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Nationalrat spricht Geld für Sport-Grossanlässe

Aurelia-Maxima Janzen of Switzerland reacts after the Women's Single Sculls Final A on the third day of the 2026 World Rowing Cup at Rotsee on Sunday, June 28, 2026 in Lucerne, Switzerland. (KEYS ...
2027 wird auf dem luzernischen Rotsee die Ruder-WM stattfinden. Bild: keystone

Rudern, Handball und Basketball: Nationalrat spricht Geld für Sport-Grossanlässe

Der Nationalrat will in den Jahren 2027 bis 2029 sieben internationale Sportanlässe mit zusätzlichen Bundesgeldern unterstützen. Er hat am Donnerstag zwei entsprechenden Zusatzkrediten zugestimmt.
01.10.2026, 09:0501.10.2026, 09:05

Die grosse Kammer hiess die entsprechende Vorlage mit 187 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme und ohne Enthaltungen gut. Das Geschäft geht an den Ständerat.

Profitieren sollen laut dem Beschluss unter anderem die Ruder-WM in Luzern 2027, die in Zürich durchgeführten Spiele der Handball-EM der Männer 2028 in Spanien, Portugal. Ein Beitrag ist zudem vorgesehen für die geplante Basketball-EM der Frauen in Genf 2029.

Andy Schmid et ses joueurs avaient pourtant remporté le match aller mercredi à Zurich.
2028 finden Spiele der Handball-EM in der Schweiz statt. Bild: fxp-fr-sda-rtp

Für Organisation und Durchführung der sieben Anlässe sind maximal 5,24 Millionen Franken vorgesehen. Maximal 3 Millionen Franken stehen für sogenannte besondere Sportfördermassnahmen der Sportverbände zur Verfügung, also für Qualitätssteigerung und Nachwuchsförderung im Umfeld von Grossanlässen.

Die Vorlage sei insgesamt kostenneutral, sagte Bettina Balmer (FDP/ZH) namens der vorberatenden Kommission. Die finanziellen Mittel könnten innerhalb des Bundesamts für Sport kompensiert werden.

Die Durchführung von internationalen Sportanlässen wie Welt- und Europameisterschaften in der Schweiz eigne sich besonders, um Entwicklungen in der jeweiligen Sportart sowie in Wirtschaft und Gesellschaft anzustossen, begründete der Bundesrat seinen Antrag.

Die zuständige Nationalratskommission hatte sich in der Vorberatung ohne Gegenstimme für die Vorlage ausgesprochen. Voraussetzung für eine Förderung des Bundes ist, dass sich auch Kantone und Gemeinden beteiligen, wie verschiedene Fraktionssprecherinnen und Fraktionssprecher erklärten.

In einem zweiten Bundesbeschluss sprach sich der Rat zudem dafür aus, die Verpflichtungsfrist für Finanzhilfen an Sportanlagen von nationaler Bedeutung um zwei Jahre bis 2029 zu verlängern. Dieser Schritt verursacht keine Mehrkosten: Es geht um bereits bewilligte Projekte, bei denen es zu Verzögerungen in der Umsetzung kam. Auch mit diesem Punkt muss sich nun der Ständerat befassen. (abu/sda)

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quelle: keystone / ms
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