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Christian Stucki, vorne, und Christoph Bieri, hinten, im 2. Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) in Zug, am Samstag, 24. August 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der spätere König Stucki (oben) wirft Bieri ins Sägemehl. Bild: KEYSTONE

Bieri hat mit Schleichwerbung am ESAF mehr Glück als Schurtenberger



Der Luzerner Schwinger Sven Schurtenberger ist vergangene Woche für die grossen Feste 2020 gesperrt worden. Ihm wurde zum Verhängnis, dass beim Eidgenössischen in Zug ein kleines «Nike»-Logo auf seinem Schienbeinschoner zu sehen war. Ein Verstoss gegen das Werbereglement des Verbands.

Mehr Glück hat Christoph Bieri. Der «Blick» fand nach Durchsicht seiner Fotos ein Bild, das einen identischen Regelverstoss zeigt. Auf dem T-Shirt, das der Aargauer unter seinem roten Hemd trug, war beim Kampf gegen Christian Stucki das Logo des Herstellers «Under Armour» zu sehen. Doch Bieri kommt trotz einwandfreiem Beweis straffrei davon.

«Sämtliche Verstösse mussten bis 30 Tage nach dem Eidgenössischen von einem Funktionär des Eidgenössischen Schwingerverbands gemeldet werden», sagt in der Zeitung der Vorsitzende der Werbekommission, Hansueli Zbinden. «Weil innerhalb dieser Frist keine Beschwerde gegen Bieri eingegangen ist, wird es jetzt auch keine Strafe mehr geben.» Der 33-jährige Eidgenosse darf also auch nächstes Jahr auf Kranzjagd gehen. Es lockt Eichenlaub Nummer 100. (ram)

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Das ESAF 2019 in Zug in Bildern

Was die Besucher am Eidgenössischen nervt

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
El Tirador
08.11.2019 09:43registriert March 2017
Jaja lächerlich das Ganze...
den einen übertrieben hart büssen und den anderen gar nicht... fairer Sport sieht anders aus
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fidget
08.11.2019 10:42registriert December 2018
Muss man das verstehen? Ich halte die Sperrung von Schurtenberger für die Feste 2020 für sehr stark übertrieben. Das Nike-Logo hat kaum jemand gesehen (schon gar nicht auf den Tribünen) und dann von Schleichwerbung zu sprechen ist weit hergeholt. Beim Schwingen bekommt man teilweise schon das Gefühl, dass die einen besser wegkommen als die anderen und die Regeln gerade so gemacht werden, wie man sie braucht.
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pfffffffff
08.11.2019 09:51registriert January 2017
die sind lustig! Eine Verjährung von Regelverstössen bereits nach 30 Tagen. Da wird sich Schurti doppelt ärgern, dass es ihn erwischt hat
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