DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lucien Favre und seine Mannschaft sind bereit für die Rückrunde.
Lucien Favre und seine Mannschaft sind bereit für die Rückrunde.
bild: screenshot

Sportchef Zorc versteht nur «Holland» – Frage nach BVB-Neuzugang sorgt für Lacher

16.01.2020, 14:2816.01.2020, 17:43

Selten hat ein Neuzugang derart viele Vorschusslorbeeren geerntet, ehe er überhaupt seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz absolvierte: Erling Braut Haaland, zarte 19 Jahre jung. Das norwegische Toptalent kam für 20 Millionen Euro von RB Salzburg zu Borussia Dortmund und soll das Sturmzentrum verstärken.

Der BVB bittet um Geduld, sollte Haaland in der Bundesliga nicht sofort Begeisterungsstürme auslösen. Trotzdem wollten die neugierigen Journalisten auf der Pressekonferenz des BVB vor dem Rückrundenauftakt beim FC Augsburg natürlich alles wissen, was Haaland betrifft: Ob er fit sei und ob Trainer Lucien Favre ihm schon einen Einsatz in Augsburg zutraue.

Der Schweizer Trainer hielt sich, wie gewohnt, bedeckt, was die Personalplanungen angeht: «Wir werden sehen, aber es ist möglich», sagt er und lächelte. Auch Sportdirektor Michael Zorc grinste dann plötzlich, lehnte sich vor und sprach ins Mikro: «Ich verstehe die ganze Zeit nur ‹Holland› ...» – Gelächter im Saal.

Hintergrund: Der Journalist, der die Frage nach einem Haaland-Einsatz in Augsburg stellte, gab sich seeeehr viel Mühe den Nachnamen des Neuzugangs in korrektem Norwegisch auszusprechen. Offizielle Schreibweise: Håland. Das «å» wird wie in «Loch» beziehungsweise «offen» ausgesprochen, ein sogenannter «gerundeter halboffener Hinterzungenvokal».

Haaland hat noch Trainingsrückstand, ist aber einsatzbereit.
Haaland hat noch Trainingsrückstand, ist aber einsatzbereit.
bild: bvb

Haaland soll wie auch Captain Marco Reus einsatzbereit sein. Ob es für den Norweger für die vollen 90 Minuten oder nur einen Teileinsatz reicht, liess Sportchef Zorc aber noch offen. «Es ist möglich, dass er von Anfang an spielt. Aber ich kann es noch nicht definitiv sagen», erklärte Favre. Der Torjäger habe nach seinen überstandenen Knieproblemen noch etwas Trainingsrückstand.

Der nächste Lacher folgt direkt

Wie auch immer. Der nächste Lacher folgte sogleich. Wieder war eine Frage eines Reporters der Grund: «Meine Frage geht in Richtung Billy Reina ...» – wieder Gelächter. Der Journalist korrigierte sich aber sofort, er meinte natürlich Giovanni Reyna, den Favre während des Wintertrainingslagers in den Profikader beförderte. Der 17-jährige US-Nachwuchsspieler ist der Sohn von Ex-Bundesligaprofi Claudio Reyna.

Hier gibt's die komplette Pressekonferenz.

Dass Giuseppe «Billy» Reina für Dortmund spielte ist schon ein paar Tage her: Der Deutsch-Italiener kam 1999 von Arminia Bielefeld zum BVB, blieb bis 2004. Nach dem Reina-Reyna-Versprecher durfte der Reporter dann seine Frage noch zu Ende stellen: «Ist er schon ein Kandidat für den Kader?» Favre: «Er ist definitiv im Kader.»

Der bestens aufgelegte Zorc liess es sich nicht nehmen, noch hinterherzuschieben: «Das zeigt, das sie schon älter sind...» (as/pre)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Schweizer, die in den Top-5-Ligen Meister wurden (ab 1995)

1 / 13
Schweizer, die in den Top-5-Ligen Meister wurden (ab 1995)
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die teuerste Startelf der Geschichte verliert 0:1 – das lief am Fussball-Wochenende

Bundesliga, Premier League und Primera Division sind zurück. Wir sagen dir, was du am Wochenende aufgrund des schönen Wetters in Europas Spitzenfussball vielleicht verpasst hast.

Noch immer wird über einen möglichen Wechsel von Tottenhams Stürmerstar Harry Kane zu Manchester City spekuliert. Kane äusserte den Wechselwunsch bereits, doch «Spurs»-Geschäftsführer Daniel Levy hat am Sonntag verkündet, dass er ein 150-Millionen-Angebot von ManCity abgelehnt hat.

Obwohl man bei Tottenham offensichtlich weiterhin mit Kane plant, spielte der Stürmer am Sonntagnachmittag nicht. Denn der Gegner hiess ausgerechnet Manchester City. Der offizielle Grund, weshalb der 28-Jährige …

Artikel lesen
Link zum Artikel