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Sportnews-Ticker: Formel 1 hält an Saisonfinale in Abu Dhabi fest

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Formel 1 hält an Saisonfinale in Abu Dhabi fest +++ Lausanne wochenlang ohne Brännström

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
02.10.2026, 16:0003.10.2026, 08:32
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Formel 1 hält an Saisonfinale in Abu Dhabi fest
Die Formel 1 will die WM-Saison 2026 trotz des anhaltenden Iran-Kriegs wie geplant in Katar und Abu Dhabi beenden. Geschäftsführer Stefano Domenicali bestätigte gegenüber Sky Italia, dass die beiden letzten Grands Prix am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi stattfinden sollen.

Damit ist auch die zwischenzeitlich diskutierte Ersatzlösung mit Imola als Austragungsort für das Saisonfinale vorerst vom Tisch. Wegen des Iran-Kriegs waren zuvor bereits die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt worden. Während Bahrain an diesem Wochenende im malaysischen Sepang nachgeholt wird, wurde der Grand Prix von Saudi-Arabien ersatzlos gestrichen. (hkl/sda/dpa)

Sina Frei gewinnt Gesamtwertung im Short Track
Die Mountainbikerin Sina Frei gewinnt mit einem 3. Platz in Lake Placid die Disziplinenwertung im Short Track. Der Gesamt-Weltcup ist vor dem letzten Rennen praktisch für Jenny Rissveds entschieden.

Dank Frei hielten die Schweizer Mountainbikerinnen auch ihre Podestserie am Leben. Inklusive EM und WM klassierte sich zum 18. Mal eine Schweizerin auf dem Podest. Auch Nicole Koller als Fünfte und Alessandra Keller als Sechste konnten aber überzeugen. (car/sda)

Lausanne sechs bis acht Wochen ohne Brännström
Lausanne muss sechs bis acht Wochen ohne seinen wichtigsten Verteidiger Erik Brännström auskommen. Wie der Verein der National League bekannt gab, zog sich der Schwede im Meisterschaftsspiel am Mittwoch gegen Servette eine Verletzung an der Schulter zu. (abu/sda)


Csillag fällt mit Achillessehnenriss lange aus
Aurélie Csillag hat sich diese Woche in der Cup-Partie des FC Liverpool gegen Birmingham City die Achillessehne gerissen, wie der Schweizerische Fussballverband am Freitag mitteilte. Die 23-jährige Angreiferin wird somit ihrem Klub und dem Schweizer Nationalteam für längere Zeit fehlen.

Für die kommenden Playoff-Spiele gegen Israel am 9. Oktober im ungarischen Mezokövesd und am 13. Oktober in Sion wurde an ihrer Stelle Lydia Andrade vom 1. FC Köln nachnominiert. (nih/sda)
Marcel Hirscher erhält Wildcard
Die Modalitäten für ein mögliches Comeback von Marcel Hirscher sind geklärt. Die FIS bestätigte am Freitag, dass der für die Niederlande startende Österreicher für die anstehende alpine Weltcup-Saison erneut eine Wildcard erhält. Damit könnte Hirscher bei den Rennen jeweils mit der Startnummer 31 antreten.

Bereits nach seinem Nationenwechsel hatte der achtfache Gesamtweltcupsieger bei seiner Rückkehr von einer Wildcard profitiert. Seit seinem im Training erlittenen Kreuzbandriss im Dezember 2024 hat Hirscher keine Rennen mehr bestritten.

Neben dem zweimaligen Olympiasieger und siebenmaligen Weltmeister hält die FIS auch für Lindsey Vonn eine Wildcard bereit. (nih/sda/dpa)
Manchester City hat Rekurs eingereicht
Manchester City rekurriert wie angekündigt gegen das Urteil einer von der Premier League eingesetzten unabhängigen Kommission. Diese hatte den Klub wegen «schwerwiegender» Verstösse gegen die Finanzregeln zwischen 2009 und 2018 schuldig gesprochen. Der Fall sorgt im englischen Fussball für grosse Aufregung.

«Der Klub ist der von der Premier League erhobenen Vorwürfen nicht schuldig, und es gibt eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die unsere Position in dieser Angelegenheit stützt», teilte der vom Emirat Abu Dhabi kontrollierte Verein mit. Der Rekurs sei am Donnerstagabend eingereicht worden. (nih/sda/afp)
Franz Reindl ist neuer IIHF-Präsident
Kurz vor seinem 72. Geburtstag ist Franz Reindl zum neuen Präsidenten des Internationalen Eishockey-Verbandes IIHF gewählt worden. Am IIHF-Kongress auf Teneriffa setzte sich der Olympia-Bronzegewinner von 1976 im zweiten Wahlgang knapp mit 60:57 Stimmen gegen den früheren DEL-Goalie Petr Briza aus Tschechien durch.

