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Switzerland's head coach Vladimir Petkovic prior to the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Denmark and Switzerland at the Telia Parken stadium in Kopenhagen, Denmark, on Saturday, October 12, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Vladimir Petkovic macht vieles richtig – aber eine Sache nicht. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Wie sich Vladimir Petkovic selber im Weg steht

Vor den beiden entscheidenden Schweizer Qualifikationsspielen für die Fussball-EM – so tickt der Nationaltrainer.

françois schmid-bechtel



Vladimir Petkovic muss weg! Wieso? WM-Achtelfinal verloren. Doppeladler. Shaqiri-Theater. Behrami-Theater. Einfach zu viel Theater und dann doch wieder zu wenig. Weil er schlecht und falsch kommuniziert. Weil er nicht nahbar ist, sich abschottet und im Tessin verschanzt. Er muss weg, ganz einfach. Aber ist es so einfach?

Nein. Ist es nicht. Ottmar Hitzfeld, sein Vorgänger, kam auch nie über einen Achtelfinal hinaus. Schlimmer noch: Unter ihm scheiterte die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur EM 2012. Und sowieso: Der Fussball unter Petkovic, 56, ist aufregender, attraktiver, schneller, unberechenbarer, dynamischer, besser. Auch der Punkteschnitt ist höher.

Punkteschnitt der Schweizer Nati-Trainer

1. Vladimir Petkovic 1,83
2. Roy Hodgson, 1,81
3. Ottmar Hitzfeld 1,75
...
6. Köbi Kuhn, 1,51

Petkovic macht einen guten Job. Nur, warum war Hitzfeld unantastbar, während Petkovic in den Deutschschweizer Medien mehr oder weniger deutlich lesen muss, seine Zeit als Nati-Trainer sollte spätestens nach der EM im kommenden Sommer zu Ende sein?

Petkovics Problem ist er selbst, seine Geschichte, sein Wesen

Als er im Juni 1987 mit 24 am Flughafen Zürich landet, wartet keiner auf ihn. Auch in St.Gallen, wo er mit etwas Verspätung doch noch eintrifft, findet man keine Verwendung für ihn, weil die beiden Ausländerplätze bereits besetzt sind. Sein Schweizer Berater weiss Rat. Schliesslich hat er noch jeden Spieler irgendwo untergebracht. Der FC Chur, ein B-Ligist, sucht einen Stürmer. Also macht der Berater aus dem Mittelfeldstrategen Petkovic den Stürmer Petkovic. Der Schwindel fliegt erst nach der Vertragsunterzeichnung auf. Was Arnold Mathis, den damaligen Präsidenten des FC Chur, in Rage bringt: «Sobald ich den Neuen habe, muss der Jugoslawe weichen. Er ist kein Goalgetter – leider hat mich sein Spielervermittler gehörig reingelegt.»

«Das Interesse aus dem Ausland an meiner Person ist viel grösser als in der Schweiz.»

Vladimir Petkovic 2008

Der Churer Vladimir Petkovic, links, setzt sich im Zweikampf gegen Enrico Giani, Nr. 5, rechts, vom FC Locarno durch und erzielt in der 85. Minute per Kopf den Siegestreffer zum 2:1 ueber den FC Locarno, aufgenommen am 27. Juli 1991 in Chur beim Meisterschaftsspiel der Nationalliga B FC Chur gegen den FC Locarno.  (KEYSTONE/Arno Balzarini)

27. Juli 1991: Petkovic erzielt per Kopf den Siegtreffer für den FC Chur. Bild: KEYSTONE

April 2008. Petkovic arbeitet schon mehr als zehn Jahre als Trainer im Tessin. Aber erst in jenem Frühling nimmt man ihn in der Deutschschweiz wahr, als er mit dem zweitklassigen Bellinzona bis in den Cupfinal vorstösst. «Komisch», sagte Petkovic damals, «das Interesse aus dem Ausland an meiner Person ist viel grösser als in der Schweiz.» Von wegen komisch! Es nervte, es nagte, es verletzte ihn, dass er über zehn Jahre lang in der Deutschschweiz nicht registriert wurde, er neben dem Trainerjob noch immer arbeiten musste, um das Leben seiner Familie zu verdienen. Er fühlte sich nicht wertgeschätzt. Böse Schweiz! Und irgendwie hatte er ja recht.

«Blieb der Erfolg aus, wurden immer die Ausländer verantwortlich gemacht.»

