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Weltklasse Zürich im Letzigrund live im SRF Stream und im Liveticker

Alle Weltrekorde im Letzigrund

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Alle Weltrekorde im Zürcher Letzigrund

27. August 2026: Masai Russell (USA), 100 m Hürden, 12,09 s.

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Zwei Weltrekorde in Zürich – und Werro kommt ihm immer näher

Das Leichtathletik-Meeting im Letzigrund ist seinem Namen 2026 vollauf gerecht geworden: Bei Weltklasse Zürich stellten Masai Russell und Alison dos Santos neue Weltrekorde auf, während sich die Schweizerin Audrey Werro diesem um einen weiteren Zehntel näherte.
27.08.2026, 18:0227.08.2026, 22:55

Werro knackt beinahe den Weltrekord

Audrey Werro nähert sich dem Uralt-Weltrekord über 800 m immer mehr an. Die Freiburgerin triumphierte in 1:53,70, womit sie ihren Landesrekord um einen Zehntel verbesserte. «Ich bin sehr stolz auf meine Leistung», sagte sie im SRF.

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Audrey Werro.Bild: keystone

Werro, die in der Freiluftsaison 2026 nach wie vor unbezwungen ist, fehlen nach dem neuerlichen Rekordlauf nur noch 0,42 Sekunden auf die Fabelzeit der Tschechoslowakin Jarmila Kratochvilova aus dem Jahr 1983. Die 22-Jährige blieb zum dritten Mal in ihrer Karriere unter der 1:54er-Marke.

In Abwesenheit von Olympiasiegerin Keely Hodgkinson war Femke Broeders-Bol wie in der Vorwoche an der Athletissima in Lausanne Werros härteste Gegnerin im Kampf um den Sieg. Doch die Europameisterin wies die Niederländerin, die bis rund 600 m vor Werro lag, abermals in die Schranken. In 1:54,71 stellte Broeders-Bol ebenfalls eine nationale Bestmarke auf. «Ich habe diese Taktik von ihr erwartet, es war auch cool, so zu rennen und nicht wie sonst alles von vorne zu laufen», sagte Werro. Dritte wurde die 1500-m-Europameisterin Georgia Hunter Bell aus Grossbritannien.

Dos Santos mit Weltrekord über 400 m Hürden

Zwei Weltrekorde innerhalb von 40 Minuten: Alison dos Santos über 400 m Hürden und Masai Russell über 100 m Hürden sorgten bei Weltklasse Zürich für einen historischen Abend.

Den Anfang machte Dos Santos. 45,80 Sekunden zeigte die Uhr nach den 400 m Hürden. Der 26-jährige Brasilianer unterbot den bisherigen Weltrekord von Karsten Warholm um 14 Hundertstel.

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Alison dos Santos.Bild: keystone

Ausgerechnet Warholm war der erste Zuschauer seiner eigenen Entthronung: Der Norweger, der 2021 im legendären Olympia-Final in Tokio 45,94 Sekunden gelaufen war, befand sich im selben Rennen. Dos Santos war nicht zu halten, Warholm musste sich in 46,69 mit Platz 2 begnügen. «Er war brillant», sagte er über seinen Nachfolger als Weltrekordhalter.

Dos Santos selbst rang nach seinem Coup um Worte. «Die Zuschauer und die Stimmung waren perfekt. Ich glaube, dieser Abend war fantastisch für mich und für alle, die gekommen sind, um zuzuschauen. Ich habe es für alle getan», sagte er. «Das war ein unglaublicher Abend, mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was gerade passiert ist.»

Dos Santos trägt die Spuren eines schweren Schicksalsschlags sichtbar im Gesicht. Als er zehn Monate alt war, erlitt er bei einem Unfall mit siedendem Öl schwere Verbrennungen. Der Sport half ihm später, eine Welt zu finden, in der er nicht wegen seines Aussehens anders behandelt wurde.

Es war der 26. Weltrekord in der Geschichte von Weltklasse Zürich – und der erste seit 17 Jahren. Zuletzt hatte 2009 die russische Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa im Letzigrund eine globale Bestmarke aufgestellt. Aber er sollte nicht der letzte bleiben.

Auch Russell läuft zu Weltrekord

Nur rund 40 Minuten später raste Masai Russell über 100 m Hürden in 12,09 Sekunden zum nächsten Weltrekord. Die Amerikanerin unterbot die Bestmarke der Nigerianerin Tobi Amusan aus dem Jahr 2022 um drei Hundertstel. Amusan war dabei und wurde in 12,23 Zweite – wie Warholm über 400 m Hürden.

