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Sportnews-Ticker: Schweizer Reiter enttäuschen in St.Gallen

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Schweizer Reiter enttäuschen +++ Frauen-Nati reist ohne Csillag nach Nordirland

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.06.2026, 16:3907.06.2026, 17:39
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Schweizer Reiter enttäuschen am Sonntag
Die Schweizer Equipe im Springreiten erwischt zum Abschluss des CSIO St. Gallen einen schwachen Tag. Einzig Pius Schwizer im Sattel von Jason qualifiziert sich für den zweiten Umgang der Top 12 und erreicht beim Sieg von Marcus Ehning Platz 12. Der 63-Jährige aus Oensingen nahm die Reprise bereits mit einem Handicap von vier Strafpunkten in Angriff. Schwizer schlug mit dem Wallach ein hohes Tempo an und wurde für das Risiko nicht belohnt. Zwei weitere Fehler kamen hinzu.

In der Pole-Position für den Sieg befand sich das fehlerlose Quartett aus dem ersten Umgang: Der Deutsche Marcus Ehning im Sattel von Coolio blieb wie die Österreicherin Katharina Rhomberg auf Colestus und die Deutsche Pia Reich auf Löwenherz ein zweites Mal fehlerfrei. Ehning war der schnellste dieses Trios, gewann seinen 35. Grand Prix auf Fünfsterne-Niveau und als 52-Jähriger zum dritten Mal in St. Gallen. (riz/sda)


Frauen-Nationalteam reist ohne Csillag nach Nordirland
Das Nationalteam der Frauen reist ohne Aurélie Csillag zum nächsten WM-Qualifikationsspiel in Nordirland. Der Schweizerische Fussballverband nannte private Gründe für Csillags Verzicht, weitere Angaben machte er nicht.

Die Schweizerinnen hatten am Freitag mit einem 6:1-Sieg in Lugano den Gruppensieg und damit die Rückkehr in die Liga A der Nations League vorzeitig perfekt gemacht. Csillag erzielte in der 40. Minute das 4:1. Die Partie gegen Nordirland findet am Dienstagabend in Lurgan statt. Auf dem Weg an die WM 2027 sind die Frauen in der 1. Playoff-Runde wieder gefordert. Dank des Aufstiegs gehen sie dort einem a-klassigen Gegner aus dem Weg. (riz/sda)
Algerien verlängert mit Petkovic
Vladimir Petkovic bleibt bis mindestens Juli 2028 Trainer des WM-Teilnehmers Algerien. Das gab der algerische Fussballverband am Sonntag bekannt.

Petkovic übernahm den Trainerjob bei den Nordafrikanern im Februar 2024 und führte das Land nach zwölf Jahren wieder an eine WM-Endrunde. Vor seinem Engagement in Algerien hatte der 62-jährige Tessiner unter anderem Girondins Bordeaux, während sieben Jahren die Schweizer Nationalmannschaft, die Young Boys und Lazio Rom betreut. Algerien trifft am XXL-Turnier in Kanada, Mexiko und den USA in der Gruppenphase auf Titelverteidiger Argentinien, Jordanien und Österreich. Am Afrika-Cup war Petkovics Team Anfang Jahr im Viertelfinal an Nigeria gescheitert. (riz/sda)
Silber zum Abschluss der Off-Road-EM
Die Schweizer Delegation an der Off-Road-EM im slowenischen Kamnik blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Im Berglauf «up and down» gewann Dominik Rolli am Sonntag über 13 km Silber. Der 30-jährige Berner sicherte sich die dritte EM-Medaille seiner Karriere.

Am Samstag hatte die frühere OL-Weltmeisterin Judith Wyder im Trail-Rennen über 52 km Gold gewonnen. (riz/sda)
Marc Marquez mit dem ersten Saisonsieg
Marc Marquez kehrt nach dem Sprinterfolg am Samstag auch über die volle Distanz zum Siegen zurück. Der Titelverteidiger ist in Ungarn erstmals in dieser Saison bei einem GP zuvorderst.

Marquez triumphierte auf der Ducati mit 1,3 Sekunden Vorsprung auf den KTM-Fahrer Pedro Acosta deutlich. Dieser fuhr zum 13. Mal in der MotoGP aufs Podest, wartet aber weiter auf seinen ersten Sieg.

