Sport
GC

GC kritisert die Protestaktion der eigenen Fans

Fans von GC im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen (FCSG) und dem Grasshopper Club Zuerich (GC), am Samstag, 14. Februar 2026, im kybunpark in St. Gallen. (K ...
Die GC-Fans sorgten am Samstag für eine Protestaktion.Bild: keystone

«Kritisieren das Vorgehen»: GC entschuldigt sich für Notbremsen-Protest der eigenen Fans

28.07.2026, 14:1728.07.2026, 15:03

Bevor das erste Saisonspiel in der Super League startete, kam es bereits zu einem kleinen Skandal. GC-Fans zogen auf dem Hinweg zum Auswärtsspiel in Lausanne gleich mehrmals in einem Regelzug die Notbremse. Dies aus Protest, weil die SBB den Anhängern der Hoppers keinen Extrazug zur Verfügung stellten. Mittlerweile ist bekannt, dass die SBB Anzeige erstattet hat.

Die Grasshopper Fussball AG (GFAG) hat sich drei Tage nach der Aktion auch noch zur Aktion ihrer Anhänger geäussert und entschuldigt sich bei den betroffenen Personen. «Wir entschuldigen uns in aller Form bei allen unbeteiligten Reisenden und beim Personal der SBB, die von den Vorfällen betroffen waren», schreibt der Verein und kritisiert das Vorgehen der Fans: «Die GFAG nimmt die Anliegen seiner Fans rund um die Auswärtsanreisen ernst. Sichere und verlässliche Reiselösungen sollen aber im direkten Austausch zwischen allen Beteiligten entstehen und nicht durch einzelne Aktionen.» Der Rekordmeister appelliert an eine offene Kommunikation. «Es ist der einzige Weg, der für alle Seiten funktioniert.»

Der Verein möchte nun mit der SBB, den Behörden und den eigenen Fanvertretern das Gespräch suchen und eine Lösung finden, damit sich die Geschehnisse nicht wiederholen.

Das Auswärtsspiel gegen Lausanne endete mit einem Unentschieden und GC konnte sich zum Saisonauftakt über einen Punktgewinn freuen. Am kommenden Sonntag trifft der Rekordmeister im heimischen Letzigrund auf den FC Lugano. (riz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 145
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Spanien um Captain Rodri ist am Ende der grössten WM der Geschichte der verdiente Sieger.

quelle: keystone / ashley landis
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wer der watson-Redaktion schafft die meisten Klimmzüge?
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
40 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Gnu76
28.07.2026 14:28registriert Dezember 2016
Die GC-Fans hatten reservierte Wagen im Regelzug nach Lausanne. Sie mussten sich nur an die allgemeinen Regeln halten. Dies konnten sie nicht, stiegen in einen anderen Zug nach Bern und zogen die Notbremse im Tunnel und rauchten. Dann waren sie auch noch so verblendet und glaubten, dass sich die Passagiere mit ihnen solidarisieren.
1247
Melden
Zum Kommentar
avatar
w'ever
28.07.2026 14:32registriert Februar 2016
eine entschuldigung vom club und von den fans ist zu wenig! es sollen endlich konsequenzen folgen.
wenn ich als privatperson jedesmal einen aufstand mache wenn ich in der innenstadt einen aufstand mache oder immer wieder die notbremse im zug ziehe, wäre ich schon lange länger im knast.
7411
Melden
Zum Kommentar
avatar
faebu11
28.07.2026 15:39registriert Oktober 2021
"(...)kam es bereits zu einem kleinen Skandal."

Ja, relativiert ruhig dieses idiotische Verhalten. Das ist kein "kleiner" Skandal, sondern eine absolute Schweinerei! Ich hoffe, die verantwortlichen Personen wurden ausfindig gemacht und werden entsprechend bestraft!
394
Melden
Zum Kommentar
40
Pogacar gewinnt die Tour de France zum fünften Mal – letzte Etappe geht an van der Poel
Mathieu van der Poel gewinnt die Schlussetappe der Tour de France, die mit dem Circuit hoch zum Montmartre-Quartier Spektakel bietet. Der Niederländer rettet auf der Avenue der Champs-Elysées wenige Sekundenbruchteile seiner Flucht ins Ziel.
Tadej Pogacar, der ebenfalls den Etappensieg suchte und Van der Peol bei der Flucht half, wurde 300 m vor dem Ziel gestellt. Der Slowene gewann die Tour de France zum fünften Mal und schliesst somit zu den Rekordsiegern Eddy Merckx, Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain auf.
Zur Story