Als Anfang der 90er Bomben in seiner Heimatstadt Sarajevo einschlagen, ist für ihn klar: Es gibt kein Zurück. Er muss sich eine neue Heimat suchen. Aber wo? In einem Jahr ist er in Chur, dann in Sion, in Martigny, dann wieder in Chur. Und später im Tessin. Ein Spielball. Ohne finanzielles Polster und ohne Garantie, ob er in der nächsten Saison nochmals irgendwo einen Vertrag kriegt. Denn egal, wo er ist: Er ist bestenfalls geduldet. Auf seine Zeit als Spieler zurückblickend, sagte er vor wenigen Jahren: «Blieb der Erfolg aus, wurden immer die Ausländer verantwortlich gemacht. Von den Ausländern wurde erwartet, dass sie den Unterschied ausmachen.» Der ungeliebte «Jugo» muss den Erfolg bringen, Herr Petkovic? «Vielleicht ist das paradox.»

Die Malcantone-Agno Spielerbank wartet auf den erloesenden Schlusspfiff, angefuehrt von Trainer Vladimir Petkovic, rechts, am Sonntag, 9. November 2003, im Achtelfinal des Swisscomcups, im Cornaredo Stadion von Lugano. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Vladimir Petkovic als Trainer beim FC Malcantone Agno 2003. Bild: KEYSTONE

Doch dann, sehr viel später, im August 2008, kurz bevor er 45 wird, spürt er sie doch noch: Die Anerkennung. Petkovic wird YB-Trainer und zum gemachten Mann. Er muss nicht mehr nebenbei als Pädagoge oder Sozialarbeiter schuften. Er steht im Fokus, ist gefragt. Und wie sie ihn lieben, die YB-Fans. Für seinen atemberaubenden Offensivfussball. Für seinen Schalk. Für seine Nahbarkeit. Für seinen George-Clooney-Kopf. Ja selbst für sein «Mussen wir machen so weiter. Chaben wir viele Solutione in unsere Spiel». Was Giovanni-«Habe-fertig»-Trapattoni in München war, ist Petkovic in Bern – eine Kultfigur. Und der kroatisch-stämmige Bosnier, inzwischen auch Schweizer Staatsbürger, geniesst es.

Er will alles wissen, alles kontrollieren

Misstrauisch, bequem, eigenbrötlerisch, dünnhäutig, paranoid. Was man ihm heute vorwirft, ist zu Beginn seiner YB-Zeit weder sicht- noch erkennbar. Und trotzdem erkennen ehemalige YB-Weggefährten im heutigen Petkovic den Petkovic von damals vollumfänglich wieder. Vielleicht, weil der letzte Eindruck zählt.

Erst verliert er mit YB den Cupfinal gegen Sion. Trotz einer 2:0-Führung. Was ihn zur flapsigen Aussage verleitet: «Soll ich die Pistole holen?» Immerhin gelingt es ihm rasch, die Opferrolle abzulegen. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Basel geht YB im Dezember 2009 in die Winterpause. Und dann passiert, womit Petkovic überfordert ist. Basel verpflichtet den Berner Spielmacher Gilles Yapi für die kommende Saison. Petkovic wittert Verrat. Gegen aussen gibt er den Unerschütterlichen. Aber die steifen, trotzigen Auftritte offenbaren primär seine Unsicherheit und Verletzlichkeit. Diesen Eindruck kann er auch mit durchgestrecktem Rücken bei 1,90 m Grösse und mit hochgerecktem Kinn nicht kaschieren.

Der kroatisch-schweizerische Doppelbuerger Vladimir Petkovic, ehemaliger Trainer der AC Bellinzona, wird als neuer Trainer der ersten Mannschaft des BSC Young Boys vorgestellt am Sonntag. 10. August 2008, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Petkovic bei seinem Antritt als YB-Trainer 2008. Bild: KEYSTONE

Es gibt YB-Leute, die reden von Paranoia. Unterhalten sich zwei Spieler, will Petkovic in Erfahrung bringen, was sie geredet haben. Und vor allem: Hatten sie über ihn geredet? Und dann die Kritiken. Dabei beteuert er, keine Zeitungen zu lesen. Doch das stimmt nicht. Er will alles wissen, alles kontrollieren und verliert dabei sehr viel. Den Titel, das Vertrauen der Spieler, die Liebe der Fans. Auch, weil Petkovic glaubt, die Management-Grundsätze der fussballfremden YB-Verwaltungsräte zu befolgen, wonach ein Angestellter wie Yapi, der von sich aus geht, freizustellen ist. Aber natürlich ist er aus seiner Sicht das Opfer.

