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Sportnews-Ticker: Georgien trennt sich von Nati-Trainer

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Georgien trennt sich von Nati-Trainer ++ Aebersold holt an OL-EM Bronze

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
24.09.2026, 07:0126.09.2026, 15:07
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Sagnol nicht länger Trainer von Georgien
Georgien trennt sich von seinem Nationaltrainer Willy Sagnol. Der Verband gab die Trennung am Samstag bekannt, einen Tag nach der 0:1-Niederlage gegen Nordirland in der Nations League.

Sagnol war seit Februar 2021 Trainer der georgischen Nationalmannschaft. Einen historischen Erfolg erreichte er 2024, als er das Land in die K.o.-Runde der EM führte. Zuvor hatte der ehemalige französische Internationale das U21-Nationalteam Frankreichs, Bordeaux und als Interimscoach auch für kurze Zeit Bayern München gecoacht.

Bis Ende 2028 wird die georgische Nationalmannschaft nun von Ramaz Svanadze trainiert. Bis anhin war dieser Coach der U21 von Georgien, mit der er zweimal die EM-Endrunde erreichte. (sda/afp)

Fabian Aebersold läuft zu EM-Bronze
Fabian Aebersold läuft an der EM auch über die Mitteldistanz aufs Podest. Der Seeländer Orientierungsläufer gewinnt in Litauen Bronze, nachdem er zwei Tage zuvor über die Langdistanz bereits Silber geholt hatte.

Für Aebersold ist es erst die zweite Einzelmedaille an einem Grossanlass. Im vergangenen Jahr hatte er mit der Staffel zudem WM-Silber gewonnen.

Der Sieg in Litauen ging wie bereits über die Langdistanz überlegen an Kasper Fosser. Der Norweger distanzierte den 25-jährigen Aebersold in 32:56 Minuten um 1:59 Minuten. Platz 2 sicherte sich der Schwede Anton Johansson in 34:30 Minuten. (sda)

Stephen Curry verlängert seinen Vertrag
Stephen Curry hat in der NBA bislang nur für die Golden State Warriors gespielt. Und dabei bleibt es auch. Der 38-Jährige einigte sich mit der Franchise auf eine Vertragsverlängerung, wie die Warriors bekannt gaben.

Laut ESPN und der Nachrichtenagentur AP läuft der neue Vertrag bis zum Ende der Saison 2028/29 und ist 116 Millionen US-Dollar wert. Im letzten Vertragsjahr würde Curry in seine 20. Saison in der nordamerikanischen Profiliga mit den Warriors gehen.

Mit Golden State hat der Point Guard vier NBA-Meisterschaften gewonnen, zuletzt im Jahr 2022. In der Vorsaison war er auf einen Punkteschnitt von 26,6 gekommen und wurde zum zwölften Mal in seiner Karriere ins NBA All-Star Team gewählt. Er hatte wegen anhaltender Probleme mit dem rechten Knie aber auch viele Spiele verpasst. (sda/dpa)


Antonelli patzt - Pole-Position für Russell in Baku
George Russell startet zum Grand Prix von Aserbaidschan in Baku am Samstag aus der Pole-Position. Der 28-jährige britische Mercedes-Pilot war im Qualifying gut acht Zehntel schneller als Charles Leclerc im Ferrari und Oscar Piastri im McLaren.

Für Russells Teamkollegen Kimi Antonelli, den Führenden in der WM-Wertung, lief der Freitag nicht nach Wunsch. Der 20-jährige Italiener crashte aufgrund eines Fahrfehlers früh und beschädigte die Vorderradaufhängung an seinem Wagen. Er konnte in der Folge nicht mehr ins Geschehen eingreifen und startet am Samstag von Platz 16 aus, unmittelbar vor dem Audi-Duo Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg. Max Verstappen, im Abschlusstraining noch der Schnellste, geht von Position 8 aus ins Rennen. Der Start zum 15. Rennen der laufenden WM erfolgt am Samstag um 13.00 Uhr. (riz/sda)
Sinner muss Comeback verschieben
Der aktuelle Weltranglistenerste Jannik Sinner muss sein Comeback wegen Knieproblemen verschieben. Am ATP-500-Turnier in Peking tritt er nicht an. «Es tut mir sehr leid bekannt zugeben, dass ich nicht in der Lage bin, in diesem Jahr in Peking zu spielen. Meinem Knie geht es nicht so gut, wie ich es gerne hätte, und ich bin noch nicht bereit für Wettkämpfe», sagte der 25-jährige Sinner in einem auf seinen Social-Media-Kanälen geposteten Video.

Sinner hatte zuletzt vor fast zweieinhalb Monaten im gewonnenen Wimbledon-Final einen offiziellen Match bestritten. Seitdem fällt der fünfmalige Grand-Slam-Sieger wegen einer Knieverletzung aus. Die Abwesenheit von Sinner erhöht die Chancen von Alexander Zverev, bis zum Saisonende erstmals die Weltnummer 1 zu werden. Aktuell trennen die beiden noch 1810 Punkte. (sda/dpa)
Audi verlängert mit Hülkenberg und Bortoleto
Das Schweizer Formel-1-Team Audi fährt auch im kommenden Jahr mit dem Fahrerduo Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto. Der Italiener Mattia Binotto, Teamchef des Audi Formel-1-Teams, bestätigte am Freitag in Baku, dass der Brasilianer Gabriel Bortoleto und der Deutsche Nico Hülkenberg auch in der Saison 2027 für das Team fahren werden.