Die beiden Spanier waren auch deshalb so überlegen, weil die Führenden in der WM, Marco Bezzecchi und Jorge Martin, bereits in der ersten Kurve in einem Massensturz ausschieden. Martin schien Bremsprobleme zu haben und räumte gleich drei Konkurrenten ab. Dadurch wurde das Feld hinter dem Spitzenduo vorentscheidend zurückgebunden. In der Gesamtwertung führt Bezzecchi nach wie vor, der Titelverteidiger Marquez rückt aber auf den 5. Platz vor - neu noch 72 Punkte hinter dem italienischen Aprilia-Fahrer. (riz/sda)
Argentinien gewinnt auch ohne Messi

Argentinien, Brasilien und England
gewinnen ihre WM-Vorbereitungsspiele. Der erste Schweizer Gruppengegner Katar spielt nur 0:0.

Ohne den geschonten Captain Lionel Messi gewann der Titelverteidiger Argentinien in College Station im US-Bundesstaat Texas gegen das nicht für die WM qualifizierte Honduras mit 2:0. Lautaro Martínez die «Albiceleste» in der 37. Minute mit einem Foulpenalty in Führung. In der 54. Minute erhöhte Giuliano Simeone auf 2:0.

Brasilien setzte sich in Cleveland gegen Ägypten 2:1 durch. Den Siegtreffer erzielte Endrick kurz nach der Pause.

Dank Torjäger Harry Kane fuhr auch England im ersten von zwei WM-Testspielen einen glanzlosen Sieg ein. Gegen Neuseeland setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel in Tampa mit 1:0 durch. Bayern-Stürmer Kane schoss den einzigen Treffer der Three Lions kurz vor der Pause per Kopf. In der Halbzeit wechselte Tuchel dann seine komplette Mannschaft aus.

Der erste Schweizer Gruppengegner (am kommenden Samstag) Katar kam in Los Angeles gegen das nicht für die WM qualifizierte El Salvador nur zu einem torlosen Unentschieden. (sda/con)

Vegas im Playoff-Final nach verrücktem Spiel wieder vorne
Die Vegas Golden Knights haben in einem verrückten Spiel die Führung im Playoff-Final der NHL zurückerobert. Sie gewinnen in der zweiten Verlängerung 5:4 und liegen damit gegen die Carolina Hurricanes wieder 2:1 in Führung.

Die Hurricanes belohnten sich für eine eindrückliche Aufholjagd nicht. Sie hatten einen 0:4-Rückstand aufgeholt. Doch nach gut 25 Minuten Verlängerung setzten sich die Golden Knights schliesslich dank des Siegtreffers von Shea Theodore durch.

Mitch Marner hatte Vegas, bei dem der Schweizer Goalie Akira Schmid wie zuletzt gewohnt auf der Tribüne Platz nehmen musste, im zweiten Drittel mit einem Hattrick – dem schnellsten in der Geschichte des Stanley Cups (30:42 zu 36:52) – in eine komfortable Position gebracht. Dazu verpasste der Kanadier zu Beginn des Schlussdrittels das 5:0, als er mit einem Penalty scheiterte.

Das war der Startschuss zu Carolinas Aufholjagd. Die Hurricanes verkürzten den Rückstand innerhalb von nur 39 Sekunden auf 4:3, als in der 48. Minute drei Tore fielen (Martinook, Hall und Staal). Andrei Sweschnikow glich die Partie dann in der 59. Minute in Überzahl aus – letztlich vergebens.

Damit fehlen dem Team aus Las Vegas noch zwei Siege zum zweiten Triumph im Stanley Cup nach 2023. Am Dienstag tritt es ein weiteres Mal zuhause an. (sda/con)



Deutschland im letzten WM-Test mit 600. Länderspielsieg
Deutschland gewinnt sein letztes Testspiel vor dem WM-Turnier. Der vierfache Weltmeister besiegt den Co-Gastgeber USA in Chicago 2:1.

Nach einem 1:1 zur Pause erzielte Leroy Sané in der 57. Minute das siegbringende Tor für die Deutschen, die wie schon im vorletzten WM-Test beim 4:0 gegen Finnland mit Oliver Baumann als Torhüter agierten. Der von Bundestrainer Julian Nagelsmann als Nummer 1 eingeplante Rückkehrer Manuel Neuer soll in einer Woche beim ersten Vorrundenspiel gegen Curaçao nach seiner Wadenblessur einen Kaltstart hinlegen. Für Deutschland war es der 600. Sieg in einem Länderspiel, der neunte in Folge. (riz/sda)
Calanda Broncos erneut im Europacup-Final
Die Calanda Broncos stehen erneut im Europacup-Final. Das Football-Team aus Chur gewann den Halbfinal gegen die Warschau Eagles zuhause 22:10.

