«Kritisieren das Vorgehen»: GC entschuldigt sich für Notbremsen-Protest der eigenen Fans
Bevor das erste Saisonspiel in der Super League startete, kam es bereits zu einem kleinen Skandal. GC-Fans zogen auf dem Hinweg zum Auswärtsspiel in Lausanne gleich mehrmals in einem Regelzug die Notbremse. Dies aus Protest, weil die SBB den Anhängern der Hoppers keinen Extrazug zur Verfügung stellten. Mittlerweile ist bekannt, dass die SBB Anzeige erstattet hat.
Die Grasshopper Fussball AG (GFAG) hat sich drei Tage nach der Aktion auch noch zur Aktion ihrer Anhänger geäussert und entschuldigt sich bei den betroffenen Personen. «Wir entschuldigen uns in aller Form bei allen unbeteiligten Reisenden und beim Personal der SBB, die von den Vorfällen betroffen waren», schreibt der Verein und kritisiert das Vorgehen der Fans: «Die GFAG nimmt die Anliegen seiner Fans rund um die Auswärtsanreisen ernst. Sichere und verlässliche Reiselösungen sollen aber im direkten Austausch zwischen allen Beteiligten entstehen und nicht durch einzelne Aktionen.» Der Rekordmeister appelliert an eine offene Kommunikation. «Es ist der einzige Weg, der für alle Seiten funktioniert.»
Der Verein möchte nun mit der SBB, den Behörden und den eigenen Fanvertretern das Gespräch suchen und eine Lösung finden, damit sich die Geschehnisse nicht wiederholen.
Das Auswärtsspiel gegen Lausanne endete mit einem Unentschieden und GC konnte sich zum Saisonauftakt über einen Punktgewinn freuen. Am kommenden Sonntag trifft der Rekordmeister im heimischen Letzigrund auf den FC Lugano. (riz)
