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FIFA-Präsident Gianni Infantino weicht kritischen Fragen aus

FIFA President Gianni Infantino arrives for the inauguration of Colombia's new president Abelardo de la Espriella in Cali, Colombia, Friday, Aug. 7, 2026. (AP Photo/Santiago Saldarriaga)
Colombia ...
FIFA-Präsident Gianni Infantino spricht lieber über seinen kahlen Kopf, statt kritische Fragen zu beantworten.Bild: keystone

Gianni Infantino weicht kritischen Fragen mit Glatzen-Witzen aus

Ein Reporter stellt Gianni Infantino nach dessen gescheiterten WM-Plänen zur Rede. Der Fifa-Präsident weicht den Fragen aus – auf kuriose Art und Weise.
23.08.2026, 07:4923.08.2026, 07:49
William Laing / t-online
Ein Artikel von
t-online

Fifa-Präsident Gianni Infantino ist vor einem Hotel in der Dominikanischen Republik mit seinen mittlerweile gescheiterten Investorenplänen für die WM konfrontiert worden. James Matthews, Reporter von Sky News, stellte den Schweizer auf dem Weg zu seinem Auto zur Rede. Infantino ging jedoch nicht ernsthaft auf die Fragen des Journalisten ein. Vielmehr machte er sich über dessen Frisur lustig: Wie der Weltverbandschef trägt Matthews eine Glatze.

«Haben Sie den Fussball verraten?», fragte der Schotte Infantino zunächst. Die scherzhafte Antwort des Fifa-Bosses: «Sie haben eine schöne Frisur.» Matthews liess sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, bohrte nach: «Warum treten sie nicht zurück?» Infantino wich erneut aus, antwortete nur: «Ich danke Ihnen vielmals.»

Matthews erklärte daraufhin, dass die Fans und Mitgliedsverbände der Fifa den Rücktritt des Präsidenten fordern würden. «Haben Sie das Vertrauen der Fifa missbraucht?», fragte der Reporter den bereits in seinen Wagen steigenden Infantino. Der reagierte erneut mit einem Scherz. «Wir sehen uns beim Friseur», sagte Infantino, ehe die Autotür hinter ihm geschlossen wurde.

Infantinos Wiederwahl fraglich

Schon seit Jahren steht Infantino in der Kritik. Sein Plan, Anteile der Weltmeisterschaft über eine neu gegründete Tochtergesellschaft an private, externe Investoren zu veräussern, brachte dem 56-Jährigen vor wenigen Wochen aber mehr Gegenwind ein als je zuvor.

Zahlreiche Verbände stellten sich auf Initiative der Uefa hin gegen Infantino und sein Vorhaben, drohten mit einem WM-Boykott und drängten ihn damit dazu, das Projekt zu verwerfen – mit Erfolg. Infantino zog die Pläne Anfang August zurück. Seine für 2027 angestrebte Wiederwahl als Präsident ist seitdem jedoch mehr als fraglich.

Verwendete Quellen:

  • news.sky.com: "'I'll see you at the hairdressers': Infantino dodges questions from Sky News" (englisch)
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quelle: keystone / tony gutierrez
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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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The Barbarian
23.08.2026 08:07registriert Oktober 2025
Infantino nimmt den Reporter nicht ernst, sagt ihm das mehr oder minder direkt ins Gesicht. Infantino kuscht nur noch vor Trump, weil der in seinen Augen der stärkere Mann ist. Wie er da öffentlich den Bückling vor Trump gemacht hat, war fast so wie die CH Delegation, die Trump Gold, Uhren und Käse gebracht hat oder der Bundesrat, der in Davos Trump die liebsten Komplimente gemacht hat, fast schon eine Liebeserklärung. Wäre Infantino nicht FIFA Präsident geworden, hätte er es auch in der Schweiz ganz weit nach oben gebracht.
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Weltbürger
23.08.2026 09:30registriert März 2019
Infantino hat so viel müll gebaut, dass er selbst sich nicht mal daran erinnern mag wen man ihn danach fragt.
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