Finalgegner ist am 27. Juni wie im letzten Jahr der Titelverteidiger Thonon Black Panthers aus Frankreich. (riz/sda)
Lustrinellis Pflichtspiel-Premiere mit Union in Braunschweig
Thuns Meistertrainer Mauro Lustrinelli kennt seinen ersten Pflichtspiel-Gegner als Coach von Union Berlin. Der Bundesligist muss in der 1. Cuprunde der neuen Saison beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig antreten. Das von Urs Fischer trainierte Mainz gastiert beim VfB Krieschow aus der Oberliga Süd. Das ergab die Auslosung am Samstag in Dortmund.

Der Double-Gewinner Bayern München bekam mit dem VfL Osnabrück, dem Aufsteiger in die 2. Bundesliga, keine einfache Aufgabe zugelost. Die Partien der 1. Runde werden zwischen dem 21. August und 2. September ausgetragen. (riz/sda)


Bissigs dritter Triumph am Urner Kantonalfest
Der Gewinner des Urner Kantonalschwingfests 2026 heisst Lukas Bissig. Der Eidgenosse bezwang im ersten reinen Urner Schlussgang am Heimfest seit 1988 Michael Zurfluh nach 1:16 Minuten mit einem Überwurf.

Für Bissig ist es der vierte Kranzfestsieg und der dritte in Folge am Urner Kantonalen. Nach einem Gestellten im Anschwingen gegen Roman Wandeler legte der 23-Jährige aus Attinghausen seine fünf weiteren Gegner souverän ins Sägemehl. Der als Mifavorit gehandelte Eidgenosse Marcel Bieri musste sich nach zwei Gestellten hinter Jonas Amrhyn mit dem geteilten 3. Rang begnügen. (riz/sda)
Antonelli rast zur Pole-Position in Monaco
Kimi Antonelli sichert sich im Mercedes die Pole-Position für den Grand Prix von Monaco. Der WM-Leader lässt im wichtigsten Qualifying des Jahres Max Verstappen knapp hinter sich. Der 19-jährige Italiener holte in Monte Carlo bereits seine vierte Pole-Position im sechsten Rennen dieser WM-Saison. Der Shootingstar von Mercedes setzte sich in einem spannenden Qualifying mit einer beeindruckenden Runde knapp vor Max Verstappen im Red Bull durch. Letztlich trennten den WM-Leader und den vierfachen Weltmeister 43 Hundertstel. Die zuvor in den Trainings dominanten Ferraris müssen sich mit der zweiten Startreihe zufriedengeben. Lewis Hamilton wird mit 0,228 Sekunden Rückstand Dritter, Charles Leclerc verliert als Vierter drei Zehntel auf Antonelli.

George Russell im zweiten Mercedes kam nicht über Startplatz fünf hinaus. Auch McLaren blieb hinter den Erwartungen zurück. Oscar Piastri und Lando Norris belegten nur die Ränge sechs und sieben und verloren jeweils mehr als eine halbe Sekunde auf Antonelli. (riz/sda)
Vollering gewinnt verkürzte Königsetappe
Die Niederländerin Demi Vollering gewinnt am Giro d'Italia der Frauen die Königsetappe, die wegen einer gefährlichen Eisplatte gekürzt werden musste. Trotz ihres zweiten Etappensiegs an der diesjährigen Italien-Rundfahrt gelang es Vollering am zweitletzten Tag nicht, den Rückstand auf ihre weiterhin führende Landsfrau Anna van der Breggen in der Gesamtwertung entscheidend zu verkürzen. Dank der Bonussekunden im Ziel machte sie lediglich zehn Sekunden auf die Trägerin des Rosa Trikots gut.

Van der Breggen war nach ihrem Sturz am Vortag angeschlagen ins Schlusswochenende gestartet, erreichte das Ziel als Vierte hinter der Kanadierin Isabella Holmgren und der Deutschen Antonia Niedermaier jedoch zeitgleich mit Vollering. Marlen Reusser konnte im Schlussanstieg ihre fehlenden Trainingskilometer in der Höhe nicht kaschieren. Die Schweizerin fiel früh zurück und büsste als Etappensechste 57 Sekunden auf die Tagessiegerin ein.