Reindl folgt auf den Franzosen Luc Tardif, gegen den der Deutsche vor fünf Jahren bei der Präsidentschaftswahl noch gescheitert war. Reindl will in seiner Rolle besonders die Kommunikation mit der NHL verbessern, um nicht «vor jeden Olympischen Spielen das gleiche Theater» zu haben. Im Februar in Mailand hatten die besten Eishockeyspieler der Welt nach schwierigen Verhandlungen erstmals seit 2014 in Sotschi wieder am olympischen Turnier teilgenommen. (abu/sda/dpa)

Winter wird U23-Europameisterin
Mara Winter hat an den Rad-Europameisterschaften in Slowenien für einen Auftakt nach Mass aus Schweizer Sicht gesorgt. Sie gewann Gold im Strassenrennen der U23-Frauen. Den Titel sicherte sich Winter nach 88 km mit Start und Ziel in Sencur im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe. Sie verwies dabei die Niederländerin Nienke Vinke und U23-Weltmeisterin Viktoria Chladonova aus der Slowakei auf die weiteren Podestplätze.

Die 20-jährige Bündnerin hatte an der WM als überraschende Vierte das Podest nur knapp verpasst, nachdem sie Ende Juni bereits im Strassenrennen der Elite an den Schweizer Meisterschaften den 4. Platz belegt hatte. Winter ist erst die zweite Schweizer Medaillengewinnerin im U23-Strassenrennen an Europameisterschaften nach Linda Zanetti, die 2023 Bronze gewonnen hatte. (ram/sda)
Saisonende für Lausannes Koindredi
Lausanne-Sport muss für den Rest der Saison ohne Koba Koindredi auskommen. Der Mittelfeldspieler zog sich während der Länderspielpause einen Kreuzbandriss zu. Wie der Tabellenletzte der Super League mitteilte, wird sich der 24-jährige Franzose in Kürze einer Operation unterziehen und danach rund neun Monate ausfallen.

Koindredi war erst im Sommer nach Lausanne zurückgekehrt, nachdem er bereits die vorletzte Saison für den Klub gespielt hatte. In der vergangenen Saison war der frühere französische Junioren-Internationale von Sporting Lissabon an den FC Basel ausgeliehen. In Lausanne besitzt einen bis im Juni 2029 gültigen Vertrag.

Auch auf Theo Bergvall muss Lausanne-Sport vorerst verzichten. Der schwedische Rechtsverteidiger fällt aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk voraussichtlich acht Wochen aus. (nih/sda)

Golubic in der 3. Runde
Viktorija Golubic schafft am WTA-1000-Turnier in Peking den Einzug in die 3. Runde. Die Zürcherin besiegt die Amerikanerin Peyton Stearns 6:4, 3:6, 6:3.

Golubic setzte sich in einer umkämpften Partie gegen die Weltnummer 36 und damit 31 Plätze besser klassierte Stearns nach 2:16 Stunden durch. Die Amerikanerin hatte zuletzt beim WTA-500-Turnier in Guadalajara in Mexiko den Final erreicht, diesen aber gegen ihre Landsfrau Iva Jovic verloren.

Damit steht Golubic beim hochdotierten Turnier in Peking erstmals in der 3. Runde. Dort trifft sie erstmals auf die als Nummer 5 gesetzten Tschechin Linda Noskova (WTA 6). (nih/sda)
Ambri-Piotta sieht gegen die SCL Tigers kein Land
Ambri-Piotta verliert zum neunten Mal in Folge gegen die SCL Tigers – diesmal 1:5 zuhause. Bis zur 21. Minute gingen die Emmentaler in der Leventina 3:0 in Führung. Der formstarke Julian Schmutz mit seinem bereits vierten Saisontor, Arno Nussbaumer mit seinem ersten Treffer für die Tigers sowie der finnische Verteidiger Juuso Riikola in Überzahl sorgten bereits früh für eine Vorentscheidung.

Die Langnauer kontrollierten die ersten beiden Linien der stark in die Saison gestarteten Tessiner sehr gut. So tat sich Ambri trotz des ersten Saisontors von Tim Muggli, der in der 25. Minute auf 1:3 verkürzte, schwer. Gute Torchancen waren Mangelware. Bereits mehr als fünf Minuten vor Schluss nahm Coach Jussi Tapola Goalie Philip Wüthrich vom Eis – mit dem 1:4 als Resultat.

Ambri hat gegen die SCL Tigers seit zweieinhalb Jahren und nunmehr neun Spielen nicht einmal einen Punkt gewonnen. Die Emmentaler verbessern sich mit dem Sieg auf den 3. Platz, die Biancoblu werden etwas zurückgebunden. (cpf/sda)

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