Reusser stürzt in der Schlussetappe – Vollering holt souverän den Gesamtsieg
Der Gesamtsieg war sowieso weit weg. Marlen Reusser hatte, nachdem sie an der Tour de France phasenweise das Maillot Jaune tragen durfte, mit über einer Minute Rückstand in die Schlussetappe mit einem Rundkurs um Nizza gestartet. Die Bernerin hatte nach ihrer suboptimalen Vorbereitung den harten Bergetappen Tribut gezollt und die Gesamtführung verloren.
Auch in der neunten und letzten Etappe brach Reusser früh ein. 67 Kilometer vor dem Ziel verlor die 34-Jährige den Anschluss an die Spitze rund um die führende Niederländerin. Und rund elf Kilometer später kam es noch schlimmer. In einer Kurve stürzte Reusser und setzte sich zunächst mal hin.
¡Marlen Reusser se cae y pierde sus opciones al podio!
— Teledeporte (@teledeporte) August 9, 2026
Qué aciago último día de #TourRTVE9a para la ciclista suiza.
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Noch ist unklar, ob sich die Schweizerin bei ihrem neuerlichen Sturz verletzt hat. Da sie auf den TV-Bildern aber rasch wieder auf den Füssen war, sah es zumindest so aus, als sei die Enttäuschung über den unzufriedenstellenden Schluss einer sonst eigentlich gelungenen Tour grösser als der körperliche Schmerz. Reusser setzte das Rennen fort. Aufgrund des Rückstands war eine Podestplatzierung im Gesamtklassement allerdings damit unmöglich geworden.
Derweil holte sich Demi Vollering souverän den Gesamtsieg der diesjährigen Tour de France. Die Niederländerin griff in der letzten Runde des Rundkurses um Nizza an und setzte sich 15 Kilometer vor dem Ziel von ihrer Konkurrentin Kasia Niewiadoma ab. Am Ende gewann Vollering die Etappe – ihr dritter Sieg an dieser Tour – und damit auch souverän die gesamte Rundfahrt. Reusser und auch Noemi Rüegg verpassten das Tour-Podest am Ende deutlich. (abu)
