Ditaji Kambundji verpasst Podest nur knapp – «Ich bin mega enttäuscht»
In einem Interview mit SRF nach dem Rennen machte Kambundji ihrer Enttäuschung zunächst deutlich Luft: «Ich bin mega enttäuscht um den 4. Platz, habe mehr erwartet diese Saison und gehofft, dass es besser läuft.» Auch wenn sie sich nach ihrer Verletzung wieder nach oben gekämpft habe, könne sie sich «eigentlich zufriedengeben» – trotzdem bleibe eben dieses Aber.
Der Grund für ihren Rückstand auf die Weltklasse liegt für Kambundji auf der Hand: Acht Wochen lang habe sie keine Wettkämpfe bestreiten können. Der Halbfinal sei darum wichtig gewesen, um sich für den Final in Form zu bringen. «Ich war nicht weit weg von der Spitze, und darauf darf ich stolz sein», sagt sie – auch wenn klar sei, dass es nicht das gewesen sei, was sie sich erhofft habe. Immerhin gebe ihr das Rennen viel Selbstvertrauen für die kommenden Wettkämpfe.
Zum Rennen selbst zieht Kambundji eine differenzierte Bilanz: «Ich habe mich sehr wohl gefühlt, es war kein schlechtes Rennen, und am Schluss war es leider ein Kämpfen.» Sie habe das Beste gegeben – ihr persönliches Bestes sei das aber noch lange nicht gewesen. Ihr Ziel ist entsprechend klar: Sie wolle alles daransetzen, um bald wieder ihre beste Form zu zeigen. (car)