Masai Russell of United States celebrates after winning the 100 meters hurdles women setting a new world record during the World Athletics Diamond League Weltklasse Zurich athletics meeting at the Let ...
Masai Russell.Bild: keystone

«Ich habe Tobi aus dem Augenwinkel gesehen und wusste deshalb, dass es schnell sein würde. Es war ein verrücktes Rennen. Ich bin gerade einfach überglücklich», sagte Russell dem SRF-Reporter.

Während des Rennens habe sie sich im «Flow State» befunden. Einen entscheidenden Gedanken habe sie dennoch gehabt: «Als ich auf die Ziellinie zukam, dachte ich mir: ‹Dieses Mal läufst du wirklich bis über die Linie durch.›» Im bisherigen Saisonverlauf habe sie vor dem Ziel immer wieder etwas Tempo herausgenommen. «Also wollte ich diesmal durchziehen und schauen, was passiert. Dann habe ich 12,09 gesehen. Verrückt.»

Dass ein Weltrekord möglich war, hatte Russell schon länger im Hinterkopf. «Bei den Zeiten, die ich dieses Jahr gelaufen bin, dachte ich immer wieder: Der Weltrekord könnte jederzeit fallen.» Eine Vorahnung hatte ihr ausgerechnet der erste Weltrekord des Abends gegeben. «Als ich gesehen habe, wie Alison den Weltrekord gebrochen hat, dachte ich: ‹Oh, heute Abend wird etwas passieren.›»

Auch die Kulisse trug dazu bei. «Das war wahrscheinlich die beste Atmosphäre, die ich ausserhalb der Olympischen Spiele je erlebt habe. Es fühlte sich hier fast wie bei Olympia an.» Das Publikum sei unglaublich laut gewesen und habe sie schon vor dem Rennen aufgeputscht.

Duplantis und Karalis im Weltrekord-Duell

Tatsächlich lag an diesem Abend noch mehr in der Luft. Auch Stabhochspringer Armand Duplantis und Emmanouil Karalis griffen nach der globalen Bestmarke. Aus den zwei Weltrekorden hätten also – mit Werro – sogar vier werden können.

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Armand Duplantis (links) und Emmanouil Karalis.Bild: keystone

Der schärfste Konkurrent von Duplantis war einmal mehr der Grieche Karalis. Die beiden liefern sich derzeit bei jedem Meeting packende Duelle auf allerhöchstem Niveau. Karalis überquerte 6,20 Meter im ersten Versuch und feierte damit einen Landesrekord. Und er schaffte es zusammen mit Duplantis in die Geschichtsbücher, als zum ersten Mal überhaupt zwei Athleten im selben Wettkampf 6,20 Meter oder höher sprangen. Zum Abschluss des spektakulären Wettkampfs versuchten sich beide Athleten vergeblich an der Weltrekordhöhe von 6,32 Metern.

Olympiasiegerin Alfred läuft achtschnellste Zeit

Ein hochklassiges Duell an der Spitze hat das 100-Meter-Rennen der Frauen geprägt. Julien Alfred, die Olympiasiegerin von 2024 in Paris, sicherte sich den Sieg in herausragenden 10,70 Sekunden. Mit dieser Leistung stellte sie nicht nur einen neuen Landesrekord auf, sondern lief auch die achtschnellste Zeit der Geschichte.

The winner Julien Alfred of Saint Lucia, center, crosses the finish line next to Amy Hunt of United Kingdom, left, and Sha'Carri Richardson of United States, right, during the women's 100 me ...
Julien Alfred.Bild: keystone

Die Sprinterin aus St. Lucia verwies die zeitgleiche US-Amerikanerin Melissa Jefferson-Wooden in einem extrem engen Rennen auf den zweiten Platz. Lediglich fünf Tausendstelsekunden trennten die beiden Kontrahentinnen nach der Ziellinie. Für Jefferson-Wooden, die mit ihrer Zeit eine starke neue Saisonbestleistung aufstellte, markiert dieses Fotofinish die erste Niederlage seit den olympischen Spielen.