Das Ziel der 8. Etappe befand sich nicht wie geplant im Skiort Sestriere, sondern rund 28 Kilometer früher kurz vor der Bergwertung am Colle delle Finestre. Wegen einer auf die Strasse abgerutschten Eisplatte wurde der Zielstrich vorverlegt; die Abfahrt und der anschliessende Schlussanstieg nach Sestriere entfielen. (riz/sda)






Wyder und das Frauenteam gewinnen EM-Gold
Die Schweizer Läuferinnen hatten im Trail-Rennen an der Off-Road-EM in Kamnik einen äusserst erfolgreichen Tag: Judith Wyder gewann das Rennen über 52 km in beeindruckender Manier. Wyder (ST Bern) erbrachte im Rennen in den slowenischen Alpen einmal mehr den Beweis, dass sie zu den besten Bergläuferinnen der Welt gehört. Sie setzte sich früh an die Spitze und kontrollierte das Geschehen souverän. Auch wenn sie im Nebel zwischenzeitlich nicht sicher war, ob sie noch auf der Rennstrecke ist, lief sie nie Gefahr, ihre Spitzenposition einzubüssen. Für die 52 km lange Strecke benötigte sie 4:36:41 Stunden.

Auch die drei anderen Schweizerinnen lieferten glänzende Leistungen ab. Dank den Plätzen 5, 11 und 15 von Theres Leboeuf (CABV Martigny), Schweizer Meisterin Nadja Fässler (LR TV Appenzell) und Maëlle Minnig (Club Sportif Le Pâquier) gewannen die Schweizerinnen in der Teamwertung mit 17 Rangpunkten vor Frankreich (23) und Spanien (38) Gold. (riz/sda)


Alina Müller wechselt nach Hamilton
Alina Müller schlägt in der PWHL ein neues Kapitel auf. Nach drei Saisons bei den Boston Fleet wechselt die Schweizer Nationalstürmerin zum Expansionsteam aus Hamilton. Die nordamerikanische Professional Women’s Hockey League (PWHL), so etwas wie das Pendant zur NHL, expandiert im vierten Jahr ihres Bestehens von acht auf zwölf Teams. Neu dabei sind Franchises in Detroit, Hamilton, Las Vegas und San Jose. Im Zuge der Ligaerweiterung dürfen die neuen Teams Spielerinnen anderer Klubs verpflichten. Jedes bestehende PWHL-Team konnte dabei drei Spielerinnen vor einem Wechsel schützen.

Müller gehörte bei Boston nicht zu diesem Trio. Die 28-jährige Winterthurerin nahm ein Vertragsangebot aus Hamilton an und unterschrieb bei der neu gegründeten Franchise aus der kanadischen Provinz Ontario einen Dreijahresvertrag. Ihr bisheriger Kontrakt in Boston wäre noch bis zum Ende der Saison 2027/28 gültig gewesen. (riz/sda)




Marc Marquez zurück auf dem obersten Treppchen
Marc Marquez steht nach seiner neuerlichen Verletzungspause wieder zuoberst auf dem Podest. Der siebenfache MotoGP-Weltmeister gewinnt den Sprint des GP von Ungarn. Bei 100 Prozent ist Marc Marquez nach seinem Sturz Ende April in Jerez noch nicht, doch für eine schnelle Runde und einen Sprint über die halbe Distanz reicht die körperliche Fitness bereits wieder. Von der Pole-Position aus gestartet, hielt der Ducati-Fahrer auf dem Balaton Park Circuit am Plattensee sämtliche Konkurrenten auf Distanz.

1,5 Sekunden hinter Marquez überquerte sein spanischer Landsmann Pedro Acosta auf der KTM als Zweiter die Ziellinie. Den 3. Platz sicherte sich der WM-Leader Marco Bezzecchi, der sich in den Sprints bisher meist schwer getan hatte, auf der Aprilia. Der Italiener führt in der WM-Wertung neu 20 Punkte vor Jorge Martin, Marquez liegt als Achter noch immer 97 Zähler hinter Bezzecchi. Der Titelverteidiger gewann seinen dritten Sprint in diesem Jahr, im GP-Rennen vom Sonntag stand er noch nie auf dem Podest. (riz/sda)




Streckenrekord für Armin Flückiger
An den Schweizer Meisterschaften über 100 km in Biel wurden Armin Flückiger und Claudia Bernasconi ihren Favoritenrollen gerecht. Der 35-jährige Ostschweizer Flückiger stellte in 6:31:48 Stunden einen Streckenrekord auf. Er unterbot die seit 1996 bestehende Bestmarke von Peter Camenzind um mehr als sechs Minuten. Die 42-jährige Waadtländerin Bernasconi distanzierte ihre Konkurrentinnen um mehr als eine halbe Stunde und wurde zum fünften Mal Schweizer Meisterin, zum dritten Mal in Folge. (riz/sda)


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