Wenn er so drauf ist, wird’s schwierig. Dann drückt durch, was im krassen Gegensatz zu seiner Spielphilosophie steht: defensives Verhalten. Dann beginnt er bei jeder Antwort mit «Nein» und erklärt das Gegenüber zum Feind. Aber noch lieber, als sich der Situation zu stellen, verkriecht er sich. Wie nach dem verlorenen WM-Achtelfinal gegen Schweden, weil er mehr Feindseligkeit befürchtet, als ihm tatsächlich entgegenschlägt. Womit er sein royales Auftreten konterkariert. Doch worin gründet dieses Auftreten? Ein früherer YB-Mitstreiter sagt, Petkovic sei obrigkeitsgläubig. Nur stehen da jetzt nicht mehr viele über ihm, dem Nationaltrainer. Was mitunter auch begründet, warum von Verbandsangestellten kolportiert wird, er sei beratungsresistent.

Der Wandel ist ihm zuzutrauen

Kürzlich sagte er in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger»: «Ich möchte aus mir einen besseren, gemütlicheren, lockereren Menschen machen.» Schön. Und es braucht gar nicht viel. Etwas weniger Misstrauen, etwas mehr Lockerheit, sich etwas häufiger an die eigenen Worte erinnern: «Gestern ist vorbei», behauptet er mal, sei sein Lebensmotto.

Nun, zuzutrauen ist ihm der Wandel. Er hat sich als Nationaltrainer schon einmal aus einer kniffligen Situation befreit. 2016 war es, kurz vor der EM. Der «Balkan-Graben» spaltete das Team. Und es rückten Spieler ins EM-Camp ein, die befürchteten, Petkovic hätte die Garderobe bereits verloren. Doch so nahbar und unverkrampft wie damals im Tessin hatten ihn die Nationalspieler nie zuvor erlebt. Das Resultat: Eine mehr als anständige EM.

Vladimir Petkovic Trainer der Schweizer Nationalmannschaft spricht mit Xherdan Shaqiri beim Training in Freienbach, aufgenommen am Montag, 3. September 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Petkovic mit Schlüsselspieler Xherdan Shaqiri. Bild: KEYSTONE

Sieht man mal von Xherdan Shaqiri ab, hat Petkovic derzeit kein Problem im Team. Gelingt es ihm, die Fassade niederzureissen, auch mal etwas preiszugeben, was ihn sympathisch macht, das sphinxhafte und dieses unterschwellige Die-Schweiz-hat-mich-wegen-meiner-Herkunft-nicht-gern abzulegen, spräche nichts gegen eine Vertragsverlängerung. Selbst wenn man beim Verband schon jetzt über eine Alternative ab nächstem Sommer nachdenken sollte. Erstens: Wer sollte das sein? Zweitens: Was verspricht man sich davon? Klar, endlich mal einen Viertelfinal. Also sind wir bei diesem einen Spiel, beim WM-Achtelfinal gegen Schweden, das man Petkovic ankreiden kann. Das ist nicht sehr viel in über fünf Jahren.

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Big-n 16.11.2019 19:07
    Highlight Highlight Vladimir Petkovic ist definitiv der passende Natitrainer. Das ganze Bashing ist destruktiv. Freut euch über die Erfolge. Es gibt wenige Trainer, die dermassen offensiv, spielerisch vielfältig, Fussball spielen lassen wie er. Sein Name darf unter keinen Umständen als Kriterium dienen. Einzig seine Resultate zählen. Und die sind unerreicht. So, be happy und geht nicht auf die Haters ein.
  • Nelson Muntz 16.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Nur Böni hat dauerhaft ein Problem mit Petkovic.
    • SchniedelCastro 16.11.2019 14:28
      Highlight Highlight Böni meint auch dass er den Fussball erfunden hat...
  • super_silv 16.11.2019 08:53
    Highlight Highlight Pro vlado!
  • Tom Garret 15.11.2019 14:26
    Highlight Highlight Die Schweiz war nie erfolgreicher als unter Petkovic. Das Problem ist nicht Petkovic, das Problem sind die Schweizer Fans und Medien. Mit Total Realitätsfremden Erwartungen. Wir haben uns so selbstverständlich daran gewöhnt das wir immer an den Endrunden spielen das wir es gar nicht mehr zu schätzen wissen. Dabei gibt es viele Länder mit viel mehr Möglichkeiten die uns das vor Augen führen könnten. Österreich zB um ganz nah zu beginnen. Aber auch die Türkei oder gar England oder Holland fehlten in den letzten Jahren an Endrunden. Nur wir nicht. Und trotzdem motzen alle immer rum...
  • 54er 15.11.2019 09:36
    Highlight Highlight Jede Kritik an ihm, damit meine ich nicht Kritik an einem einzelnen Spiel sondern allgemeine Kritik als Trainer oder zu hinterfragen ob man ihn behalten sollte, ist nicht sachlich sondern hat einen ganz anderen Hintergrund!

