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Sportnews-Ticker: NY Knicks fehlt nach Rekord-Aufholjagd noch ein Sieg

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NY Knicks fehlt nach Rekord-Aufholjagd noch ein Sieg zum Titel +++ Mahomes kassiert ab

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
11.06.2026, 07:1211.06.2026, 07:12
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Knicks drehen 29-Punkte-Rückstand
Den New York Knicks gelingt im vierten Finalspiel um den NBA-Titel ein historisches Comeback. Dem Traditionsklub fehlt gegen die San Antonio Spurs noch ein Sieg zum ersten Titel seit 53 Jahren.

Die Knicks haben das grösste Comeback in der Geschichte der NBA-Finals geschafft und stehen kurz vor ihrem dritten Titelgewinn nach 1970 und 1973. Das Team um Jalen Brunson drehte einen 29-Punkte-Rückstand und setzte sich in einem hochspannenden Spiel 107:106 durch.

OG Anunoby tippte 1,2 Sekunden vor dem Ende einen Rebound in den Korb und sorgte damit für die Entscheidung. Der letzte Wurf der Spurs verpasste sein Ziel. Die Knicks führen nun mit 3:1 Siegen und können bereits in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit in Texas den Meistertitel perfekt machen. (ram/sda/dpa)
Mahomes wieder Rekord-Verdiener
Patrick Mahomes ist wieder der bestbezahlte Quarterback in der National Football League (NFL). Der 30-jährige Superstar verlängert seinen Vertrag mit den Kansas City Chiefs um weitere zwei Jahre.

Nach Angaben amerikanischer Medien hat der nunmehr bis 2033 gültige Kontrakt ein Volumen von 504,75 Millionen US-Dollar (ca. 403 Millionen Franken). Es könnte sich durch Bonuszahlungen auf bis zu 520 Millionen US-Dollar erhöhen. Mahomes wird damit wieder – gemessen am durchschnittlichen Jahreslohn – zum bestbezahlten Quarterback der NFL vor Dak Prescott von den Dallas Cowboys. (ram/sda/dpa)
Brotschi und Roland neu für die Schweiz startberechtigt
Der 400-Meter-Sprinter Haydn Brotschi und die auf dieselbe Distanz spezialisierte Mélanie Roland sind ab sofort international für die Schweiz startberechtigt, wie Swiss Athletics am Mittwoch mitteilt.

Brotschi ist ein amerikanisch-schweizerischer Doppelbürger und lief die 400 Meter Mitte Mai in 45,20 Sekunden. Damit erfüllte er die bei 45,25 liegende Limite für die EM in Birmingham im August.

Die französisch-schweizerische Roland ist in dieser Saison mit 52,15 Sekunden die schnellste Schweizerin über 400 Meter und erfüllte mit der Zeit exakt die Limite, die zur Aufnahme in den Kader der Schweiz nötig ist. (abu/sda)


Samuel Giger fällt verletzt aus
Samuel Giger fällt verletzt aus. Wie der Schwinger in den sozialen Medien mitteilt, kann er an den kommenden Schwingfesten wegen einer Schulterverletzung nicht antreten. Unter anderem verpasst der 28-Jährige, der im vergangenen Jahr im Schlussgang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests stand, den Stoos-Schwinget, das erste Bergfest der Saison, am kommenden Sonntag.

Wie lange er ausfällt, gab Giger nicht bekannt. Das grosse Saisonziel des Thurgauers – das Kilchberger-Schwinget am 5. September – bleibe jedoch bestehen. (abu/sda)



Skitourenrennen sollen 2030 olympisch bleiben
Skitourenrennen werden voraussichtlich auch 2030 bei den Winterspielen in Frankreich Teil des Olympiaprogramms sein. Die IOC-Exekutive empfiehlt die neuerliche Aufnahme, nachdem die zuständige Kommission die Erfahrungen der Premiere der Disziplin in Italien evaluiert hatte. Das gab das Internationale Olympische Komitee am Mittwoch bekannt. Abgesegnet werden soll die neuerliche Aufnahme bei der IOC-Session Ende Juni.

Zusätzlich zu den Sprints und der Mixed-Staffel sind laut dem aktuellen Vorschlag im Skitourenrennen auch Einzelrennen für Frauen und Männer geplant. An den vergangenen Olympischen Spielen in Italien hatte Marianne Fatton im Sprint für die Schweiz Gold gewonnen. Wenige Tage später holte sie mit Jon Kistler in der Staffel zudem Silber. (abu)
Marc Lüthi von der National League als Präsident nominiert
Die National League und die Swiss League haben beschlossen, Marc Lüthi als Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes SIHF zu nominieren. Dies wurde anlässlich der Verwaltungsratssitzung am Mittwoch in Prag entschieden, wie aus einer Mitteilung der National League hervorgeht. Lüthis Kandidatur wird der Generalversammlung des Verbandes zur Abstimmung vorgelegt.

