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Italien

Schweizer Fussball-Juwel hat sich zwischen Nati und Italien entschieden

Alessandro Romano of Cagliari Calcio celebrates after scoring during the Parma Calcio vs Cagliari Calcio match in the 1st round of the Serie A Enilive 2026-27 season at Ennio Tardini stadium in Parma, ...
Alessandro Romano ist sehr begehrt.bild: NurPhoto

Schweizer Fussball-Juwel hat sich zwischen der Nati und Italien entschieden

Der Doppelbürger Alessandro Romano sorgt zu Saisonbeginn bei Cagliari für Aufsehen. Nun hat er entschieden, für welche Nationalmannschaft er spielen will.
28.08.2026, 14:4328.08.2026, 14:54
Julien Caloz
Julien Caloz

Seit einigen Tagen beschäftigen sich die Schweizer und italienischen Medien intensiv mit einem jungen Fussballtalent. Zum Auftakt der Serie A erzielte er für Cagliari auswärts in Parma ein sehenswertes Tor. Sein Name: Alessandro Romano.

Doch der 20-Jährige sorgt auch deshalb für Gesprächsstoff, weil er sich entscheiden muss, für welche Nationalmannschaft er spielen will.

Romano wurde in Winterthur geboren und machte dort seine ersten Schritte der Fussballkarriere. Anschliessend spielte er mehrere Jahre für die Schweizer Nachwuchs-Nationalteams, von der U16 bis zur U20. Da seine Familie aus Italien stammt, besitzt er jedoch auch die italienische Staatsbürgerschaft. Mit 16 Jahren setzte er seine Ausbildung in Rom fort, spielte später in La Spezia und wechselte diesen Sommer zu Cagliari.

Damit hatte er die Wahl zwischen der Nati und der Squadra Azzurra. Nun deutet alles darauf hin, dass er sich für Italien entschieden hat. Das berichtet die Gazzetta dello Sport in ihrer Freitagsausgabe. Alessandro Romano von Cagliari habe Italien seine Zusage gegeben, die Formalitäten für seinen Verbandswechsel seien bereits eingeleitet worden.

Die italienische Sportzeitung schreibt weiter, das Ziel der Verantwortlichen der Nazionale sei es, Romano bereits am 18. September für das nächste Zusammenkommen in der Nations League aufzubieten. Italien trifft dort auf Belgien, zweimal auf die Türkei sowie auf Frankreich.

Nachdem sich zuletzt bereits Albian Hajdari und Leon Avdullahu für den Kosovo sowie Eman Kospo für Bosnien-Herzegowina entschieden haben, dürfte die Schweizer Nationalmannschaft damit ein weiteres Talent verlieren.

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