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Schaun mer mal

Corentin Moutet sorgt mit seinem Fuck-Interview für Aufruhr

epa13041436 Corentin Moutet of France celebrates his win over compatriot Giovanno Mpetshi Perricard of France during the HSBC Tennis Championships at Queens Club in London, Britain, 16 June 2026. EPA/ ...
Corentin Moutet sorgte für ein spezielles Interview.Bild: keystone

«Fuck, fuck, fuck»: Dieses Interview von Tennisstar Moutet ist nicht jugendfrei

17.06.2026, 16:2517.06.2026, 16:25

Der Franzose Corentin Moutet siegte am Dienstag in der ersten Runde des Rasenturniers in Queens gegen seinen Landsmann Giovanni Mpetshi Perricard. In einem umkämpften Spiel setzte sich Moutet nach fast drei Stunden mit 6:7 (5:7), 6:4, 7:6 (7:5) durch. Mehr zu reden gibt allerdings das darauffolgende Siegerinterview von Moutet.

Sein Gegenüber konnte unter anderem einen Matchball mit einem zweiten Aufschlag abwehren, welcher mit einer Geschwindigkeit von 142 Meilen pro Stunde (228,527 km/h) auf Moutet zukam. Moderatorin Jenny Drummond fragte Moutet zu Beginn des Interviews, was ihm in diesem Moment durch den Kopf ging. «Ich dachte mir nur: Fuck», erklärte Moutet und wurde dann gleich darum gebeten, die sogenannte «F-Bomb» nicht mehr zu benutzen.

Der Franzose fand es allerdings lustig und liess es sich nicht nehmen, dreimal hintereinander «Fuck» zu sagen. Auch das Publikum reagierte mit Lachern, aber der Moderatorin gefiel es überhaupt nicht und sie entschuldigte sich direkt bei allen Zuschauern.

Doch damit noch nicht genug. Als Moutet die nächste Frage gestellt wurde, antwortete er erneut einfach mit: «Fuck, fuck, fuck.» Daraufhin wurde das Interview abgebrochen. Da kommen schon fast Erinnerungen auf, als der langjährige HCD-Coach Arno Del Curto vor einigen Jahren in einem bekannten Video zu seinen Spielern sagte: «Am Schiri nüme Fuck you sege, sust gits zwei Minute.» Vielleicht muss Moutet mal zu Del Curto in die Nachhilfe.

Der Franzose, welcher bereits für mehrere Skandale auf der Tour sorgte, meldete sich nach dem speziellen Interview auf Instagram zu Wort und schrieb: «Ich habe nur gescherzt, ich hoffe, ihr habt euch nicht beleidigt gefühlt. Danke für die Unterstützung.» Am Donnerstag tritt die Weltnummer 36 erneut in Queens an und trifft im Achtelfinal auf Alejandro Davidovich Fokina. Ob es dann erneut zu einem Interview kommen wird? (riz)

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