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Sportnews-Ticker: Nordische Kombination aus Olympia-Programm gestrichen

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Nordische Kombination aus Olympia-Programm gestrichen +++ Aebersold sprintet zu WM-Gold

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.07.2026, 17:0507.07.2026, 17:05
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Simona Aebersold überlegen zum ersten WM-Titel im Sprint
Simona Aebersold lanciert die Sprint-OL-WM in Genua mit einer Machtdemonstration. Nach zwei WM-Titeln über die Langdistanz gewinnt die 28-jährige Bernerin überlegen ihre erste Goldmedaille im Sprint.

Aebersold deklassierte die Konkurrenz regelrecht. Bei einer Laufzeit von knapp 16 Minuten verwies sie die Norwegerin Pia Young Vik um 1:11 Minuten auf Platz 2. Bronze ging mit 1:18 Minuten Rückstand an die Tschechin Lucie Dittrichova. (abu/sda)
IOC streicht nordische Kombination aus Olympiaprogramm
Nach über 100 Jahren ist die Nordische Kombination künftig nicht mehr Teil der Olympischen Winterspiele. Die IOC-Führung hat die Traditionssportart – die Kombination aus Skispringen und Langlauf – für die Spiele 2030 in den französischen Alpen aus dem Programm gestrichen.

Die Nordische Kombination war schon bei den ersten Winterspielen 1924 Teil des Programms, sah sich zuletzt jedoch viel Kritik ausgesetzt. Auch im vergangenen Februar in Mailand-Cortina waren die Frauen, die seit 2020 Weltcups austragen, nicht zugelassen. Zudem sei die Sportart international zu wenig verbreitet und generiere zu wenig Zuschaueraufmerksamkeit. (abu)

Gstaad-Wildcard für Kym
Das Swiss Open in Gstaad vergibt die erste von drei Wildcards an einen Schweizer. Jérôme Kym erhält für das ATP-Turnier der kommenden Woche eine Einladung. Auch Stan Wawrinka ist dabei. Für den 23-jährigen Aargauer Jérôme Kym (ATP 196) wird es das zweite Mal im Hauptfeld des Sandturniers sein.

Angeführt wird die Setzliste im Saanenland von Vorjahressieger Alexander Bublik und dem zweifachen Champion Casper Ruud. (riz/sda)
Schweizer Männer bleiben ohne Sieg
Die Schweizer Basketballer ohne ihre NBA-Söldner kassierten zum Abschluss der WM-Qualifikation eine sechste Niederlage und sind damit ausgeschieden. Das Spiel in Istanbul gegen die Türkei ging 72:95 verloren.

Die Schweizer Equipe von Nationaltrainer Ilias Papatheodorou steht ohne Punkte da. Es war schon vor der letzten Partie klar gewesen, dass sie die Vierergruppe auf Platz 4 abschliessen wird. Die ersten drei Teams mit der Türkei, Serbien und Bosnien-Herzegowina qualifizierten sich hingegen für die zweite Runde der WM-Qualifikation. (abu/sda)
McIntosh knackt letzten Rekord der Ganzkörperanzug-Ära
Kanadas Schwimmstar Summer McIntosh hat den letzten Frauen-Weltrekord der Ganzkörperanzug-Ära ausgelöscht. Die mehrfache Olympiasiegerin schwamm die 200 m Delfin in Montreal bei den Trials für die Pan-Pazifik-Meisterschaften in 2:01,65 Minuten und überflügelte damit die Chinesin Liu Zige (2:01,81), die den Rekord im Oktober 2009 – am Höhepunkt der «Shiny suit»-Ära – aufgestellt hatte. Die 19-jährige McIntosh hält nun fünf der sechs schnellsten Zeiten in der Delfin-Disziplin.

