veloschlauch wechseln
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
28 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Donkey Shot
09.08.2026 19:52registriert August 2025
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal die Tour de France Femmes mitverfolgt. Die Tour der Männer schaue ich seit vielen Jahren. Und wisst ihr was? Die Tour der Frauen war viel spannender als die Tour der Männer. Spanend wie in den guten alten Zeiten. Da gab es alles, was ein Radrennen ausmacht! Und auch der Kommentar auf SRF war ausgezeichnet!
7910
Melden
Zum Kommentar
avatar
Bärn Oscht
09.08.2026 19:20registriert April 2026
Schade für Marlen, trotzdem Kompliment und Gratulation zum beenden der Etappe und Tour!
636
Melden
Zum Kommentar
avatar
N. Y. P.
09.08.2026 20:11registriert August 2018
Diese Tour de France 2026 der Frauen hat mich völlig fertig gemacht. Diese Spannung auf und neben der Strecke. Kaum auszuhalten.

Deshalb mag ich Radsport.

P.S. Reusser wollte gewinnen. Für den 3. Platz gab der Kopf nicht mehr viel her.
444
Melden
Zum Kommentar
28
Ehammer im Weitsprung-Final – weitere Schweizerinnen schaffen's in 100-m-Halbfinals
Simon Ehammer ist wieder fit und kämpft am Dienstagabend im Final der Weitspringer um eine Medaille. Das sind die weiteren Fakten des ersten Wettkampftages an der EM in Birmingham.
Simon Ehammer steht im Weitsprung-Final vom Dienstagabend. Der Appenzeller landete in der Qualifikation bei 8,10 m.
Zur Story