Der 64-jährige Berner würde damit die Nachfolge von Urs Kessler antreten, der unmittelbar nach der Heim-WM seinen Rücktritt bekannt gab. Dies, um einen «Neuanfang» möglich zu machen. Lüthi, der bis Ende April CEO des SC Bern war, führte den Klub an die Spitze des Schweizer Eishockeys. Seit 1998 leitete er den SCB, Anfang des Jahres entschied er sich jedoch dazu, sich zurückzuziehen und seine Beteiligungen zu verkaufen. (abu/sda)
Bencic verpasst Rasenturniere in Queen's und Berlin
Die Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic verpasst die beiden Rasen-Vorbereitungsturniere im Londoner Queen's Club und kommende Woche in Berlin. Wie die Weltnummer 11 auf Social Media bekannt gibt, leidet sie unter einer «kleinen Verletzung am rechten Knöchel, die ein wenig Ruhe braucht, um vollständig zu verheilen.»

In London war Bencic als Nummer 4 gesetzt und hätte nach einem Freilos am Donnerstag gegen die Britin Harriet Dart antreten müssen. Ihr Hauptaugenmerk liegt nun darauf, bis zum Start des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon am 29. Juni wieder fit zu sein. Beim Rasenklassiker erreichte Bencic letztes Jahr erstmals die Halbfinals. (riz/sda)
Hurricanes gleichen gegen Golden Knights aus
Die Carolina Hurricanes gleichen im Playoff-Final der NHL gegen die Vegas Golden Knights dank eines hart erarbeiteten Sieges aus. Nach dem 5:3-Auswärtserfolg in Las Vegas steht es in der Best-of-7-Serie 2:2.

Die Partie in der Nacht zum Mittwoch verlief sehr unterhaltsam. So erzielte der Hurricane-Spieler Jordan Staal sein zweites Tor zum 4:3 im Fallen. Oder die Golden Knights hatten Pech, dass ein vermeintlicher Treffer von Brayden McNabb im ersten Drittel nicht zählte, weil der Puck die Linie erst Sekundenbruchteile nach der Pausensirene überquerte. Auch war die Partie nach dem 2:0 für Carolina nach nur dreieinhalb Minuten schnell lanciert. (riz/sda/dpa)
Spanien, Frankreich und Dänemark ebenfalls an der WM
Nach Deutschland haben sich in der europäischen WM-Qualifikation am Dienstag auch Titelverteidiger Spanien, Frankreich und Dänemark das Ticket für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien gesichert. Das Quartett setzte sich als Gruppensieger der Liga A durch.

Europameister England hingegen muss den Umweg über die zwei Playoff-Runden nehmen, um sich im Dezember noch für die zehnte Frauen-WM zu qualifizieren. Gut zwölf Monate vor Turnierbeginn stehen bereits 14 der 32 Teilnehmer fest. Neben Gastgeber Brasilien sind auch Argentinien, Kolumbien, Australien, China, Japan, Nordkorea, die Philippinen, Südkorea und Neuseeland fix dabei. (riz/sda)
Gout Gout trifft in Lausanne auf Letsile Tebogo
Beim Athletissima-Meeting am 21. August in Lausanne steht ein spannendes Duell im 200-Meter-Lauf an. Der Australier Gout Gout trifft bei seinem ersten Auftritt in der Schweiz auf den Olympiasieger Letsile Tebogo.

Der 18-jährige Gout bestreitet seine erste Saison in der Diamond League und in Lausanne sein einziges Rennen in Europa in der zweiten Saisonhälfte. Mitte April stellte er in Sydney mit 19,67 Sekunden den Junioren-Weltrekord auf.

Herausgefordert wird Gout von Letsile Tebogo aus Botswana. Erst 23-jährig ist er bereits Junioren-Weltmeister über 100 Meter, Weltmeister in der Staffel über 4x400 Meter und Olympiasieger über 200 Meter.

Bereits im April hatten die Organisatoren die Teilnahme von vier Schweizer Aushängeschildern angekündigt. Audrey Werro, Ditaji Kambundji, Angelica Moser und Simon Ehammer werden in Lausanne antreten. (car/sda)


Beachvolleyball-EM 2027 in Gstaad
Die Beachvolleyball-Europameisterschaften finden 2027 in der Schweiz statt. Die Medaillen werden vom 30. Juni bis zum 4. Juli in Gstaad vergeben, wie Swiss Volley mitteilt. Es ist nach Basel 2002 und Biel 2016 erst das dritte Mal, dass das Turnier in der Schweiz ausgetragen wird.

Die EM ersetzt im kommenden Jahr das Elite-Turnier im Berner Oberland. Ab 2028 kehrt dieses wieder in den Kalender der World Beach Pro Tour zurück. (car/sda)
Divock Origi tritt zurück
Der 32-fache belgische Nationalspieler Divock Origi tritt zurück. «Meine Ziele als Spieler habe ich erreicht», gab der 31-jährige Stürmer auf Instagram bekannt.

Origi spielte in seiner Karriere für Lille, Liverpool, Wolfsburg, Milan und Nottingham. Seinen letzten Einsatz hatte er vor über zwei Jahren. Die grössten Erfolge feierte er beim FC Liverpool mit dem Sieg in der Champions League 2019 und dem Meistertitel in der Saison darauf.

Auf dem Weg zum Champions-League-Triumph steuerte Origi im Halbfinal-Rückspiel gegen Barcelona (4:0 nach 0:3 im Hinspiel) zwei Tore bei. Im Final gegen Tottenham traf er zum 2:0-Schlussstand. (hkl/sda/afp)

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