Zapletalova erstmals in diesem Jahr geschlagen

Ein dramatisches Finish prägte das Rennen über 400 m Hürden der Frauen. Die Amerikanerin Anna Cockrell sicherte sich den Sieg in herausragenden 52,13 Sekunden und stellte damit einen Meetingrekord sowie eine Weltjahresbestleistung auf.

The winner Anna Cockrell of United States celebrates during the women's 400 meters hurdles at the World Athletics Diamond League Weltklasse Zurich athletics meeting at the Letzigrund stadium in Z ...
Anna Cockrell.Bild: keystone

Lange Zeit deutete alles auf einen weiteren Erfolg von Emma Zapletalova hin. Die Slowakin lag bis zur zweitletzten Hürde in Führung und war auf bestem Weg, ihre Ungeschlagenheit in diesem Jahr zu wahren. Doch dann hängte die Europameisterin von Birmingham an der Hürde ein, verlor völlig den Rhythmus und fiel auf den letzten Metern noch auf den sechsten Schlussrang zurück. Für die Slowakin bedeutete dies die erste Niederlage der laufenden Saison.

Cockrell nutzte das Straucheln ihrer Konkurrentin aus und lief unangefochten zum Sieg. Wie stark die Leistung der US-Amerikanerin einzuschätzen ist, zeigt der direkte Vergleich: Mit ihren 52,13 Sekunden lief Cockrell exakt 17 Hundertstel schneller, als Zapletalova jemals gelaufen ist.

Heimsiege für Hoenke und Joseph …

Fabienne Hoenke rief über 200 m ihre nächste Topleistung ab. Die EM-Vierte triumphierte im Letzigrund trotz leichtem Gegenwind in 22,53 Sekunden – nur zweimal in ihrer Karriere war sie schneller.

Fabienne Hoenke of Switzerland celebrates with a Swiss flag after winning the 200 meters women, during the World Athletics Diamond League Weltklasse Zurich athletics meeting at the Letzigrund stadium  ...
Fabienne Hoenke.Bild: keystone

Ebenfalls siegreich zeigte sich Jason Joseph über 110 m Hürden, ein Rennen das heuer nicht zum offiziellen Diamond-League-Programm gehört. Die 13,11 Sekunden bedeuteten zugleich Saisonbestleistung für den Europameister. Bei seinem Gold-Coup in Birmingham war Joseph um einen Hundertstel langsamer gewesen. Für einen weiteren Schweizer Erfolg am Donnerstag sorgte Rollstuhlfahrer Marcel Hug über 1500 m.

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Jason Joseph.Bild: keystone

… und einige Schweizer Enttäuschungen

In Lausanne hatte Simon Ehammer die Weite von 8,13 Meter gereicht, um hinter dem Griechen Miltiadis Tentoglou Zweiter zu werden. In Zürich sprang der Ostschweizer nach zwei ungültigen Versuchen zunächst auf 8,07, später steigerte sich noch auf 8,14. Am Ende resultierte für den EM-Zweiten nur der 6. Rang. Einmal mehr der Beste war Tentoglou: Der Olympiasieger und Europameister triumphierte mit 8,45, wobei gleich vier Weitspringer über 8,30 Meter sprangen.

Simon Ehammer of Switzerland competes in the long jump men during the World Athletics Diamond League Weltklasse Zurich athletics meeting at the Letzigrund stadium in Zurich, Switzerland, on Thursday,  ...
Simon Ehammer.Bild: keystone

Sprinterin Géraldine Di Tizio-Frey reichte es im hochkarätigen Starterinnen-Feld über 100 m in 11,21 Sekunden nur zum 9. und letzten Platz. Auch Dominic Lobalu hatte im Kampf um den Sieg über 3000 m nichts zu bestellen und wurde in 7:49,51 Minuten – 22 Sekunden über seinem Landesrekord – nur 14.

Timothé Mumenthaler wurde über 200 m Siebter. Der EM-Dritte von Birmingham benötigte 20,34 Sekunden, womit er eine Viertelsekunden über seiner persönlichen Bestleistung blieb. In 19,62 gelang dem Amerikaner Kenneth Bednarek eine Jahresweltbestleistung.