Audi belegt derzeit mit 17 Punkten den achten von elf Plätzen in der Konstrukteurs-WM, nur vier Punkte hinter dem amerikanischen Haas-Team. In fünf der letzten sechs Grand Prix konnte sich mindestens ein Auto in den Top Ten platzieren. (abu/sda/afp)


Zweimal Silber für Geschwister Aebersold
Im Kampf um den EM-Titel über die Langdistanz bleibt Simona Aebersold in Litauen die Silbermedaille. Die Seeländerin muss sich der Rückkehrerin Tove Alexandersson beugen. Auch Bruder Fabian Aebersold gewinnt Silber.

Auf das Gelände in Litauen hatte sich Alexandersson sorgfältig vorbereitet. Bei der ersten Arena-Passage nach 15 Minuten lag sie virtuell bereits 45 Sekunden vor der zweitklassierten Schweizerin. Auch ein Fehler, durch den sie zwischenzeitlich auf Platz 2 zurückfiel, brachte sie nicht aus dem Konzept. Nach anderthalb Stunden im Wald betrug ihr Vorsprung wieder 49 Sekunden. Die drittklassierte Schwedin Sanna Fast verlor 4:25 Minuten.

Auf das Gelände in Litauen hatte sich Alexandersson jedoch sorgfältig vorbereitet. Bei der ersten Arena-Passage nach 15 Minuten lag sie virtuell bereits 45 Sekunden vor der zweitklassierten Schweizerin. Auch ein Fehler, durch den sie zwischenzeitlich auf Platz 2 zurückfiel, brachte sie nicht aus dem Konzept. Nach anderthalb Stunden im Wald betrug ihr Vorsprung wieder 49 Sekunden. Die drittklassierte Schwedin Sanna Fast verlor 4:25 Minuten. (riz/sda)

Ohashi schwimmt Weltrekord
Der Japaner Shin Ohashi hat an den Asienspielen in Tokio den Weltrekord über 200 m Brust gebrochen. Der 17-Jährige gewann in 2:04,83 Minuten Gold und unterbot die bisherige Bestmarke des Chinesen Qin Haiyang aus dem Juli 2023 um 65 Hundertstel. Qin trat in Tokio über diese Distanz nicht an.

Ohashi hatte zuvor bereits über 100 m Brust Gold gewonnen, zeitgleich mit dem Chinesen Dong Zhihao. Als nächste Ziele nannte Ohashi WM-Gold im kommenden Jahr und Olympiagold 2028 in Los Angeles. (nih/sda/afp)
Baumgartner fehlt dem SC Bern erneut
Der SC Bern muss einen schmerzhaften personellen Rückschlag hinnehmen. Die Berner müssen vorerst ohne Benjamin Baumgartner auskommen.

Der 26-jährige Österreicher mit Schweizer Lizenz hat sich am vergangenen Freitag beim 5:2-Heimsieg gegen den HC Davos eine Verletzung am Oberkörper zugezogen. Der Stürmer fehlte somit bereits am Dienstag beim 4:1-Auswärtssieg in Kloten. Österreichs Nationalspieler dürfte gemäss dem SCB vier Wochen ausfallen.

Für Baumgartner setzt sich damit eine bittere Serie fort. Bereits in der vergangenen Saison verpasste er wegen zweier längerer Verletzungspausen einen Grossteil der Spielzeit und kam lediglich auf 26 Meisterschaftseinsätze. (nih/sda)
Hakimi muss wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht
Marokkos Fussball-Star Achraf Hakimi kommt in Frankreich wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht. Die Beschwerde des Verteidigers von Paris Saint-Germain gegen einen Prozess sei abgewiesen worden, teilte Frankreichs oberstes Gericht, das Kassationsgericht in Paris, mit. Wann das Verfahren vor dem Strafgericht von Nanterre bei Paris terminlich angesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, im Jahr 2023 eine damals 24 Jahre alte Frau in seiner Wohnung in Paris vergewaltigt zu haben. Der Captain von Marokkos Nationalteam bestreitet die Anschuldigungen seit Beginn des Verfahrens und spricht von einer falschen Beschuldigung. (nih/t-online/dpa)
Champions League: Schertenleib und Peng gewinnen
Der FC Barcelona feiert in der Women's Champions League einen ungefährdeten Erfolg. Mit Sydney Schertenleib, die 90 Minuten durchspielte, feierten die Katalaninnen einen 5:2-Erfolg gegen den Paris FC. Tor gelang der Schweizer Nationalspielerin dabei keines.

Weniger deutlich fiel die Partie von Chelsea gegen Austria Wien aus. Der Equipe aus England genügte mit Nationalgoalie Livia Peng im Tor ein Treffer von Wieke Kaptein in der 11. Minute zum Sieg. (sda)


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