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Omar Artan: USA verweigern somalischem Spitzen-Schiri die Einreise

Trotz FIFA-Aufgebot für WM: USA schicken somalischen Spitzen-Schiri wieder heim

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan kann an der WM keine Spiele leiten. Der von der FIFA für das Turnier aufgebotene Referee durfte nicht in die USA einreisen.
09.06.2026, 06:5609.06.2026, 07:07

Die FIFA bestätigte eine entsprechende Meldung der Nachrichtenagentur AFP. Artan sei die Einreise am Flughafen von Miami verwehrt worden, erklärte ein Sprecher des somalischen Sportministeriums gegenüber der AFP.

Dies, obwohl er über ein gültiges Visum verfügte. Der 34-Jährige habe via Istanbul die Heimreise angetreten, hiess es von Seiten des Ministeriums von Somalia weiter.

FILE - Referee Omar Artan, center, signals a penalty during the CAF Champions League final soccer match between AS FAR Rabat and Mamelodi Sundowns, in Rabat, Morocco, Sunday, May 24, 2026. (AP Photo/M ...
Artan leitete vor kurzem den Final der afrikanischen Champions League.Bild: keystone

Artan ist seit 2018 offizieller FIFA-Schiedsrichter. Er etablierte sich in den vergangenen Jahren als einer der besten seines Fachs in Afrika, 2024 leitete er erstmals Spiele beim Afrika-Cup. 2026 arbitrierte er beim Final der afrikanischen Champions League und wurde als Afrikas Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.

Dass dem 34-Jährigen die US-Einreise verweigert wurde, hat sehr wahrscheinlich politische Gründe. Somalia gehört zu den Ländern, die auf einer Einreiseverbotsliste der Regierung von Präsident Donald Trump stehen. Artan wäre als erster Referee aus Somalia überhaupt an einer WM zum Einsatz gekommen. (sda/afp/con)

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13 Kommentare
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ThemNo.1
09.06.2026 07:17registriert Juni 2022
Ein Land gebaut auf dem Rücken der Natives, der grösste Teil Einwanderer aus allen Ecken dieser Welt….ach ja, die Trump Administration ist schlicht ein Haufen von kranken Menschen. Hoffe die finden bald Pillen für ihr Leiden.
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Walter Sahli
09.06.2026 07:08registriert März 2014
Ist doch egal. Dann finden die Spiele, die er hätte pfeifen sollen nicht statt und es gewinnt die Mannschaft, die die grössere Spende an Infantino überweist.
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