    Die Schweiz spielt mit Abstand den besten Fussball unter ihm, klar kann man es nicht mit z.B. Spanien oder so vergleichen, man sollte da aber auch nicht die Realität verlieren...

    Und 20min/Blick sollte mal die Regeln bei den Kommentaren ändern/anpassen.. schäme mich jedes mal als Schweizer wenn ich das lese.. dies hat nichts mit Fans zu tun sondern sind nur Rassismus
  • adam gretener 15.11.2019 09:00
    Highlight Highlight Es geht doch nur um das -ic und darum, dass der Blick nicht mehr mit in der Kabine sitzen darf.
  • manolo 15.11.2019 06:49
    Highlight Highlight Schneller?! Dynamischer?! Das ich nicht lache!
  • Chrigi-B 15.11.2019 01:31
    Highlight Highlight Wieviele Spieler sind im Kader, die beim Klub nicht Stammspieler sind?

    ...
    • 54er 15.11.2019 09:29
      Highlight Highlight Und trotzdem sind diese Spieler besser als irgend ein Stammspieler vom FC Thun
  • nick miller 15.11.2019 00:17
    Highlight Highlight Es wird für mich immer unbegreiflich bleiben, wie mit unserer Nationalmannschaft und Vlädu National umgegangen wird. Wertschätzung und Dank für den besten und ansehnlichsten Fussball wäre angebracht. Stattdessen wird Zusammenzug für Zusammenzug eine Berichterstattung aufgezogen, die voll von gesuchten, negativ aufgeladenen Geschichten ist.

    Wo bleibt die Euphorie und Einigkeit? Und was ist der Antrieb der hiesigen Sportjournalisten?
  • G. Mächlicher 15.11.2019 00:02
    Highlight Highlight Petkovic mag vielleicht nicht perfekt und fehlerfrei sein. Würde mir nicht anmassen, darüber zu urteilen. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass all die Kritiken und Verurteilungen in den wenigsten Fällen (Fussball)sachlich sind.
    Dabei fällt mir auf, dass hauptsächlich drei Mitglieder des ganzen Staffs ständig (von einzelnen Medien und"Fans") kritisiert werden... Petkovic, Xhaka, und Shaqiri... irgendwie komisch. Oder nicht?
  • wasps 14.11.2019 22:29
    Highlight Highlight Petkovic ist das Problem der Journis und nicht der (echten) Fans. Logisch, dass er euch auf den Sack geht. Anders als sein Vorgänger ist er nicht käuflich.
  • Heini Hemmi 14.11.2019 22:09
    Highlight Highlight Es sind nicht die „Deutschschweizer Medien“, die Vlado wegschreiben wollen. Es ist einzig und allein der Blick, weil sich Vlado nicht von Ringier kaufen lässt. Und teils scheint die Kritik vom Blick gar rassistisch motiviert zu sein.
    • Lowend 14.11.2019 22:39
      Highlight Highlight Zu 100% einverstanden! Die Blick Redaktion war immer so etwas wie der geheime Nati-Trainer und Petkovitc hat das abgestellt. Er lässt sich seine Aufstellungen und sein Spielsystem nicht mehr vom Blick diktieren. Die Folge davon ist ein erbitterter Rachefeldzug der Ringierpresse.
    • Trump's verschwiegener Sohn 15.11.2019 00:49
      Highlight Highlight Der Blick formuliert nur schon die Titel der Anti-Petkovic Artikel so, dass sich besinders die primitivsten Stammtischler zum Kommentieren aufgerufen fühlen. Das hat Methode.
    • Ivo Zen 15.11.2019 08:35
      Highlight Highlight Der Tagi ist mindestens so stark daran beteiligt!
  • BigMic 14.11.2019 21:49
    Highlight Highlight Hitzfeld wird/wurde sowas von überschätzt! Unter Vladi spielt die CH ganz anständig. Natürlich war der Schweden Match eine Riesenentäuschung aber manchmal hab ich das Gefühl das die Fans vergessen dass es nachwievor nicht selbstverständlich ist das wir an jeder Endrunde dabei sind...
    Vielleicht sollte Vladi die Interviews in Zukunft in einer Sprache halten die Er mag... Hopp Schwiiz
  • Helios 14.11.2019 21:45
    Highlight Highlight Eine Entlassung wäre so ziemlich das Dümmste was man tun könnte. Die Probleme liegen bei der unprofessionellen Führung im Verband.