«Als ich aufwuchs, war das der einzige Weltrekord, von dem ich dachte, ich würde ihn niemals brechen. Es vor heimischem Publikum zu schaffen, ist etwas ganz Besonderes», sagte McIntosh glückselig. «Das bedeutet mir einfach alles, und ich bin völlig überwältigt.» (nih/sda/apa)
US-Frauen Cruz/Brasher gelingt das Triple
Die US-Frauen Kristen Cruz und Taryn Brasher gewinnen wie schon 2024 und 2025 das Elite16-Turnier in Gstaad. Sie bezwingen auf dem Weg zum Triple im Final ihre Landsfrauen Megan Kraft und Kelly Cheng 21:19, 21:15. Auf Platz 3 landeten Katja Stam und Raisa Schoon. Die Niederländerinnen hatten in den Viertelfinals die Olympia-Dritten Tanja Hüberli und Nina Brunner aus dem Turnier geworfen.

Im Final der Männer bodigten die Niederländer Stefan Boermans/Alexander Brouwer die Amerikaner Trevor Crabb/Chase Budinger (USA) 26:28, 21:17, 15:11. Boermans und Brouwer spielen erst seit dieser Saison miteinander und landeten nun einen ersten grossen Erfolg. (riz/sda)

Dreifach-Sieg der Franzosen
Die Schweizer Männer kamen bei der Weltcup-Premiere auf der Cross-Country-Strecke im italienischen La Thuile nicht auf Touren. Als Bester erreichte Fabio Püntener auf Platz 12 das Ziel.

Auf der physisch anspruchsvollen Strecke feierten die Franzosen einen Dreifachsieg. Luca Martin, Mathis Azzaro und Adrien Boichis setzten sich zunächst gemeinsam ab und fuhren in dieser Reihenfolge durchs Ziel. Der 24-jährige Martin bestreitet erst seine zweite Saison bei der Elite. Der Weltcup-Leader hatte zuletzt auch in Lenzerheide gewonnen. (riz/sda)
Schweizer Frauen verpassen erstmals die Podestplätze
Die Mountainbikerin Ronja Blöchlinger belegt beim Weltcup im italienischen La Thuile über die olympische Distanz als beste Schweizerin Platz 5. Den Sieg sicherte sich die Einheimische Martina Berta. Sie triumphierte zum ersten Mal im Weltcup. Auf der Cross-Country-Strecke im Aostatal auf 1500 m ü. M. legte Ronja Blöchlinger einen Schnellstart hin, konnte die Führung jedoch nicht behaupten.

Die Schweizer Frauen stellten erstmals in dieser Saison keine Podestfahrerin im Cross-Country über die olympische Distanz. Mit Ronja Blöchlinger (5.), Sina Frei (6.), Alessandra Keller (8.), Nicole Koller (9.), Jolanda Neff (10.) und Ramona Forchini (11.) durfte sich das Teamergebnis dennoch sehen lassen. (riz/sda)
Vingegaard erster Träger des Maillot jaune
Das erste Leadertrikot der 113. Tour de France geht an Jonas Vingegaard. Der Däne fährt im Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe in Barcelona die Bestzeit für sein siegreiches Team Visma-Lease a Bike.

Damit feierte Vingegaard, der in den nächsten drei Wochen seinen dritten Gesamtsieg nach 2022 und 2023 anstrebt, einen Auftakt nach Mass. Seinem grossen Rivalen, dem Vorjahressieger und Topfavoriten Tadej Pogacar, nahm er auf den 19,6 km durch die katalanische Metropole zwölf Sekunden ab. (car/sda)


Schweizerinnen scheiden trotz Sieg aus
Das Schweizer U19-Nationalteam der Frauen verpasst an der EM-Endrunde in Bosnien-Herzegowina trotz eines 4:3-Sieges über Island die Halbfinals. Die Schweizer Juniorinnen hätten hoch gewinnen und auf eine Niederlage Spaniens gegen Österreich hoffen müssen.

Das Team von Trainerin Veronica Maglia besiegte Island aber nur 4:3 - nach einer 4:1-Führung nach 63 Minuten. Ramona Schallberger (1:0), Emanuela Pfister (2:1 und 4:1) und Melissa Rondalli (3:1) erzielten die Goals. Die Spanierinnen, gegen die das Schweizerinnen-Team zum Auftakt ein 2:2 herausgeholt hatten, sicherten sich mit einem 2:1-Erfolg den Gruppensieg. (car/sda)

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