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Olympia 2024

Olympia 2024: Simone Biles und US-Turnerinnen holen sich überragend Gold

epa11509858 Simone Biles of the USA celebrates after her performance on the Uneven Bars during the Women Team final of the Artistic Gymnastics competitions in the Paris 2024 Olympic Games, at the Berc ...
Mit starken Leistungen führte Simone Biles die USA im Teammehrkampf zu Gold.Bild: keystone

Simone Biles und USA überragend zu Gold im Teammehrkampf – dramatischer Kampf um Bronze

30.07.2024, 20:4930.07.2024, 21:35

Das war die pure Dominanz! Simone Biles und die USA sichern sich mit 171,296 Punkten im Teammehrkampf der Kunstturnerinnen Gold. Dabei distanzieren Biles, Jade Carey, Jordan Chiles und Sunisa Lee die Konkurrenz um 5,8 und mehr Punkte. Damit holt sich die 27-jährige Biles ihr 5. Olympia-Gold, nachdem die Olympischen Spiele in Tokio für die Überturnerin zum Albtraum geworden waren. Ihre Dämonen, über die sie auch in ihrer kürzlich erschienenen Doku «Simone Biles Rising» spricht, scheint sie nun aber endgültig bezwungen zu haben.

An allen vier Geräten (Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden) wurde Biles mit mindestens 14,36 Punkten bewertet. Sie musste nach ihrer erlittenen Wadenverletzung in der Qualifikation nicht einmal volles Risiko gehen, um mit 14,9 Zählern beim Sprung die zweitbeste Bewertung aller Turnerinnen im Wettbewerb zu erhalten. Einzig die Brasilianerin Rebeca Andrade übertraf sie mit 15,1 Punkten noch. Es sind beste Voraussetzungen, dass Biles auch in den Einzel-Wettkämpfen – bis auf den Stufenbarren ist sie überall qualifiziert – um den Sieg mitturnen kann.

Platz zwei sicherte sich in einem bis zum letzten Gerät spannenden Kampf Italien mit 165,494 Punkten. Dahinter schob sich Brasilien am Ende dank des hervorragenden Sprungs von Andrade noch vor Grossbritannien, das nach drei der vier Geräte noch einen Vorsprung von über zwei Zählern auf die Südamerikanerinnen gehabt hatte. Für Italien war es nach 1928 – auch damals holten die Europäerinnen Silber – erst das zweite Edelmetall mit dem Team. Gar eine Premiere war die Top-3-Platzierung für Brasilien.

Russland, das vor drei Jahren überraschend Olympiasieger wurde, war in Paris nicht vertreten. Grund ist der Angriffskrieg gegen die Ukraine, infolge dessen das Internationale Olympische Komitee russische Teams von den Spielen ausschloss. (nih/sda)

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