    Mit der Verpflichtung Tamis, welcher zwar unbestritten über viel fussballerische Kompetenz verfügt aber trotzdem wohl die schlechtmöglichste Lösung für diesen Posten ist, hat der Verband gezeigt, dass er nicht über die Kompetenz verfügt und vielleicht auch nicht den Willen, Reformen anzugehen.

    Aber die hiesigen Sport-Journalisten, deren Aufgabe es wäre diesen Misständen nachzugehen und Druck auf den Verband zu machen, schreiben den Trainer weg. Deskhead.
    • Thomas B aus W 14.11.2019 22:14
      Highlight Highlight Deskhead! 👊
    • Big-n 16.11.2019 19:08
      Highlight Highlight Da bin ich völlig bei dir. Gut geschrieben.
  • Baron Swagham IV 14.11.2019 21:24
    Highlight Highlight Ich erlebte knapp den Roy, den Schnauzer, Gress, Trossero, kurz Zaugg, Kuhn, Hitzfeld und jetzt Petkovic.
    Unter keinem Coach ausser Petkovic spielte die Schweiz einigermassen dominant.
    Bei Kuhn waren es Aufopferungskämpfe, bei Hitzfeld gab es immer wieder spannende Jungspunde.
    Aber weder der Eine noch der Andere lies schön spielen und wehe sie mussten das Spiel machen.
    Petkovic leistet gute Arbeit und fertig. Das dauernde Gemotze ist zum kotzen
    • Ivo Zen 15.11.2019 08:38
      Highlight Highlight Kuhn hatte eine gute Phase, das muss man ihm lassen. Es gab einige tolle Spiele. Was nach der WM in Deutschland kam war erbärmlich, vor allem das Heimturnier.
    • Staedy 15.11.2019 09:24
      Highlight Highlight Bravo richtig und wunderbar zusammen gefasst. Es wird Fussball gespielt nach vorne und nicht verhindert oder einzig auf Resultat. Der Ausreisser war das Spiel gegen Schweden. Alles andere wird vom Ringier orchestriert. Da er eben Distanz behält. Recht so und wer einen perfekt Dutsch sprechenden Natitrainer will kann sich ja den Fringer oder sonst wen wieder zurück wünschen.
    • Baron Swagham IV 15.11.2019 12:18
      Highlight Highlight @Ivo
      Das Spiel 03 gegen die Iren und die WM Quali, Spiele gegen die Türkei+WM06 waren wirklich beeindruckend, das stimmt.
      Aber danach wurde gefühlt bis ca 2012/2013 mehrheitlich gewurstelt. Das 1:0 gegen Spanien mal ausgenommen.
  • Sensei 14.11.2019 20:15
    Highlight Highlight "Ein mehr als anständige EM"? Abgesehen davon, dass das ja kaum eine akzeptable Zielformulierung ist, gab es 2016 genau ein Knorzsieg gegen Albanien und ein Ausscheiden gegen einen Gegner auf Augenhöhe im Achtelfinal. Was mich zum zweiten Punkt bringt: nein es ist nicht nur das Schweden-Spiel, es ist mittlerweile ein Muster. Wie zuletzt beide Spiele gegen Dänemark
    • Ivo Zen 14.11.2019 20:53
      Highlight Highlight Wenn Du wirklich Muster des Scheiterns in der Nati sehen willst, schau in die Vergangenheit. Vor Roy Hodgson, die letzten Jahre von Kuhn und oftmals auch unter Hitzfeld, ich mag Vlado!
    • beaetel 14.11.2019 23:56
      Highlight Highlight Es gibt einfach zu viele Schweizer, welche Petkovic hassen, weil sein Name mit ic endet, so einfach ist das. Die sprechen dann auch davon, dass es zu wenig echte Schweizer in der Mannschaft hätte. Das sind halt Rassisten. Ichnbinnein Fan von unserem Trainer und finde sein Deutsch mit Tessiner Akzent charmant. Er ist für mich der bestmögliche Trainer, welcher die Schweiz haben kann. Nur weiter so. Hopp Schwyz!
    • MarGo 15.11.2019 08:41
      Highlight Highlight Ganz genau beaetel...
      Die Interviews nach dem Spiel mit ihm sind meist sehenswerter als die Spiele selbst... er ist mir sehr sympathisch, auch wenn er es immer versucht, so neutral wie möglich rüberzukommen... vielleicht ja deshalb...

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