Über 100 m Hürden entschied zwar Weltmeisterin Ditaji Kambundji das Duell zweier Schweizerinnen gegen Mehrkämpferin Annik Kälin um fünf Hundertstel zu ihren Gunsten. Doch in 12,82 Sekunden blieb die Bernerin zwei Zehntel über ihrer Saisonbestzeit. Kälin ihrerseits lief heuer schon 12,60. (ram/sda)

So verlief das Meeting:

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Zum Abschluss noch eine JWB
Im letzten Rennen des Abends gewinnt Kenneth Bednarek über 200 m in 19,62 s. Diese Zeit des Amerikaners is die schnellste in diesem Jahr über die halbe Bahnrunde. Bednarek ist zwei Zehntel schneller als Sinesipho Dambile aus Südafrika.
Werro gewinnt überlegen
Audrey Werro hat erneut für ein Glanzlicht gesorgt. Die Freiburgerin verbessert ihre Bestzeit auf 1:53,70 und stellt damit die zweitschnellste Zeit der Geschichte über die 800 m auf. «Ich bin sehr stolz auf meine Leistung», sagte sie im SRF.

Dem Weltrekord kam Werro damit noch einmal um eine Zehntelsekunde näher. Auf die Uralt-Marke von Jarmila Kratochvilova aus dem Jahr 1983 fehlen der jungen Schweizerin noch 42 Hundertstel.

Werro gewann mit einer Sekunde vor Femke Broeders-Bol, die das Rennen bis zur Hälfte anführte und einen neuen Landesrekord aufstellte. «Ich habe diese Taktik von ihr erwartet, es war auch cool, so zu rennen und nicht wie sonst alles von vorne zu laufen.»
Ehammer fehlt einiges zum Podest
Weitspringer Simon Ehammer wird mit 8,14 m Sechster. Fürs Podest hätte er zwanzig Zentimeter weiter springen müssen. Den Sieg holte sich mit 8,45 m der griechische Favorit Miltiadis Tentoglou.
Duplantis hart gefordert
Die Stabhochspringer Armand Duplantis und Emmanouil Karalis boten den Fans das erhoffte spannende Duell. Duplantis übersprang 6,25 m (Meetingrekord) und gewann damit vor Karalis mit 6,20 m (persönlicher Rekord). Beide versuchten sich vergeblich an der neuen Weltrekordhöhe von 6,32 m.
Der nächste Weltrekord!
Masai Russell triumphiert über 100 m Hürden in 12,09 s – der nächste Weltrekord ist Tatsache!

Die Amerikanerin nutzt ihre fabelhafte Verfassung und die offenbar fantastischen Bedingungen in Zürich und gewinnt vor Weltmeisterin Tobi Amusan aus Nigeria, der sie den Weltrekord entreisst. Amusan hielt ihn mit 12,12 s vier Jahre lang.

Die Schweizerinnen Ditaji Kambundji und Annik Kälin belegen die Ränge 7 und 8.
Grosse Show mit dem Stab
Armand Duplantis und Emmanouil Karalis bieten das erhoffte spannende Duell. Duplantis übersprang 6,25 m (Meetingrekord) und führt damit vor Karalis mit 6,20 m (persönlicher Rekord).

Gibt es heute Abend noch einen Weltrekord? Duplantis' Marke liegt bei 6,31 m.
JWB über 800 m
Emmanuel Wanyonyi aus Kenia rennt so schnell wie kein anderer in diesem Jahr über 800 m. Er gewinnt in 1:41.76 mit sieben Hundertstel Vorsprung auf den Algerier Djamel Sedjati.
Ehammer über 8 Meter
Weitspringer Simon Ehammer hat nach zwei ungültigen Versuchen im dritten Anlauf 8,07 m erreicht. Damit belegt er Zwischenrang 6. In Führung liegt Tajay Gayle aus Jamaika mit 8,25 m.
Weltrekord über 400 m Hürden
Alisson Dos Santos pulverisiert den Weltrekord über 400 m Hürden! Der Brasilianer läuft 45,80 s und drückt seine persönliche Bestleistung um eine halbe Sekunde nach unten.

Dos Santos deklassiert damit Karsten Warholm aus Norwegen, der Zweiter wird. Es ist der erste Letzi-Weltrekord seit 2009. Im Windschatten stellt der Zürcher Dany Brand als Siebter mit 48,92 s eine neue PB auf.
Alfred siegt im Fotofinish
Ein hochklassiges Duell sehen die Zuschauer über 100 m der Frauen. Julien Alfred setzt sich im Fotofinish in 10,70 s vor der zeitgleichen Melissa Jefferson-Wooden durch. Nie war die Olympiasiegerin 2024 in ihrem Leben schneller als soeben im Letzigrund.

