Algerischer Manzambi und ein Oldie: Auf diese Stars muss die Schweizer Nati aufpassen
Der Superstar
Der wohl bekannteste Spieler im algerischen Kader ist Riyad Mahrez. Der mittlerweile 35-Jährige stand die letzten drei Jahre beim saudi-arabischen Team Al-Ahli unter Vertrag, blickt nach Skorerpunkten auf eine eher durchzogene Saison zurück.
In der Premier League gehörte Mahrez über Jahre zu den Schlüsselspielern, gewann mit Leicester City vor zehn Jahren sensationell die Premier League und wurde auch zum besten Spieler der Saison gewählt. Auch nach seinem Wechsel zu Manchester City blieb der Flügelspieler erfolgreich. Neben vier weiteren Premier-League-Titeln kam auch noch der Gewinn in der Champions League dazu.
An der laufenden WM gelang ihm im letzten Gruppenspiel gegen Österreich ein Doppelpack und er führte die Algerier zweimal als Kapitän auf das Feld.
Der Rekordnationalspieler
Während Mahrez bisher 118-mal für die algerische Nationalmannschaft aufgelaufen ist, gibt es einen Spieler, der noch öfter das Trikot der Wüstenfüchse trug. Aissa Mandi stand bisher dreimal öfter als Mahrez mit der Nationalmannschaft auf dem Platz.
Der 34-jährige Innenverteidiger spielt aktuell in der französischen Liga bei Lille und stand an der laufenden WM einzig die letzten Minuten gegen Argentinien nicht auf dem Platz. Für Schlagzeilen sorgte Mandi im Spiel gegen den amtierenden Weltmeister, als er von Superstar Lionel Messi mit der offenen Sohle getroffen wurde. Messi erhielt allerdings keine Rote Karte und schoss die Südamerikaner mit einem Hattrick zum Sieg.
Der Kobel-Teamkollege
Das Innenverteidiger-Duo bei den Algeriern besteht aus Mandi und Ramy Bensebaini. Die beiden sind seit Jahren sehr gut eingespielt und werden es der Schweizer Offensive rund um Breel Embolo und Co. nicht einfach machen.
Bensebaini steht seit drei Jahren bei Borussia Dortmund unter Vertrag und spielt jeweils direkt vor der Schweizer Nummer eins. Wie sehr sich die beiden im Sechzehntelfinal begegnen werden, ist unklar. In 84 Einsätzen für das Nationalteam hat Bensebaini erst sieben Treffer erzielt.
Der bekannteste Name
Bei Algerien steht Zidane im Tor – natürlich nicht die Mittelfeldlegende Zinedine Zidane, sondern sein Sohn Luca. Der 28-Jährige stand in den ersten zwei Gruppenspielen zwischen den Pfosten, zeigte aber mehr als überschaubare Leistungen.
Im letzten und entscheidenden Vorrundenspiel gegen Österreich musste Zidane auf der Bank Platz nehmen. Trotzdem setzt Trainer Vladimir Petkovic im Sechzehntelfinal wohl wieder auf Zidane. Wie algerische Medien berichten, wollte Petkovic seinem Torhüter eine Ruhepause gönnen.
Luca Zidane konnte sich bisher nicht aus dem Schatten seines Vaters lösen und wartet noch auf die ganz grossen Erfolge. Aktuell steht er beim FC Granada in der zweiten spanischen Liga im Tor.
Der algerische Manzambi
Während die gesamte Schweiz aktuell von Johan Manzambi schwärmt, dreht sich in Algerien vieles um Shootingstar Ibrahim Maza. Der Algerier ist wie Manzambi zwanzig Jahre alt und spielt aktuell ebenfalls in der Bundesliga. Der Offensivspieler von Bayer Leverkusen hat aktuell einen Marktwert von 45 Millionen Euro und auch bei ihm ist ein Wechsel zu einem absoluten Topclub nur eine Frage der Zeit.
Der 20-Jährige stand bisher in jedem WM-Spiel in der Startelf, wartet aber noch auf den ersten Skorerpunkt. Der gebürtige Berliner hätte auch für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen können, entschied sich aber für das Heimatland seines Vaters.
