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Diamond-League-Final: Alle Augen sind auf Audrey Werro gerichtet

epa13195753 The winner Audrey Werro of Switzerland in action during the women's 800 meters at the World Athletics Diamond League Weltklasse Zurich athletics meeting at the Letzigrund stadium in Z ...
Audrey Werro kommt dem Weltrekord immer näher.Bild: keystone

Auch beim Diamond-League-Final in Brüssel gilt: Alle Augen sind auf Audrey Werro gerichtet

Beim Diamond-League-Final in Brüssel nehmen sechs Athletinnen und Athleten aus der Schweiz teil. Die in diesem Jahr noch ungeschlagene Audrey Werro steht dabei einmal mehr besonders im Fokus.
04.09.2026, 13:1504.09.2026, 13:15

42 Hundertstel fehlten ihr zuletzt zum Weltrekord. In Zürich lief Audrey Werro über 800 m mit 1:53,70 Minuten persönlichen Rekord und die drittbeste Zeit der Geschichte. In Brüssel hat die 22-jährige Freiburgerin am Samstag die nächste Chance, den Weltrekord von Jarmila Kratochvilova anzugreifen.

Diesen stellte die Tschechin 1983 auf. Mit 1:53,28 Minuten ist er der älteste noch bestehende Weltrekord in der Leichtathletik. Gegenüber «Blick» berichtete Kratochvilova vor wenigen Tagen von einer Begegnung mit Werro im Juni. «Und ich habe ihr gesagt, dass ich ihr wünsche, dass sie die Erste ist, die meinen Rekord bricht», liess sich die 75-Jährige zitieren.

So oder so kann Werro auf ein sensationelles Jahr zurückblicken. Bei allen fünf Starts in der Diamond League in Rabat, Stockholm, Paris, Lausanne und Zürich gewann sie das Rennen. Dreimal stellte sie eine Jahres-Weltbestleistung und fünfmal einen Meeting-Rekord auf. In Brüssel tritt die letztjährige Gewinnerin der Diamond Trophy unter anderen gegen die Olympiasiegerin Keely Hodgkinson und die in dieser Disziplin aufstrebende Femke Broeders-Bol an. Mit Veronica Vancardo hat zudem eine weitere Schweizerin einen Startplatz erhalten.

Neben den beiden 800-m-Läuferinnen hat sich bei den Frauen mit Angelica Moser eine dritte Schweizerin für das Diamond-League-Finale qualifiziert. Mit sechs Podestplätzen bei sechs Starts in dieser Saison hat die 28-Jährige viel Selbstvertrauen gesammelt. Läuft es nach Plan, könnte Moser ihren nationalen Freiluftrekord von 4,88 m ins Visier nehmen.

Angelica Moser (SUI), Pole Vault Women,during the GalAthletics competition in Bellinzona, Sunday 30 August 2026. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)
Angelica Moser ist in diesem Jahr stark unterwegs.Bild: keystone

Bei den Männern gehen Timothé Mumenthaler über 200 m, Dominic Lobalu über 5000 m und Simon Ehammer im Weitsprung an den Start. Ehammer, der als einziger der Schweizer Vertretung bereits am Freitag im Einsatz steht, könnte die dritte Diamond Trophy nach 2023 und 2025 gewinnen. Dafür braucht der Zehnkämpfer im starken Feld voller Spezialisten allerdings einen sehr guten Tag. (riz/sda)

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27. August 2026: Masai Russell (USA), 100 m Hürden, 12,09 s.

quelle: keystone / claudio thoma
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