Die Schweizer Starterin Géraldine Di Tizio-Frey wird Neunte und damit Letzte.
Ehammer startet mit ungültigem Versuch
In der Weitsprung-Konkurrenz fordert Simon Ehammer den Griechen Miltiadis Tentoglou heraus. Der erste Versuch des Appenzellers ist ungültig.
Olyslagers schlägt Mahuchikh
Nicola Olyslagers gewinnt die Hochsprung-Konkurrenz der Frauen. Die Australierin meistert als einzige 2,02 m – höher sprang sie in dieser Saison nie.

Eine Niederlage musste Favoritin Yaroslava Mahuchikh einstecken. Mit 1,96 m wurde die Ukrainerin Vierte.
Lobalu völlig chancenlos
Die 3000 m sind für Dominic Lobalu beinahe zu kurz. Der St.Galler wird 14. in einem schnellen Rennen, in dem der Sieger Parker Wolfe aus den USA mit seiner neuen PB von 7:27.43 einen neuen Meetingrekord aufstellt.
Geist gewinnt im Kugelstossen
Jordan Geist heisst der Sieger im Kugelstossen. Der Amerikaner gewinnt mit neuer persönlicher Bestweite von 22,53 m.
Meetingrekord über 400 m Hürden
Anna Cockrell gewinnt das Rennen über 400 m Hürden. In 52,13 s stellt die Amerikanerin einen neuen Meetingrekord auf. Cockrell siegt mit über einer Sekunde Vorsprung.
Hug, wer sonst?
«The Silver Bullet» war im Rollstuhlrennen über 1500 m wieder einmal nicht zu schlagen: Der Thurgauer Marcel Hug wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht.
Hoenke feiert tollen Sieg
Dank einem grandiosen Finish heisst die Siegerin über 200 m Fabienne Hoenke. In 22,53 s bei leichtem Gegenwind setzt sie sich vor Torrie Lewis (AUS) und Jaël Bestué (ESP) durch.

Cynthia Reinle läuft mit 23,36 s so schnell wie nie in ihrer Karriere und wird Sechste. Hinter ihr klassieren sich Léonie Pointet und Mujinga Kambundji bei ihrem Comeback als Mutter.
Mahuchikh mit Fehlversuch
Yaroslava Mahuchikh aus der Ukraine ist die Favoritin im Hochsprung. Über 1,98 m hat sie im ersten Versuch gerissen. Bislang kamen auf dieser Höhe erst zwei drüber: Landsfrau Iryna Gerashchenko und Nicola Olyslagers aus Australien.
Geist führt im Kugelstossen
Technische Bewerbe haben bereits begonnen. Im Kugelstossen führt nach zwei Versuchen der Amerikaner Jordan Geist. 22,53 m bedeuten für ihn eine neue persönliche Bestleistung.
Joseph gewinnt 110 m Hürden
Europameister Jason Joseph eröffnet den Abend aus Schweizer Sicht perfekt. In 13,11 s gewinnt er das Rennen über 110 m Hürden. So schnell wie heute in Zürich lief Joseph in dieser Saison nie. Er nahm dem Amerikaner Trey Cunningham auf Rang 2 acht Hundertstel ab.
Das Programm
18.27 Uhr: Hochsprung Frauen
19.12 Uhr: Stabhochsprung Männer
19.20 Uhr: Kugelstossen Männer
19.50 Uhr: 1500 m Rollstuhl Männer (🇨🇭 Marcel Hug)
19.34 Uhr: 110 m Hürden Männer (🇨🇭 Jason Joseph)
20.04 Uhr: 400 m Hürden Frauen
20.16 Uhr: 3000 m Männer (🇨🇭 Dominic Lobalu und Jonas Raess)
20.29 Uhr: Weitsprung Männer (🇨🇭 Simon Ehammer)
20.32 Uhr: 100 m Frauen (🇨🇭 Géraldine Di Tizio-Frey)
20.41 Uhr: 400 m Hürden Männer
20.42 Uhr: Speer Männer (🇨🇭 Simon Wieland)
20.49 Uhr: 3000 m Steeple Frauen
21.08 Uhr: 800 m Männer
21.19 Uhr: 100 m Hürden Frauen (🇨🇭 Ditaji Kambundji und Annik Kälin)
21.26 Uhr: 1500 m Männer
21.41 Uhr: 800 m Frauen (🇨🇭 Audrey Werro)
21.53 Uhr: 200 m Männer
Ist auch der Letzigrund im Bann von Audrey Werro?
Ja. Seit ihren 800-m-Läufen nahe an den Weltrekord und dem EM-Gold in Birmingham steht die Freiburgerin bei den Diamond-League-Meetings auch international im Fokus. Die 22-Jährige trifft unter anderen auf die EM-Dritte Femke Broeders-Bol und die 1500-m-Europameisterin Georgia Hunter Bell. Olympiasiegerin Keely Hodgkinson hat diese Woche ihre Teilnahme abgesagt.

Werro ist mit 1:53,80 Minuten die Jahresschnellste und nur noch 52 Hundertstel vom Weltrekord entfernt. Ob allerdings noch genügend Luft für eine weitere Steigerung vorhanden ist, muss sich weisen.
Welche Schweizer können sonst ums Podest kämpfen?
Allen voran Simon Ehammer. Der EM-Zweite trifft im Weitsprung erneut auf den Olympiasieger und Europameister Miltiadis Tentoglou.
Sind alle sieben Schweizer EM-Medaillengewinner dabei?
Ja, neben Werro, Moser (gestern im Stabhochsprung am Zürcher HB Zweite) und Ehammer sind auch die übrigen vier Medaillengewinner am Start – allerdings nicht alle in ihrer EM-Disziplin.

Die 4x100-m-Staffel der Frauen, die in Birmingham Silber gewann, steht nicht im Programm. Ihre Läuferinnen treten teilweise einzeln über 100 oder 200 m an.

Für den 110-m-Hürden-Europameister Jason Joseph wurde ein Rennen ins Vorprogramm aufgenommen. Dominic Lobalu ist nach EM-Silber über 10'000 m ebenfalls im Einsatz. In Zürich läuft er über 3000 m, jene Distanz, auf der er mit 7:27,68 Minuten den Schweizer Rekord hält. Auch EM-Bronzegewinner Timothé Mumenthaler stellt sich über 200 m starker internationaler Konkurrenz.
Auf welches Schweizer Duell darf man besonders gespannt sein?
Auf die 100 m Hürden. Die Weltmeisterin Ditaji Kambundji trifft auf die Mehrkämpferin Annik Kälin. Kambundji sucht nach einer Oberschenkelverletzung noch ihre Bestform, Kälin hält mit 12,60 Sekunden dagegen die Schweizer Saisonbestzeit.

Das Duell dürfte sich leicht hinter der Spitze abspielen. Mit der Olympiasiegerin Masai Russell und der Weltrekordhalterin Tobi Amusan sind zwei internationale Schwergewichte dabei.
Gibt es wieder eine Weltrekord-Show von Duplantis?
Zumindest ist sie jederzeit möglich. Der Schwede hat den Weltrekord im Stabhochsprung bereits 15-mal verbessert, aktuell steht er bei 6,31 m.

Zuletzt erhielt er allerdings ungewohnt starke Gegenwehr: Emmanouil Karalis übersprang in Lausanne 6,16 m und forderte Duplantis heraus. Dort liess der für Schweden startende Amerikaner anschliessend die Weltrekordhöhe auflegen, scheiterte aber recht deutlich. Für Duplantis geht es inzwischen zunächst um den Sieg.
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27. August 2026: Masai Russell (USA), 100 m Hürden, 12,09 s.

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Franky Neal
27.08.2026 21:54registriert Februar 2026
Wie souverän kann man ein Rennen gewinnen? Audrey Werro „Hier!“
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Dank eines herrlichen Treffers schafft es Lugano in die Conference League
Der FC Lugano steht in der Ligaphase der Conference League. Die Tessiner sichern sich im Playoff auswärts gegen Maccabi Tel-Aviv eine Woche nach dem 2:1-Heimsieg ein 1:1-Remis. Dereck Moncada gelingt in Unterzahl der Ausgleich.
Die Luganesi gerieten im georgischen Batumi, wo Maccabi ein vorübergehendes Zuhause gefunden hatte, in arge Bedrängnis. Der Schweizer Vertreter spielte ab der 58. Minute mit einem Spieler weniger. Ohne den zweimal mit Gelb bestraften Mattia Zanotti geriet das bis dahin recht souveräne Lugano unter Druck und kassierte mittels Penalty in der 69. Minute das 0:1.
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